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Alt 19.02.2006, 07:53   #541
Toktok
night strike specialist
 
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Beiträge: 5.545
Zitat:
Zitat von Grant
Nö, Europa steht hinter Dänemark.
Ich hatte gehofft, du nennst mir jetzt die Aktenzeichen von den angeblich entschiedenen Gerichtsprozessen, damit ich deine Argumentation überprüfen kann. Aber nein, Fehlanzeige.

Zitat:
Zitat von Grant
Das ist gewiss kein Problem von mir Wenn du diese Karikaturen als Hetze bezeichnest, dann ist "Life of Brian" ein vielfaches davon, und du müsstest Amok laufen. Entweder oder!
Entweder, oder? So ein Quatsch, Grant. Wieso müsste ich Amok laufen? Ich bin weder Christ, noch Moslem, daher lassen mich sowohl Mohammed-Karikaturen, als auch der Film "Life Of Brian" völlig kalt (okay, über den Film gelacht habe ich köstlich, wie viele andere auch).
Der Vergleich hinkt sowieso. Eine filmische Komödie einer britischen Comedy-Truppe mit der plumpen anti-islamischen Hetze eines dänischen Faschistenblattes zu vergleichen ist schon sehr abwegig, mein Bester.

Zitat:
Zitat von Grant
Es ist zwar mühselig das immer wieder zu wiederholen, aber die Entrüstung fand erst dann statt, als ein Moslem mit gefälschten Karikaturen auf Werbetour ging, weil die echten nicht ausreichten.
Egal wie oft du es noch wiederholst: Deine Einschätzung ist und bleibt leider falsch, Grant. Die zwölf Mohammed-Karikaturen der Jyllands-Posten reichen vollkommen aus, um einen redlichen Moslem zu erschüttern. Ob der Prophet nur mit einer Bombe als Turban oder auch noch bei sexuellen Handlungen mit Tieren gezeigt wird, macht im Grunde keinen Unterschied. Für islamische Juristen ist die Beleidigung und Verunglimpfung des Propheten ein Verbrechen, welches mit dem Tode bestraft werden kann. Es macht keinen Unterschied, ob der Prophet mit zwölf Darstellungen beleidigt wird, oder mit vierzehn. Die Verbreitung der Karikaturen war ausdrücklich erwünscht, ansonsten hätte man sie nicht veröffentlichen brauchen. Wenn wir hier schreiben, nehmen wir schließlich ebenfalls in Kauf, dass theoretisch die ganze Welt mitlesen könnte.

Zitat:
Zitat von Grant
Nur blöd, dass dies keinen interessieren würde, wenn Islamisten nicht mit gefälschten Karikaturen auf Hetztouren gegangen wären.
Von gefälschten Karikaturen kann nicht die Rede sein. Die Jyllands-Posten hat förmlich darum gebeten, die Karikaturen zu verbreiten, indem sie radikale Imame nach anfänglich ausgebliebener Resonanz fragte, wie Muslime denn darüber dächten. Den zwölf Karikaturen der Jyllands-Posten wurden vielleicht noch zwei, drei weitere hinzugefügt, aber das nennt man "Ergänzung" und nicht "Fälschung", Grant. Dass ein Imam den zwölf Karikaturen weitere hinzugefügt hat, ist schon lange selbst beim abgelegenst lebenden nordostindischen muslmischen Reisbauern angekommen. Macht aber leider keinen Unterschied.

Zitat:
Zitat von Grant
Das ist auch keine Satire sondern blödes Geblöke Du machst mir Spass!
Och, ich empfinde es als Satire. Egal wie oft G. W. Bush als Affe dargestellt wird, es ist immer Satire. Hetze gegen Bush? Beleidigung? Niemals! Er sieht halt aus wie ein Affe. Das kann man aus satirischen Gründen ruhig immer wieder betonen.

Zitat:
Zitat von Grant
War sowieso ein blöder Vergleich von dir Toktok.
Nicht mal halb so blöd wie dein Vergleich der hetzerischen Mohammed-Karikaturen mit einem komödiantischen Film.

