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Alt 11.12.2007, 18:52   #21
Luthor
 
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Ort: NW1
Beiträge: 16.322
Ah so. Okay. Einverstanden. Ich finde dich auch langweilig.
Luthor ist offline  
Alt 11.12.2007, 18:52 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Luthor, ich kann mir vorstellen dass es dir heute nicht so gut geht. Was da hilft ist Schokolade. Schokolade hilft immer und es geht einem damit sicher nicht besser, aber für einen kurzen Moment kann man alle Sorgen vergessen. Ich habe heute beim Milka Schokoladenpaket Gewinnspiel mit gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich?
Alt 11.12.2007, 19:04   #22
dieLetzte
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Registriert seit: 08/2000
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Beiträge: 5.862
Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Danke. Geht es ein bisschen freundlicher?
Wozu? Du hast implizit gesagt, moralisch tolerant zu sein. Und nun forderst du Freundlichkeit.
dieLetzte ist offline  
Alt 03.01.2008, 14:26   #23
MadHatter
Cosmic Hobo
 
Registriert seit: 03/2004
Ort: Im Wunderland
Beiträge: 2.754
Zitat:
Zitat von Knutlef
Du wirst wohl nicht bestreiten wollen, dass der Staat heute in der Lage ist, ein Bildungssystem auch ohne Unterstützung der Kirchen aufzubauen und am Leben zu erhalten. Für mich ist Bildung einzig Angelegenheit des Staates. Er hat dafür zu sorgen, dass jeder gleiche Chancen erhält. Daher ist der Einfluss von Kirchen und anderen Glaubensgemeinschaften auszuschalten. Und daher bin ich auch dafür, Privatschulen zu verbieten.
Ein Staat, der ein Bildungsmonopol hätte, hätte auch faktisch ein Erziehungsmonopol inne. Dass sich so etwas mit einem freiheitlichen Staat nicht vereinbaren lässt, versteht sich von selbst und ich frage mich mit gutem Recht, wieso jemand, der mir was von Aufklärung erzählt, einen solchen Schritt zur Unmündigkeit fordert.


Zitat:
Zitat von Knutlef
Den größten Fortschritt verdankt unsere Zivilisation der Emanzipation von religiösen Dogmen, dank der Aufklärung.
Nein, die Geschichte hat gezeigt, dass es immer Weltanschauungen gibt, die meinen, ihre Monopole setzen zu müssen. Deine Ansicht unterscheidet sich nicht davon, wie ich im anderen Thread bereits aufzeigte. Bei dir ist der neue Erlösungsmythos der der Aufklärung, was meine Frage, die ich oben stellte, letztlich beantwortet. Ein Mythos, der die Herrschaft der Ökonomie, die Umweltzerstörung, sowie die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen hervorgebracht hat, mit der wir die Erde unzählige Male ins All blasen können. Und, obwohl wir meinen so viel zu wissen und zu können, stirbt in dieser Welt immer noch alle 4 Sekunden ein Kind an Unterernährung und das, obwohl die reichen Staaten die Mittel hätten, das zu verhindern. Schau mal auf die Uhr und zähl mit. Was für ein großer Fortschritt.
Deshalb sollte man kleinlaut werden und die Krankheiten eines übersteigerten Aufklärungsglaubens entlarven, um, in unserem Fall, zu einer Aussöhnung mit der religiösen Tradition und den gedanklichen Ideen der Aufklärung zu kommen.


Zitat:
Zitat von molinarius
Ich glaube nicht daß bei einen Baby die Empfindungen so weit gehen, daß sie den Herzschlag der Mutter wahrnehmen und das damit assoziieren, daß sie sich geborgen fühlen. Es wird wohl eher der einfache Kontakt sein der als nicht bedrohlich interpretiert wird.
Sie fühlen die Berührung, den Herzschlag, hören die Stimme und so weiter. Selbstverständlich. Der Kern meiner Argumentation ist das Beziehungsverhältnis, welches dem Lernen voraus geht.


