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Alt 09.05.2003, 14:08   #31
Solaris
~ cui honorem honorem ~
 
Registriert seit: 07/2001
Beiträge: 4.412
Tja, bald ist das Dope günstiger als ne Schachtel Zigaretten

Da wird dann halt ohne Tabak geraucht
Solaris ist offline  
Alt 09.05.2003, 14:08 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Solaris,
Alt 09.05.2003, 14:16   #32
Hex
...
 
Registriert seit: 12/1999
Ort: Paderborn
Beiträge: 11.467
Zitat:
Original geschrieben von ashara
Zitat:
Original geschrieben von Hex
Aber im Ernst: Immer geht es auf das Rauchen.
Und warum? Weil sie sich erpressen LASSEN.
Ganz so einfach kann man es sich nun auch nicht machen.
Sagst du Heroinsüchtigen auch, das sie sofort aufhören können? Oder Alkoholabhängigen? (das Beispiel ist eher nah dran als Heroin)

Es ist nunmal eine Sucht. Nachvollziehen kann es wohl nur jemand, der entweder raucht oder geraucht hat.

Zwar spielt sich die Sucht hauptsächlich im Kopf ab, aber sie ist da.

Und es gibt mit Sicherheit jetzt dutzende Raucher, die panisch werden, weil sie nicht wissen, wie lange sie ihre Suchtstengel noch finanzieren können.

Und da kann ich einfach nicht sagen: selber schuld.

KLar, ich bin trockene Raucherin, aber ich sehe auch, wie schwer es meinem Freund immer noch fällt, in Gesellschaft von Rauchern "trocken" zu bleiben.

Daher: Liebe Raucher: die Erhöhung ist ein guter Grund um mit Rauchen aufzuhören. Und keine Angst, sooo schlimm ist es nicht.
Hex ist offline  
Alt 09.05.2003, 14:16   #33
Sternenfahrer
puer aeternus
 
Registriert seit: 05/2000
Ort: BRD München
Beiträge: 6.723
Zitat:
Original geschrieben von Satin
(...)Die Zigarette "danach" wird Kultstatus erreichen.
Überlegst Du Dir dann nach jedem Sex, ob der jetzt eine Zigarette wert war?

Ich finde die Diskussion faszinierend, ich dachte, es sei allgemein bekannt, daß Raucher im Schnitt Nettosubventioniert sind.
Ihr setzt verkürzte Lebenserwartung gleich mit frühem Tod; Wahrscheinlich ist aber, daß es für die meisten Raucher einfach nur weitaus mehr gesundheitliche Probleme als für Nichtraucher bedeutet, wie gesagt..
Die Belastung des Gesundheitssystem ist dadurch immens.
Natürlich auch z.B. durch Übergewicht, zugegeben.

Ich gehe davon aus, daß sich am Zigarettenkonsum durch die Verteuerung nichts ändern wird, genauso wenig, wie ein hoher Benzinpreis zu weniger Verkehr führt. Die Raucher werden dann einfach woanders sparen (gehen z.B. weniger ins Kino!).
Sternenfahrer ist offline  
Alt 09.05.2003, 14:18   #34
Sternenfahrer
puer aeternus
 
Registriert seit: 05/2000
Ort: BRD München
Beiträge: 6.723
Gerechtigkeit

Verbrauchssteuern wie auf Tabak oder Benzin sind meiner Meinung nach mit die gerechtesten, die es gibt, da ich selbst steuern kann, ob's mir wert ist oder nicht.

Die Lohnsteuer wird mir einfach abgeknüpft, da kann ich gar nichts machen...
Sternenfahrer ist offline  
Alt 09.05.2003, 14:25   #35
pepper
Senior Member
 
Registriert seit: 03/2002
Ort: Hamburg
Beiträge: 743
Zitat:
Original geschrieben von Solaris
Tja, bald ist das Dope günstiger als ne Schachtel Zigaretten

Da wird dann halt ohne Tabak geraucht
Ist doch eh gesünder und schmeckt besser

Zum Thema: Eine Verteuerung schreckt mich leider nicht ab. Zwar ist Geld ein dazu beitragendes Argument um mit dem Rauchen aufzuhören - aber mal ehrlich - teuer war es doch schon immer, da macht ein Euro mehr auch nichts.

Die Gesundheit ist ein viel wichtigeres Argument, leider merke ich das nur alle 3-4 tage beim Joggen, 2 Std später ist die nächte Kippe an......

