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Alt 16.04.2000, 04:23   #1
Forumsgast
 
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Also weiter im Text, die Traumhochzeit hatten wir hinter uns und der Wunsch eine Familie zu gründen bewegte uns beide. Wir hatten alles so schön geplant, daß erste halbe Jahr nach der Hochzeit war echt ein Traum. Wir unternahmen sehr viel, zusammen mit unseren Freunden.
Dann auf einmal meinte er, er braucht eine neue Stereoanlage, solange wir es uns noch leisten können, d.h. solange noch kein Kind da ist. Ich sparte wo ich nur konnte, seine Schulden hatten wir abbezahlt und nun fing er schon wieder an alles zu kaufen was er sah. Ein neues Auto mußte her, da man zu bequem war das alte zu richten. Eine neue Anlage ins Auto, da die alte nicht genügend "bums" brachte. Breitreifen usw.
Ich konnte an eine Wand reden, und wenn ich mal etwas wollte, fing er an zu diskutieren, brauchst du das unbedingt...
Ich hielt meinen Mund und ließ mir alles gefallen. Mit meiner Freundin ging ich des öfteren spazieren und jedesmal kotzte ich mich bei ihr aus, mir wurde es mit der Zeit schon peinlich. Das ging so lange, bis sie zu mir sagte, sag mal wieso läßt du dir das gefallen, du verdienst doch viel mehr als er und er haut dein Geld zum Fenster raus, daß du versuchst zu sparen.
Dann fing er an, mit einem Kumpel, der 5 Jahre jünger ist als er in Discos zu gehen. Wollte ich mal in eine Disco, hieß es wie alt sind wir eigentlich und außerdem weißt du, daß ich Discos hasse. Ich sahs allein zu Hause, er kam irgendwann mal am frühen morgen nach Hause und hatte auch noch die Dreistigkeit mir von seinen Flirts zu erzählen. Was die Familienplanung anbelangte, so sagte er mal zu mir, sagst mir halt, wenn du deinen Eisprung hast. Ich war so bav, daß mir die Worte im Halse stecken blieben. Dann fing er an in der Schicht zu arbeiten, d.h. er war eine Woche schon zu Hause, bis ich von der Arbeit kam hat gepennt oder fern gesehen und geschrien, was gibt's zu essen. In der Woche, wo er Spätschicht hatte, war ich Gott froh, denn da hatte ich meine Ruhe. Ich fing an in meinem Tagebuch zu lesen und auf einmal trauerte ich der alten Zeit nach. Wie schön und unbeschwert sie doch war. Ich dachte, jetzt geht's los, du bist noch keine 30 und hast schon deine "Mide-life-crises". Dann kam ich auf die Idee, den Kontakt zu den alten Bekannten zu suchen. Ich telefonierte nur noch in der Gegend rum um wieder Kontakte zu knüpfen. Und siehe da, zwei alte Kumpels von mir freuten sich so sehr darüber, daß sie mich besuchen kommen wollten.
Auf einmal bekam ich wieder Lebensfreude, ich war ebenso aufgedreht wie mein Mann, flirtete mit anderen rum um zu sehen wie mein Mann reagierte, ich setzte alle Hebel in Bewegung um noch etwas zu retten, weil ich bemerkte, daß wir uns immer fremder wurden. Das konnte es ja nicht sein, gerade mal ein Jahr verheiratet und schon soll alles wieder vorbei sein. Ich kämpfte mit all meiner Kraft, erhob nicht das Wort, sondern machte meinen "Scheiß" alleine in der Hoffnung es sei nur eine Phase von ihm und er würde wieder zur Vernunft kommen. Eines Tages sagte er mal zu mir, du was hälst du davon, wenn wir uns für unsere sexuellen Bedürfnisse jeder einen anderen Partner suchen. Und wieder war ich so bav, daß mir wieder die Worte im Halse steckten. Irgendwann griff ich dieses Thema mal wieder auf und sagte zu ihm, wenn du es wirklich so nötig hast, dann such dir eine aber wir trennen uns dann. Dann hatten wir mal eine extrem hohe Telefonrechnung, hätte ich nichts gesagt, dann wäre diese stillschweigend abgelegt worden. Es stellte sich raus, daß mehrere Sexnummer angerufen wurden. Er stritt es natürlich ab, doch hatten wir eine aufgegliederte Rechnung, wo man erkennen konnte um wieviel Uhr telefoniert wurde. Er regelt das, meinte er, es kam jemand von der Telekom, die Leitungen wurden überprüft und er erzählte mir, daß man unsere Leitung angezapft hätte. Ich glaubte ihm,
warum auch sollte er mich anlügen. Dann fand ich Sex-CD Roms und in seinem Kleiderschrank die perversesten Heftchen. Ich stellte ihn zur Rede und er wand sich wie ein Aal. Überall hatte er diese Heftchen versteckt, in der Werkstatt, im Bad einfach überall. (So wie mein Alkoholiker die Flaschen versteckte).
