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Alt 18.04.2003, 22:15   #41
Sailcat
lass das!
 
Registriert seit: 01/2001
Beiträge: 35.240
dann mußt du dir eine neue staatsbürgerschaft zulegen.
welche interessiert dich denn?
Sailcat ist offline  
Alt 18.04.2003, 22:15 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Sailcat,
Alt 18.04.2003, 22:19   #42
Goatrance
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Original geschrieben von Sailcat
dann mußt du dir eine neue staatsbürgerschaft zulegen.
welche interessiert dich denn?
Hast Du was im Angebot??
 
Alt 18.04.2003, 22:25   #43
Sailcat
lass das!
 
Registriert seit: 01/2001
Beiträge: 35.240
nee, alles ausverkauft
Sailcat ist offline  
Alt 18.04.2003, 23:11   #44
Vintersorg
Golden Member
 
Registriert seit: 02/2003
Beiträge: 1.354
Ich bin stolz auf Deutschland!
Vintersorg ist offline  
Alt 19.04.2003, 06:34   #45
AndrewAustralien
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
[QUOTE]Original geschrieben von Goatrance
Zitat:
Original geschrieben von AndrewAustralien
Zitat:


Und wer in Osteuropa wohnt und gemäß dem Bundesbvertriebenengesetz (BvG) 1953 nachweisen kann, daß er "deutsche Ahnen" hat, der bekommt den deutschen Paß, darf zu Euch. ((Und hier reicht der "Ahnenpaß" des NSDAP Regimes aus!!) (Lies mal das Gesetz!)
"

Soll heißen; jeder aus Osteuropa...dessen Vorfahren oder Eltern mal einen Deutschen Schäferhund hatten, oder wo Opi besonders blonde Haare hatte...der darf sich in Zukunft Deutscher nennen oder wie?

Ich wäre froh wenn ich diese Nationalität ablegen könnte.
Nicht ganz.
Also das BVG stammt aus 1953 und wurde seit der Wende besonders von Kohl mehrmals geändert, was das Aufnahmeverfahren betrifft.
Heutzutage muß man immernoch einige Deutschkentnisse haben.
Man muß auch deutsche Volkszugehörigkeit nachweisen, einen deutschen Namen zu haben reicht beispielsweise nicht aus.
Was allerdings doof (und diskriminierend) ist, ist das auch der Ehegatte des Deutschen den Paß bekommen kann.

Goatrance, du kannst jederzeit auswandern, wenn du willst Hast Personsnfreizügigkeit in der ganzen EU und daneben haben Australien, Neuseeland, Kanada und die USA ein organisiertes Einwanderungsprogramm, aber sich zu bewerben kostet ein wenig!

Zitat:
Naja, Staatenlos zu sein ist auch doof...
Und nicht möglich

Zitat:
nationalitäten kann man doch ablegen. nach ein paar jahren ist das machbar
Für "ordentliche" Einbürgerungen (ohne Volkszugehörigkeit oder Ehegatte im betreffenden Land) dauert es meistens länger! In Australien nur 2 Jahre, Kanada, Neuseeland 3 Jahre, aber Deutschland zum Beispiel 8 Jahre. In vielen westlichen Staaten (UK, F, NL, B, USA) ists es 5 Jahre.
Das zur Info, weil ich nett bin

Aber Goatrance warum willst die deutsche Nationalität ablegen?
 
Alt 19.04.2003, 06:59   #46
AndrewAustralien
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Anjuscha,

Zitat:
Wäre das ein Grund, um auf Deutschland stolz zu sein, so dürften die Bürger diktatorischer Staaten auf ihre Nationalität auf keinen Fall stolz sein. Irgendwie widersprichst du hier dir selbst.
Dann hast du mich nicht richtig verstanden, oder ich habe es nicht richtig erklärt.

Ich meine erstens, in Deutschland gibt es viel im Vergleich zu den meisten Ländern der Welt worüber man stolz sein darf bzw. kann und zweitens, auch einer aus Somalien kann stolz auf sein Land sein - die Völker da haben eine lange Geschichte. Außerdem kann man meines Erachtens stolz auf ein Land sein einfach weil es sein Land ist und aus diesem Land kommt seine Kultur, seine Sprachen, seine Ahnen usw. Das Land ist ein Teil des Selbst, wenn ich es so fassen kann.

Zitat:
Ich würde nicht gern wissen, was Deutschland heute ohne die Unterstützung durch die Alliierten wäre
Erfolgreich.
Vielleicht weniger erfolgreich, vielleicht wäre der Wiortschaftswunder erst später gekommen, vielleicht gäbe es keinen "Wunder" sondern einen längeren Aufbauprozess.
Aber inzwischen ist Deutschland reicher als Großbrittannien!