Die Diskussion um Raucher und Finanzierung des Staates finde ich Quatsch, irgendwie wohl das Profilierungsargument für Raucher um zu denken noch etwas gutes zu tun. Wer bitte ist stolz darauf den Staat zu finanzieren (Selbstverarschung?!).
Das Gegenargument der Nichtaucher - Belästigung durch Qualm ist imho auch ein Witz, es sei denn es gibt Wesen unter Euch die in ungelüfteten Raucherbüros mit 99% Rauchern sitzen. Es mag allerdings schon mal zu einer Belästigung in Einzelfällen kommen, das verneine ich nicht.

Und ja liebe Nichtraucher, die Raucher tun einiges mehr für den Staat, da kann man imho nichts gegensetzen. Ausser das es ein Quatschargument ist mit dem man sich nicht profilieren kann.
pepper ist offline  
Alt 09.05.2003, 14:28   #36
pepper
Senior Member
 
Registriert seit: 03/2002
Ort: Hamburg
Beiträge: 743
Re: Gerechtigkeit

Zitat:
Original geschrieben von Sternenfahrer
Verbrauchssteuern wie auf Tabak oder Benzin sind meiner Meinung nach mit die gerechtesten, die es gibt, da ich selbst steuern kann, ob's mir wert ist oder nicht.

Die Lohnsteuer wird mir einfach abgeknüpft, da kann ich gar nichts machen...
Werd selbstständig!

Du kannst heutzutage fast jedes Gut durch ein anderes ersetzen. Das ist nicht nur bei Benzin und Tabak so sondern imho in fast allen Bereichen ausser den Grundnahrungsmitteln so.

Steak wird teuer? Ess ich Huhn etc.........
pepper ist offline  
Alt 09.05.2003, 15:30   #37
Sternenfahrer
puer aeternus
 
Registriert seit: 05/2000
Ort: BRD München
Beiträge: 6.723
Zitat:
Original geschrieben von pepper
Und ja liebe Nichtraucher, die Raucher tun einiges mehr für den Staat, da kann man imho nichts gegensetzen. Ausser das es ein Quatschargument ist mit dem man sich nicht profilieren kann.
Aus "Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Vogt, Dr. Blüm, Breidbach, Frau Stommel,
Dr. Hupka, Nordlohne, Link und Genossen, – Drucksache 7/1442 – betr. Auswirkungen des Zigaretterauchens" vom 10. 05. 74

Link: z.B. hier

Zitat:
(...)
  • Rauchen ist absolut gesundheitsschädlich. Es gibt keinen Toleranzbereich, denn auch für diejenigen, die täglich nur ein bis fünf Zigaretten rauchen, sind gesundheitliche Einbußen festgestellt worden. Unterschiede zwischen den einzelnen Tabakerzeugnissen sind nur gradueller Art und bestimmen Zeitpunkt und Ausmaß der Schädigung, ebenso wie der Umfang des Konsums von Zigaretten.
  • Die Gesundheitsschädigung ist zwangsläufig mit der unphysiologischen Art der Aufnahme durch Einatmung des Raucbes und somit der Rauchinhaltsstoffe gegeben. Die normale Körperreaktion, die Einatmung des Rauches durch Hustenstöße zu verhindern, wird durch bewußte Gewöhnung ausgeschaltet, wobei die Art der Zubereitung des Tabaks hilfreich ist. Mit dem Tabakrauch gelangen große Mengen von Staubteilchen in die Atemwege, beim Inhalieren bis in die Lunge, die, würden sie in einer derartigen Konzentration an einem Arbeitsplatz auftreten, Vorschriften zum Anlegen von Atemschutzmasken zur Folge hätten.
    (...)
  • Schließlich gibt es die berechtigte Forderung nach einem umfassenden Nichtraucherschutz, weil mit hinreichender Sicherheit angenommen werden muß, daß die für den Raucher nachgewiesenen gesundheitlichen Schädigungen in abgeschwächter Form, jedoch grundsätzlich gleich, auch durch „Passivrauchen“ eintreten können.
So. Und weiter:

