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Alt 07.07.2008, 21:53   #531
Kaeki
Retterin
 
Registriert seit: 11/2006
Ort: HH
Beiträge: 5.286
Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
Darunter fallen für mich offene Partnerschaften. Auch wenn sie sich so bezeichnen mögen, sind das für mich keine Partnerschaften dem Namen nach. Sie verwenden einen falschen Begriff für das, was sie tun.
Aber auch das ist dann eine Beziehung.
Ich möchte mir nicht anmaßen, richtig oder falsch zu definieren. Du etwa?




Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
Aber wir können uns auch gerne auf Punkt eins und zwei beschränken, die leichter zu verstehen sind.
Wenn du so verkrampft auf meine Antwort reagierst, können wir den Punkt auch ganz weg lassen. Ich wusste nicht, dass du Schwierigkeiten hast mich zu verstehen.
Kaeki ist offline  
Alt 07.07.2008, 21:53 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 07.07.2008, 22:03   #532
Luthor
jolly cynic
 
Registriert seit: 02/2003
Ort: NW1
Beiträge: 16.834
Verbote haben in einer Partnerschaft nichts zu suchen.
Ich moechte weder meiner Frau etwas verbieten, noch mir selbst etwas verbieten lassen.
Das Grossartige daran ist, es ist auch gar nicht noetig, weil wir sowieso die gleiche Einstellung zu den wichtigen Dingen haben.
Anders moechte ich das auch gar nicht haben.
Luthor ist offline  
Alt 07.07.2008, 22:33   #533
MadHatter
Cosmic Hobo
 
Registriert seit: 03/2004
Ort: Im Wunderland
Beiträge: 2.754
Zitat:
Zitat von Luthor
Verbote haben in einer Partnerschaft nichts zu suchen.
Sie kommen in jeder Beziehung vor, die mir bekannt ist, entweder offen oder versteckt.


Zitat:
Zitat von Kaeki
Aber auch das ist dann eine Beziehung.
Ich möchte mir nicht anmaßen, richtig oder falsch zu definieren. Du etwa?
Es ging nach meiner Lesart um eine partnerschaftliche Beziehung.
Die Frage im Anschluss ist allgemein gehalten:
1. Natürlich maßen wir uns jeden Tag an, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden.
2. Ich habe eine Definition, die Treue und Monogamie beinhaltet und eine Beziehung, auf die das nicht zutrifft, bezeichne ich deshalb nicht als Partnerschaft oder Ehe. Das ist für mich entweder neutral eine Beziehung oder spezieller ein Verhältnis oder eine Liaison.


Zitat:
Zitat von Kaeki
Wenn du so verkrampft auf meine Antwort reagierst, können wir den Punkt auch ganz weg lassen. Ich wusste nicht, dass du Schwierigkeiten hast mich zu verstehen.
Ich habe nicht verkrampft reagiert. Mich hat dein spärlicher Kommentar verwundert, so dass ich eine Klarstellung formuliert habe und außerdem anbot, ihn wegzulassen.
Aber wir können gerne weiter diskutieren: Warum findest du den dritten Punkt bitter?
MadHatter ist offline  
Alt 07.07.2008, 22:37   #534
Kaeki
Retterin
 
Registriert seit: 11/2006
Ort: HH
Beiträge: 5.286
Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
Es ging nach meiner Lesart um eine partnerschaftliche Beziehung.
Die Frage im Anschluss ist allgemein gehalten:
1. Natürlich maßen wir uns jeden Tag an, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden.
2. Ich habe eine Definition, die Treue und Monogamie beinhaltet und eine Beziehung, auf die das nicht zutrifft, bezeichne ich deshalb nicht als Partnerschaft oder Ehe. Das ist für mich entweder neutral eine Beziehung oder spezieller ein Verhältnis oder eine Liaison.
Es ging darum, dass smithie meinte in einer "richtigen" Beziehung kommt das nicht vor. Du hast mich belächelt, als ich schrieb, dass es keine falsche Beziehung gibt.
Das bestätigst du mir doch. Entweder ist es eine richtige Beziehung, oder es ist keine. Sei es nun in deines, oder anderer Menschen Augen.



Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
Ich habe nicht verkrampft reagiert. Mich hat dein spärlicher Kommentar verwundert, so dass ich eine Klarstellung formuliert habe und außerdem anbot, ihn wegzulassen.
Aber wir können gerne weiter diskutieren: Was findest du am dritten Punkt bitter?
Deine Androhung von Konsequenzen, wenn man die Regeln übertritt. Das ist wie Eltern/Kinder Beziehung.
Ich stelle im meiner Beziehung meine Regeln auf, und mein Partner stellt seine auf. Da uns das Glück und Wohlbefinden des anderen am Herzen liegt, beinhalten unsere Regeln tatsächlich auf die Gefühle des Partners Acht zu geben.
Aber verbieten kann ich ihm nichts.
Kaeki ist offline  
Alt 07.07.2008, 22:40   #535
Luthor
jolly cynic
 
Registriert seit: 02/2003
Ort: NW1
Beiträge: 16.834
Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
Sie kommen in jeder Beziehung vor, die mir bekannt ist, entweder offen oder versteckt.
Das sehe ich anders.
Ich verbiete nichts. Ich stelle an eine gute Beziehung den Anspruch, dass wir uns beide nicht verletzen. Dass wir uns einig sind, welche Dinge wir wollen und welche nicht. Dass ebenfalls Einigkeit ueber unsere Wertvorstellungen herrscht, Dass die Basis stimmt und passt.
Es besteht keine Notwendigkeit etwas zu verbieten.

Nenne bitte mal ein Beispiel, damit ich weiss, was du meinst. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe.
Luthor ist offline  
Alt 07.07.2008, 22:42   #536
Kaeki
Retterin
 
Registriert seit: 11/2006
Ort: HH
Beiträge: 5.286
Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Ich verbiete nichts. Ich stelle an eine gute Beziehung den Anspruch, dass wir uns beide nicht verletzen. Dass wir uns einig sind, welche Dinge wir wollen und welche nicht. Dass ebenfalls Einigkeit ueber unsere Wertvorstellungen herrscht, Dass die Basis stimmt und passt.
Es besteht keine Notwendigkeit etwas zu verbieten.
Klingt, als wären wir zwei ein Paar
Kaeki ist offline  
Alt 07.07.2008, 22:44   #537
Luthor
jolly cynic
 
Registriert seit: 02/2003
Ort: NW1
Beiträge: 16.834
Das verbiete ich dir.
Luthor ist offline  
Alt 07.07.2008, 23:37   #538
MadHatter
Cosmic Hobo
 
Registriert seit: 03/2004
Ort: Im Wunderland
Beiträge: 2.754
Zitat:
Zitat von Luthor
Nenne bitte mal ein Beispiel, damit ich weiss, was du meinst. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe.
Wie ich bereits schrieb, kann man Verbote auch definieren, indem man sie als Grenzen auffasst, deren Übertretung die Beziehung gefährdet. Ein aktuelles Beispiel: Eine ordnungsliebende Bekannte hat zum ersten mal längere Zeit mit ihrem neuen Freund zusammen gewohnt und seine leicht schluderische Art hat ihr nicht gefallen. Er lässt schon mal gerne Sachen rumliegen und putzt nicht regelmäßig durch. Er meinte, sie hätte ihm schon ein wenig Stress gemacht, aber irgendwie habe er das auch gebraucht- und da zeigt sich der graue Alltag, der sich einschleichen kann, und mit den, ich erlebe es ja, viele Partnerschaften nicht fertig werden. Jeder von uns hat schlechte Angewohnheiten, und solche, die er gar nicht als solche bewertet, und oft brauchen wir einen, natürlich liebevollen, Tritt in den Hintern, um uns umzustellen. Das Gerede von einer Basis ist ja richtig, aber wir können uns noch so fest einbilden, gleich zu sein, wir sind es nicht, und für den Anderen macht man nicht immer alles aus reinem Wohlbefinden heraus. Immer wird es Phasen geben -da muss man realistisch sein- wo uns wegen Stress auf der Arbeit, Schicksalsschläge, oder was weiß ich noch alles, ganz anders zu Mute ist. Dann geht das Glückskonstrukt, was hier feilgeboten wird, nicht mehr auf.
Weiter unten komme ich noch mal darauf zu sprechen.

