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Alt 25.05.2006, 14:44   #231
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Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von MadHatter
Weißt du, sie möchte nämlich immer nur über Sprache reden und Definitionen aushecken, weil sie meint, dass viele Missverständnisse hier daraus entstehen, dass wir die verwendeten Begriffe unterschiedlich interpretieren und wir uns um eine klare Ausdrucksweise bemühen sollten.
Ein nobles Unterfangen- nur schreibt sie selber so, dass sie keiner verstehen kann.
phüüü! *erleichtertseufz* und ich dachte schon, ich bin einfach nur zu doof! ich verstehe zwar ohne probleme bücher von psychologen oder über psychologie, aber bei <die letzte> musste ich immer 4x lesen, um dahinter zu kommen, was sie meinen könnte.

also letzte, wenn du, liebe letzte, verstanden werden möchtest, wäre es vielleicht ein guter ansatz, nicht so geschwollen zu schreiben. "keep it simple" ist mein leitspruch und ist evtl. auch für dich einen gedanken wert?

das hat jetzt nichts mit sympathie und verstehen wollen zu tun. MadHatter verstehe ich - rein rethorisch - ja auch und lese seine beiträge gern, auch wenn ich fast immer konträrer meinung bin.

aber vielleicht liegt dir ja nicht daran, von "normalos" verstanden zu werden ... dann betrachte diesen beitrag als gegenstandslos.

lg
colombine
 
Alt 25.05.2006, 14:58   #232
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Beiträge: n/a
zum thema (oder was daraus geworden ist)

habe ich nun die willensfreiheit, zu entscheiden oder bin ich determiniert? ich habe meistens meine entscheidungen impulsiv getroffen. heute bin ich der meinung, dass vieles falsch war und ich anders hätte denken und handeln müssen. wenn ich MadHatter richtig verstehe, hatte ich sowieso keine andere möglichkeit als so zu entscheiden, wie ich es tat. hätte er recht, wären alle meine schuldgefühle weg. schöner gedanke!

zum thread thema: meine loyalität ist schier grenzenlos, wenn derjenige sie sich verdient hat. er könnte sie aber durch missverhalten (verrat oder offenbarung schlechter eigenschaften) wieder verlieren. loyalität ist also nichts, das von vornherein vorhanden ist, sondern je nach umstand änderbar. in der realität kann ich mich an keinen fall erinnern, in dem einer meiner zugestandenen loyalität verlustig gegangen wäre, aber threoretisch ist das denkbar. spricht das nun für meine loyalität oder meine menschenkenntnis?
 
Alt 25.05.2006, 19:36   #233
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Registriert seit: 08/2004
Beiträge: 19.127
hier ein link zum problem des bewusstseins, der für diejenigen, die dieLetzte nicht ganz verstehen, hilfreich sein könnte (hab den über eine ihrer literaturempfehlunge gegoogelt, die sie im thread gegeben hatte und finde ihn sehr interessant)
http://www.philosophie.uni-mainz.de/...nen/1995e.html
Wusch ist offline  
Alt 25.05.2006, 20:27   #234
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Registriert seit: 08/2004
Beiträge: 19.127
Zitat:
Zitat von MadHatter
Der Mensch zeichnet sich nicht dadurch aus, dass er sich im ständigen Wandel befindet und alles neu bewertet. Genau dann wird er gesichtslos, denn er hätte die Freiheit, sich in jedem Moment um 180 Grad zu drehen, weil er keine feste Persönlichkeit hätte und alles auf Abruf veränderbar wäre. Und wenn er keine feste Persönlichkeit hätte, würde es keine Individualität geben und Menschen wären komplett austauschbar.
Das dem nicht so ist, das es unveränderbare Festlegungen in uns gibt, die uns darüber hinaus noch freie Entscheidungen vortäuschen, werde ich versuchen zu zeigen.
meiner ansicht nach hat der mensch dennoch die freiheit, sich von heute auf morgen um 180° grad zu wandeln (siehe saulus/paulus); in den meisten fällen tut er das aber berechtigterweise nicht - es gibt ja von sartre das stück "das spiel ist aus", in dem zwei menschen nach ihrem tode noch einmal zurück auf die welt dürfen, um die fehler, die sie in ihrem leben gemacht hatten, zu ändern - aber sie begehen sie ein weiteres mal! es gibt also in den meisten fällen gute gründe, warum wir uns alle nicht von heute auf morgen drehen, aber deswegen besteht die theoretische möglichkeit dennoch.