Zitat:
Zitat von Grant
Darum ist dir egal, wenn Jesus 2h lang als Idiot dargestellt wird, und bei Mohammed sprichst du von Hetze.
Du versuchst permanent Unvergleichbares zu vergleichen. Jesus? Du meinst Brian, der war ein lustiger Typ in "Life of Brian".
Ich spreche nicht "bei Mohammed" von Hetze, sondern im Falle von ausländerfeindlichen, faschistischen Islamophobikern, wenn sie Mohammed als Terroristen karikieren. Kapierst du den Unterschied? Höchstwahrscheinlich nicht, oder?

Geändert von Toktok (19.02.2006 um 07:58 Uhr)
Toktok ist offline  
Alt 19.02.2006, 07:53 #00
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Beiträge: 4692

Alt 19.02.2006, 08:24   #542
AndrewAustralien
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Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Toktok
Hierbei ist allerdings anzumerken, dass es für einen Karikaturisten in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund des Paragraphen 166 StGB wesentlich leichter ist zum Straftäter zu werden, wenn man die Kirche oder das Christentum verspottet, als wenn man sich an den Islam oder an andere, nicht-christliche Religionsgemeinschaften wendet.
Wie geht denn das? EIne Religion hat mehr "Schutz" vor Beleidigungen als andere?
 
Alt 19.02.2006, 08:39   #543
AndrewAustralien
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Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von smallchild

Ja. das hatte ich ja auch schon geschrieben, schließlich muss der Staat die öffentliche Ordnung aufrechterhalten und seine Bürger schützen.

Aber dennoch ist es eine Maßnahme, die erst als letztes eingesetzt wird, wenn sich der Staat nicht mehr anders helfen kann. Aus der Welt ist dieses Problem damit nicht. Deshalb habe ich auch gesagt, dass ich es nur oberflächlich gesehen für eine GUTE Lösung halte. Ich habe nicht gesagt, dass eine Abschiebung oberflächlich ist. Es ist eine Lösung, in einigen Fällen leider die einzig praktikable. Gut ist sie deshalb aber noch lange nicht, nur oberflächlich betrachtet könnte man sie für gut halten.
Der Staat ist für den Extremismus einzelner Leute nicht verantwortlich.
Bleibt einer Extremist dann ist die Ausweiung nicht die letzte Maßnahme, aber das werden wir halt anders sehen müssen, das haben wir schon diskutiert.
Daß das Problem nicht aus der Welt ist, das stimmt. Leider wird es das Problem nach wie vor geben, aber kein einziger Staat kann es lösen, nicht mal eine vereinte UNO könnte sie lösen.

Zitat:
Zitat von smallchild
manchmal fände ich es schon praktisch, wenn das der Staat auch mit den "landeseigenen" Extremisten machen würde

Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn ...?

Viele Grüße,
smallchild
Die Ausweisung oder Abschiebung eigener Staatsangehörigen ist ein inakzeptabler Verstoß gegen die Menschenrechte.
Bleibt ein Staatsangehöriger radikal in einer gefährlichen Weise dann muß der Staat sich mit dem Fall beschäftigen.
 
Alt 19.02.2006, 08:43   #544
AndrewAustralien
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Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Toktok

"Fundamentalisten ausweisen", Andrew - was macht man mit christlichen Fundamentalisten? Soll man die auch alle irgendwo dorthin schicken, wo das Christentum seine Ursprünge hat? Nein. Wenn sie sich nicht gesetzeskonform verhalten, verdienen sie keine andere Behandlung, als alle anderen Kriminellen. Zum Glück Leben wir in einer Welt - und das muss ich hier leider nicht das erste Mal betonen - in der weder ein Verdacht, noch eine (fundamentalistische) Meinung automatisch ein echtes Verbrechen konsituieren. Das darf weder bei Christen, noch bei Atheisten, noch bei Muslimen der Fall sein.
Warum denn dieser Absatz, wo habe ich denn gesagt, daß es für extremiste Muslime anders sein sollte??

Jeden Extremist, jeden, der die Gesellschaft mit Gewalt oder Mord bedroht, sollte man nach einer evtl. Strafvollziehung abweisen. Egal aus welchem Staat er kommt und welcher Religion er angehört. Und ob man jemanden abschieben kann kommt darauf an, ob er die Staatsangehörigkeit des betroffenen Landes hat oder Ausländer ist. Ob er aus einer Region kommt in der seine Religion seine Ursprünge hat spielt keine Rolle und das habe ich nicht gesagt. Ich weiß nicht, warum du mich das fragst.
 