Es ist außerdem so, "(...) daß die jüngeren Männer mit Volksschulabschluß und geringerem Einkommen als Arbeiter die größte Häufigkeit an Rauchern stellen (...)".
Das ist nur interessant. Hier jetzt zu den Kosten:
Zitat:
Man muß mit ziemlicher Gewißheit davon ausgehen, daß die durch Krankheit, vorzeitige Erwerbsunfähigkeit und frühen Tod als Folgeschäden des Rauchens eintretenden finanziellen Belastungen so hoch sind, daß sie die aus der Tabaksteuer erzielten Einnahmen von 1972 rd. 7,8 Milliarden Mark jährlich weit übersteigen.
Dazu tragen bei
  • die Übersterblichkeit der Raucher, die mit mindestens 50 v. H. anzusetzen ist, nach den großen Untersuchungen sogar bei 68 v. H. liegen soll;
  • die sog. Überschußmorbidität (-krankheitshäufigkeit), die zwischen 15 und 18 v. H. anzusetzen ist;
  • der Verlust am Bruttosozialprodukt, bedingt durch eine Erhöhung der krankheitsbedingten Ausfalltage und eine Verringerung der produktiven Lebensjahre bei Rauchern;
  • die höhere Frequenz der Raucher an der „Frühinvalidität“.
Die Überschußmorbidität von mindestens 15 v. H. verursacht allein bei den gesetzlichen Krankenversicherungen einen Mehraufwand von wenigstens 3,0 Milliarden DM jährlich. Der damit zugleich verbundene Ausfall beim Bruttosozialprodukt muß mit 8,0 Milliarden DM pro Jahr beziffert werden, d.s. 1 v. H. des Gesamtaufkommens. (...)
q.e.d.
Im übrigen habe ich kein Problem damit, den Staat zu finanzieren, immerhin genieße ich auch die Vorteile, die ich davon habe, hier zu leben. Aber das ist eine andere Diskussion!

Geändert von Sternenfahrer (09.05.2003 um 15:35 Uhr)
Sternenfahrer ist offline  
Alt 09.05.2003, 15:46   #38
Sternenfahrer
puer aeternus
 
Registriert seit: 05/2000
Ort: BRD München
Beiträge: 6.723
Übrigens, wißt Ihr, warum Zigaretten (oder Alkohol) nicht einfach verboten werden?
Weil die Leute dann noch viel, viel übleres Zeug rauchen/trinken (zeigen die Erfahrungen z.B. aus dem 2. Weltkrieg oder der Prohibition).
Der Staat argumentiert, daß er dann NOCH höhere Gesundheitskosten hätte (man vergleiche die Diskussion bzgl. Legalisierung anderer Drogen).
Sternenfahrer ist offline  
Alt 09.05.2003, 16:03   #39
Marco
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Und im Endeffekt geht es nicht um die Gesundheit der Raucher,
sondern nur um die Mehraufwendung für den Staat.

Arme Passivraucher, die Natur bestraft sie mit der Eigenschaft ein
Gemeinschaftswesen zu sein.

Ich bin Genussraucher. Ich weiß nicht, ob ich schon so weit bin,
dass ich ein Lebensjahr weggeraucht habe. Mir ist das relativ
gleichgültig, ich habe miterlebt, wie einem zuerst das eine dann
das andere Bein amputiert worden sind. Er starb dann an den
Folgen der Amputation. Ursache war das Rauchen.
Scheiße, wenn ich dran bin, dann bin ich dran.
Ich genieße mein Leben in vollen 'zügen'. Vielleicht werde ich
in 10-30 Jahren eine ganze andere Einstellung zum Leben und
Rauchen haben, aber so lange ich diesen Standpunkt vertrete,
hat dieses Smilie hier Hochkonjunktur.
 
Alt 09.05.2003, 16:16   #40
*Winke winke*
*Winke winke*
 
Registriert seit: 07/2001
Beiträge: 5.368
Outing

Ich würde sagen, ich selber bin in hohen Maßen nikotinabhängig.
Das Mindestmaß bei mir sind tätglich zwei Bigpacks.
In letzter Zeit ist es schlimmer geworden. Aus dem ein oder anderen Grund, wahrscheinlich auch, weil ich gesundheitlich ziemliche Probleme habe in letzter Zeit.

Aber egal was ich weiß.
Mich hindert nix am Rauchen.
Ich würde auch sechs € für ne Schachtel zahlen, ich kann ja gar nicht anders.

Als ich mit dem Rauchen angefangen habe war es Langeweile.
Später nicht mehr. Aber da hat ne normale Packung auch noch drei Tage gereicht.
Diverse Einflüsse, seien es äußerlich oder doch psychische haben mich reingezogen in den Sumpf des Teers.

Trotzdem kann ich nicht abstreiten meine Kippen zu genießen.
Jede Einzelne.
Drauf verzichten wenn ich eh irgendwann sterbe? Nö.
Das sehe ich ähnlich wie Marco.
Und irgendwann hab ich vielleicht eine andere Einstellung dazu. Diese die ich jetzt habe habe ich seit über zehn Jahren und mir ist es scheißegal was andere mir erzählen, alles mein Ding.
*Winke winke* ist offline  
Alt 09.05.2003, 16:16 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey *Winke winke*,
 

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