Dann kam der Tag an dem uns meine Kumpels besuchen kamen. Er kam sofort gut mit ihnen aus, sie blieben übers Wochenende und einer von den Beiden, er kannte mich noch von früher sehr gut, bemerkte daß meine gute Laune nicht echt war. Er versuchte durch Gespräche aus mir raus zu bekommen, was mit mir los sei. Ich erzählte ihm alles und er meinte, sag mal spinnst du, so was läßt du dir gefallen. Was ist nur aus dir geworden, hast du aus deiner vorigen Beziehung den nichts gelernt. Wo ist dein Selbstbewußtsein geblieben, wo ist die starke Frau, die ich von früher her kenne. Meine Kumpels fuhren wieder nach Hause und mich ließen die Worte des einen einfach nicht los.
Wir hatten Urlaub jeder 2 Wochen, doch durch Betriebsferien nur eine Woche gemeinsam. Ich hatte jeden Tag seinen Kumpel im Haus, er aß bei uns mit, wenn wir etwas unternahmen ging er mit, kurz, ich hatte nicht einen Tag mit meinem Mann alleine. Wenn er unterwegs war, telefonierte ich viel mit meinem Kumpel, er war ein Mann und mich interessierte seine Ansicht und ob er mir vielleicht erklären könnte wieso mein Mann so reagiert. In der Woche, wo ich alleine Urlaub hatte, beschloß ich für ein paar Tage zu meinen Eltern zu fahren, da mir zu Hause die Decke auf den Kopf fiel. Ich traf mich mit meinem Kumpel, und wir kamen uns wieder näher, wie 10 Jahre zu vor.
Es war damals ein One-night-stand und ich hatte schöne Erinnerungen daran. Er gab mir das Gefühl, jemand zu sein und er rüttelte mich wach. Wir verbrachten viele zärtliche Stunden miteinander, doch ich wurde die Gedanken nicht los, du bist verheiratet und du betrügst deinen Mann. Miteinander geschlafen haben wir nicht, doch sonst gab es keine Verbote.
Ich fuhr wieder nach Hause und mich ekelte es regelrecht vor meinem Mann. Ich ging wieder mit meiner Freundin spazieren und ich erzählte ihr sehr zögerlich was alles passiert ist und das ich große Lust hätte am nächsten Wochenende wieder nach Hause zu fahren. Sie nahm mich in den Arm und sagte zu mir: "Tu nichts, was ich nicht auch tun würde". Dieser Satz verfolgte mich, ich überlegte krampfhaft, was sie mir damit wohl sagen wollte. Als ich sie noch mal darauf ansprach, lachte sie nur und meinte zu mir: "Betrügen tust du nur, wenn du es zu Hause auch bekommst, tust du aber etwas was du zu Hause nicht hast ist es auch kein Betrug". Sie gab mir damit, anversich die Freikarte, kein schlechtes Gewissen zu haben. Ich fuhr von da an jedes Wochenende alleine zu meinen Eltern, die wunderten sich schon, daß mein Mann nie mitkommt, aber ich hatte jedesmal eine Ausrede parat. Ich traf mich jedesmal mit diesem Kumpel und ich rechnete mir schon Chancen bei ihm aus. Doch jedesmal wenn ich ihn besuchte, mußte ich schleichen, damit seine Schwägerin nichts mitbekommt, da sie mit seiner Ex befreundet sei. Irgendwie, keiner weis es, bekam die Schwägerin es raus und wie sie auf meinen Namen kam ist uns auch schleierhaft. Ich wollte mehr, doch er versetzte mich immer öfter. Dann bekam ich wieder Kontakt zu einer früheren Freundin. Die Eisbahn eröffnete und sie überredete mich zum Schlittschuhlaufen. Bock hatte ich schon, doch auch viel zu viel Angst meinem Ex dem Alkoholiker über den Weg zu laufen. Wir hatten beide etwas bammel, schließlich sind wir keine 15 mehr. Wir werden die Rentner sein und auffallen. Doch zu unserem Erstaunen, waren ein paar Leute der alten Clique dort, wie sagt man so schön "es zieht den Täter immer an den Tatort zurück". Wir hatten soviel Spaß mit den anderen, daß wir uns für die Woche drauf wieder verabredeten und nach dem Schlittschuhlaufen noch alle zusammen weg gingen. Ich vergaß alles um mich herum und fühlte mich pudelwohl. Dann verabschiedete sich einer nach dem anderen, doch ich hatte noch keine Lust nach Hause zu gehen. Einem Kumpel ging es genauso, bei ihm hing auch der Haussagen schief. Und da es sich herum gesprochen hatte, daß ich auch so meine Probleme habe, haben wir uns die ganze Nacht noch unterhalten. Er stellte mir eine Frage nach der ander
 
Alt 16.04.2000, 04:23 #00
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Hallo , egal wie gross deine Sorgen auch sein mögen, mir hilft es immer nach draußen zu gehen und den Grill anzuwerfen. Grillen ist Entspannung pur. Ob nun ein deftiges BBQ oder ein einfach mariniertes Schweinesteak. Am Grill kann ich alle Probleme vergessen. Du hast noch keinen Grill? Bei der Telekom kannst du aktuell am Angrillen 2019 Gewinnspiel mitmachen und entweder einen Beefer oder ein Keramik Ei gewinnen. Wer von uns gewinnt lädt den anderen ein ;-)
Alt 16.04.2000, 04:23   #2
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Alt 16.04.2000, 04:23   #3
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Alt 16.04.2000, 04:23   #4
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