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Alt 13.04.2000, 03:15   #1
Forengast
Member
 
Registriert seit: 02/2000
Beiträge: 328
Gefangen – Gefangen im eigenen Leben.
Nichts hier kann Hoffnung oder Lachen geben.
Die Luft um mich erstickend heiß jeder Atemzug
Als ob ich selbst mein Herz zerreiß. Und doch bleibe
Ich zurück in der Hölle des täglichen Wahnsinns.

8136 Tage schon, treibe ich dahin. Ohne Hoffnung, ohne Ziel
und ohne Sinn. Ich suche eine Tür, will aus dieser Welt
entfliehen. Den Schlüssel habe ich gefunden, er schien mich
anzuziehen. Ein Stückchen Glas, die Kante scharf – der Schlüssel
war perfekt.

Ich stürze in eine finstere Gruft, der Fall ist unaufhaltsam – tief.
Ich schwebe neben mir, sehe zu, es schien als ob ich etwas rief.
Der Schlüssel öffnete die Tür nun öffnet er mein Herz. Ich höre
den Aufprall und spüre leichten Schmerz.
Mein Leben schwebte langsam an mir vorbei.

Mein Blut strömt aus – ich bin endlich frei.


Sollte nur ein Gedicht sein, nein ich bringe mich schon nicht um )))

cu

Jeoshiva
Jeoshiva ist offline  
Alt 13.04.2000, 06:28   #2
Forengast
Member
 
Registriert seit: 01/2000
Beiträge: 193
Manchmal müssen wir eben bluten um weiter zu leben.

Wichtig ist nur...
...solange wir bluten, atmen wir.
...solange wir den Schmerz spüren, leben wir.

Irgendwann werden wir dann einfach aufhören zu bluten.

Entscheidend ist dabei nur, ob wir selbst nun aufhören wollen zu bluten
oder aber ob wir einfach keinen Tropfen Blut mehr in uns tragen, den wir noch vergießen könnten.
______________


Hi Jeoshiva!

Diese Zahl 8136... was steckt da eigentlich genau dahinter???

Air
Airman ist offline  
 

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