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Alt 05.12.2001, 21:52   #51
TheBruce
Special Member
 
Registriert seit: 02/2001
Beiträge: 6.189
Ich wohne in einem Bezirk einer großen Stadt, in dem gut zu sehen ist, wie hoch anzusiedeln die heimische Moral derer ist, die sich busseweise hier ankarren lassen.

Du solltest Dir Deine Gesinnungsgenossen des Stammtischs hier mal ansehen. DANN dürftest Du Dich des Werteverfalls sorgen.

Oder aber die Dinge sehen, wie sie sind.

TB.

TheBruce ist offline  
Alt 05.12.2001, 21:52 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 05.12.2001, 22:18   #52
loon
Golden Member
 
Registriert seit: 03/2000
Beiträge: 1.046
auch wenn die Disskussion weiter gewandert ist:

ich glaube ich muß mich selbst hier verbessern, ich kann konservative Einstellungen nachvollziehen, das heißt n i c h t das ich sie Teile.
Abgrenzung statt Integration ist in der Geschichte immer ein Patentrezept für Gewalt, Ignoranz und Rückständigkeit und (als langfristige Folge) Armut gewesen.

btw. das Wort Disziplin jagt mir (außer im Zusammenhang mit selbst) immer einen Schauer über den Rücken, und wenn du tatsächlich annimmst das „dt. Volk“ also solches wäre bereit, um seine Kultur zuschützen Disziplin (oder auch „nur“ Geld) aufzubringen, dann meinst du damit wohl andere Menschen als die, die ich auf der Straße/im Laden/Bus... zutreffen pflege.

loon ist offline  
Alt 05.12.2001, 22:20   #53
Schmusetoifel
Senior Member
 
Registriert seit: 08/2001
Beiträge: 539
Zitat:
Geschrieben von loon
Abgrenzung statt Integration ist in der Geschichte immer ein Patentrezept für Gewalt, Ignoranz und Rückständigkeit und (als langfristige Folge) Armut gewesen.
Eben. Während das zukünftige Dasein der ethnisch Deutschen als Mindeheit bei den Weltverbesserern und Gutmenschen offensichtlich auf Entzücken und unverhohlene Freude stößt, wird sie das Problem an einer ganz anderen Stelle wieder einholen: Kriminalität. Diese wird durch eine Masse an sozial unterpriviligierten, nicht intergrierten Ausländern dermaßen ausufern, das man sich in 20, 30 Jahren nicht mehr trauen wird, vor die Tür zu gehen, ohne Opfer eines Verbrechens zu werden (das ist mancherorts schon heute so...). Ein weiteres Problem ist der kommende Zusammenbruch unserer sozialen Marktwirtschaft, wie wir sie kennen. Schon heute sind zum Beispiel 50% aller Ausländer in Berlin-Kreuzberg Sozialhilfeempfänger. Sollte sich der Anteil solcher Leute nun radikal vergrößern, gäbe es über kurz oder lang keine Beitragszahler für die öffentlichen Kassen mehr (denn die sozial schwachen Familien sind nun mal die, die die meisten - perspektivlosen - Nachkommen in die Welt setzen).

Desweiteren empfinde ich es für mich persönlich alles andere als reizvoll, durch die Straßen von Berlin zu laufen, und kein einziges Wort Deutsch mehr zu hören, ich halte dies sogar für beängstigend, und das ist mir schon sehr oft passiert, im Herzen unserer Hauptstadt. Ich will nicht, daß meine Kinder zu einer Minderheit in einem Deutsch(?)land gehören, in welchem Ausländerkriminalität und Gewalt an der Tagesordnung sind.
[Geändert von Schmusetoifel am 05.12.2001 um 22:32 Uhr]
Schmusetoifel ist offline  
Alt 05.12.2001, 22:49   #54
Daniel-22
Golden Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 08/2001
Beiträge: 1.056
Völlig korrekt!
So sehe ich das auch. (Sogar mit meinen eigenen Augen.)

