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Alt 17.08.2001, 10:13   #31
Forengast
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Registriert seit: 06/2001
Beiträge: 352
Guten Morgen Grinner
Da Du das Posting heute morgen gelesen sowie beantwortet hast, nehme ich an, das Du ausgeruht bist, um Dich meinen Zeilen, die ich Dir jetzt schreiben werde,zu widmen.Ich bin immer fasziniert von deinen Antworten und ich bemerke, das Du auch zwischen den Zeilen lesen kannst, das können nur wenige. Ich könnte jetzt näher auf deine Antwort gehen, aber das klingt für mich nach eine Wiederholung und außerdem weißt Du in der kurzen Zeit weitaus mehr, als mein Mann. Ist es nicht traurig?? " Ja ", das ist es, denn im endeffekt ist doch die erste Bezugsperson in einer Ehe oder Beziehung der Mann oder der Partner. Aber nun zur Beantwortung deines Posting. Es gibt Momente, da könnte ich mich hassen, für das, was ich getan habe. Warum ließ ich es zu, das mein Mann mir so weh tut. Warum suchte ich Trost bei einem anderen Mann. Immer wieder diese " Warum ". Ich bin eine Frau, die versucht, das Beste aus einer Beziehung oder einer Ehe zu machen und das es einige Hürde zu überspringen gab, das war mir bewußt. Ich bin auch keine Frau, die auf Rachefeldzug geht, bloß weil man mir weh getan hat. Ja, er hat auch mir das Versprechen gegeben, aber was hat Ihn dazu bewogen einer anderen Frau das zu geben, nachdem ich mich so sehr sehnte. Es mag jetzt ein bißchen banal klingen, aber ich habe Ihn immer für seine Stärke bewundert und tief in meinem Herzen habe ich Ihn heimlich mit meinem Vater verglichen, obwohl mein Vater der einzige Mann ist, der in meinem Herzen einen besonderen Platz eingenommen hat. Er war für mich immer mein Idol. Ich habe immer gesagt, wenn ich mich der Liebe oder der Ehe verschreibe, muß er so sein wie Du, der all seine Liebe und Stärke im richtigen Moment einzusetzen wußte und niemals im Leben wurde ich von Ihm enttäuscht. Und manchmal wenn ich alleine bin, dann liege ich im Bett und versuche herauszufinden, wie er sich wohl verhalten würde. Ich suche nach Rat, aber leider hört er meine Hilferufe nicht und wieder schlafe ich mit Tränen in den Augen ein und denke, das ich wohl das Richtige getan habe, weil die Antworten ausblieben. So lieber Grinner, ich glaube ich beende mein Posting, und ich wünsche Dir einen schönen Tag und ich danke Dir, Du bist ein sehr guter Zuhörer. Sei ganz lieb gegrüßt, Manuela.

PS: Auch ich freu mich auf das CT und es beruht auf Gegenseitigkeit, das auch bei mir eine gewisse Neugierde vorhanden ist. Sofern Du den Ort und die Uhrzeit weißt, sei bitte so lieb und gib mir bescheid.
Imothepa ist offline  
Alt 17.08.2001, 13:08   #32
Forengast
Der einsame Wolf
 
Registriert seit: 08/2001
Beiträge: 2.526
Hallo Imothepa,

du hast recht: in einer Beziehung, vor allem in einer Ehe, sollte der Partner die erste Bezugsperson für einen sein. Sollte - denn die Realität sieht leider anders aus. Oftmals ist der beste Freund / die beste Freundin der wirkliche Bezugspunkt, an den man sich bei Problemen wendet.

Der Partner lebt zwar mit einem - man teilt Tisch und Bett, wie es so schön heisst, aber manchmal ist es fast nur noch eine Wohngemeinschaft, durch die private Routine stumpfen viele ab, man lebt in der gleichen Wohnung, aber nicht miteinander. 1+1=1 (1 Mann und 1 Frau = 1 Paar), das gibt es dann nicht mehr, 1+1=2 (1 Mann und 1 Frau = 2 Personen, die zusammen leben) trifft eher zu.
Klingt verworren nicht? Vielleicht ist das Beispiel des Zeitungslesenden Mannes am Frühstückstisch, der sich fast schon desinteressiert hinter der Zeitung verschanzt, plastischer.