Zitat:
Im wesentlichen auf den Ergebnissen von Benjamin Libet, die riesige Diskussionswellen losgetreten haben.
Hierbei empfehle ich "G. Roth, Fühlen, Denken, Handeln, S.518-528" und "B. Libet, Mind Time. Wie das Gehirn Bewusstsein produziert". Kurz gefasst geht unseren bewussten Entscheidungen bereits ein Impuls im Gehirn voraus, was den Schluss nahe legt, dass das Gehirn die Handlung bereits festgelegt hat, bevor wir sie uns als Willensakt überhaupt wahrnehmen. Das "Reflektieren" ist dann eine Illusion- eine nachträgliche Rationalisierung von "Entscheidungen", die bereits feststehen.
Der Neurochirurg Itzhak Fried von der Universität Los Angeles hatte beispielsweise im Jahre 1998 einer 16-jährigen Patientin bei einer Epilepsieuntersuchung feine Elektroden unter die Schädeldecke gelegt und unter Strom gesetzt, um ihre Reaktionen zu prüfen.
Plötzlich aber wurde die Patientin von Lachanfällen geschüttelt, obwohl nichts von dem, was sie sah, lustig war. Auch mit der Epilepsie hatten die Freudenausbrüche nichts zu tun, die Dauer und das Ausmaß der Heiterkeit hingen allein davon ab, wie viel Strom Fried in die linke Gehirnhälfte schickte.
Der Neurochirurg hatte das Zentrum für das Lachen entdeckt.
Seine Versuchsperson aber wollte nicht wahrhaben, dass es nur elektrische Erregungen waren, die sie zu solcher Heiterkeit reizten. Gefragt, warum sie lache, stieß sie immer wieder kichernd hervor, dass sie Ärzte so ulkig fände.
Das Gehirn gaukelt uns offenbar Begründungen und Reflektionen vor, die es nicht gibt- nur wie weit das geht, ist bis jetzt noch strittig. Es ist aber unzweifelhaft, dass wir uns von dem freien Menschen verabschieden müssen. Der Mensch ist determiniert und macht sich nicht selbst, und schon gar nicht in der Weise, wie du es propagierst. Diese Erkenntnisse werden in den nächsten Jahren noch weiter an Bedeutung gewinnen. Nach Kopernikus, Darwin und Freud, erwartet uns nun die nächste Demütigung: Die Entthronung des selbst denkenden und entscheidenden Menschen.
ja, diese forschungsergebnisse kenne ich - aber für mich stellt sich die frage, woher die impulse kommen (außer man stimuliert das hrin von außen), ansonsten kommen sie doch aus der dialektik zwischen ICH und UMFELD, das hirn stimuliert sich gewissermaßen selbst.
in diesem beispiel sehe ich übrigens sartres unterscheidung zwischen reflexiven und unreflektierten bewustsein bestätigt.
ebenfalls sehe ich im "lachen"-beispiel eine bestätigung des konstruktivismus.
herr metzinger hat mich übrigens auf den physikalischen und quasi externen standpunkt zum thema "bewusstsein" aufmerksam gemacht, auf die wechselwirkung zwischen phänomenaler und physikalischer eben, an den ich bisher zu meiner schande nicht wirklich gedacht hatte - werde darüber mal nachdenken.
ich hoffe in anlehnung an unser gespräch bei osd, dass sich hier locke bald mal wieder meldet; er kann diese neuropsychologischen vorgänge hervorragend in die computerterminologie übersetzen


