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Alt 28.09.2004, 14:32   #41
Wusch
 
Registriert seit: 08/2004
Ort: München
Beiträge: 19.817
@samundmax:
allerdings werden stimmenthaltungen bei der wahl nur als positiv gezählt, wenn die leute auch hingehen und ihren wahlzettel abgeben mit ungültig
Wusch ist offline  
Alt 28.09.2004, 14:32 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Wusch, ich kann mir vorstellen dass es dir heute nicht so gut geht. Was da hilft ist Schokolade. Schokolade hilft immer und es geht einem damit sicher nicht besser, aber für einen kurzen Moment kann man alle Sorgen vergessen. Ich habe heute beim Milka Schokoladenpaket Gewinnspiel mit gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich?
Alt 28.09.2004, 16:35   #42
AndrewAustralien
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Man sollte natürlich das Recht haben, nicht an den Wahlen teilzunehmen, aber ich denke schon, wer sich aufregen will oder unzufrieden ist sollte doch daran teilnehmen, das ist die wichtigste und demokratischste Methode mit der man mitwirken kann und etwas ändern kann.
 
Alt 28.09.2004, 16:52   #43
Sam und Max
Freelance Police
 
Registriert seit: 07/2001
Ort: Bayern
Beiträge: 3.922
@wusch - das wäre konsequent, da gebe ich dir recht. Eine gewisse Faulheit ist auf jeden Fall vorhanden...

btw - ich wähle immer, ob gültig oder ungültig.
Sam und Max ist offline  
Alt 29.09.2004, 01:05   #44
Wusch
 
Registriert seit: 08/2004
Ort: München
Beiträge: 19.817
mir geht dieses west-ost-getue auf den nerv!
und die pds ist eine demokratische partei...auch wenn sie den sozialismus fordert...das, was die ddr hatte wqar kein sozialismus, sondern eine diktatur...und eine partei, die sich damit auseinandersetzt, ist mir immer noch lieber, als eine partei, die hintergründig oder vordergründig den neoliberlaismus unterstützt und ihn al sSOZIAL verkauft...herr westerwelle und miss merkel...(die als ex- ossi sollte sich eh schämen...), aber ich bin wiesngeschädigt, was meine denkerei angeht...
Wusch ist offline  
Alt 29.09.2004, 03:19   #45
Ryker
united in diversity
 
Registriert seit: 10/2000
Ort: super, natural, british columbia
Beiträge: 10.305
Ach komm, da koennt man ja auch die NSDAP wieder erlauben, nur weil das dritte Reich gar nicht nationalsozialistisch war, sondern eine Diktatur.

Es wurde eine diktatorische Einheitspartei (SED) lediglich UMBENANNT (um, wie gesagt, Parteivermoegen zu erhalten), und nun firmieren die gleichen Leute als demokratische Sozialisten.
Ich kann da in der TECHNIK nichts anderes erkennen, als wenn sich die NSDAP bspw. in PDNS (Partei Deutscher Nationalsozialisten) o.dgl.* umbenannt haette, um gleich nach dem Krieg an den naechsten Wahlen teilzunehmen.




* oder: Partei des Demokratischen Nationalsozialismus, die Aehnlichkeit PDS/ PDNS ist mir aber erst nachtraeglich aufgefallen, da das Beispiel frei gewaehlt war und so nicht beabsichtigt

Geändert von Ryker (29.09.2004 um 07:51 Uhr)
Ryker ist offline  
Alt 29.09.2004, 04:27   #46
Manua
Platin Member
 
Registriert seit: 08/2004
Ort: FREIBURG ! :)
Beiträge: 1.877
Zitat:
Zitat von Ryker
Ach komm, da koennt man ja auch die NSDAP wieder erlauben, nur weil das dritte Reich gar nicht nationalsozialistisch war, sondern eine Diktatur.

Es wurde eine diktatorische Einheitspartei (SED) lediglich UMBENANNT (um, wie gesagt, Parteivermoegen zu erhalten), und nun firmieren die gleichen Leute als demokratische Sozialisten.
Ich kann da in der TECHNIK nichts anderes erkennen, als wenn sich die NSDAP bspw. in PDNS (Partei Deutscher Nationalsozialisten) o.dgl. umbenannt haette, um gleich nach dem Krieg an den naechsten Wahlen teilzunehmen.
Ich glaub nu machstes Dir dochn bissl zu einfach. Die PDS hat nen völlig anderes Wahlprogramm als damals die SED ... es ist eine andere Partei inzwischen ... und es ist nichts verfassungswidriges ... Es ist eine Partei, die versucht menschlich zu sein ... eine Partei von wenigen, die das noch nicht vergessen haben.