Ich denke, der Partner sollte für einen Menschen das Wichtigste im Leben sein - vielleicht abgesehen von den eigenen Kindern. Und wenn man jemanden liebt, dann möchte man an seinem Leben teilhaben, man möchte ein Teil seines Lebens sein. Daraus folgert, daß man sich für seinen Partner interessiert, es ist wichtig zu wissen, wie es dem Partner geht. Geht es dem Partner gut, oder hat er ein Problem? Wenn er ein Problem hat, was ist das für ein Problem, und wie kann man Selbst ihm helfen?

Du sagst, du hasst dich manchmal selber für das, was du getan hast.
Du fragst dich, was du falsch gemacht hast, das er fremdgegangen ist. Denkst du etwa, du hast ihn in die Arme der Anderen getrieben? Hast du ihm etwa gesagt, daß er sich eine Andere suchen soll? Das kann ich beim besten Willen nicht glauben (und ich habe schon eine Menge Fantasie).
Er tut dir so weh, wie man einer Frau nur wehtun kann, fügt dir seelische Schmerzen zu, erniedrigt dich (ich sehe fremdgehen als Erniedrigung des Partners an), und du sollst auch noch selbst schuld sein?
Jetzt stelle ich dir eine "Warum"-Frage: Warum tust du dir das an?
Und als du dann in dieses Loch gefallen bist, verletzt, die Gefühle spielten verrückt - schliesslich hatte ja dein Partner, der Mensch den du liebst, dir das angetan, war ein anderer Mann da, für Dich da.
Vielleicht ist das die Antwort auf die Frage, warum du fremdgegangen bist. Es fällt manchmal schwer, sich selbst, seine eigenen Handlungen zu analysieren. Es fehlt einfach die Objektivität, der Abstand - vor allen Dingen wenn es um Gefühle geht.
Und denke daran: Der Stein, der diese Lawine ins rollen gebracht hat, wurde durch ihn losgetreten, nicht durch dich. Daher finde ich es falsch, daß du dich selbst dafür hasst.

Es ist kein schönes Gefühl, wenn man verzweifelt um Rat sucht, und niemand ist da, der einen geben kann. Du versuchst, dich mit dem Gedanken zu trösten, alles richtig getan zu haben - aber ich habe nicht den Eindruck, als ob du darin viel Trost findest, denn sonst würdest du nicht mit Tränen in den Augen einschlafen.

Ich habe das Gefühl, du "frißt alles in dich hinein" - was jetzt nichts mit Nahrungsaufnahme zu tun hat.
Das ist nicht der richtige Weg, er führt dazu, daß du dich selbst zerstörst - irgendwann einmal wird es zuviel, und es kommt zu einer Kurzschlußhandlung, was im schlimmsten Fall dazu führt, daß du deinem Leben ein Ende setzt.
Und das würde ich nicht wollen.

Ein Ende setze ich jetzt diesem Posting, es ist mal wieder länger geworden, als ich eigentlich wollte, aber komisch - es ist mir wieder irgendwie egal.

Ich hoffe, du hast trotz dieses irgendwie etwas düsteren Postings einen schönen Tag, alles liebe, Grinner.

Grinner ist offline  
Alt 17.08.2001, 16:33   #33
Forengast
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Registriert seit: 06/2001
Beiträge: 352
Hallo lieber Grinner

Ich werde jetzt mal ein bißchen vom eigentlichen Thema abweichen, um Dir zu schildern, aus welcher Perspektive ich Liebe, Sex und Beziehung sehe, vielleicht ist es auch eine kleine Wunschvorstellung von mir. Ich habe auch schon in eines der Foren ausführlich darüber berichtet, narürlich nur über die Liebe aus meiner Sicht.

** Liebe **
- ist wunderschön, aber auch schmerzhaft. Dazu ein paar schöne Zeilen.
" Liebe, vom Frühling geschrieben, vom Sommer diktiert, vom Herbst gelesen und vom Winter erträumt ".
Sie ist und bleibt ein kleines Geschenk, das man ganz langsam öffnen sollte, aus Angst, es könnte an Wert oder Bedeutung verlieren.
Sie ist in ihrem Kern reine Magie, die uns verzaubern läßt.
Es gibt nichts Kostbareres.
Sie kann uns aus dem Zustand erlösen, dem wir gewöhnliches Leben nennen. Das ist aber nicht das eigentliche Leben, sondern nur eine Simulation, das allgemeine " Nichtleben ". Doch wenn man genauer darüber nachdenkt, simulieren wir doch unser eigenes Leben.
Der tiefste Grund, für die Faszination der Liebe ist für mich die Verzauberung, die Sehnsucht nach der Auflösung des " ICH's ", die momenthafte Selbstverwandlung.
Wer sehnt sich nicht nach dieser magischen, inspirierenden und erhebenden Liebe, nach diesen überwältigenden, berauschenden Gefühl.

