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Alt 17.05.2001, 06:45   #351
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lass das!
 
Registriert seit: 01/2001
Beiträge: 20.823
*g*, nee "normal" nicht unbedingt. ich meinte aber auch was anderes, nämlich die, die zwischen dick und dünn sind!!!
Sailcat ist offline  
Alt 17.05.2001, 07:40   #352
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puer aeternus
 
Registriert seit: 05/2000
Beiträge: 6.718
Zitat:
Geschrieben von xtine
Ich glaube auch nicht, Sterni, daß man alle, die Übergewicht haben oder vom 'Model-Gewicht' abweichen, automatisch eßgestört sind. Viele, denen man es überhaupt nicht ansieht, sind eßgestört, gerade die Bulimiker fallen selten auf.
Das habe ich nicht verstanden.
Die Tatsache, daß auch Leute mit Norm-BMI eßgestört sein können, schließt ja nicht aus, daß alle mit einem pathologischen BMI "krank" sind?
Es sollte inzwischen klar sein, daß es nicht um ein, zwei oder fünf Kilo hin oder her geht, sondern meinetwegen um etwa doppelt so schwer (oder halb so leicht), wie empfohlen.
Ich will hier keine Diskussion über Eßstörungen anfangen. Wir hatten auch schon den Standpunkt, daß hohe Wahrscheinlichkeiten, unter gesundheitlichen Einschränkungen zu leiden, keine Garantie dafür bedeuten, daß es so für jeden kommen muß.

Was ich möchte, ist ein Problembewußtsein, und zwar bei den Betroffenen. Mit "fett/mager sein ist nicht schlimm" hilft man m.E. niemandem.
Sternenfahrer ist offline  
Alt 17.05.2001, 07:48   #353
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puer aeternus
 
Registriert seit: 05/2000
Beiträge: 6.718
Zitat:
Geschrieben von damian
Na ja rick, das sollte in der heutigen zeit doch wohl kein problem mehr sein. Ich denke dass mittlerweile alle soweit aufgeklärt sein sollten um die risiken abschätzen zu können oder um sie zu wissen. Sollte das nicht der fall sein, ist es die eigene dummheit, und da nutzt dann auch aufklärung nix mehr.
Da irrst Du, nicht nur IMHO.

Wie ich zig Seiten weiter vorne geschrieben habe, ist zumindest in der dt. Ärztezeitung - wenn man das mal als "Fachblatt" gelten lassen will - die mehrfach von mir zitierte Aussage zu finden, daß sowohl Ärzte als auch Patienten das Problem bagatellisieren, also, es fehlt eben nach wie vor an Aufklärung, wie auch die Diskussion hier zeigt (ich verweise z.B. auf Sweeties häufigen Hinweis, es sei nicht erwiesen, daß Dicksein krank mache).
Sternenfahrer ist offline  
Alt 17.05.2001, 15:36   #354
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Registriert seit: 09/2000
Beiträge: 5.082
Sterni,
Da hab ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt:
Du hast vom Übergewicht automatisch auf Adipositas (?) geschlossen (beinhaltet das die 'Freßsucht? Ich geh jetzt mal davon aus, da ich es so verstanden habe...).
Mit meinem Beispiel wollte ich nur zeigen, daß das Gewicht/Aussehen alleine keinen Rückschluß auf Suchtverhalten zuläßt. Es gibt bestimmt viele 'Dicke', die einfach im Elternhaus ungesunde Kost oder haufenweise süße Getränke bekamen, die 'unbewußt' mehr essen, weil sie es gewohnt sind oder gar nicht daran denken, mal auf Cola Light oder Sprudel umzusteigen. DA ist Aufklärung sicher sinnvoll. Aber bei Eßstörungen/Frustessen usw ist es durch Aufklärung ja nicht allein getan. Auf den Zigarettenschachteln steht ja auch, daß Rauchen Krebs verursacht. Trotzdem verdrängt man es. Und eine Abhängigkeit ist mit vernünftigen Argumenten nun mal nicht wegzureden. Sucht erfüllt ja immer einen ZWECK.
Also sollte man vielleicht zwischen Leuten unterscheiden, die 'einfach' schlechte Gewohnheiten haben, und solchen, die abhängig sind. Und ich wette, daß die meisten selbst nicht wissen, zu welcher Gruppe sie gehören...und ich bin mir noch nicht mal sicher, ob Gewohnheit nicht auch schon zum Suchtzweck werden kann, wenn sie das Wohlbefinden steigert.
Ich glaube, daß Aufklärung etwas bewirkt, wenn Menschen in einer Umgebung aufgewachsen sind, in der das 'abweichende' Eßverhalten als normal galt. Diese Leute kommen vielleicht gar nicht auf die Idee, daß sie selbst zu ihrem Dicksein beitragen, vor allem, wenn die ganze Familie dick ist.
Andererseits kann ich mir vorstellen, daß man gerade in Streß- oder Krisenphasen wieder in das als Kind erlernte Verhalten zurückfällt, weil es einem eine gewisse Geborgenheit vermittelt.

