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Alt 05.11.2008, 22:42   #91
Silentium
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Beiträge: 338
Zitat:
Zitat von Earendil Beitrag anzeigen
Der eine hätte dann aber nichts von seinem Kapital und seinem Monopol
Abgesehen davon, dass niemand so viel Geld anhäufen kann, um allein damit eine Machtposition zu erlangen. Ganz im Gegenteil, die meisten wirklich Superreichen machen sich eher Gedanken, wie sie ihr Geld in Stiftungen unter die Leute bringen.
Anders kann das kurzfristig bei Spekulationsgeschäften sein. Dort können einzelne durchaus fatale Entwicklungen auslösen. Die entstehen dann aber durch das falsche und eben nicht rationale Verhalten vieler anderer Anleger. Die Händler haben dann aber auch kein Interesse daran, Anteile anzuhäufen, sondern diese möglichst schnell hin und her zu bewegen. Natürlich muss man auch nicht unbedingt in Risikoanlagen investieren



Niemand hat ein Interesse daran, dass Banken Pleite gehen. Der Staat tut das sicher nicht, weil er zu viel Geld hat, sondern um möglichst eine größere Krise zu verhindern.
Ohne Kredite wäre die wirtschaftliche Entwicklung nie möglich gewesen, da Investitionen ansonsten praktisch nicht machbar sind. Umgehen konnte man damit lange Zeit gut genug. Kredite zu vergeben, beinhaltet nicht mal ein wirkliches Risiko, sofern man sich die richtigen Schuldner aussucht.
Den Osten würde ich hier übrigens nicht anführen
Also:

Also: iregndwie muss ich dir im Grundsatz wiedersprechen:

* Es KANN jeder so viel Geld anhäufen, wie ihm möglich ist und möchte.
* Die wrklich Superreichen, suchen sich die Länder, in denen ihr Kapital am sichersten ist, und am wenigsten von der Inflation berührt wird.
* Daraus ergibt sich die Macht des stärkeren: wer mein Geld am besten behütet, und den Wert am besten erhalten kann, den schliesse ich mich blind an, ohne mir die Frage der Mittel zu stellen. (War schon immer so)
* Darum wiederraus ergibt sich der Schluss, das es nur der sein kann, der das meiste vorhandene Kapital von woher und wie auch immer "einziehen" kann!
* Kredite: sind Spekulationen auf Gewinne aus dem Wert des eigenen Markt basierend.
Übersteigt man aber in der Vergabe derer den Wert des eigenen Marktes, entesteht eine Inflation. Warum?: Weil man mehr Wert verleiht, als tatsächlich auf dem Markt vorhanden ist, damit aber wiederrum mehr Konsum propagiert, als in der Folge dessen möglich ist!

Und mit alle dem schüre ich ein Machtgefüge, welches man nicht mehr kontrollieren kann, denn jeder der sich verschuldet, gezwungen oder freiwillig, gerät in Abhängigkeiten dessen, der die Schulden verwalten & eintreiben wird...wer immer das sein möge... (wem wir uns "verkaufen, dem gehören wir)
Und wenn es "nur" "Inkasso Moskau" ist ! (von dem sicher noch sehr viele lernen werden!)


P.S. es heisst nicht um sonst "kapitale Marktwirtschaft" .... den fremden Markt zu entwerden, damit mein eigener der stärkere wird!


Im Grunde steht ein ganzes Volk in der Verantwortung seines eigenen Staates...!

Geändert von Silentium (05.11.2008 um 22:57 Uhr)
Silentium ist offline  
Alt 05.11.2008, 22:42 #00
Verbraucherinformant

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Alt 06.11.2008, 00:42   #92
Silentium
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Beiträge: 338
es geht auch einfacher:
Kaufe die Katze im Sack, von dem dir erzählt wird, das er dir zu unendlichem Reichtum verhilft. Wenn man es glaubt, und es zuhause sich als reiner Müll offenbart, bleiben dir nur zwei Möglchkeiten:

*du schluckst die Pille, und passt beim nächsten Mal besser auf
*oder reichst den Müll an den nächst dümmeren weiter

aber was: was wenn deine letzte Kohle für den Sack voller Müll drauf geagangen ist, du aber Geld brauchst?

Der Kaufvertrag für den Sack voll Müll mit allen Bedingungen unterschrieben ist?

Und DA wären wir bei der Enststehung der BRD nach dem Krieg und der Teilung Deutschlands, inc. aller Auflagen.
Und eigentlich sollte der Westeil Deutschland´s dem Osten dankbar sein, der alle Reparationen bezahlt hat, und heute wieder Friede mit dem Lande schliessen MUSS, aus dem der ganze Schrott in das jetzige wieder vereinte Deutschland schwappte...

Und alle fast alle damalig beteiligten, die die Treue schworen, sich feige in Staaten geflüchtet haben, in den sie als Zeitzeugen schön behütet ihr dasein fristen dürfen.

Und wiviele von denen, tun den gleichem Müll heute wieder, nur anders, mit Konzernen und Banken im Rücken, und treten denen in den Arsch, die dafür grade gestanden haben, und nur nicht schnell genuig waren selbst zu entscheiden ?