Zitat:
Zitat von Glasherz
Seh ich ein, aber du sprachst ja von Kindern, nicht von Babies. Und du fragtest nicht danach, wie diese Tatsache am einfachsten zu erklären ist, sondern wie sie zur Memetik passt.
Bei zwei konkurrierenden Theorien ist die logischste vorzuziehen und in diesem Fall können wir durch Beobachtung feststellen, dass dem Lernen ein Eltern-Kind-Verhältnis voraus geht, was sich mit dem Wirken von Memen schlecht vereinbaren lässt. Kindliche Imitation ist eben gerade nicht unabhängig vom Verwandschaftsgrad. Außerdem, wenn Meme Sklaven der Gene sein sollen, warum gibt es dann das Zölibat? Oder warum gibt es das Kopieren erfolgloser Meme? Wenn man alle diese Fragen mit der Mem-Theorie erklären möchte, muss man sie meiner Meinung nach so weit machen, dass sie gar nichts mehr erklärt, denn sie macht dann keine Aussagen über die Kausalitätsentwicklung. Dass es nämlich Informationseinheiten in einer Gesellschaft gibt, die kopiert werden, ist schrecklich banal, und da muss ich ihnen nicht einen schönen Namen, wie Meme, geben, um Wissenschaftlichkeit vorzutäuschen.


Zitat:
Zitat von Glasherz
Ja, natürlich gibt es auch Gedanken und Gefühle, die für Willen zeitweise uninteressant sind, aber wenn man nur Willen betrachtet, spielen diese logischer Weise keine Rolle und können zwecks Vereinfachung ausser Acht gelassen werden. Sie sind für die Betrachtung von Willen schlicht irrelevant.
Das ist völlig falsch. Ein Wille tätigt sich im Gefühl und wird von den Gedanken geleitet, deshalb ist es absolut notwendig, sie mit einzubeziehen. Diese Fragen von dir fand ich schon bemerkenswert:

Zitat:
Zitat von Glasherz
Willst du abstreiten, dass es einen Willen zur Liebe gibt? Willst du abstreiten, dass es einen Willen zum Mitgefühl gibt?
Oder hälst du diese Willen einfach für so schwach, dass sie sich nie durchsetzen könnten?
Selbstverständlich gibt es keinen Willen zur Liebe und zum Mitgefühl. Das widerspricht allen anthropologischen Erkenntnissen. Liebe und Mitgefühl überfallen dich und du kannst sie nicht direkt kontrollieren. Du kannst versuchen, sie zu verdrängen, aber das wird sich, je nach Stärke des Gefühls, in psychische Beeinträchtigungen umschlagen. Wenn du versuchst, ihnen zu entkommen, so geht es eben nicht aktiv, sondern du musst etwas sekundär an deinem Leben ändern und hoffen, dass du dadurch zur Ruhe kommen wirst. Deshalb bist du auf Regungen angelegt, die sich deiner Kontrolle entziehen und der Wille entsteht in dem zuvor bereits geschehenen. Deine Willen-Konstruktion kann daher nur zu psychischen Krankheiten führen, würde man sie wirklich durchhalten.


Zitat:
Zitat von Glasherz
Richtig. Ich habe die Destruktion der in mir immanenten Moral abgeschlossen und auf der Grundlage des übrig Gebliebenen eine neue, autodidaktische und egozentrische Moral, inklusive dazugehöriger Metaphysik, entworfen, die mMn ein deutlich besseres Werkzeug als konventionelle Ideologien darstellt, da meine Moral flexibel ist und auf Dogmatik verzichtet. Sie beinhaltet sogar die Möglichkeit der problemfreien Selbstzerstörung, d.h. sie kann mühelos abgelegt werden ohne psychischen Kolleteralschaden an der Person zu verursachen. Kurz gesagt: Sie beinhaltet keine Imperative, sondern kanalisiert sie lediglich von Innen nach Außen.
Dass sie flexibel sei und mühelos abgelegt werden könne, dafür gibt es eine passende Bezeichnung: Opportunismus. Da du sagst, du seist selbst dein Weg und Ziel, kannst du deine Moral unter jedem Herrschaftssystem beliebig anpassen, um deinen Vorteil zu suchen. Solche Mitläufer waren schon immer gern gesehen. Schiller hat das mal in "Der Parasit oder die Kunst sein Glück zu machen" schön dargestellt.
Außerdem habe ich oben dargelegt, dass deine ethischen Ansichten psychischen Druck ausüben.