Nehmt mal Stellung zu dieser Problematik!

Daniel-22 ist offline  
Alt 05.12.2001, 22:55   #55
Sailcat
lass das!
 
Registriert seit: 01/2001
Beiträge: 35.330
als ob es nur asoziale ausländer gäbe. so ein tinnef.
pack findet wohl keiner klasse, ich möchte aber dagegen halten, daß es eine unglaublich große zahl an widerlichen deutschen gibt.
was ist mit dem nazipöbel der vor einiger zeit kleine kids aus ihren zelten in brandenburg prügelte? um es mal polemisch auszudrücken ...
Sailcat ist offline  
Alt 05.12.2001, 22:56   #56
Sailcat
lass das!
 
Registriert seit: 01/2001
Beiträge: 35.330
in gewissen teilen deutschlands verstehe ich auch kein wort, und wißt ihr, was dabei wirklich beängstigend ist? das sind eure vielbeschworenen ethnischen deutschen.

ich fordere hochdeutsch für alle!
Sailcat ist offline  
Alt 05.12.2001, 23:00   #57
Daniel-22
Golden Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 08/2001
Beiträge: 1.056
Sailcat,

Genau dieses Argument hab ich jetzt erwartet.
Es gibt ja auch keine anderen.
Das sind Promille auf Deutschland gerechnet.
(Auch wenn sich dieser Vergleich jetzt primitiv anhört.)
Ganz kleine Lichter, die durch die Presse hochgedrückt
werden. Nichts weiter.


Daniel-22 ist offline  
Alt 05.12.2001, 23:09   #58
Sailcat
lass das!
 
Registriert seit: 01/2001
Beiträge: 35.330
nein, nicht durch die presse. durch eigene erfahrungen.

ich finde, ihr polemisiert.
zuwanderung ist natürlich auch an einige bedingungen geknüpft. unter anderem, daß eben jene zuwanderer die deutsche sprache sprechen und verstehen können.

was ich nicht verstehe sind die unterschiede, die bei den "ausländern" gemacht werden. einen europäer, sprich norweger, engländer oder holländer würden wir doch kaum als ausländer bezeichnen. doch wohl eher die süd und osteuropäer. wahrscheinlich weil ihre mentalität sowie ihr äußeres sich deutlicher von unserem unterscheiden, oder warum?!

und warum sind die vielzitierten fachkräfte aus dem ausland für unsere wirtschaft so wichtig und willkommen? müßte man dann nicht rigoros sein, und auch diese leute nicht rein lassen?

natürlich möchte ich mich nicht in meiner heimat (=land, in dem ich lebe und aufgewachsen bin) nur geduldet fühlen. aber ich sehe auch nicht, daß dies passiert.

was meint ihr denn wird im zuge der eurpäisierung (z.b. mit der einführung des euros) geschehen? es wird alles im weiter zusammenwachsen. de facto können wir jetzt schon alle innerhalb europas machen was wir wollen. arbeiten und leben geht überall! also sind diejenigen ausländer, die nicht zur eu gehören?

wer sind eigentlich die ausländer?

und warum hat sich niemand aufgeregt, wo jahrelang spätaussiedler (die noch nicht mal deutsch sprachen, weil schon in der 23. generation nach horka bulczu) hierher kamen und - gelinde gesagt - sehr "freundlich" und "zuvorkommend" aufgenommen wurden. hatten diese leute mehr recht, als asylbewerber? denn auch das waren wirtschaftsflüchtlinge.

ihr tut immer so, als könne jeder einfach so hierher und ihm würden gebratene tauben in den hals fliegen. ganz so ist es ja nicht. es gibt eine menge auflagen und auch in zukunft werden einige auflagen an eine einwanderung (da ist das böse wort wieder) gekoppelt sein.
Sailcat ist offline  
Alt 06.12.2001, 00:13   #59
Schmusetoifel
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Registriert seit: 08/2001
Beiträge: 539
Zitat:
Geschrieben von Sailcat
nein, nicht durch die presse. durch eigene erfahrungen.