Was: wenn sich der Osten Deutschlands verweigert hätte, zu zahlen? Wär der Ostblock heute gösser und mächtiger? Ein grössserer Feind?

Geändert von Silentium (06.11.2008 um 00:57 Uhr)
Silentium ist offline  
Alt 06.11.2008, 00:50   #93
Silentium
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Beiträge: 338
-delete- da wieder mal doppelt
Silentium ist offline  
Alt 06.11.2008, 01:15   #94
Silentium
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Beiträge: 338
noch ne Frage:
haben wir jetzt alle kriegsbedingten Reparationen bezahlt, sind wir schuldenfrei, oder zahlen wir noch immer? Haben wir uns dem Westen verkauft, tun es noch immer, oder stornierten alle Schulden klammheimlich? Oder GIBT es noch Länder, denen wir was schuldig sind? Sind wir noch Sklaven? Oder sind wir wirklich frei?

Und welcher "Anspruchskonflikt" würde im Falle noch bestehnder Schulden jetzt zwischen Ost/West entstehen?

Fragen über Fragen, die die Dinge zu dem machen, was sie SIND. Da hilft auch keine spekulative Marktwirtschaft, solang wir den Tatsachen nicht ins Auge blicken.
Silentium ist offline  
Alt 06.11.2008, 10:31   #95
molinarius
Senior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 10/2007
Beiträge: 628
Zitat:
Zitat von Silentium Beitrag anzeigen
...sind wir schuldenfrei, oder zahlen wir noch immer?
Natürlich sind wir nicht schuldenfrei auf den Seitenkopf von Bund der Steuerzahler - Aktuelles kannst du ablesen wie sich die Verschuldung der Deutschen entwickelt. Aktuell liegt sie etwas über 1,5 Billionen Euro und steigt mit 474 Euro pro Sekunde weiter an.
Ob da noch kriegsbedingte Schulden drin sind weiß ich nicht.
molinarius ist offline  
Alt 06.11.2008, 10:40   #96
Sailcat
lass das!
 
Registriert seit: 01/2001
Beiträge: 34.899
in diesem zusammenhang weise ich auf die broschüre vom finanzministerium hin, die die entschädigungspolitik von NS unrecht behandelt.
Sailcat ist offline  
Alt 06.11.2008, 11:22   #97
Nitsuka78
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Kann Kriegsschuld in Geld aufgewogen werden? Vielleicht die Schäden aber das Elend/Leid? ... egal ist off Topic.

Ein Einwurf: Die USA haben ein miiliardenschweres "Rettungspaket" aufgelegt. Dies geschah kurz vor Ende von George Walker Bushs Amtszeit als Präsident und auf sein drängen.

Etliche Banken nehmen dieses "Rettungspaket" in Anspruch. Jedoch, und das finde ich kurios, werde eben diese Banken diese Gelder als Gewinne verbuchen und Dividenden an ihre Aktionäre ausschütten. Wie kann das sein?

Woher weiß die Welt, ob es diese Finanzkriese wirklich gibt? Kann es nicht auch sein, dass Alles ein riesiger Bluff war um Reiche Leute aus Steuermitteln zu beschenken um sie noch etwas reicher zu machen? Die im Kapitalismus stattfindende Umverteilung von unten nach oben ist allgemein "akzeptiert" ... warum kann diese Kriese nicht, in dreistester Weise vollzogen, die Perfektionierung dieses Prinzips sein?

Geändert von Nitsuka78 (06.11.2008 um 11:34 Uhr)
 
Alt 06.11.2008, 13:10   #98
Xote
Mozartgoogle des Lovetalk
 
Registriert seit: 06/2004
Ort: d41d8cd98f00b204e9800998ecf8427e
Beiträge: 2.572
Zitat:
Zitat von Nitsuka78 Beitrag anzeigen
Woher weiß die Welt, ob es diese Finanzkriese wirklich gibt? Kann es nicht auch sein, dass Alles ein riesiger Bluff war um Reiche Leute aus Steuermitteln zu beschenken um sie noch etwas reicher zu machen? Die im Kapitalismus stattfindende Umverteilung von unten nach oben ist allgemein "akzeptiert" ... warum kann diese Kriese nicht, in dreistester Weise vollzogen, die Perfektionierung dieses Prinzips sein?
Ich denke, dass du nicht ganz unrecht hast. Ein bisserl Wahrheit ist schon dran. Bei uns im kleinen Ö werden auch Mio. in Unternehmen gebuttert. Dabei frage ich mich, ob diese zum größten Teil privaten Unternehmen "systemrelevant" (ich liebe diese Definition ) sind.

Aber die Regeln sind niemals für alle gleich. Gerade jetzt erklären die großen amerikanischen Investmentbanken, sie wären ja sooo arm. Als es um Bankengesetz in den USA ging waren die Meinungen klar: Investmentbanken sind keine Banken! Deswegen gelten auch die Bankengesetze für sie nicht, ergo Eigenkapital von 1:100 ist vollkommen genügend.

