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#1 |
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lass das!
Registriert seit: 01/2001
Beiträge: 20.823
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eu-beitritt der türkei
dieses thema scheint ja doch einige wellen zu schlagen. herr stoiber sieht einen möglichen eu-beitritt der türkei als ende der politischen union europas (hatten wir denn schon eine?!)
gründe für eine ablehnende haltung sind u.a. wirtschaftlicher natur. mag sein, denke ich, aber hätte man dann nicht auch griechenland oder portugal ablehnen müssen? ist der wahre grund nicht eher, daß die türkei kein christliches land ist? daß man angst vor islamischen tendenzen hat? eine andere (~ fremde) kultur, die sich einbringen könnte? die man akzeptieren müsste? hat ein solches land denn keinen platz in europas wertegemeinschaft? (wobei ich mich frage, welche werte das denn genau sind, die so hoch in unserem jetzigen europa hochgehalten werden?!) muß europa christlich sein? kann nicht ein islamisches land auch einen wertvollen beitrag zu der gemeinschaft beitragen? (daß fundamentalistische ausprägungen, gleich welcher couleur unerwünscht sind, muß ich nicht extra betonen!) müsste man, bei ablehnung, nicht auch konsequenterweise auf militärische hilfestellungen seitens der türkei (~ stützpunkte) auch verzichten? meiner meinung nach ist das einzige kriterium, das für mich zählt, die abschaffung der todesstrafe. ein solcher "wert" hat nach meinem empfinden wirklich keinen platz in einem europäischen bund. religion, bräuche und andere kulturelle besonderheiten hingegen empfinde ich eher als bereicherung. abschließend: spanien hat ja neben der christlichen tradition auch ganz eindeutig kulturelle, historische und religiöse verbindungen zum islam. stört keinen, oder? |
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#2 |
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Gesperrt wegen Mehrfachanmeldung
Registriert seit: 12/2001
Beiträge: 5.435
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Ist eigentlich gar kein Thema. Die Türkei wird! definitiv früher oder später im Boot sein. Obs Herrn Stoiber passt oder nicht. Seine ablehnende Haltung hat sicher was mit christlich zu tun...
Letztlich siegt, wie immer, die Gier nach Profit. Türkei in der EU heißt größerer Markt. Nur das zählt, für die Macher. |
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#3 |
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Platin Member
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 1.775
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der europäische Anteil (flächenmäßig) der Türkei ist gering.
die Kultur zu anders. die Demokratie zu schwach. ein weiteres Land für das Deutschland zahlen dürfte. |
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#4 |
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lass das!
Registriert seit: 01/2001
Beiträge: 20.823
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was bedeutet, die kultur ist zu anders?
für wie stabil hältst du die demokratie in italien? |
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#5 | |
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Special Member
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 4.125
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Zitat:
Ziel der CDU/CSU ist es, die EU auf den christlichen Kulturraum zu begrenzen. Die vorgeschobenen wirtschaftlichen Einwände sind von vielen Wirtschaftexperten widerlegt worde. Man rechnet damit, dass die Türkei in ca. 15 Jahren durchaus Konkurenzfähig zu den anderen EU Staaten sein werden. Vorher wird es sowieso keinen Beitritt geben. Die CDU/CSU stellt sich an die Spitze der Gegenbewegung in Europa. Man will der Türkei ein Partnerschaftsmodell anbieten. Also nichts anderes als das die Vorzüge ausgeschöpft werden können, aber alles andere abgelehnt wird. Wenn man bedenkt das die Türkei nun schon seit 38 Jahren daran arbeitet in die EU aufgenommen zu werden, ist es sicherlich zermürbend. Zudem sollte man auch die Veränderungen die herbeigeführt wurden berücksichtigen, die darauf abzielen sich der EU zu nähern. Mir scheint es, als will die CDU/CSU mal wieder im rechten Spektrum räubern. LilyMarie, du hast Angst das es noch ein Staat gibt den wir mit unserem Geld unterstützen müssen? Darf man dich daran erinnern das Bayern lange Zeit vom Länderfinanzausgleich provitiert hat? Als es Bayern vor einigen Jahren noch nicht so gut ging und ein reines Agrar- und Ferienland war? |