Alt 19.02.2006, 10:57   #545
Grant
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Themenstarter
 
Registriert seit: 04/2005
Beiträge: 7.178
Zitat:
Zitat von Toktok
Entweder, oder? So ein Quatsch, Grant. Wieso müsste ich Amok laufen? Ich bin weder Christ, noch Moslem, daher lassen mich sowohl Mohammed-Karikaturen, als auch der Film "Life Of Brian" völlig kalt (okay, über den Film gelacht habe ich köstlich, wie viele andere auch).
Der Vergleich hinkt sowieso. Eine filmische Komödie einer britischen Comedy-Truppe mit der plumpen anti-islamischen Hetze eines dänischen Faschistenblattes zu vergleichen ist schon sehr abwegig, mein Bester.
Du bist ein astreiner Heuchler :lachen Das ist so lächerlich, und muss nicht weiter kommentiert werden, danke Toktok.



Zitat:
Egal wie oft du es noch wiederholst: Deine Einschätzung ist und bleibt leider falsch, Grant. Die zwölf Mohammed-Karikaturen der Jyllands-Posten reichen vollkommen aus, um einen redlichen Moslem zu erschüttern.
Eine Lüge. Die Karikaturen regten niemanden auf, und wir sprechen über die Eskalation. Es braucht noch zusätzliche Karikaturen die den Propheten F*ckend und als Schwein darstellten. Man muss sich bei dir schon fragen, was bei dir passiert ist, dass du hier Propaganda wie die Islamisten verbreitest.

Aber so sieht es aus: link
Zitat:
Der Sturm um die Karikaturen brach nicht sofort aus. Ursprünglich wurden 12 Bilder im September in der dänischen Zeitung Jyllands-Posten abgedruckt. Sie waren von verschiedenen Künstlern geschaffen worden, um ein Kinderbuch zum Leben des Propheten Mohammed zu illustrieren.

Eine Gruppe extremistischer Moslems in Dänemark, deren Gesamtzahl die dänische Journalistin Hana Foighel auf "weniger als tausend" schätzt, bereitete eine 43 Seiten lange Broschüre vor, mit der sie sich auf Reisen nach Ägypten und Libanon begab, um Vertretern der arabischen Liga, Akademikern, Religionsführern und dem Großmufti von Ägypten die angebliche "Hasskultur der Dänen zu beweisen". An der Spitze der Delegation stand Ahmed Abdel Rahman Abu Laban. Die Washington Post zitierte den "prominenten Imam" im vergangenen August mit den Worten: "Die Dänen fürchten, im größeren europäischen Ozean zu verschwinden. Sie ließen dafür die Immigranten den Preis bezahlen. Moslems machten sie zu ihren Sündenböcken."

Diese Broschüre enthält nicht nur die 12 abgedruckten Darstellungen des Propheten, darunter die mit einem zur Bombe stilisierten Turban. Abgebildet sind da auch die drei hinzugefügten Bilder und weitere satirische Seiten der Jyllands-Posten. Ein Bild zeigt den Propheten mit Schweinsschnauze, wie er in ein Mikrophon singt, eine Kritzelzeichnung beschreibt ihn als pädophilen Dämon und eine besonders schlimme Karikatur zeigt einen am Boden knienden betenden Moslem, den gerade ein Hund besteigt. Neben arabischen Erklärungen und dänischen Zeitungsausschnitten sind in der Broschüre abstrakte Bilder von Klee und der Mona Lisa wiedergegeben. Die dänische Bildunterschrift unter der "Mona Lisa" von Leonardo da Vinci belehrt die Leser, dass eine gewisse Loge "seit tausenden Jahren" wisse, dass es sich hierbei um eine Abbildung des Propheten Mohammed handle. Die dänische Zeitung Ekstra Bladet besitzt eine Kopie der Broschüre und hat sie ins Internet gesetzt.

Es gibt inzwischen auf dutzenden Internetseiten Abbildungen der zwölf ursprünglich von Jyllands-Posten gedruckten Bilder. Da kann man schnell erkennen, dass die zusätzlichen besonders beleidigenden drei Cartoons nicht von der dänischen Zeitung stammen.