Geändert von MadHatter (03.01.2008 um 14:31 Uhr)
MadHatter ist offline  
Alt 03.01.2008, 14:27   #24
MadHatter
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Zitat:
Zitat von Glasherz
Halt, halt, die Forderung nach der Überwindung der Moral und auch jede Art von (scheinbarer) Amoralität ist selbst nichts Anderes als Moral. Nietzsche selbst beschreibt nur Tatsachen, wenngleich er oft zynisch Hiebe in alle Richtungen verteilt. Die Existenz irgendeiner Form von Moral kann niemals überwunden werden.
Nietzsche beschreibt nicht, sondern deutet sofort und deshalb ist er auch so zynisch. Er hegt den Verdacht einer moralischen Ontologie (KSA 12, 265). Aufgrund dieser Erkenntnis entfaltet er seine ethischen Tugenden: Das Pathos der Distanz, die Vornehmheit, die Gerechtigkeit und die Güte. Sie alle sind darauf ausgerichtet, dem Anderen seine Moral nicht zuzumuten und damit widerspricht er genau dem, was Moral eigentlich ausmacht. Insofern ist der Bruch mit der Moral zu verstehen, wie sie die Herren- und Sklavenmenschen haben:

Zitat:
Zitat von Glasherz
Daher basiert die von mir entworfene Moral auf Flexibilität und ständiger Anpassung der eigenen Imperative. Ich bin der Ansicht, damit eine Brücke geschaffen zu haben, die auf lange Sicht ein Baustein dazu sein könnte, dass sich die Menschheit zur Übermenschheit wandelt. Warum ich das will? Tja, ich mag die Menschheit und fänds klasse, wenn sie in irgendeiner Form überlebt. Außerdem find ichs witzig wie die Menschheit ums Überleben kämpft, da lass ich mir doch nicht den Spaß nehmen, mit zu machen
Du bleibst aber hiermit ein Moralist und hinter dem zurück, was Nietzsche fordert.

Zitat:
Zitat von Glasherz
Abhängig mache ich mich damit von nichts. So lange ich irgenetwas finde, das ich als Imperativ benutzen kann, funktioniert meine Moral. Momentan benutze ich Imperative wie "Ich will einmal eine Tochter haben, ein Mädchen mit blonden Locken" (seit 2 Tagen), "Ich will klettern gehen" (seit ca. nem Jahr immer mal wieder), "Ich will ein Glas Wasser" (ab und zu), "Ich will mich möglichst viel amüsieren" (seit ca. nem 3/4 Jahr)... wie man sehen kann, halten die auch nie besonders lange - Meine Moral funktioniert trotzdem immer weiter.
Diese Art Moralkonstruktion hat Nietzsche übrigens zutreffend vorhergesagt und stand dem mE positiv gegenüber.
Das hat nichts, gar nichts, mit Moral oder Moralkonstruktion zu tun. Es sind noch nicht mal Imperative, die benutzt, sondern Modalverben. Weißt du überhaupt, was Moral ist? Offensichtlich nicht, wenn du so was schreibst, aber vielleicht liege ich ja falsch.

Zitat:
Zitat von Glasherz
Ich denke, dass da keine besondere Gefahr droht. Um für Rassismus und Unterdrückung zu argumentieren, kann man Alles instrumentalisieren und gerade bei Meinungen und Weltbildern, die kaum jemand auch nur mit der Kneifzange anfassen mag, sollte man genau zwischen einzelnen Aussagen trennen. Nicht Alles, was von NSlern instrumentalisiert wird oder werden kann, ist automatisch schlecht. Es gibt in ausnahmslos jeder politischen Ideologie nen Haufen interessanter und sinnvoller Ideen, die man nicht verachten sollte, bloß weil der Rest scheiße ist.
Man kann nicht alles instrumentalisieren. Bestimmte Gedanken eigenen sich leichter, andere schwerer. Die letzteren muss man dann völlig aus ihrem Bedeutungszusammenhang reißen und komplett uminterpretieren.
Nietzsche hingegen liefert mit seinem Sprachgebrauch gute Vorlagen für rechtsextremes Gedankengut, das auch um auserwählte Menschen und die Gestaltbarkeit der Welt kreist. Mir ist dagegen noch kein Nazi über den Weg gelaufen, der Gandhi zitiert hätte. Womöglich gibt es das auch, aber da müsste man dermaßen viel umdeuten, dass diese Gedanken für einen Rechtsextremen nicht attraktiv erscheinen.


