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Alt 06.02.2006, 16:17   #141
smallchild
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
wieder einer, der gelöscht werden will? *fg*
 
Alt 06.02.2006, 16:17 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 06.02.2006, 16:58   #142
smallchild
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Uranos
Wie ich schon sagte: Wir haben eine völlig andere Kultur, eine völlig andere Sozialisation, leben (überwiegend) in Wohlstand, haben Zugang zu Bildung. Und wie sieht es in den Ländern aus, in denen diese islamischen Agitatoren begeisterte Anhänger finden? Wie sind die sozialisiert, welche Möglichkeiten haben die, ihr Leben zu gestalten, sich zu bilden usw.?
Zitat:
Zitat von VanHelsing
Kann dies ein Ansatz sein, dem Fanatismus entgegen zu steuern ? Und läßt sich dies "von außen" (mit) bewerkstelligen oder müssen dies diese Länder alleine von innen schaffen ? Und wird es dort überhaupt so gesehen ?
Diesen Ansatz finde ich nicht schlecht. Lasst uns doch bei diesen konstruktiven Gedanken weitermachen. Wenn die aktuelle Situation sich entschärft, dann ist die Frage, wie man in Zukunft Eskalationen wie diese vermeidet. Die Aufgabe westlicher Werte ist dabei genau so unrealistisch und undurchführbar, wie ein Aufzwingen unserer Werte Andersdenkenden gegenüber, auch wenn wir unsere Werte für die besten halten.
Hilfe zur Selbsthilfe wäre im meinem Augen sehr sinnvoll und wird ja auch bereits im Rahmen von Hilfsprogrammen aller Art geleistet. Diese Anstrengungen sollten auf jeden Fall intensiviert werden. Nur wo gute Absichten an ihre Grenzen stoßen, weil sie politisch nicht gewollt sind (Bsp. Iran), müssen alternative Wege gefunden werden. Welche könnten sich dort besser eignen?
Einen großen Anteil hat auch die Unzufriedenheit, die aus dem riesigen Wohlstandsgraben zwischen armen und reichen Ländern resultiert. Unterstützend sollte deshalb immer auch dieser Aspekt des Ausgleichs des Grabens als wichtiges Ziel verfolgt werden.

Ich denke nicht, dass alles auf Eskalation herauslaufen muss. Im Gegenteil, uns darf keine Anstrengung zuviel sein, die Konfrontationen verhindert. Das ist zwar kein einfacher Weg, dafür in meinen Augen aber der einzig nachhaltig wirksame Weg.

Viele Grüße,
smallchild
 
Alt 06.02.2006, 17:18   #143
smallchild
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
ein sehr schöner Beitrag in der Süddeutschen:

http://www.sueddeutsche.de/,tt1m3/au...kel/662/69593/
 
Alt 06.02.2006, 18:07   #144
Toktok
night strike specialist
 
Registriert seit: 05/2001
Beiträge: 5.545
Also, Stevenson,

ich habe ja einige große Buchhandlungen in meiner Nähe, und während ich in einem Werk Bernard Lewis etwas geschmökert habe, bin ich schnell zu dem Schluß gekommen, dass die Art und Weise, wie du hier versuchst Zitate aus seinem Werk "Die Araber" zu instrumentalisieren, getrost als grober Unfug zu bezeichnen ist.

Im Gegensatz zu dir ist Lewis nämlich keineswegs der Ansicht, dass einige militärische Aktivitäten des Propheten Mohammed den heutigen Konflikt erklären können. Was du nämlich indirekt andeutest ist, dass der Islam von Grund auf eine gewaltbefürwortende Religion sei, was man an den minimalen Militäraktionen des Religionsstifters sehen könne. Folgerichtig sei es kein Wunder, dass Anhänger des Islam auch heute noch durch extremistische, fundamentalistische Tendenzen und gewaltsamen Aktionismus auf sich aufmerksam machten.
Die Konfliktanalyse Bernard Lewis hingegen fordert ausdrücklich zum Verstehen des Islam durch den Westen auf und erklärt die rückwärtsgewandte Utopie eines urislamischen Kalifats, der in der Neuzeit einige Muslime tendenziell nacheifern, eher mit der Geschichte von Knechtung und Unterdrückung (durch den Westen), der Muslime in den letzten 300 Jahren ausgesetzt waren.