Zitat:
Festgelegt in der Hinsicht, dass du darüber nicht entscheiden kannst, wann du Hunger hast, sondern dieses Gefühl steigt wie eine Seifenblase auf.
die wahrnehmung des hunger findet aber bereits auf der ebene der reflexion statt (und ich kann mich daraufhin entscheiden, ob ich nun etwas esse oder nicht) die wahl meiner selbst als "jemand, der im augenblick hunger hat" (in deinen worten: der impuls des gehirns)kann ich auf unreflektierter ebene eigentlich gar nicht erkennen, aber ich kann mich daraufhin auf reflexiver ebene eben als jemand erkennen, der sich im moment als "hungernden" gewählt HAT - GENAU hier kommt die parallelität zwischen FREIHEIT und DETERMINISMUS zum vorschein - letztendlich können wir nicht wissen, ob wir nun frei oder determiniert sind - ich persönlich halte den "glauben" an die freiheit aber einfach sinnvoller in bezug auf das thema "verantwortung", weil jemand, der sich determiniert glaubt, dann meiner ansicht nach alle verantwortung von sich weisen kann.


Zitat:
Bist du es wirklich, der das entscheidet? Wenn du unter Schock stehst, setzt dein Körper andere Prioritäten, als wenn du gut gelaunt beim Arzt rumsitzt. Eine bewusste Willensentscheidung fußt bereits auf Gegebenheiten, die ihr vorausgehen, sie steuern und determinieren.
du siehst wieder nur die reflexive ebene...
wenn ich beispielsweise in einen unfall verwickelt werde, kann ich auch unter schock auf diverse art und weise handeln (ich kann mich gelähmt fühlen, ich kann wegrennen, ich kann mich wie ein roboter fühlen und alle notwendigen hilfsmaßnahmen ergreifen): all das findet statt, ohne dass ich darüber reflexiv nachdenke, ich tue es aber dennoch BEWUSST - wenn mich etwa beim "roboter"-beispiel jemand fragt: "was machst du da?" werde ich ihm ja antworten können: "ruhe bewahren, unfallort sichern, blutunge stillen, notarzt rufen" - es ist also sehr wohl ein bewusstes handeln und damit in meiner terminologie ein "entschiedenes" (ich habe mich unreflektiert als jemand entschieden, der sich in schocksituationen wie ein roboter verhält und das tut, was ihm die situation gebührt)

Zitat:
Oh man....natürlich kannst du das nicht wissen!!
Liebe kann man nicht wissen, sondern an sie kann man nur glauben! Ich kann meinen Partner ansehen und ihm sagen, dass ich ihn über alles liebe und das heißt auch immer, dass ich an ihn als Person glaube und dieser Glaube kann so stark sein, dass ich ihn auf ewig bekennen MÖCHTE.
groß von mir
nichts anderes meinte ich - aber es kann ja dennoch anders kommen! diese möglichkeit implizierst du hier, ich hatte dich aber immer so verstanden, als würdest du die mit sicherheit ausschließen können...


Zitat:
Und DESWEGEN muss ich mir meine Geliebte auf Distanz halten, denn darauf läuft so ein pervertiertes Denken hinaus. Ich muss mir immer weitere Optionen und die Möglichkeiten auf andere Erfahrungen offen halten. So bleiben Menschen stets auf Distanz zueinander und wagen keine Zukunft miteinander, weil ihnen ihre Selbstsucht wichtiger als die Liebe zu ihrem Gegenüber ist. Aber je stärker man zusammenrückt und sich liebt, desto mehr verschwindet der deformierende Zweifel und man beginnt, an die Möglichkeiten seines Partners ernsthaft zu glauben und die gemeinsame Zukunft schon direkt vor sich zu sehen.
groß wieder von mir
nein, DESWEGEN muss und sollte auch niemand den partner auf distanz halte, man sollte aber vielleicht die möglichkeit dennoch bedenken - einfach angesichts der scheidungszahlen und den ganzen scheidungskriegen, die dann ausgefochten werden angesichts eines fehlenden ehevertrags - und das passiert menschen, die sehr verantwortungsvoll mit ihrer heirat umgegangen sind leider halt auch