ich finde, ihr polemisiert.
zuwanderung ist natürlich auch an einige bedingungen geknüpft. unter anderem, daß eben jene zuwanderer die deutsche sprache sprechen und verstehen können.
Wenn Du von dem momentanen Status sprichsts, muß ich Die widersprechen: Sprachkurse werden zwar angeboten, werden aber nicht wahrgenommen. Junge Ausländer, die kein Deutsch können, rutschen ab und werden zu Versorgungsempfängern, bzw schlimmstenfalls zu Kriminellen. Sollte diese Äußerung auf das kommende Zuwanderungsgesetz bezogen sein, muß ich Dir zustimmen.

Zitat:
was ich nicht verstehe sind die unterschiede, die bei den "ausländern" gemacht werden. einen europäer, sprich norweger, engländer oder holländer würden wir doch kaum als ausländer bezeichnen. doch wohl eher die süd und osteuropäer. wahrscheinlich weil ihre mentalität sowie ihr äußeres sich deutlicher von unserem unterscheiden, oder warum?![/B]
Es kommt ganz auf das Auftreten und Verhalten der einzelnen Ethnien an: Die Bevölkerungsgruppen, die Du erwähnt hast sind, abgesehen daß sie sehr eng mit unserem Volk verwandt sind, meist völlig integriert, sprechen Deutsch, haben einen guten Job und sind nicht kriminell (größtenteils). Auf der anderen Seite stehen Ethnien, die teilweise, abgesehen von ihrem Äußeren, das, zugebenermaßen eine zusätzliche - unterbewußte - Hemmschwelle setzt, hier kriminelle Organisationen hochziehen (insbesondere Albaner, Kurden und dergleichen), wie Mafia etc, und die organisierte Kriminalität beherrschen, oder hier fröhlich von Sozialhilfe leben (als Asylbewerber und Asylanten) - bei Gott, nicht alle Angehörige dieser Ethnien sind kriminell, aber ein überproportional hoher Anteil. Diese Leute formen ihre eigenen kleine Ghettos (wobei ich diesen Begriff auch nicht so ganz gerne verwende, aber er trifft der Sachverhalt am Besten) und kapseln sich ab, bilden ihre eigenen kleinen Parallelgesellschaften (Bsp: Kaplan-Anhänger). Kann man solche Dinge durch bessere Integration unterbinden? Nein! Es muß ein hartes, aber gerechtes Einwanderungsgesetz her! Wir sollten uns die Leute rauspicken, die wir brauchen, und gleichzeitig alles, was straffällig wird, rausschmeißen.

Zitat:
und warum sind die vielzitierten fachkräfte aus dem ausland für unsere wirtschaft so wichtig und willkommen? müßte man dann nicht rigoros sein, und auch diese leute nicht rein lassen?[/B]
Die Greencardinitiave halte ich angesichts von vier Millionen Arbeitslosen für einen Hohn. Man sollte die Wirtschaft verpflichten, ihr Personal aus dieser Masse zu nehmen, und auszubilden, der Import ausländischer Arbeitskräfte ist eine reine Kostenfrage. (Zumal die ersten Greencardinhaber schon zu Sozialhilfeempfängern geworden sind...)

Zitat:
natürlich möchte ich mich nicht in meiner heimat (=land, in dem ich lebe und aufgewachsen bin) nur geduldet fühlen. aber ich sehe auch nicht, daß dies passiert.[/B]
Geh mal durch Berlin-Kreuzberg oder Frankfurt, am Besten zu einer zu, in der normale Menschen arbeiten, und Du wirst mir Recht geben.