Und jetzt schreien sie...

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr bin ich der Überzeugung, dass der amerikanische Lebenstil (Hypothek -> Haus -> Kinder -> kleineres Haus -> Lebensabend) an der ganzen Situation schuld ist. Das kann doch nur in die Hose gehen. Ein ganzes Leben auf Pump.
Xote ist offline  
Alt 14.11.2008, 12:28   #99
Arthurio
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Irgendwie sind wir doch in dieser Wirtschaft alle chronisch unterfordert!

Ein BurnOut entsteht, wenn Menschen mit banalem Müll zugeschüttet werden, den sie in möglichst kurzer Zeit wieder ordnen müssen... Aber es bleibt Banalität und Unterforderung.. Unterforderung des schöpferischen Verstandes!

Das Privateigentum ist einer der Hauptgründe, wieso wir die Probleme der Welt nicht lösen können.. ..es zwingt uns dazu in kleinkarrierten gelenkten Banen zu leben.. anstatt die ganze Welt gemeinsam gut zu organisieren...

Die Übermacht der Propaganda und der Einschüchterung (Jobverlust etc) scheint jedoch schier unüberwindlich..

Insbesondere die Apathie der meisten Menschen wirkt fast erdrückend auf mich... Wacht auf, Verdammte dieser Erde,..

Na gut.. ist wohl auch mein eigener Fehler.. hätte ich mehr gelernt, dann hätte ich vielleicht doch die Möglichkeit gehabt zu studieren.. und wär heute ein Chirurg der Menschenleben rettet geworden.. ..wobei es wiederum auch die Nachrichten waren, welche mich von der Sinnlosigkeit der Welt überzeugt haben.. und das ich nur möglichst schnell etwas Geld verdienen will und meine Ruhe haben.. hm.. und die Wirtschaftsstudenten können die Weltwirtschaftskrise auch nicht wirklich abwenden.. nur immer wieder verzögern..

International Communist Current | Workers of the world, unite!

Akademie von Athen – Wikipedia

Über Marx und Proudhon hinaus - TAKIS FOTOPOULOS - (Schwarzer Faden, Nr. 72, Februar 2001)

Edit: Ich würde sogar sagen: "Unterdrückung" des schöpferischen Geistes der Menschheit!

..und ein Chirurg wird sich wohl auch über den Sinn seiner Arbeit fragen, wenn täglich mehrere Menschen sterben und sonst niemand was gegen tut..

Es gibt für die Menschheit nur eine Lösung aus der "Misere", ob sie es einsehen will, oder nicht!!..
 
Alt 17.11.2008, 23:02   #100
Silentium
Dauerhaft Gesperrt
 
Registriert seit: 06/2008
Beiträge: 338
@Arthurio

und @all

endlich bekommt das Thema mal n bissel mehr Niveau....freut mich

allerdings stellen sich mir momentan mal wieder Grundsatzfragen zur derzeit angewandten Politik :

1. Ich höre, das Opel auch in den Topf greifen möchte...nun gut...:

ERST heist es, das Hilfe bitter nötig ist, um Arbeitsplätze zu sichern.
Zweitens heist es, das Opel sehr gut da steht, "gesund" ist!

Ja bitte, was denn nun?

Und warum: soll Deutschland eingreifen, wenn ein Tochterunternehmen den marktwirtschaftlichen Regeln der amerikanischen Mutter, in dem Falle GM unterliegt?

Für mich würde das bedeuten, wir geben Opel Geld, welches es nach eigenen Aussagen gar nicht benötigt, damit GM sich dann um 50 Ecken dran gesund stossen kann!?

-Error-

GM sollte helfen, und nicht Deutschland!
Und wenn GM pleite ist, dann sollte Deutschland sich dafür einsetzen, Opel aus den Verträgen mit GM schulden frei raus zu kaufen. Das sollte ja nich so schwer sein, wenn Opel wirklich "gesund" währe..!

Also ist auch das eine Tretmühle ohne Ende.

2. wer prüft die Bonität der Zentralbanken, die weiterhin kräftig Kredite vergeben wollen? Beginnt nicht schon da das Spielchen von vorn?

3. Wenn sie Bonitätswürdig sind, wie kann es dann zum weltweiten Kollaps kommen?

4. Wieviel deutscher Industrie gehört eigentlich auch noch Deutschland, nicht hochverschuldeten ausländischen Investoren?

Wenn ich sehe, wiviele Geschäfte nach Amerika führen, dem wir uns schon vor Jahrzehnten verkauft haben, brauch ich mir nicht mehr die Frage stellen, wer Gläubiger und Schuldner ist....

Es kommt der Tag, wo wir nichts mehr zu melden haben, weil wir jegliche Besitz-/Eigentumsansprüche abgetreten haben, und nach den Regeln der Gläubiger leben müssen...

gef...ickt eingeschädelt....und der uralte Plan geht auf, das werden wir alle noch merken

Geändert von Silentium (17.11.2008 um 23:06 Uhr)
Silentium ist offline  
Alt 17.11.2008, 23:02 #00
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