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#6 | |
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Senior Member
Registriert seit: 08/2000
Beiträge: 551
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Zitat:
Generell, d.h. wenn das Demokratieverständnis und deren Umsetzung dem von Mitteleurops näherkommt und auch die Menthalität uns annnähert, dan nsehe ich keinen Hindernisgrund für einen Beitritt. Aus religiößer Sicht ist z.B. Tatsache, daß die Glaubenszugehörigkeit in der Türkei selbst eine eher untergeordnete Rolle spielt und der sortige Islam relativ liberal gehandhabt wird. Natürlich heißt das noch lange nicht, daß es keine Fundamentalisten gibt. Ebenso ist die derzeitige Entwicklung nicht absehbar. Deutschland und Türkei verbindet die große zahl der Türkischstämmigen auf "germanischen" Boden. Derzeit sind ca. 5% der hiesiegen Bevölkerung türkischer Abstammung, wovon sich nur ein geringer Anteil in der Lebensweise den Einheimischen angepaßt hat. Die teilweisen Konflikte der unterschiedlichen Menthalität, die hier auftreten können auch bei einem Beitritt auf politischer Ebene laufen. Die Türkei ist immer noch im Konflikt mit Griechenland, der bis vor kurzen Militärisch ausgetragen wurde. Bis zu einem möglichen Beitritt müßte jener Konflikt entgültig beigelegt sein. Derzeit fordert die Türkei SOFORTIGE Beitrittsverhandlungen, obwohl er seitens der EU erst in ein paar jahren angesetzt wurde. Gerade die Forderung ans sich ist für mich ein Grund, nicht nachzugeben. Ich halte den von der EU angesetzten Fahrplan, mit den Verhadnlungen im Jahre 2005 zu beginnen für angemessen. (Ich hoffe, ich irre mich nicht im Datum). Da Türkei witschaftlich auch zum europäoschen Raum gehört, ist ein Beitrit langfristig nicht zu umgehen, gedoch müssen die Rahmenbedingungen passen und die EU selbst dazu beeit sein. Schließlich haben wir innehralb unserer Gemeinsachft schon genug Probleme und sollten uns nicht sofort neue Schaffen. Gruß aus Bayern |
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#7 |
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lass das!
Registriert seit: 01/2001
Beiträge: 20.823
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ich frage noch mal:
was ist mit (süd)spanien, wenn wir von mentalität und kultur sprechen. oder mit griechenland? darf "man" (wer ist das überhaupt) anderen ländern vorschreiben, welche kultur sie zu pflegen haben? du schreibst etwas von "mentalität annähern", oki. wie soll denn das gehen? das gelingt doch noch nicht mal im eigenen land. (ich finde es übrigens sehr bereichernd, wenn nicht alle gleich sind). was terrorismus/fundamentalismus angeht: was ist mit irland? oder, wie oben schon genannt, spanien? das sind doch auch europäer, oder nicht?! |
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#8 |
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Special Member
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 4.125
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Es sind auch Europäer, Sailcat.
Nur mit dem Unterschied das es Protestanten oder Katholiken sind. Die christlichen Kirche (oder besser in deren Namen) durften schon immer Kriege geführt werden. Dem Islam wird dies aber vorgeworfen. |
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#9 | ||
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Golden Member
Registriert seit: 08/2001
Beiträge: 1.056
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Zitat:
Zitat:
Sonst kann es weh tun ... |
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#10 | |
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Platin Member
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 1.775
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Zitat:
Was hat das mit dem Thema an sich zu tun? Ich weiß diese Tatsache nicht sicher, bezweifle es aber doch ziemlich. Und wenn, dann eher in niedrigerem Umfang... "reines Agrar- und Ferienland" was sind einige Jahre? Das ist ja lächerlich, egal welche Zeitspanne du ansetzt. (Siemens, Audi, BMW, Wacker um nur einige größere Industrie zu nennen) |
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