"Wie können Sie nur den Propheten als Schwein abbilden", fragte ein arabischer Journalist bei CNN den dazugeschalteten Redakteur der dänischen Zeitung Jyllands-Posten. Völlig entwaffnet antwortete der: "Das haben wir doch gar nicht getan." Der Araber fällt ihm ins Wort und sagt: "Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Wie können Sie nur das Gegenteil behaupten." Diese peinliche Diskussion dient als weiterer Beweis dafür, dass in der arabischen Welt die Proteste gar nicht gegen die veröffentlichten Karikaturen von Jyllands-Posten gerichtet sind. Gesehen hat die Karikaturen ohnehin kaum jemand. Nur eine jordanische Zeitung wagte, sie nachzudrucken. Die Reaktion der Herausgeber folgte postwendend: ""Die Herausgeber der Wochenzeitung Shihan wurden überrascht vom Nachdruck der schändlichen Karikaturen des Propheten Muhammad und verurteilen in aller Schärfe dieses unverantwortliche Verhalten seitens der Redaktion. Es wurde beschlossen: alle Ausgaben der Zeitschrift vom Markt zu nehmen; eine Untersuchung darüber einzuleiten, wer im Verlag für dieses schändliche Verhalten verantwortlich ist. Die Firma wird strenge Maßnahmen gegen jeden ergreifen, der mit dieser Tat in Verbindung steht. Der Vorstandsvorsitzende des Verlags Taba´un Al-Arab beschloss, den Chefredakteur ab dem 2.2.2006 von seinen Aufgaben zu entbinden."

Arabische TV-Sender wie Al Jasira blenden die Karikaturen aus und selbst CNN vertuscht sie bis zur Unkenntlichkeit. So wirkt allein eine verbale Beschreibung dessen, was in dieser Broschüre enthalten war. Aber das reicht offenbar aus, um 1,3 Milliarden Moslems in eine Rage zu versetzen, an der sich Tausende mit unbeschreiblicher Zerstörungswut beteiligen.
*Ups!* Toktok...





Zitat:
Von gefälschten Karikaturen kann nicht die Rede sein.
Genau Peinlich...


Zitat:
Och, ich empfinde es als Satire. Egal wie oft G. W. Bush als Affe dargestellt wird, es ist immer Satire. Hetze gegen Bush? Beleidigung? Niemals! Er sieht halt aus wie ein Affe. Das kann man aus satirischen Gründen ruhig immer wieder betonen.
Ja eine sehr feine Satire wirklich, zwar etwas gar infantil, aber wenn du das brauchst, um dein Feindbild aufrecht zu erhalten, dagegen sind die Karikaturen wahre Kunstwerke Im übrigen. Du bist und bleibst ein Heuchler! Basta!
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Grant ist offline  
Alt 19.02.2006, 13:16   #546
Toktok
night strike specialist
 
Registriert seit: 05/2001
Beiträge: 5.545
Zitat:
Zitat von Grant
Du bist ein astreiner Heuchler :lachen Das ist so lächerlich, und muss nicht weiter kommentiert werden, danke Toktok.
Es passt dir nicht, dass mich sowohl Satire, die sowohl das Christentum, als auch den Islam zum Subjekt haben kann, kalt lässt, es aber trotzdem nachvollziehen kann, wenn sich mitunter sowohl Christen, als auch Muslime über die jeweilige Satire aufregen? Deswegen bezeichnest du mich als einen Heuchler? Du spinnst doch, Grant!

Zitat:
Zitat von Grant
Eine Lüge. Die Karikaturen regten niemanden auf, und wir sprechen über die Eskalation. Es braucht noch zusätzliche Karikaturen die den Propheten F*ckend und als Schwein darstellten. Man muss sich bei dir schon fragen, was bei dir passiert ist, dass du hier Propaganda wie die Islamisten verbreitest.
Deine Äußerungen werden ja immer schäbiger, Grant. Warum hast du das bloß nötig.

Zunächst zur Darstellung des Propheten im Islam:

"Die Darstellung des Propheten Muhammad wird im Islam meistens unterlassen und selbst dort, wo man ihn unbedingt darstellen wollte, tat man dies in der Regel ohne das Gesicht zu porträtieren. Der Islam hat eine generelle Abneigung gegen Personendarstellungen ausgebildet, die damit zusammenhängt, dass die Bilddarstellung als Götzendienst oder mindestens Einfallstor für den Götzendienst betrachtet wird. An Stelle der bildlichen Darstellung von Menschen trat im Islam als Kunstform die Kalligraphie. Koranverse, aber auch die kalligraphische Darstellung der Namen des Propheten, seiner Familie oder seiner Gefährten schmücken die Moscheen. Die Darstellung des Propheten wird also grundsätzlich abgelehnt, selbst zum Zwecke der positiven Darstellung. Die Beleidigung und Schmähung des Propheten aber wurde von den muslimischen Juristen als ein Straftatbestand betrachtet, der mit dem Tode bestraft werden muss, wobei dieser Straftatbestand auch auf Nichtmuslime, die auf islamischem Territorium lebten, angewendet wurde.