Wenn du dich demnächst mal wieder auf Lewis berufen möchtest, Stevenson, solltest du die Wesentliche seiner Konfliktanalyse nicht wieder unterschlagen, einverstanden?
Toktok ist offline  
Alt 06.02.2006, 18:25   #145
Grant
Dauerhaft Gesperrt
Themenstarter
 
Registriert seit: 04/2005
Beiträge: 7.178
Man kann den Spiess auch umdrehen

taz Nr. 7890 vom 6.2.2006, Seite 13, 213 Interview SONIA MIKICH

Was nun, ferner Bärtiger?

Wir sind beleidigt, denn unsere traditionellen Werte werden mit Füßen getreten. Meinungsfreiheit und Vernunft sind uns heilig. Und die Erde ist keine Scheibe mehr, nur zur Erinnerung. Ein Weckruf

VON SONIA MIKICH

Ich bin beleidigt.

Eiferer nageln den Schleier an die Gesichter meiner Schwestern in Afghanistan und Pakistan fest und hängen fleißig Frauen, Homosexuelle, Ehebrecher und Ungläubige.

Aber Menschen-, Frauen-, Freiheitsrechte sind für mich das Erhabenste der Menschheitsgeschichte, so ist nun mal die Tradition, in der ich groß geworden bin. Werte, die die Welt besser und friedlicher machen.

Ich verlange also, dass sich die Regierungen von Saudi-Arabien, Palästina, Indonesien und Ägypten bei mir entschuldigen. Andernfalls muss ich ihre Bürger leider bedrohen, zusammenschlagen, entführen oder enthaupten. Denn ich bin empfindlich, wenn es um meine kulturelle Identität geht.

Ich bin beleidigt.

Fanatiker sprengen die Buddhas von Bamiyan in die Luft, großartige Kulturdenkmäler.

Aber Kunst drückt für mich universelle Schönheit und Unschuld aus, sie ist ein Wert, der die Welt besser und friedlicher macht, so ist nun mal die Tradition, in der ich groß geworden bin.

Ich verlange also, dass sich die Hamas, der Sprecher der französischen Muslime, die Leitung der Al-Azhar-Universität sich bei mir entschuldigen.

Andernfalls werde ich leider nie meinen Urlaub am Tadsch Mahal verbringen, zum Boykott palästinensischen Obstes aufrufen und die Botschaften von Tunesien, Katar und Bangladesch anzünden.

Denn - so viel Verständnis erwarte ich - meine Gefühle sind absolut und darum global auszudrücken.

Ich bin beleidigt.

Auf Videos wird Journalisten, Lkw-Fahrern oder Mitgliedern von Hilfsorganisationen die Kehle durchgeschnitten oder der Kopf abgeschlagen. Juden sehen sich als Kannibalen und Schweine dargestellt, westliche Frauen als dekadente Nutten. Unpolitischen Ingenieuren wird Todesangst gemacht.

Alles im Namen Gottes.

Ich verlange also, dass alle Chefredakteure von Zeitungen und Fernsehsendern in der islamischen Welt sich bei mir entschuldigen, weil sie diese Obszönitäten nicht verhindern.

Viele Menschen sind nun besorgt, dass der Kampf der Kulturen bevorsteht. Ach was, er ist längst da. Und er manifestiert sich nicht nur von Zeit zu Zeit in den oben angeführten Ungeheuerlichkeiten, er erfasst längst den Alltag.

Wie fragil, wie oberflächlich müssen die religiösen Werte von Muslimen sein, wenn Karikaturen des Propheten in einer unbekannten Zeitung eines kleinen europäischen Staates einen Sturm auslösen und eine Handvoll organisierter Hetzer weltweit Abertausende auf die Straße scheuchen können.

Der Witz, dass dem Propheten Mohammed im Paradies die Jungfrauen ausgehen, weil so viele Selbstmordattentäter am Eingang Schlange stehen, ist schwarz und gemein. Und angesichts der Realität weltweiter Anschläge unerfreulich bildmächtig - ganz nebenbei.

Aber ich fand es auch nicht besonders komisch, dass die frauenhassenden Taliban sich routiniert Prostituierter bedienten. Oder Videorekorder und Fernseher öffentlich "hinrichteten", um privat sich ganz gern Pornos reinzuziehen.

Zur Erinnerung. Die Erde ist keine Scheibe mehr. Selbstverständlich können Individuen einer säkularen Demokratie Autoritäten karikieren und verspotten, auch religiöse. Sie sollen sich auf Kritik einstellen, aber nicht auf Bestrafung.

Die Meinungsfreiheit ist sehr groß zu fassen, und es gibt hinreichende Gesetze und Regeln, Missbrauch zu verhindern, wo es nötig wird.