Zitat:
Im übrigen kann ich dir jede Woche die Zahlen der nächsten Lottoziehung nennen- denn was für einen Sinn hätte es denn, liebster wusch, zu spielen, wenn ich nicht an meine Zahlen glauben würde?
habs kapiert
drum spiele ich nie lotto
Wusch ist offline  
Alt 25.05.2006, 20:41   #235
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Beiträge: 19.127
Zitat:
Zitat von MadHatter
Mit Blick auf die Ergebnisse der Neurowissenschaften lässt sich festhalten, dass der Mensch eindeutig determiniert ist. Ich ziehe daraus den Schluss, dass jeder Mensch ein festgelegtes Wesen hat, was nicht mehr verändert werden kann. Wie es aussieht, kann ich nicht verallgemeinern, da jeder Mensch einzigartig ist. Das sind Erfahrungen, die muss jeder für sich machen. Jeder kann in sich hingehen oder sich im Spiegel seiner Nächsten betrachten und einmal versuchen zu erkennen, welche Grundlinien sich durch sein Leben ziehen. Anhand derer kann man Rückschlüsse darauf machen, wer man auf dem Grund seines Seins wirklich und unveränderbar ist.
machst du das nur an deinem "elektrischem impuls beispiel" fest? ich denke, dass die frage nach freiheit oder determiniertheit niemals entschieden werden kann - aber "normalerweise" läuft es tatsächlichso, dass der mensch sich in seinem urentwurf bestimmte wesens-merkmale wählt, die er im laufe seines lebens nur mehr variiert, aber nicht komplett über den haufen wirft - deswegen besteht aber die möglichkeit dennoch und es gibt genügend beispiele dafür (wie hieß der vor ein paar monaten hingerichtete schwarze nochmal, der sich in seinen 20 jahren knast völlig gewandelt hat?)




Zitat:
Das muss nicht im Widerspruch zu dem stehen, was ich schrieb.
Das Verliebstein kann aus einer Projektion resultieren, aber rückblickend muss ich sagen, dass ich in dieser Zeit immer auch einen ersten Einblick in das Wesen meiner Partnerin bekommen habe.
zustimmung
Wusch ist offline  
Alt 25.05.2006, 20:49   #236
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Beiträge: 19.127
Zitat:
Zitat von MadHatter
Dein Satz widerspricht sich. Wie soll ich etwas merken, das "unbedacht" ist?
Außerdem verwechselt Du immer wieder was: Dass es mir gut geht, kann eine Folge meines Handelns sein, aber es ist eine andere Frage, ob es auch ihr Zweck war.
hab ich jetzt nicht ganz verstanden, was du da meinst
was ich meinte war folgendes (banales, aber häufig vorkommendes beispiel): meine freundin und ich sind um 20 h irgendwo eingeladen, ich bin ein pünktlicher mensch, sie aber steht noch im bad und ist mit sich-schön-machen beschäftigt...ich kucke genervt auf die uhr...werde wütend, dass die frau immer so lange braucht......werde vielleicht sogar so wütend, dass ich sie anschnautze...warum? weil ICH genervt bin und IHR die schuld und die verantwortung an meinem genervt-sein gebe...wenn mir aber dabei klar wird, dass das ja meine freundin ist, die ich als mensch, als person liebe und wenn ich mir das wieder ganz deutlich vor augen führe, dann ist mein genervt-sein schnell wieder weg
Wusch ist offline  
Alt 25.05.2006, 20:55   #237
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Beiträge: 19.127
Zitat:
Zitat von MadHatter
Das Problem bei den Experimenten zur Willensfreiheit ist, dass die Erfahrung der ersten Person sich von der Beobachtung der dritten Person unterschieden hat. Wohlgemerkt: Es ist nicht mein Anliegen beide Ebenen gleich zu setzen, aber sie müssten wenigstens bei bewussten Handlungen analog liegen und gerade da weichen sie ganz signifikant voneinander ab, man siehe hierbei das bekannte Beispiel von Itzhak Fried.
eine umfassende theorie des bewusstseins sollte diese unterscheidungen aber mit einbeziehen können