Für all diese Dinge gibt es keine direkte Grundlage im Koran. Allenfalls die Überlieferung vom Propheten bietet hier Grundlagen, auf die man sich stützen kann. Die Authentizität dieser Überlieferung aber war und ist umstritten, auch unter Muslimen, wenngleich im Laufe der historischen Entwicklung sich bei den Muslimen eher diejenigen durchgesetzt haben, die der Überlieferung recht großes Vertrauen zu schenken geneigt sind."
(Prof. Dr. Muhammad Kalisch, Inhaber des Lehrstuhls für Religion des Islam, Universität Münster)

Deshalb spielt es kaum eine Rolle, ob es sich nun um 12, oder um 15 Karikaturen handelt. Dass bestimmte Personen und Personengruppen den Konflikt zumeist aus politischen Gründen (nicht aus religiösen!) angeheizt und Menschen zur Gewalt angestachelt haben, und dass ihnen dabei jedes Mittel recht erschien, ist doch nun wirklich ein alter Hut, Grant. Darüber brauchen wir nicht zu reden. Das macht das Verhalten der Jyllands-Posten aber nicht weniger dämlich. Aber was will man von einer ausländerfeindlichen Zeitung auch großartig Hochgeistiges erwarten.

Zitat:
Zitat von Grant
Aber so sieht es aus: link

*Ups!* Toktok...
So sieht es aus? 1,3 Milliarden Muslime in blindwütiger Raserei? So ein Quatsch! Davon kann ja nun absolut nicht die Rede sein. Ruhe in Marokko, Bosnien, Saudi-Arabien und in etlichen anderen Ländern mit erheblichem Anteil muslimischer Bevölkerung. Rage ist der Zustand, indem sich die Gewalttäter befinden, wenn sie Botschaften anzünden und andere Verbrechen begehen. Rage ist keineswegs der Zustand aller Muslime dieser Welt. Der Artikel degradiert sich also selbst mit solch unsinnigen Behauptungen.

Zitat:
Ja eine sehr feine Satire wirklich, zwar etwas gar infantil, aber wenn du das brauchst, um dein Feindbild aufrecht zu erhalten, dagegen sind die Karikaturen wahre Kunstwerke Im übrigen.
Es war klar, dass du das so siehst. Du hättest das nicht noch extra betonen müssen. Satirische Bildchen von G. Bush sind unfein, infantil (da ist es wieder, dein Lieblingswort) und dienen nur dazu, ein imaginäres Feindbild aufrecht zu erhalten, welches sich jedoch hauptsächlich nur in deinem Kopf befindet. Satirische Bildchen, die sich hart an der Grenze zur Hetze gegen alle Anhänger einer ganzen Religionsgemeinschaft wenden, indem sie Mohammed als Terroristen darstellen, ist hingegen wahre Kunst und transportiert überhaupt kein Feindbild. Du bist mir ein Witzbold, Grant. Ich glaube diese verzerrte Einschätzung liegt daran, dass sich deine Fähigkeit zur Empathie auf einen Radius von einem Millimeter um dich selbst beschränkt, nie aber einen anderen Menschen erfasst, geschweigedenn einen Menschen islamischen Glaubens.

Zitat:
Zitat von Grant
Du bist und bleibst ein Heuchler! Basta!
Dir gehen die Argumente aus, deshalb kannst du nicht mehr anders, als anderen solche haltlosen Vorwürfe auf untergründigstem Niveau entgegen zu schleudern. Dass du offensichtlich große Schwierigkeiten damit hast andere zu verstehen, lasse ich so jedoch nicht zu meinem Problem machen. Also nur weiter so, Grant, degradiere dich nur weiterhin selbst. Mir macht es Spaß dir mitlesend dabei zuzusehen.