Zitat:
Zitat von Glasherz
Genau das, was du in deinem letzten Satz sagst, wollte ich dir mit meinem Satz sagen. Ich definiere Egoismus in erster Linie als Eigennützigkeit. Das konsequent durch zu ziehen, heisst, dass man zu einem gewissen Grad altruistisch werden muss, weil das nunmal das ist, was den meisten Gewinn verspricht.
Dann schauspielerst du aber nur Uneigennützigkeit. Da du nur dich selbst siehst, bist du immer auf dich fixiert und das kriegen Menschen meiner Erfahrung nach sehr schnell raus. Altruistisches Handeln ist dir deshalb nicht möglich


Zitat:
Zitat von Glasherz
Ich sprach von Dingen, die ich durchschaut habe, nicht von Dingen, die ich mir mal angesehen habe. Ich höre erst damit auf, mich mit etwas zu beschäftigen, wenn ich es in seiner Gänze verstanden habe (oder wenn mir die Zeit dafür abhanden kommt).
Ja, das habe ich verstanden und kritisiert. Man sieht es daran, dass ich das Verb durchschauen benutzt habe. Ich verstehe daher nicht, was du mir sagen willst.
MadHatter ist offline  
Alt 04.01.2008, 20:19   #25
Glasherz
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Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
Da du nur dich selbst siehst
Woher nimmst du diesen Glauben?
Glasherz ist offline  
Alt 10.01.2008, 01:20   #26
MadHatter
Cosmic Hobo
 
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Zitat:
Zitat von Glasherz
Woher nimmst du diesen Glauben?
Zum einen sehe ich das an deiner Moral, die auf die Nützlichkeit für das eigene "Ich" hin ausgelegt sei. Zum anderen bekennst du dich auf deiner Homepage mehrmals als Egozentriker. Ein Spitzensatz daraus:

"Beziehungen, das steht für den Egozentriker fest, sind in erster Linie Liebe zu sich selbst."

Ich möchte dazu anregen, seine diesbezügliche Meinung mal zu lesen. Sicherlich gibt es dazu den einen oder anderen Kommentar zu schreiben.
MadHatter ist offline  
Alt 10.01.2008, 01:59   #27
roadrunner80
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Registriert seit: 05/2006
Beiträge: 1.234
Zitat:
Zitat von MadHatter
Zum einen sehe ich das an deiner Moral, die auf die Nützlichkeit für das eigene "Ich" hin ausgelegt sei. Zum anderen bekennst du dich auf deiner Homepage mehrmals als Egozentriker. Ein Spitzensatz daraus:

"Beziehungen, das steht für den Egozentriker fest, sind in erster Linie Liebe zu sich selbst."