xtine
xtine ist offline  
Alt 17.05.2001, 17:09   #355
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Registriert seit: 05/2000
Beiträge: 861
@ Sterni,

so habe ich das nicht gesagt. Ich habe gesagt dicksein muß nicht zwangsläufig krank machen. Denn ein dicker der sich zum beispiel sportlich betätigt, muß aufgrund seines übergewichts nicht krank werden. Ich wollte damit nämlich nur sagen, das nicht alle dicken auch krank werden. Weil es halt darauf ankommt ob sie sich sportlich betätigen oder den ganzen tag auf der couch sitzen und in sich hineinschaufeln.
sweet_dream ist offline  
Alt 17.05.2001, 17:27   #356
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Registriert seit: 02/2000
Beiträge: 3.471
Ein problem bagatelliesieren heißt ja nicht, nicht um es zu wissen.
Und von seiten der patienten ist es ja nachvollziehbar: Es ist nämlich einfacher so zu tun als könne einem nichts passieren, als sich wirklich mal auf den arsch zu setzen oder die schokolade im regal zu lassen und das problem anzugehen.
damian ist offline  
Alt 17.05.2001, 17:33   #357
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Registriert seit: 02/2000
Beiträge: 3.571
Zitat:
Denn ein dicker der sich zum beispiel sportlich betätigt, muß aufgrund seines übergewichts nicht krank werden.
*g* wir reden nicht von leicht übergewichtigen! ein mensch der 20-50+ kg übergewicht hat, kann sich gar nicht sportlich betätigen,
grant
Grant31 ist offline  
Alt 17.05.2001, 17:46   #358
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Registriert seit: 02/2000
Beiträge: 3.471
Kann er sehr wohl grant. Selbst ein sehr sehr dicker kann sich zb immer noch auf einen stepper stellen oder auf ein ergometer setzten und etwas für seinen kreislauf tun.
damian ist offline  
Alt 17.05.2001, 17:55   #359
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Beiträge: 5.082
Ja, von was/wem reden wir eigentlich?
Ursprünglich ging's noch ums Abweichen von der 'Idealfigur'.
Grant, du möchtest keine Freundin, die dick ist. Kann ich nachvollziehen.
Aber beginnt für dich die Grenze bei 20-50 kg Übergewicht?
Wohl eher nicht, oder?
Und deshalb finde ich es auch komisch, daß es hier ständig um gesundheitliche Probleme geht.
Jemand, der, sagen wir mal, soviel wiegt wie er groß ist (natürlich ohne die 1 vorne) oder bis zu fünf Kilo mehr (alles schon erlebt), ist ja auch schon 'dicker' als das Ideal, auch wenn ich ihn nicht dick nennen würde. Er hat aber nicht unbedingt gesundheitliche Probleme deswegen. Aber was Kleidung und Attraktivität angeht, ist es eben doch 'angenehmer', zehn kg weniger zu haben. Und das betrifft Frauen eben doch mehr als Männer.

xtine
xtine ist offline  
Alt 17.05.2001, 18:30   #360
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Registriert seit: 02/2000
Beiträge: 3.571
xtine,
5kg mehr ist für mich nicht dick. kommt doch auf die person an, ich denke so ab 7kg wirds auch sichtbar, aber 10-15kg fängt auch das gesundheitliche risiko an. ein freund von mir wiegt so an die 15kg mehr als es ihm lieb ist. er betreibt zwar auch sport, aber er hat keine chance mehr mitzuhalten, da er viel schneller ausser puste ist und, er logischerweise überflüssiges gewicht mitschleppen muss.


sweety,
nur weil jemand mit 120kg auf nem stepmaster steigen kann, heisst das noch lange nicht, dass derjenige gesund ist weil er sich bewegen kann. akzeptier es einfach, übergewicht ist gesundheitsschädlich ohne wenn und aber, oder willst du es nun schon wieder besser wissen als unsere liebe wissenschaft?
grant
Grant31 ist offline  
 

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