** Sex **
- ein sehr heikles Thema und ich gehöre zu der Sorte " Frau ", die sich schon lange nicht mehr von dem sogenannten banalen Sex einnehmen läßt.
Ich lebe im Grenzgebiet zwischen Phantasie und Wirklichkeit. Leider wurde das Phantastische noch nicht Real. In der Wirklichkeit atme ich den berauschenden Duft der Sehnsucht und den puren Zauber nach dem Besonderen ein.
Die Leidenschaft, die ich gerne verströmen möchte.
Mit dieser Unzufriedenheit kam auch der Zweifel, weil mir einfach die überzeugende Erfahrung des Wunderbaren fehlte.
Wer träumt nicht davon, nur einmal im Leben in der Wirklichkeit zu verschmelzen,gemeinsam erleben und gemeinsam zu genießen. Sich dem ungeniert hingeben, nachdem der Körper und die Sehnsucht verlangt.
Einfach den Augenblick der höchsten Befriedigung verspüren, sich in Trance versetzen lassen, verbunden mit einem ekztasischen Schrei der Lust.
In meiner Phantasie erlebte ich diese unbekannte Macht, wie sie Besitz von mir ergriff und ich ließ mich beherrschen.Die Erregung, die ich dabei verspürte, erfüllte mich mit einem unbeschreiblichen Glücksgefühl.

** Beziehung **

- ich könnte jetzt sagen, das passende Gegenstück, aber da würde ich mir selber etwas vormachen, da ich mich leider vor einer Unterhaltung verschließe.
Ich bin sehr Besitzergreifend, bezogen auf meinem Partner.
Freiraum, " Ja ", aber nicht zuviel, sonst macht man irgendwann mit dem schweigenden Gefährten " Einsamkeit " bekanntschaft.
Desweiteren ist für mich eine gleichberechtigte Beziehung sehr wichtig, die natürlich auch auf Vertrauen basieren sollte.
Das mag jetzt banal klingen, aber ich denke mal, das man eine Enttäuschung verzeihen könnte, denn nur einem allein kann die Schuld nicht zugeschrieben werden.
Es ist ein leichtes, vorschnell zu Urteilen, aber man beachte die Feinheiten, " Warum - Wieso - und weshalb.

Und nun noch zum Abschluß eine kleine Randbemerkung, was ich verabscheue oder sogar verachte.

** Gewalt **
- sei es in der Öffentlichkeit, oder gar in den eigenen vier Wänden, denn soviel Schwäche und Feigheit kann man nicht tolerieren.


** Haß **
- sind wir nicht alle Ausländer??? Damit spreche ich bewußt die Rassendiskriminierung an und jeder der anderer Meinung ist, der sollte mal über diese Worte nachdenken, denn es vergeht leider kein Tag, wo man damit nicht konfrontiert wird. Jeder einzelne auf dieser großen weiten Welt, ist nur ein geduldeter Gast und lebt nur von geborgter Zeit.

So lieber Grinner, ich glaube, das Du damit erstmal beschäftigt sein wirst und wünsche auch Dir ein schönen Abend. Sei ganz lieb gegrüßt, Manuela.
Imothepa ist offline  
Alt 17.08.2001, 22:49   #34
Forengast
Der einsame Wolf
 
Registriert seit: 08/2001
Beiträge: 2.526
Liebe Imothepa,

ich muß sagen, ich fühle mich sehr geehrt (auch wenn es jetzt gestelzt klingt), daß du diese doch recht privaten Ansichten mit mir teilen möchtest.
Besonders deine Ansichten über Liebe (ein recht gefühlvoller, tiefsinniger Text), Sex und Beziehungen fand ich sehr aufwühlend und interessant.

Aber anstatt jetzt meine Meinung zu deinen Ansichten abzugeben, denke ich mir, daß du vielleicht einmal erfahren möchtest, welche Gedanken ich zu diesen Themen habe...