Die meisten unserer lieben Politiker scheinen sich hierzulange wohl ein wenig zu sehr wie Stars zu fühlen ... wie kann man denn ordentlich Politik machen, wenn das einzige Interesse darin besteht, das die eigene Partei möglichs viele Stimmen erhält. Deshalb ist ja so viele Jahre lang mit der CDU nix passiert, weil sie nicht daran gedacht haben, dass es damals schon, zwar sicher auch unliebe, aber sicherlich nicht so krasse Veränderungen, wie heute, hätte geben müssen, sondern statt dessen geschaut wurde, das möglichst viele Menschen die CDU wählen.

Und nun steht Deutschland vor dem Problem, dass es voller Probleme steckt, die schon fast nicht mehr ohne radikale Änderungen zu beseitigen sind.

Und was passiert nun, nun wird herumgedocktert ... ok, mag sein, dass es nötig ist, aber wenn grundlegende Dinge nicht geändert werden, und am falschen Ende weitergespart wird ... dann kommt auf Dauer nix Gutes bei raus. Wenn man die Arbeitslosigkeit bekämpfen will, aber den Arbeitslosen keine Möglichkeiten gibt, dann wird sich in der Hinsicht nix ändern.

Und was bitte ist daran schlecht, wenn die PDS z.B. möchte, dass Kindergärten mehr gefördert werden ... oder die Schulbildung?

Ist das falsch? Ist das verfassungsfeindlich? Ich denke doch mal nicht, zumal im Schulsystem in den letzten Jahren statt aufgebaut und erneuert nur eingespart wurde ... an Lehrern ... an Material ...

Nur können nur Menschen, die eine gute Ausbildung erlangen auch am Ende dem Land dienlich sein, oder mach ich hier einen Denkfehler? Klar, am Ende macht jeder seinen Teil, aber Kluge Köpfe schaffen neue Dinge ... finden neue Wege und Techniken ... schaffen auch damit Arbeitsplätze.

Es geht immer so weiter ... aber statt an den Stellen was auszugeben, mehr zu investieren ... wird da gespart.

Ist es falsch, das die PDS sowas kritisiert? Sind sie Verbrecher, weil sie meinen, dass es so nicht geht?

Ihr stellt die Mitglieder dieser Partei hier in ein dermassen schlechtes Licht, aber keiner is der Meinung, das Politiker, die jahrelang nichts tun oder ändern, obwohl sie wussten, das es auf Dauer nicht gutgehen kann, und eben der Meinung waren 'hauptsache wir sind an der Spitze' ...ganz sicher nicht besonders Staatsdienlich sind.

Hier im Osten wollen nur ganz wenige die DDR wiederhaben,vor allem ein paar Ältere, die eigentlich grundsätzlich ein PRoblem mit Veränderungen haben ...sonst keiner.

Gerade die Jungen hier, sind neugierig auf die Welt ... und finden Freunde überall ... Und noch immer begegnet man Menschen, die die Ostdeutschen als Menschen zweiter Klasse betrachten ... die alles was es hier mal gab schlecht machen ...

Sowas ist einfach nur dumm ... wir haben nicht aus Mülltonnen gefressen und sind auch nicht aufm Hof in die Ecke gegangen um unsere Geschäft zu verrichten.

Warum schimpfen alle nur, statt zu hinterfragen, warum die Menschen hier so wählen? Ist noch niemandem in den Sinn gekommen, dass, so viele negative Seiten die DDR auch hatte, das fast jeder hier ohne viel Sorgen aufwachsen konnte? Wir hatten genug zu essen und zu trinken ... und ganz sicher nicht nur Wasser und Brot ... die Kinder gingen zur Schule, und die Erwachsenen arbeiteten ... und Frauen brauchten nicht halbtags arbeiten, weil man sich keine Sorgen machen musste, dass die Kinder auf der Straße rumhängen.

Schaut Euch doch mal um, wieviele Jugendliche auf der Straße rumhängen, weil sie sich andere Dinge nicht leisten können ... und dann schaut mal auf welche Ideen sie dabei kommen.

Auch hier waren jugendlich rebellisch gegen die Erwachsenen ... das normale halt ... aber hier konnte damals jeder der wollte irgendwas finden, was ihm spass machte und er gemeinsam mit anderen in einer Gemeinschaft machen konnte ... ohne auf der Straße zu hängen ...

Keiner musste sich viel Sorgen machen, ob das Geld den ganzen Monat reichen wird, um davon zu leben. Es war alles da was man zum Leben brauchte.

Und jetzt stehen so viele hier da, und wissen nicht, ob das Geld fürn ganzen Monat reicht ... oder ob nicht schon wieder ne grössere Summe zu zahlen ist, weil irgendwas passiert ist.

All diese Menschen, erinnern sich daran, das sie dieses Gefühl früher mal nicht hatten.