Ich möchte dazu anregen, seine diesbezügliche Meinung mal zu lesen. Sicherlich gibt es dazu den einen oder anderen Kommentar zu schreiben.
Ich finde die Ausführungen von Glasherz durchaus realistisch. Da sie stets auch die Befindlichkeit des Partners thematisieren, wird die Umschreibung "Egozentrik" ihnen nicht gerecht.
roadrunner80 ist offline  
Alt 10.01.2008, 13:45   #28
Glasherz
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Beiträge: 517
Ich bekenne mich als Egozentriker, da im Mittelpunkt (Zentrum) meiner Moral das eigene Ich (Ego) steht. Das unterscheidet meine Moral von den meisten anderen, in deren Zentrum meist Ideale (Gleichheit, Gerechtigkeit, Freiheit,...) oder Dogmen (Religion, Recht, Klassenkampf,...) stehen.
Wie Roadrunner80 (danke für deine zutreffende Bemerkung ) richtig bemerkt hat, schließt meine Moral Andere dennoch nicht aus.
Die Frage "Was nützt mir?" ist nunmal wesentlich umfassender als es auf den ersten Blick scheinen mag. Was nützt einem Menschen wohl eher: Ein glücklicher und entsprechend liebevoller Partner oder ein unglücklicher und frustrierter Partner, der einen bald verlässt?
Glasherz ist offline  
Alt 10.01.2008, 20:43   #29
MadHatter
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Zitat:
Zitat von roadrunner80
Ich finde die Ausführungen von Glasherz durchaus realistisch. Da sie stets auch die Befindlichkeit des Partners thematisieren, wird die Umschreibung "Egozentrik" ihnen nicht gerecht.
Dann kannst du diesem Satz zustimmen: "Beziehungen, das steht für den Egozentriker fest, sind in erster Linie Liebe zu sich selbst."?

Liebst du einen anderen, weil du dich selbst lieben möchtest?
Ich behaupte, dass das nichts mit Liebe zu tun hat und eine Beziehung, wenn sie nicht scheiterte, bliebe auf dieser Basis ohne jegliche Tiefe.


Zitat:
Zitat von Glasherz
Ich bekenne mich als Egozentriker, da im Mittelpunkt (Zentrum) meiner Moral das eigene Ich (Ego) steht. Das unterscheidet meine Moral von den meisten anderen, in deren Zentrum meist Ideale (Gleichheit, Gerechtigkeit, Freiheit,...) oder Dogmen (Religion, Recht, Klassenkampf,...) stehen.
Nein, das eint dich mit den meisten anderen. Der Mensch ist vor allem anderen ein Egozentriker. Du vergoldest diese Eigenschaft lediglich.


Zitat:
Zitat von Glasherz
Wie Roadrunner80 (danke für deine zutreffende Bemerkung ) richtig bemerkt hat, schließt meine Moral Andere dennoch nicht aus.
Richtig. Und die Art, wie sie eingeschlossen werden, habe ich die ganze Zeit schon kritisiert. Was willst du mir damit sagen?


Zitat:
Zitat von Glasherz
Was nützt einem Menschen wohl eher: Ein glücklicher und entsprechend liebevoller Partner oder ein unglücklicher und frustrierter Partner, der einen bald verlässt?
Geradem wenn der Partner unglücklich ist, zeigt sich die Festigkeit der Beziehung. Man kann das nicht unter dem Nutzungsaspekt aufrechnen und Ausgeglichenheit forcieren. Dann würde die Beziehung schnell stumpf werden.
MadHatter ist offline  
Alt 10.01.2008, 23:02   #30
roadrunner80
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Zitat:
Zitat von MadHatter
Dann kannst du diesem Satz zustimmen: "Beziehungen, das steht für den Egozentriker fest, sind in erster Linie Liebe zu sich selbst."?
Was meinst du mit zustimmen? Sachlich betrachtet - also auf den Egozentriker bezogen - mag der Satz richtig sein. Ich lehne eine solche Haltung für mich ab bzw. mache sie mir nicht zu Eigen. Aber Glasherz' Ausführungen auf seiner Internetseite waren umfassender als der "Spitzensatz", den du ihnen entnommen hast - und zeugten nach meinem Empfinden nicht von purer Egozentrik.
roadrunner80 ist offline  
Alt 10.01.2008, 23:02 #00
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Beiträge: 4692

Hey roadrunner80, egal wie gross deine Sorgen auch sein mögen, mir hilft es immer nach draußen zu gehen und den Grill anzuwerfen. Grillen ist Entspannung pur. Ob nun ein deftiges BBQ oder ein einfach mariniertes Schweinesteak. Am Grill kann ich alle Probleme vergessen. Du hast noch keinen Grill? Bei der Telekom kannst du aktuell am Angrillen 2019 Gewinnspiel mitmachen und entweder einen Beefer oder ein Keramik Ei gewinnen. Wer von uns gewinnt lädt den anderen ein ;-)
 

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