Zitat:
Zitat von Kaeki
Entweder ist es eine richtige Beziehung, oder es ist keine. Sei es nun in deines, oder anderer Menschen Augen.
Ich verstehe nicht, was du meinst. Die können ihre Verbindung als Partnerschaft bezeichnen, das ändert aber nichts daran, dass das für mich keine ist.


Zitat:
Zitat von Kaeki
Deine Androhung von Konsequenzen, wenn man die Regeln übertritt. Das ist wie Eltern/Kinder Beziehung.
Ich stelle im meiner Beziehung meine Regeln auf, und mein Partner stellt seine auf. Da uns das Glück und Wohlbefinden des anderen am Herzen liegt, beinhalten unsere Regeln tatsächlich auf die Gefühle des Partners Acht zu geben.
Aber verbieten kann ich ihm nichts.
Überraschenderweise möchtest du nicht auf Punkt 3 eingehen.
Wenden wir uns nun dem hier zu: Wenn der Partner meine Grenzen missachtet, müssen Konsequenzen folgen, im äußersten Fall das Aus der Beziehung. Das ist völlig verständlich.
Und Glück, Wohlbefinden und Gefühle sind die eine Seite, aber darüber hinaus sollte man auch eine Verpflichtung zum Anderen mitgeteilt sehen, so dass es möglich wird, über seinen Schatten zu springen und für ihn da zu sein, selbst wenn mein Wohlbefinden und meine Gefühle darunter leiden. Genau das ist nämlich bei dir nicht gedeckt und ich habe es mit dem extremen Ausdruck der Geiselhaft umschrieben. Jeder der wirklich geliebt hat und wirklich für den Anderen in den schlechten Zeiten da war, der weiß, dass es diese tiefe Nötigung gibt.

Geändert von MadHatter (07.07.2008 um 23:46 Uhr)
MadHatter ist offline  
Alt 07.07.2008, 23:38   #539
Grant
Dauerhaft Gesperrt
 
Registriert seit: 04/2005
Beiträge: 7.178
Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Das sehe ich anders.
Ich verbiete nichts. Ich stelle an eine gute Beziehung den Anspruch, dass wir uns beide nicht verletzen. Dass wir uns einig sind, welche Dinge wir wollen und welche nicht. Dass ebenfalls Einigkeit ueber unsere Wertvorstellungen herrscht, Dass die Basis stimmt und passt.
Es besteht keine Notwendigkeit etwas zu verbieten.


Na ja, es gibt so viele Seiten dies zu betrachten. Aber wer kann schon Verbote aussprechen? Höchstens jemand der dich in den Keller sperrt, wörtlich und bildlich.
Grant ist offline  
Alt 07.07.2008, 23:56   #540
Luthor
jolly cynic
 