Liebe:
Das schönste Geschenk, welches man je erfahren kann, und doch wird sie manchmal mit Füssen getreten. Man kann sie nicht besitzen oder sie erzwingen. Stärker als Stahl, und doch zerbrechlicher als hauchdünnes Glas. Wer sie einmal erlebt hat, weiß, daß alle Versuche, sie zu beschreiben, vergebens sind - so einzigartig ist sie.
Und doch kann sie eine der schmerzvollsten Erlebnisse sein, wenn sie nicht erwidert wird.
Sie kann berauschender als jedes Rauschgift, schöner als der Himmel und schlimmer als die Hölle sein, und für jeden ist sie einzigartig, denn jeder erlebt sie anders.

Ich sagte ihr, daß ich sie liebe
sie lächelte - verlegen, geschmeichelt
und ich merkte - wie mit Balsam
ihre Seele war gestreichelt

Wir kamen überein
daß alles beim Alten bliebe -
es gab keine Chance
für eine gemeinsame Liebe

Und so warte ich jeden Tag
auf die Nacht - auf den Traum
denn hier herrscht eine andere Macht
und unsere Liebe die hat Raum...

Sex:
Die Vereinigung, Verschmelzung beider Partner. Man sollte sich völlig dem Partner hingeben, aber auch Rücksicht nehmen auf das, was er nicht möchte. Auf den Partner eingehen, ihm seine intimsten Wünsche erfüllen, die er womöglich noch gar nicht kennt. Alles ist erlaubt, sofern es beide Partner wollen. Zeit und Raum spielen keine Rolle mehr, was zählt sind der Augenblick und der Partner.

Was deine Wünsche zu diesem Thema angeht, so bin ich mir sicher, daß deine Wünsche und Phantasien irgendwann einmal Wirklichkeit werden. Deine Sehnsucht wird gestillt werden, du wirst die Leidenschaft und die Extase, welche dir das Leben bisher vorenthalten hat, erleben, und deine Zweifel und Unzufriedenheit werden dir nur noch vorkommen wie ein unwirklicher Traum...

Beziehung:
Eigenartig, wie sehr sich unsere Einstellungen zu diesem Thema ähneln. Auch ich bin in einer Beziehung recht besitzergreifend, obwohl mir klar ist, daß ich meinen Partner nie besitzen werde. Ein Charakteristikum der Liebe ist, daß man gibt. Ich meine das jetzt nicht materiell, denn so etwas kann man kaufen. Liebe ist zu wertvoll, als das man sie mit irgendetwas kaufen könnte. Man gibt einen Teil von sich selbst, bringt sich in die Beziehung ein. Geben beide Partner, so ist es etwas wundervolles. Gibt aber nur einer, so wird er auf Dauer darunter leiden.
Sting sang einmal: "If you love somebody, set him free."
Ich finde, es wichtig, daß sich beide Partner als zueinandergehörig fühlen, sie eine Einheit bilden - eben eine Partnerschaft.
Freiraum ist wichtig - nicht alle Partnerschaften sind so wie die Ehe von Paul und Linda McCartney es war (sie haben sich insgesamt ca. 10 Tage nicht gesehen, waren ansonsten immer zusammen). Wenn sich beide Partner vertrauen, und dieses Vertrauen auch nicht mißbraucht wird, kann sich jeder so entfalten wie er möchte.
Als Mißbrauch sehe ich es an, wenn der Partner sich dadurch berechtigterweise vernachlässig fühlt, oder aber, wenn er fremdgeht. Meine Meinung bzgl. Fremdgehen - und da kann ich nicht von einer Enttäuschung sprechen, denn irgendwie ist das für mich eine Untertreibung, Verrat am Partner und an der Beziehung wäre zutreffender - kennst du ja mittlerweile.
Was vorschnelles urteilen angeht, so sind wir uns völlig einig: Man sollte immer versuchen, beide Seiten der Medaille zu betrachten, und beide Seiten zu hören. Oftmals tragen beide Partner eine Mitschuld, aber es gibt auch Fälle, in denen einer alleine die Schuld hat.
Beide Partner sollten sich um ihre Beziehung bemühen - einer alleine reicht nicht. Wie diese Bemühungen aussehen? Z. B. sollte keine Routine aufkommen, Kreativität ist gefragt. Den Partner mit etwas liebevollem überraschen, was nicht unbedingt etwas mit Geld oder Geschenken zu tun haben muß - sonst kommt diese Routine auf, bei der beide Partner am Schluß nur noch ein Leben neben- und nicht miteinander führen. So etwas kann den "Tod" einer Beziehung darstellen.