Der Film "Leben des Brian" regte viele Christen auf und provozierte Leserbriefe, Boykottaufrufe oder Familienstreit. Aber niemand im fernen Neuseeland konstatierte eine "Stimmungsmache" gegen das Christentum, niemand in Malta fühlte sich berufen, den Union Jack zu verbrennen.

Auch politische Autoritäten haben kein Naturrecht auf Schonung. Margaret Thatcher wurde von britischen Journalisten, Komikern und Drehbuchautoren klein gehäckselt und garstig wieder zusammengesetzt, und es war gut für die geistige Hygiene jener Zeit und brachte niemanden um.

Man konnte ja abschalten, weggucken oder die Zeitung in die Tonne kloppen. Meinungsfreiheit war der siamesische Zwilling der Freiheit von Angst.

Dass Fundamentalisten aller Couleur frei von jeglicher Fähigkeit zur Selbstreflexion, Selbstkritik oder gar Selbstironie sind, wäre weiter nicht erwähnenswert, wenn sie ihre Herzensangelegenheiten nicht mir und meiner Welt aufdrücken würden. Sie setzen voraus, dass unsereins einen Kotau veranstaltet, weil einer von ihnen bekennt: "Achtung! Religiöse Gefühle! Wir verlassen die Privatsphäre!"

Gefühle werden zunehmend in der selbstreferentiellen Welt der Gottes-, Allah- oder Jahwekrieger zur Waffe und zur letzten Instanz geadelt.

Allzeit abrufbar, gnadenlos.

Im Streit um die Cartoons wird behauptet, dass der Bilderverbot ein verbindlicher Glaubensgrundsatz sei. Ubiquitär zu respektieren, auch im Staate Dänemark.

Da macht es nachdenklich, dass die Beleidigten zwar effizient mit Internet und anderen modernen Kommunikationstechnologien umgehen, aber wenig über die eigene Kulturgeschichte wissen.

Ja, in der Blütezeit des Islam wurde der Prophet tatsächlich abgebildet. Zum Beispiel Mohammed, zart verschleiert, zu Pferd gen Himmel reitend - eine wunderbare persische Miniatur im Chester-Beatty-Museum in Dublin.

Was nun, ferner Bärtiger? Irische Butter boykottieren?

Ich muss mich nicht für die Verkaufszahlen dänischer Joghurte interessieren. Darum bin ich nicht besonders erpressbar und habe die Freiheit, Immanuel Kants "sapere aude" vielversprechender für das Zusammenleben von Menschen zu finden als eine Fatwa.

Ich gebe es hiermit auf, Zartgefühl für ewig Beleidigte zu empfinden. Ich gebe es auf, höflich zu argumentieren, warum Meinungsfreiheit, Vernunft und Humor hochgehalten werden müssen. Ich will Kreationisten nicht mehr wissenschaftliche Beweise vorlegen müssen, dass die Erde älter als 10.000 Jahre ist.

Und ich warte nicht mehr darauf, dass es bei al-Dschasira irgendwann einmal heißen wird: Kennen Sie den Witz mit dem Bart des Propheten?

Sonia Mikich, 55, ist TV-Journalistin
Grant ist offline  
Alt 06.02.2006, 18:32   #146
Toktok
night strike specialist
 
Registriert seit: 05/2001
Beiträge: 5.545
DU liest die taz, Grant?
Toktok ist offline  
Alt 06.02.2006, 21:00   #147
Uranos
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Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 872
Zitat:
Zitat von Muselunterdrücker
...
Hast du in Geschichte immer gefehlt oder was? Ja was haben denn die Europäer die letzten 300 Jahre in der Welt gemacht? Wer keine Ahnung hat, sollte sich das "loool" besser verkneifen und mal ein Geschichtsbuch zur Hand nehmen.

Abgesehen davon ist ja klar aus welcher Ecke dieser Beitrag kommt und dass man solche Beiträge nicht ernst nehmen kann.

Geändert von AndrewAustralien (07.02.2006 um 07:02 Uhr)
Uranos ist offline  
Alt 06.02.2006, 21:30   #148
Grant
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Beiträge: 7.178
Zitat:
Zitat von Toktok
DU liest die taz, Grant?
Ich finde sie hat ihren Standpunkt gut dargestellt. Taz hin oder her...
Grant ist offline  
Alt 06.02.2006, 21:33   #149
Grant
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Registriert seit: 04/2005
Beiträge: 7.178
Zitat:
Zitat von Uranos
Hast du in Geschichte immer gefehlt oder was? Ja was haben denn die Europäer die letzten 300 Jahre in der Welt gemacht? Wer keine Ahnung hat, sollte sich das "loool" besser verkneifen und mal ein Geschichtsbuch zur Hand nehmen.