Registriert seit: 02/2003
Ort: NW1
Beiträge: 16.834
Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
Wie ich bereits schrieb, kann man Verbote auch definieren, indem man sie als Grenzen auffasst, deren Übertretung die Beziehung gefährdet. Ein aktuelles Beispiel: Eine ordnungsliebende Bekannte hat zum ersten mal längere Zeit mit ihrem neuen Freund zusammen gewohnt und seine leicht schluderische Art hat ihr nicht gefallen. Er lässt schon mal gerne Sachen rumliegen und putzt nicht regelmäßig durch. Er meinte, sie hätte ihm schon ein wenig Stress gemacht, aber irgendwie habe er das auch gebraucht- und da zeigt sich der graue Alltag, der sich einschleichen kann, und mit den, ich erlebe es ja, viele Partnerschaften nicht fertig werden. Jeder von uns hat schlechte Angewohnheiten, und solche, die er gar nicht als solche bewertet, und oft brauchen wir einen, natürlich liebevollen, Tritt in den Hintern, um uns umzustellen.
Das haette ich nicht als *Verbot* bezeichnet.

Zitat:
Das Gerede von einer Basis ist ja richtig, aber wir können uns noch so fest einbilden, gleich zu sein, wir sind es nicht, und für den Anderen macht man nicht immer alles aus reinem Wohlbefinden heraus.
*Gerede* klingt nicht besonders positiv.
Ich meinte nicht, dass Menschen gleich sind. Aber sie koennen gleiche Wertvorstellungen haben, gleiche Ziele, etc. Das beinhaltet nicht, dass man in jeder Hinsicht gleich ist.

Zitat:
Immer wird es Phasen geben -da muss man realistisch sein- wo uns wegen Stress auf der Arbeit, Schicksalsschläge, oder was weiß ich noch alles, ganz anders zu Mute ist. Dann geht das Glückskonstrukt, was hier feilgeboten wird, nicht mehr auf.
Ich lebe dieses *Glueckskonstrukt, wie du es nennst. Und ich empfinde es tatsaechlich als ein grosses und kostbares Glueck, dass ich in schlechten Zeiten nicht alleine gelassen werde und mich 100 % darauf verlassen kann, dass ich Unterstuetzung erfahre. Ohne wenn und aber. Ich muss das nicht einfordern, das ist auch keine definierte regel, sondern wird mir freiwillig *angeboten*. Als unverkaeufliche Selbstverstaendlichkeit.


Zitat:
Genau das ist nämlich bei dir nicht gedeckt und ich habe es mit dem extremen Ausdruck der Geiselhaft umschrieben. Jeder der wirklich geliebt hat und wirklich für den Anderen in den schlechten Zeiten da war, der weiß, dass es diese tiefe Nötigung gibt, für ihn dazu sein und dass eine Partnerschaft niemals nur in Wohlbefinden, Glück und Gefühle aufgeht.
Ich glaube, ihr redet aneinander vorbei.
Ich meine zumindest etwas anderes.
Dass eine Beziehung nicht nur aus Glueck besteht ist so einleuchtend, dass man eigentlich nicht darueber reden muss. Aber es ist ein Unterschied, ob man sich permanent streitet und missachtet, also nicht zueinander passt, oder ob einer *zuruecksteckt* oder wie du es nennst, eine *Noetigung* erfaehrt, weil die Zeiten durch aeussere Umstaende schlecht sind.

Mein Verstaendnis von Liebe beinhaltet, dass man selbstverstaendlich in schlechten Zeiten fuereinander da ist, so gut es moeglich ist. Das man sich dabei nicht toll fuehlt ist auch klar. Niemand zieht schlechte Zeiten den guten vor, und ich weiss auch, dass das nicht leicht ist. Ich moechte aber nicht, dass man sich *genoetigt* fuehlt, fuer mich da zu sein, sondern, dass das frewillig geschieht. Aus Liebe zu mir. Genauso wie ich das vice versa ganz selbstverstaendlich tue.
Verstehst du, wie ich das meine?

Ich gebe dir darin recht, dass eine Partnerschaft, die nur in guten Zeiten funktioniert keine ist.
Ich habe es aber nicht so verstanden, als haette das hier jemand so gesagt oder gemeint. Im Gegenteil.
Luthor ist offline  
Alt 07.07.2008, 23:56 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

 

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