Zitat:
Das dürfen Deutsche auch. Nur haben sich viele Deutsche etwas mehr Gedanken zum "Stolz"-Begriff gemacht als Angehörige anderer Nationalitäten - sicher geschichtsbedingt.
Stimmt, sicher. Aber gerade mein Punkt ist, man kann stolz auf Deutschland sein ohne "rechts" zu sein.
Wenn man in Australien die Fahne hochhält und dann ganz laut sagt, man ist stolz auf Australien bzw. stolz Australier zu sein, dann ist das normal. Viele würden denken, es ist vielleicht komisch denn sowas wird hier viel weniger als z.B. in den USA gemacht, aber "rechts" ists es nicht.
Aber wenn einer dann bei Euch die Schwarz-rot-gold Fahne hochhält und ganz laut sagt, er ist stolz, Deutscher zu sein, den haltet man für "rechts" ja? Das muß nicht sein.

Zitat:
Wie gesagt, meine Meinung ist - den Deutschen verbietet keiner, stolz auf Deutschland zu sein. Aber ich finde, es sollte nicht wie so eine Art Herdentrieb ablaufen, nach dem Motto: die anderen sind ja auch alle stolz auf ihre Nationen, also sollte ich es ebenfalls sein. Ich finde es sogar sehr lobenswert, dass gerade die Meinungen der Deutschen zu diesem Thema meist etwas durchdachter und abwägender ausfallen - man merkt, die haben sich mehr Gedanken dazu gemacht (wohl zwangsläufig).
Ich meine auch nicht, man muß oder wird ausländerfeindlich oder wird gegenüber anderen Länder andere Meinungen haben weil man selber stolz auf sein Land ist. Man kann stolz sein ohne das man die schlechte Aspekte einer Nation dementiert oder das man andere Menschen nicht akzeptiert oder abstuft.
 
Alt 19.04.2003, 07:00   #47
AndrewAustralien
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Ich bin stolz auf Deutschland!
Gut.

 
Alt 19.04.2003, 10:34   #48
Diabolus
Platin Member
 
Registriert seit: 11/1999
Ort: Mainz
Beiträge: 1.527
ich bin der meinung, dass die staatsangehörigkeit keine angelegenheit des rechtes ist. vielmehr hat das recht im hinblick auf die staatsangehörigkeit rein deskriptive funktion.

d.h., der status und entsprechende änderungen ergeben sich nicht aus einer vorschrift, sondern aus den lebensumständen. ein vernünftiges staatsangehörigenrecht muss das beachten.

von diesem standpunkt aus gibt es u. a. kein "staatenlos".

d.
Diabolus ist offline  
Alt 19.04.2003, 17:19   #49
AndrewAustralien
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Nein, Staatsangehörigkeitsrecht kann verdammt wichtig sein.

In westlichen Staaten wie D und Australien sind wenige Leute heutzutage staatenlos, und wer das ist, der hat aufgrund internationaler Verträgen bestimmte Rechte im Aufenthaltstaat, aber das ist ein komplizierter Bereich.

Aber Staatsangehörigkeit entscheidet, wo man wohnen darf, wo man im öffentlichen Dienst arbeiten darf, wo man Wahlrecht hat, was für Zivilrechte man hat und viele andere Sachen.

Bei Aktionen die auf den Zivilstand berühren ist die Sache auch wichtig.
Heiratet ein Deutscher einen Ausländer in der BRD, dann ist das Heimatrecht des Ausländers auch relevant betr. Ehevorschriften, Güterrecht und wenn es dazu kommt, Sorgerrecht und Scheidungsrecht.

Nur im deutschen Recht ists so, daß fast alle die "Deutsch" sind, den Paß haben, was nicht in allen Ländern der Fall ist.
Denn das deutsche Recht bezieht sich fast auschließlich auf die Eltern/Ahnen, Geburtsort ist meistens nicht maßgebend.

(Edit wegen Tippfehler)
 
Alt 21.04.2003, 00:00   #50
Diabolus
Platin Member
 
Registriert seit: 11/1999
Ort: Mainz
Beiträge: 1.527
nun ja, das ist wohl so. man muss aber das recht nicht einfach so hinnehmen, sondern kann versuchen es zu gestalten.

d.
Diabolus ist offline  
Alt 21.04.2003, 00:00 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey Diabolus,
 

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