Und diese Beziehung sollte gleichberechtigt sein - niemand sollte in der Beziehung eine allzu dominante Rolle einnehmen. Wenn ich Befehle geben und dafür auch noch gemocht werden will, hole ich mir einen Hund und gehe keine Beziehung mit einer Frau ein.

Gewalt:
Die Ausübung von Gewalt ist ein Zeichen von Schwäche. Man kommt mit seinen Argumenten nicht mehr weiter und sieht keinen anderen Weg, als seinen Standpunkt mit physischen Mitteln zu vertreten.
Eine besonders verachtende Form der Gewalt ist, wenn sie gegen schwächere oder wehrlose ausgeübt wird. Das muß ja ein ach so "tolles" Gefühl sein, die eigene Stärke zu beweisen.
Und Gewalt in Beziehungen ist erst recht unbegreifbar für mich. Denn wenn ich jemanden liebe, kann und will ich ihm nicht weh tun. OK, eine Ausnahme gibt es: wenn der Partner es beim Sex etwas härter möchte. Aber ob man das Gewalt nennen kann...

Beim Thema Rassendiskriminierung sage ich immer: Schau dir die Hunde an - einem Hund ist es egal, welche Rasse ein anderer Hund ist. Es gibt da nur ein "mag ich den anderen oder nicht?", Pudel versteht sich mit Schäferhund, Golden Retriever mit Collie, Schnauzer mit Mix.
Und angeblich ist der Mensch ja die "Krone der Schöpfung". Also meiner Meinung nach sollte er sich hier aber ein Beispiel an den Hunden nehmen, die sind da nämlich intelligenter.

Aber neben Rassendiskriminierung gibt es noch eine Sache, die ich nicht gutheißen kann: Religiöser Fanatismus. Wenn Leute denken, ihre Religion sei die einzig wahre, richtige, so ist das in Ordnung. Auch an Versuchen, anderen Leuten die eigene Religion nahezubringen, kann ich nichts schlechtes finden, solange diese Leute nicht bedrängt werden. Jeder soll seine Religion ausüben dürfen, wann, wie und wo er will.
Was ich nicht akzeptiere, ist, wenn andere Religionen oder deren Anhänger schlecht gemacht werden, Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit benachteiligt, mißhandelt oder gar getötet werden - oder gar Kriege geführt werden.

Der Mensch ist ja angeblich ach so intelligent - aber hier tritt er den eindeutig den Gegenbeweis an.


So, nun bist du es, die beschäftigt ist...

Alles liebe, Grinner.


Grinner ist offline  
Alt 18.08.2001, 00:26   #35
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Beiträge: 330
whow aber wirklich!! bin beeindruckt von euch beiden!!!
eigentlich habt ihr sogar die gleiche meinung also meine!!lol
ihr solltet schriftsteller werden!! jetzt aber ohne ironie!!
Rassenhass= note 1 an beide
wobei es eigentlich kein rassenhass geben kann da wir alle zur gleichen rasse gehören! (adam+eva)
Gewalt= note 1 an beide
Religion= note 1
wobei das eigentlich auch quatsch ist! weil wir eigentlich alle an das selbe glauben mit gaaaanz kleinen unterschieden
aber fast alle religionen enden mit Gott nur eben andere bezeichnungen!
weiter so!!!!!!!!
so jetzt seit ihr beide gefordert!! mußte doch für gleichberechtigung sorgen
mr.einstein ist offline  
Alt 18.08.2001, 10:33   #36
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Hallo Grinner und mr.einstein

Ich bin heute sehr sehr krank und ich bitte Euch, meine kleinen Schreibfehler, die ich eventuell machen werde, zu entschuldigen.