Geändert von Toktok (19.02.2006 um 13:22 Uhr)
Toktok ist offline  
Alt 19.02.2006, 13:25   #547
smallchild
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Zitat:
Zitat von AndrewAustralien
Der Staat ist für den Extremismus einzelner Leute nicht verantwortlich.
Das habe ich auch nicht gesagt.

Zitat:
Zitat von AndrewAustralien
Bleibt einer Extremist dann ist die Ausweiung nicht die letzte Maßnahme, aber das werden wir halt anders sehen müssen, das haben wir schon diskutiert.
Doch, bei Nicht-Staatsbürgern IST es die letzte Maßnahme des Staates, wenn sonst nichts hilft.

Zitat:
Zitat von AndrewAustralien
Daß das Problem nicht aus der Welt ist, das stimmt. Leider wird es das Problem nach wie vor geben, aber kein einziger Staat kann es lösen, nicht mal eine vereinte UNO könnte sie lösen.
stimmt, leider. Deshalb sollte man mehr Energie in die Erforschung der Ursachen von Extremismus stecken und das Problem an der Wurzel packen.

Unzufriedenheiten erkennen und soweit möglich die Ursachen aufdecken und angehen. Sei es die Aufklärung von Menschen oder eine Bemühung um einen Angleich der Lebensstandards, es gibt viele Mittel, den Einfluss von Extremismus auf ein Volk zu schwächen.

Zitat:
Zitat von AndrewAustralien
Die Ausweisung oder Abschiebung eigener Staatsangehörigen ist ein inakzeptabler Verstoß gegen die Menschenrechte.
Andrew, das war nicht ganz ernst gemeint, deshalb auch der . Ich weiss, dass das nicht geht.

Zitat:
Zitat von AndrewAustralien
Bleibt ein Staatsangehöriger radikal in einer gefährlichen Weise dann muß der Staat sich mit dem Fall beschäftigen.
Ja, und bei diesen Staatsangehörigen sollte sich die Ursachenforschung erst recht dringend mit den Entstehungsmechanismen von Radikalismus beschäftigen, um dem entgegenzuwirken.

Viele Grüße,
smallchild
 
Alt 19.02.2006, 13:40   #548
Grant
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Beiträge: 7.178
Ach Töckchen,
Auch bei einen ganzen Schimpftiraden mir gegenüber, bleibst du ein Heuchler, und wenn du es als Geniestreich siehst, Bush als Affen zu bezeichnen, bitte, kindischer geht es nicht mehr. Aber ich würde an deiner Stelle mal in den Spiegel schauen, oder findest du, du siehst gut aus?
Grant ist offline  
Alt 19.02.2006, 14:22   #549
AndrewAustralien
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Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von smallchild
Doch, bei Nicht-Staatsbürgern IST es die letzte Maßnahme des Staates, wenn sonst nichts hilft.
Eben, das sehen wir halt anders.

Zitat:
stimmt, leider. Deshalb sollte man mehr Energie in die Erforschung der Ursachen von Extremismus stecken und das Problem an der Wurzel packen.

Unzufriedenheiten erkennen und soweit möglich die Ursachen aufdecken und angehen. Sei es die Aufklärung von Menschen oder eine Bemühung um einen Angleich der Lebensstandards, es gibt viele Mittel, den Einfluss von Extremismus auf ein Volk zu schwächen.
Das stimmt schon und sollte gemacht werden um gegen Haß, Extremismus und Gewalt zu kämpfen. Man muß nur dabei nicht vergessen, daß alle Gewalttäter Kriminelle sind, egal wer wo und wann und warum zur Gewalttäter wird.

Zitat:
Ja, und bei diesen Staatsangehörigen sollte sich die Ursachenforschung erst recht dringend mit den Entstehungsmechanismen von Radikalismus beschäftigen, um dem entgegenzuwirken.
Jein. Also ja. Stimmt einerseits aus den oben erwähnten Gründen schon, das ist Teil des Kamps gegen Fundamentalistismus und Haß. Andererseits ist extremistische Gewalt schweres Verbrechen wie wenn einer Gewalt bei einem Überfall anwendet.
 
Alt 19.02.2006, 14:24   #550
AndrewAustralien
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Toktok, Grant, schreibt bitte nur über das Thema und nicht über einander. Danke.
 
Alt 19.02.2006, 14:24 #00
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