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Alt 13.06.2000, 10:03   #11
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Beiträge: n/a
*ROFL*..... jepp Toff..... sowas ähnliches

*ggggg*

Timboy
 
Alt 13.06.2000, 16:29   #12
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Special Member
 
Registriert seit: 02/2000
Beiträge: 3.571
militär bleibt militär, egal ob ich nun vom schreibtisch aus irgendwas bewirke oder direkt vor der kanone stehe.
grant

[Diese Nachricht wurde von Grant31 am 13-06-2000 editiert.]
Grant31 ist offline  
Alt 13.06.2000, 17:12   #13
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Quelle der Weisheit
 
Registriert seit: 11/1999
Beiträge: 3.118
Oder die Kanone baue? Oder das Essen für die Kanonenbauer liefere?
Wenn du nicht aufpaßt sind wir gleich ine einer "Was ist ein Staat" Disussion. http://xlovetalk.futurequest.net/ubb/wink.gif

...von mir aus gerne.
Toff ist offline  
Alt 13.06.2000, 22:00   #14
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Platin Member
 
Registriert seit: 11/1999
Beiträge: 1.524
unzweifelhaft ist es positiv etwas für die gesellschaft zu tun, damit jeder merkt, dass grenzenloser individualismus nicht zum zusammenleben taugt.

dies kann man aber auch im zivildienst machen, womit ich hierzu aufrufe.

ebenso wie grenzenloser individualismus ist auch der die individualität aufsaugende kollektivismus ein grauß. deswegen sollten wir daran denken, was gesetze eigentlich sind. sie sind nichts gottgegebenes, sondern eine art vereinbarung der bürger mit dem staat. wenn sich die situation ändert, dann müssen auch die gesetze auf basis einer breiten übereinstimmung geändert werden. denn "wir sind das volk", wir üben unsere gewalt nur mittelbar über unsere repräsentanten aus (soviel zum wesen der repräsentativen demokratie).

die wehrpflichtarmee wird kippen, wenn nicht wegen der abkehr von anakronistischen ideologien, dann doch, weil das bundesverfassungsgericht dies fordern wird. wenn erst die ungleichbehandlung von männern und frauen fällt und frauen auch eingezogen werden müssen, dann wird die bundeswehr es nicht mehr schaffen, eine wehrgerechtigkeit aufrechtzuerhalten. die konsequenz ist die abschaffung der wehrpflichtarmee.

was ich immer höre ist lustig, am lustigsten ist die aussage, die bundeswehr würde mit den wehrpflichtigen eine demokratische verankerung im volk erfahren und von den erfahrungen der jungen leute profitieren. kann mir jemand ein beispiel nennen, wo ein tranzfer vom wehrpflichtigen zu seinem vorgesetzten stattgefunden hat?

diabolus
Diabolus ist offline  
Alt 13.06.2000, 22:35   #15
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Registriert seit: 06/2000
Beiträge: 349
Die Idee einer Berufsarmee ist gut. Aber nicht bezahlbar. Zumindest jetzt nicht und auch nicht in absehbarer Zukunft. Als jemand, der keinen Wehrdienst geleistet hat, bin ich trotzdem der Ansicht, dass Armeen nicht überflüssig sind. Es gibt immer noch zu viele gewissenlose Aggressoren, denen man Einhalt gebieten muss, siehe Mister Milosevic.

Ich wurde wegen einer Augenverletzung ausgemustert. Hätten sie mich für tauglich befunden, hätte ich meinen Dienst abgeleistet, auch wenn mir die Vorstellung, mit biertrinkenden Primaten monatelang auf engstem Raum leben zu müssen, nicht gefallen hätte, aber ich hätte mich halt irgend wie durchgeschlagen.

Interessant finde ich, dass Timboy erzählte, dass man inzwischen (nach immerhin 45 Jahren!) in der Bundeswehr erkannt hat, dass nicht nur Offiziere und Unteroffiziere über Wissen verfügen, sondern auch Wehrpflichtige und dass man sich deren Wissen zunutze macht.

Aber das Problem des Ignorierens ist ein weit verbreitetes Phänomen in Deutschland und findet sich in allen Wirtschaftsbereichen. Sogenannte Führungskröfte und Manager verweigern sich dem Wissen, das von "unten" kommt. Bezeichnend ist, dass Massen von Managern keinen Computer auf ihren Schreibtischen stehen haben, weil das deren Ansicht nach unter ihrer Würde liegt. dafür hat man ja schliesslich Angestellte. Ist mir schleierhaft, wie man sich so bewusst dem Informationsfluss verschliessen kann.