kurze Schilderung: Ich habe gestern einen wunderschönen Anruf erhalten, das meine Kollegin einen kleinen Jungen, Namens " Leon "bekommen hat. Er ist 45,5 cm und wiegt 2400g und so etwas von süß. Also ließ ich es mir es auch nicht als stolze Patentante nehmen, Ihn für einen Moment in meinen Armen zu halten. Ich sage Euch, ich habe noch nie so etwas winziges gesehen, es ist so ein süßer Fratz und so einen kleinen Mann, den muß man einfach lieb haben. Wie habe ich solche Momente genannt?? Sternstunden, das war eines von dieser Sternstunde.
Anschließend sind wir mit dem frischgebackenden Papa und ein paar Freunden, feiern gegangen. Hu, das war ganz schön heftig und die Nachwirkungen sind übel. Aber auch das geht vorrüber. So ihr lieben, das wollte ich gerne vorweg nehmen und einfach die Freude mit Euch teilen. Und jetzt versuche ich mich auf den Antworten zu stürzen. Seid ganz lieb gegrüßt, eure Imothepa
Imothepa ist offline  
Alt 18.08.2001, 10:59   #37
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Beiträge: 330
Schreibfehler??? was ist das????
i bin doch Ausländer schon vergessen?? *lol*
die würde ich sowieso nicht finden
mr.einstein ist offline  
Alt 18.08.2001, 11:40   #38
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Beiträge: 352
Hallo lieber Grinner

Du hattest mit dem was Du geschrieben hast, gar nicht so Unrecht und ich muß zugeben, das ich ganz schön damit beschäftigt war, um so anpassungsfähig wie möglich zu antworten und das in meinem Zustand. Was tust Du mir da an. Ok, fangen wir systematisch an und auch ich danke Dir für deine Erlichkeit.
Ich schreibe wieder Stichpunktartig, weil es mir Erstens gut gefällt, damit meine ich die Sternchen und zweiten ist es Übersichtlicher. Da hätte ich auch schon früher drauf kommen können oder? Nein, jetzt ernsthaft, wo fange ich an??
Bei der Liebe, wir haben sie zwar aus unserer Sicht geschrieben, aber es gibt noch viele Facetten der Liebe, eine wunderbare Umschreibung. Angefangen von der gesunden , bis hin zur sehnsüchtige Liebe. Warum ich das schreibe, weil ich mich in gewisser Beziehung mit denen Intendifiziere und dieses ist zum größten Teil mein eigenes Leben oder stützt sich auch auf mein Bücherwissen. Ich lese sehr gerne und ich lasse mich immer speziell von diesem Thema hinreißen.

** Ehe **

Da brauch ich nicht viel zu sagen, für mich ist sie dauerhaft angelegte Lebensgemeinschaft. Sollte sie jedenfalls sein, obwohl man sich mit dieser Äußerung manchmal selber belügt.

** gesunde Liebe **

- ist für mich, positiv, praktisch, mit einem gesunden Menschenverstand. Enthaltsamkeit hat einen negativen Beigeschmack, einfach keinen Sex erleben zu dürfen. Die gesunde Liebe konzentriert sich darauf, was Du tust, um wahre Liebe zu praktizieren.

** blutige Liebe **

- in einigen Stichworten für mich abgetan.
Sehr: egoistisch, Verantwortungslos, Gedankenlos und Rücksichtslos.

** sehnsüchtige Liebe **

- vergleichbar mit emotionales Verlangen nach Nähe und Sex.

** eifersüchtige Liebe **

- eine Schriftstellerin hat es einmal wünderschön definiert
" Eine Leidenschaft, die mit Eifersucht - Leiden schafft. "
Da kann ich Dir einen schönen Roman empfehlen. Er heißt, " Das ganze Stück " und ist von Sybille Mulot. Es ist eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die stark durch ein Orakel beeinflußt wird. Sehr traurig, poetisch und schön.
Die eifersüchtige Liebe vergleiche ich ganz gerne mit dunkle Leidenschaft. Es gibt die normale Eifersucht, die mit einer gewissen Verlustangst verbunden ist, hervorgeufen durch ein drittes Glied in der Beziehung. Es ist ein erlebtes, quälendes Gefühl, durch vermeindlichen oder tatsächlichen Liebesentzug. Und damit Intendifiziere ich mich. Dieses " Muß - Denken, im Bezug auf dem Partner, um auf seine Gefühle und Wünsche einzugehen und die Erfüllung eigener Wünsche verdrängen. Nicht zu vergessen die Selbstabwertung und die niedige Frustrationstoleranz. Da die Bindung zwiespältig ist, hat man durch sein labiles Selbstwertgefühl " Angst ",vor dem Verlust der Liebe, des Vertrauens und der Sicherheit.
Und dann hätten wir noch die extreme, pathologische Eifersucht und die zeichnet sich durch " Besitzergreifend " und klammern aus, wobei beide daran kaputt gehen können, wenn sie es nicht rechtzeitig erkennen und beenden.