Zitat:
was meint ihr denn wird im zuge der eurpäisierung (z.b. mit der einführung des euros) geschehen? es wird alles im weiter zusammenwachsen. de facto können wir jetzt schon alle innerhalb europas machen was wir wollen. arbeiten und leben geht überall! also sind diejenigen ausländer, die nicht zur eu gehören?[/B]
Das geht am Problem vorbei. Europa ist ein "Europa der Vaterländer", mit vielen Kulturen und Völkern. Wird die Bevölkerungspolitik aber so weitergeführt wie sie ist, wird es zur völligen Desintegration unseres Volkes und unserer Kultur führen.

Zitat:
wer sind eigentlich die ausländer?

und warum hat sich niemand aufgeregt, wo jahrelang spätaussiedler (die noch nicht mal deutsch sprachen, weil schon in der 23. generation nach horka bulczu) hierher kamen und - gelinde gesagt - sehr "freundlich" und "zuvorkommend" aufgenommen wurden. hatten diese leute mehr recht, als asylbewerber? denn auch das waren wirtschaftsflüchtlinge.[/B]
Naja, per jure sind die Spätaussiedler nun einmal Deutsche. Freundlich aufgenommen wurden sie aber nicht, und stellen heute, trotz aller Leistungen, die ihnen Vater Staat geboten hat, eine der unbeliebtesten Gruppen in unserem Lande, die Jugendlichen aus deren Reihen geraten leider auch in die Integrationsspirale nach unten. Was die Asylbewerber, bzw Asylanten angeht... Ich finde es gut, daß wir all den Leuten, die Hilfe brauchen, Asyl bieten, aber ich trete ganz klar dafür ein, daß wir all das Pack, das es wagt, unsere Gutmütigkeit zu mißbrauchen, ob Asybetrüger oder Kriminelle, schnellstmöglich wieder loswerden sollten.

Zitat:
ihr tut immer so, als könne jeder einfach so hierher und ihm würden gebratene tauben in den hals fliegen. ganz so ist es ja nicht. es gibt eine menge auflagen und auch in zukunft werden einige auflagen an eine einwanderung (da ist das böse wort wieder) gekoppelt sein. [/B]
Differenziere bitte zwischen "Einwanderung" und "Asylbewerbern": Die meisten Einwanderer kommen immer noch aus Staaten der EU, und sind so nützlich für uns, und willkommen. Aber alle jene, die hier Sozialhilfe empfangen wollen, mögen doch bitte zu Hause bleiben!
Schmusetoifel ist offline  
Alt 06.12.2001, 00:41   #60
Daniel-22
Golden Member
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Registriert seit: 08/2001
Beiträge: 1.056
Sailcat

Und das zu so später Stunde. Ok, ich werd mich bemühen
noch ein wenig auf Deine Positions einzugehen.

Zuwanderung ist an Bedingungen geknüpft.
Gott sei Dank. An viel zu wenigen sogar.
Es gehört nicht nur deutsch sprechen und verstehen
dazu, sondern eine Identifizierung mit der dort
vorherrschenden Kultur!
Doch diese wird von den meisten ignoriert und ins
Lächerliche gezogen...
Europa soll ein Verbund von Nationalstaaten sein, mit eigenen Werten, eigener Kultur und eigenem Individualismus.
Keine schwammige, undifferenzierbare Masse!

Unterschiede bei den Ausländern?
Ja Österreicher usw. stammen aus unserem Kulturkreis.
Sie sind Seelenverwandt. => Integrationsfähigkeit vorhanden.

Ausländische Fachkräfte?
Mein Vater ist Diplom - Ingenenieur.
Leider schon über 50. Er wird nicht mehr gebraucht.
Keine Ahnung. Kapazitäten sind vorhanden.
Die Pisser nehmen sich lieber Südfrüchte statt Äpfel!
Teilweise wurden auch Fehler in der Bildungspoltik gemacht.
Das Resultat ist das Defizit an Fachkräften heute.
Zja, Zuerst wird ans Ausland gedacht....und dann ans eigene
Volk (und deren Zukunft).

Daniel-22 ist offline  
Alt 06.12.2001, 00:41 #00
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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

 

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