Wir hatten weniger Auswahl als heute, aber trotzdem hatten wir alles irgendwo. Und dann kommt die Regierung und streicht nochmal nen Haufen Gelder ... und jeder muss mit noch weniger Geld auskommen, vor allem die, bei denen es eh schon sehr knapp ist.

Wundert es dann noch, wenn die Menschen sich verarscht fühlen, wenn so vieles versprochen, und nicht gehalten wird, Und die Menschen dann nach irgendwas greifen, um zu signalisieren, dass es so nicht geht?

Hört die Demokratie denn mit den Wahlen auf? Haben die Bürger nur das Recht zu wählen, und dann müssen sie den Mund halten? Manchmal scheint es mir so zu sein. Frei nach dem Motto 'Ja, ihr habt doch so gewählt'

Wobei sich fast jeder sicher sein kann, das wohl keiner wirklich sooo gewählt hat.
Manua ist offline  
Alt 29.09.2004, 05:33   #47
Ryker
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Beiträge: 10.305
Noch mal von vorn:

=>Am 17. 12. 1989 haelt die SED einen ausserordentlichen Parteitag ab, in der Gregor Gysi zum Parteivorsitzenden ernannt, und die SED in SED-PDS UMBENANNT wird.
=>Der SED/PDS-Parteivorstand hat sich am 20. Januar 1990 mehrheitlich für den Erhalt der Partei entschieden.
=>Am 4. Februar 1990 beschloß der Parteivorstand die Streichung des Namens SED und die Fortführung der (alten) Partei mit der Parteibezeichnung PDS.

Es sind die selben "Gruendungsvaeter" der PDS, die auch den NAMEN SED abgewickelt haben, darunter und ganz vorn dabei: Gregor Gysi, Mitarbeiter i.R. des MfS

Ich habe mich zum Parteiprogramm der PDS (noch) ueberhaupt nicht geaeussert, sondern lediglich die These in den Raum gestellt, dass es ebensogu haette moeglich sein muessen, dass Parteigroessen der NSDAP und ehemaligen, erwiesenen GeStaPo-Agenten, eine Partei zu gruenden, die sich demokratisch gibt.

Ich sehe nicht, warum die Nachfolgepartei einer Dikatur, die 16 Millionen Deutsche in einem Kaefig hielt, hier nun ueber den gruenen Klee gelobt werden sollte, nur weil sie sich ein wenig "menschlich" gibt - sie sind so menschlich, wie jede andere derzeit in Deutschland legale Partei.
Ryker ist offline  
Alt 29.09.2004, 05:42   #48
Ryker
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Beiträge: 10.305
Zitat:
Zitat von Manua
Und noch immer begegnet man Menschen, die die Ostdeutschen als Menschen zweiter Klasse betrachten ... die alles was es hier mal gab schlecht machen ...

Sowas ist einfach nur dumm ... wir haben nicht aus Mülltonnen gefressen und sind auch nicht aufm Hof in die Ecke gegangen um unsere Geschäft zu verrichten.

Und lass endlich diesen Quatsch, es hat noch kein Mensch irgendeiner Herkunft in meiner Gegenwart oder irgendeines Menschen, der mir derartiges erzaehlt haette, Gegenwart jemals behauptet, Ostdeutsche seien Menschen zweiter Klasse.
Ich hoere ueber solche angeblichen Voruteile immer nur von Ostdeutschen, die Westdeutschen irgendetwas unterstellen wollen.
Es ist absolut dumm, Westdeutschen solche Vorurteile zu unterstellen.
Ryker ist offline  
Alt 29.09.2004, 06:13   #49
Ryker
united in diversity
 
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Das muss die vielbeschworene Weisheit des Alters sein. Ich kann mich nicht damit abfinden, ins Unrecht gestellt zu werden, wo ich nicht im Unrecht bin.









[edit]Weiheit zu Weisheit gemacht[/edit]-Ryker

Geändert von Ryker (29.09.2004 um 06:35 Uhr)
Ryker ist offline  
Alt 29.09.2004, 06:30   #50
Ryker
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Beiträge: 10.305
Erfahrungen mit Ost/West-Grabenkampf-Threads hab ich hier auch schon machen duerfen. Anscheinend waren sie aber noch nicht bitter genug.
Ryker ist offline  
Alt 29.09.2004, 06:30 #00
Verbraucherinformant

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Beiträge: 4692

Hey Ryker, egal wie gross deine Sorgen auch sein mögen, mir hilft es immer nach draußen zu gehen und den Grill anzuwerfen. Grillen ist Entspannung pur. Ob nun ein deftiges BBQ oder ein einfach mariniertes Schweinesteak. Am Grill kann ich alle Probleme vergessen. Du hast noch keinen Grill? Bei der Telekom kannst du aktuell am Angrillen 2019 Gewinnspiel mitmachen und entweder einen Beefer oder ein Keramik Ei gewinnen. Wer von uns gewinnt lädt den anderen ein ;-)
 

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