Zitat:
Ich möchte nicht alles auf eine "starke" Persönlichkeit hinauslaufen lassen, aber ich bin schon der Meinung, dass Toleranz (nicht im Sinne von Beliebigkeit!) und Loyalität Merkmale einer reifen Persönlichkeit sind.
natürlich!
Wusch ist offline  
Alt 25.05.2006, 21:01   #238
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Beiträge: 19.127
Zitat:
Zitat von Zweifler
Jemand hat mal sarkastisch gemeint: "Jemand der tolerat ist, dem ist alles egal". Ich hatte nicht das Gefühl, dass es es hier in der Diskussion so gemeint war.
ICH verstehe unter "toleranz", dass ich mir die mühe mache, den standpunkt des anderen nachvollziehen zu können und zwar möglichst aus dessen innerer perspektive, d.h. dass ich versuche, seinen wertemaßstab und seinen wertezusammenhang in meinen zu übersetzen (nur dann ist für mich der begriff "nachvollziehen" gerechtfertigt, alles andere wäre "verstehen" - auch, wenn er noch soweit von meinem persönlichen entfernt ist - DANACH kommt die reflexion und die bewertung ins spiel und erst dann kann ich eine moralische entscheidung treffen
Wusch ist offline  
Alt 25.05.2006, 21:17   #239
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Beiträge: 19.127
Zitat:
Zitat von dieLetzte
Abgesehen davon, dass diese Theorie m.E. also falsch ist, ist sie auch problematisch insofern, als dass sie z.B. zur Folge hätte, uns allen die Willensfreiheit abzusprechen. Dann bräuchten wir uns über Moral, Verantwortung, Loyalität, Liebe z.B. gar nicht erst zu unterhalten - und darum geht es schließlich hier eher.
---->madhatter
genau das meine ich auch...
Wusch ist offline  
Alt 25.05.2006, 21:36   #240
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Zitat:
Zitat von Hühott
Liebe Letzte,
ich kenne zugegebenerweise keine Naturwissenschaftler, die den Menschen als physikalisch funktionierenden, logisch aufgebauten Miniroboter sehen. Denn spätestes wenn der "Gegenüber" nicht logisch tickt, was bei Menschen ja schließlich im Allgemeinen so üblich ist, würde dieses Gebäude zusammenstürzen.
Dies hat auch sicherlich nichts mit Willensfreiheit absprechen zu tun, weil Mensch ja ungleich Miniroboter.
Nur ich wollte auch einfach mal fragen was denn um Himmeswillen "neurowissenschaft" ist.
Ich versuche doch nur den Inhalt dieses Threads zu begreifen und da stolpere ich nunmal immer wieder über die Einen oder Anderen begriffe.
(Aber das ist wohll auch "naturwissenschaflich" daß diese den Menschen jeglichen Willen absprechende Personen versuchen wollen zu begreifen, das nennt sich auch Analyse und ist in der Psychologie ein durchaus gängiger Begriff.)
Aber dies Alles nur am Rande weil es eigentlich Nichts mit dem wirklichen Tema zu tun hat.
im "normalen" umgang mit menschen sieht kein naturwissenschaftler sein gegenüber als physikalisch funktionierenden roboter, aber wenn er das menschliche bewusstsein zu seinem forschungsgebiet macht und etwa ein chemiker oder physiker ist, wird er sich schwer tun, "bewusstsein" unter seine fach-spezifischen theorieen unterzukriegen..
Wusch ist offline  
 

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