Ich meine, das Hierarchiedenken ist in Deutschland immer noch viel zu sehr ausgeprägt. Menschen in Führungspositionen lasen sich nur ungern überzeugen, dass es anderes und auch oft genug aktuelleres Wissen gibt, als das, über welches sie verfügen, Bundeswehr hin, Wirtschaft her. Schwer, dagegen anzukommen.

Grundsätzlich finde ich es richtig, sich das Wissen von Menschen zu Nutzen zu machen, aber Inder oder Grönländer ist völlig egal. Aber der Fehler ist, sich damit zu begnügen, statt die eigenen Leute ernsthaft zu mobilisieren und sie nicht ewigen Vorschriften und staatlichen Gängeleien zu unterwerfen.

JFK hat 1961 bei seiner Antrittsrede gesagt: "Ask not what your country can do for you - ask what you can do for your country!

In den USA ist das leichter, denn bei aller Kritik an den Amerikanern - sie lieben es, wenn jemand etwas unternimmt und unterstützen diese Leute. In Deutschland dagegen hab ich das Gefühl, dass der Staat immer gerne mitreden und mitführen will.
Dog Soldier ist offline  
Alt 14.06.2000, 10:40   #16
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Junior Member
 
Registriert seit: 07/1999
Beiträge: 15
Dia.... netter staatsbürgerlicher Vortrag, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch das föderalistisch - demokratische Staatsgefüge der Republik charakterisiert..... aber
1. plante ich hier keinen Aufruf die Armeen dieser Welt mit Bewerbungen zu bombadieren.... und
2. scheint mir das Thema verfehlt, schaue ich mir die ursprüngliche Thematik dieses Beitrages an....
.... nicht falsch verstehen, aber hättest Du den Beitrag aufmerksamer gelesen, hättest Du das auch bemerkt....
egal.... natürlich ist der Zivildienst ebenfalls ein Beitrag zur Leistung für und am Staat.... das bestreitet auch niemand....

Ob an der Wehrpflicht festgehalten wird oder nicht ist eine Fiktion, die meiner Meinung nach in dieses Forum nicht passt.

Natürlich sind Stukturänderungen automatisch auch ausschlaggebend für die innere Organisation eines jeden Betriebes... eben auch der Bundeswehr.. Generationswechsel vollziehen sich allerdings in organigraphischen schwerfälligen Systemen wie den Behörden erheblich langsamer... eine wirkliche Schwachstelle des staatlichen Verwaltungsunterbaus... aber..... lernfähig bleibt er trotzdem und die Verwendung von Rekruten im fachbezogenen Kontext zur zivilberuflichen Ausbildung steht mittlerweile an oberster Stelle der neuen Konzeption. Verkürze ich die Wehrdienstzeiten und somit auch die internen Ausbildungszeiten, so muß ich eben diese Vorbildung vermehrt nutzen.
Ach ja.... und um auf Deinen Transfer zurückzukommen....... statistisch gesehen (ca. 45% der Nachwuchskräfte) lebt die Führungsstruktur der Bundeswehr von Wehrpflichtigen die zu Vorgesetzen mutiert sind..... allein basierend auf der tatsache, das Vorurteile und verhaltenes Interesse dazu führen, daß sich Wehrpflichtige erst nach dem "kennenlernen" der Kommando- und Führungsstruktur dazu entscheiden die Wehrdienstzeit zu verlängern. Besonders, und das wird Dich sicherlich erstaunen, im Bereich der Offiziere wirkt sich die Intelligenz dahingehen aus, eine langjährige Verpflichtung erst einzugehen, wenn man einen Einblick bekommen hat der einer breiten Basis entspricht.....

Persönlich kann ich abschließend dazu nur bemerken, genau diesen Weg eingeschlagen zu haben, 12 Jahre aktiven Dienst in der Truppe geleistet habe, eine hervorragende Ausbildung genießen konnte, ein finanziertes Studium absolvieren konnte, 5 Jahre Auslandsverwendung incl. der dazu notwendigen intensiven Sprachausbildung genossen habe, jederzeit in der Lage war meinen finanziellen Pflichen nachkommen zu können.... und...... unglaublicherweise..... keinen Tag wirklich bereut habe....... ach ja...und immernoch der Meinung bin, daß das kein Werbebeitrag für die Bundeswehr sein soll.....

Timboy



[Diese Nachricht wurde von Timmi am 14-06-2000 editiert.]
Timmi ist offline  
Alt 14.06.2000, 17:55   #17
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Registriert seit: 02/2000
Beiträge: 3.571
ihr könnt die vorteile lang und breit ausweiten, aber militär BLEIBT militär und ist hat das ziel im kriegsfall möglichst gut zu morden. ich bin der meinung, dass es das militär braucht, aber nur mit menschen die das freiwillig wollen.
grant
Grant31 ist offline  
 

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