Abgesehen davon ist ja klar aus welcher Ecke dieser Beitrag kommt und dass man solche Beiträge nicht ernst nehmen kann.
"DIE Europäer" ist eh unsinnig. Abgsehen davon, spielt das bei dem Thema keine Rolle.
Grant ist offline  
Alt 06.02.2006, 22:23   #150
Christkind73
Golden Member
 
Registriert seit: 09/2000
Ort: Oldenburg (Oldb)
Beiträge: 1.350
Ich denke, der Artikel von Sonja Mikich macht deutlich, daß jedes Verständnis für eine andere Kultur wichtig für das Zusammenleben der Kulturen, Völker, Religionen etc. ist.
Er macht aber auch deutlich, daß jedes Verständnis an einen Punkt gelangen kann, wo dieses zwingend enden muß. Dieser Punkt ist nicht jetzt erst erreicht worden, er wird nur wieder einmal auf traurige Weise sichtbar.
Die besänftigende Erklärung, zu der viele Westler neigen, daß "die da" ja sehr ungebildet, unaufgeklärt, verführt und was weiß ich noch alles sind, nun, diese "Erklärung" kann es seit dem II.Weltkrieg nicht mehrgeben. Denn damals wurde ein neuer Anspruch an das Gewissen eines Volkes angelegt, in dem die Verantwortung für die Eskapaden eines Regimes nämlich auf das Volk zurückfielen, das diesem keinen Einhalt gebot. Damit wurden u.a. die Bomberangriffe der Allierten auf Deutsche Städte gerechtfertigt. Diese Sicht der Dinge wurde übrigens indirekt vom deutschen Widerstand anerkannt und führte zum Attentat auf ****** am 20. Juli 1944. Die Deutschen Offiziere, die daran beteiligt waren, und von denen nicht wenige NICHT an das Gelingen des Anschlags glaubten wollten so verhindern, daß das deutsche Volk als kollektiv schuldig angesehen wird.
Die Möglichkeiten in den betroffenen islamischen Ländern, sich mit Informationen zu versehen, sind indes ungleich besser als die in Deutschland 1944. Es gibt Internet, es gibt Fernsehen, es gibt erheblich mehr und besser zu empfangende Radiosendungen. Und es gibt Radios, die man mit Batterien betreiben kann. Von Handys ganz zu schweigen.
Natürlich gilt der alte Grundsatz, daß man frühere Generationen nicht nach Moralvorstellungen beurteilen sollte, um deren Verwirklchung man heute noch kämpft. Im Umkehrschluß sollte man aber schon durchsetzen, daß heutige Generationen nach Moralvorstellungen beurteilt werden, die vor über 60 Jahren blutig erkämpft wurden.
Ansonsten müsste man anerkennen, daß letztlich über 50 Millionen Tote völlig umsonst gestorben sind.
Das wäre ein derart gewaltiger Rückschritt in eine düstere Vergangenheit, daß ich mich lieber nicht darüber auslasse, wer sich dann zu was animiert fühlen könnte.

Zivilisation und Fortschritt, in unserer heutigen Zeit dargestellt durch Demokratie und Auto (bildlich formuliert), können nur überleben und kontinuierlich weiterentwickelt werden, wenn die erreichten Werte und Standards gegen JEDEN Angriff verteidigt werden können. Dazu bedarf es des Bewußtseins, daß man das notfalls auch selbst tun muß.
Rom, DIE Zivilisation der damaligen Zeit schlechthin (die hatten schon vor 2000 Jahren Fußbodenheizung, etwas, was wir erst seit ein paar Jahren kennen!) wurde überrannt von Barbaren, die Hunger hatten.

Geschichte wiederholt sich bisweilen, wenn man nicht aufpasst. Wir stehen nun an einem Punkt, an dem sich Geschichte wiederholen kann. An so einem Punkt geht es nicht mehr um Toleranz. Es geht um die Verteidigung unserer Werte. Und die sind ganz entschieden fortschrittlicher als die, die Europäer massakrieren wollen weil die Dänen zufällig Europäer sind aber eben sehr selten zu finden sind, vor allem im nahen und mittleren Osten.

Verständnis ist gut, Verständnis ist wichtig. Aber jetzt wird es Zeit, anderen Verständnis für uns beizubringen. Das kann man mit mehreren Mitteln erreichen. Nachgeben, Entschuldigungen, Entwicklungshilfegelder an totalitäre Länder, in denen Ausschreitungen stattfinden, gehören sicher nicht dazu.
Christkind73 ist offline  
Alt 06.02.2006, 22:23 #00
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