** sündige Liebe **

- hört sich ein bißchen verrucht an, warum nicht??? Mir fällt nur ein Spruch ein, kann denn "Liebe " Sünde sein? Auch da könnte ich Dir wieder einen Roman empfehlen.
" Sündige Liebe - Kämpfe des Herzens ", von Johanna Lindsey, sehr schön zu lesen und sehr feurig, verbunden mit viel Humor, Sarkasmus, Leidenschaft und Liebe.

soviel nun zu der Liebe, aus meiner Sicht.Und jetzt widme ich mich dem Thema " Religion ", darüber habe ich mich noch gar nicht geäußert und ich hoffe, das meine Benotung auch Überdurchschnittlich ausfällt, wie bei Dir.

** Religion / Glauben "

- ich zweige den Glauben bewußt an, denn er verbindet ja die Religion. Es gibt für mich verschieden Glaubensrichtungen.

** Glaube ich an Gott ?"

Nein, aber im Unterbewußtsein schrei ich Ihn doch herbei, aus Angst, weil es manchmal für mich die letzte Instanz ist.

** Glaube ich an Schicksal?"

- sehe ich mit einer bestimmten Bedeutung, vielleicht als eine Art, makroskopische Prädenstiuation, für mich ist es eine Vorbestimmtheit oder einen Determinismus, der uns den freien Willen nimmt. Irgendwie mißfällt mir der Gedanke, das andere über mein Leben bestimmen.

**Glaube ich an die Magie?"
- Ja, das ganze Leben ist die reinste Magie und ich beschäftige mich intensiv damit. Angefangen vom Hexenwahn bis hin zum Flair von etwas Entgültigen.

** Glaube ich an Spiritualität?"
- Ja, sie ist die Welt, durch den Filter der Seele zu sehen. Ich finde es sehr wichtig, sich in dieser Welt wiederzufinden und auszudrücken. Sie ist für mich eine Art " Prägung ". Beeindruckt von bestimmten Aspekten entwickelt man unterschiedliche Neigungen, die sich irgendwann zum Ganzen formen. Nehmen wir den Charakter, es bilden sich Werte heraus, Kompetente der eigenen Weltanschauung, wie Urteile, Vorlieben sowie Zugehörigkeitsgefühl.

So liebe Grinner, ich glaube, das auch Du wieder ein bißchen beschäftigt sein wirst und ich habe kein Mitleid. Ich wünsche Dir einen schönen Tag sowie ein schönes Wochenende. Sei ganz lieb gegrüßt, Manuela.



Imothepa ist offline  
Alt 18.08.2001, 11:51   #39
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Beiträge: 352
Hallo mr.einstein

Schön, das Du dich mal wieder gemeldet hast und ich danke Dir für die tolle Benotungen. Wir könnten " Schriftsteller " werden, Ginner vielleicht, aber ich, neee.
Zum größten Teil habe ich alles geklaut, aus den Büchern die ich gelesen habe. Das war ein Scherz, das ist meine persönliche Ein - sowie Ansicht, Einstellung und mein Leben selbst. Was mich vielmehr interessieren würde Bodo, was ist nun daraus geworden und damit spreche ich dein Thread an. Zu welchen Gunsten wurde nun entschieden, keinerlei Info, nicht's dergleichen und das finde ich ein bißchen Schade. Das ist natürlich jetzt deine freie Entscheidung, aber ich wäre schon daran interessiert, den weiteren Verlauf zu erfahren. So lieber Bodo, ich wünsche Dir ein schönes Wochenende sowie einen schönen Tag, in der Hoffnung nicht wieder zu lange auf ein Zeichen von Dir zu warten. Sei ganz lieb gegrüßt, Manuela.
Imothepa ist offline  
Alt 18.08.2001, 12:00   #40
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Beiträge: 330
hallo manuela! zu meinem thread: ich will bzw. ich kann nicht mehr. Ich werde jeden tag neu verarscht. Das sehe ich und nun das schlimme ich nehme es hin. Ich habe keine Lust mehr! Mit mir wird gespielt! und zur zeit spiele ich mit.
mr.einstein ist offline  
 

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