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Alt 26.11.2008, 09:10   #31
Zweifler
never doubting
 
Registriert seit: 08/2004
Ort: Daheim
Beiträge: 32.079
Zitat:
Zitat von GreenGoblin Beitrag anzeigen
Eine Hundesteuer finde grundsätzlich erstmal sinnvoll, weil Hunde eben doch eine finanzielle Belastung für die Gesellschaft darstellen
Kannst Du das bitte etwas genauer ausführen?
Zweifler ist offline  
Alt 26.11.2008, 09:10 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Zweifler, egal wie gross deine Sorgen auch sein mögen, mir hilft es immer nach draußen zu gehen und den Grill anzuwerfen. Grillen ist Entspannung pur. Ob nun ein deftiges BBQ oder ein einfach mariniertes Schweinesteak. Am Grill kann ich alle Probleme vergessen. Du hast noch keinen Grill? Bei der Telekom kannst du aktuell am Angrillen 2019 Gewinnspiel mitmachen und entweder einen Beefer oder ein Keramik Ei gewinnen. Wer von uns gewinnt lädt den anderen ein ;-)
Alt 26.11.2008, 09:39   #32
GreenGoblin
Golden Member
 
Registriert seit: 06/2005
Ort: woanders
Beiträge: 1.447
Zitat:
Zitat von Zweifler Beitrag anzeigen
Kannst Du das bitte etwas genauer ausführen?
Aber ja:

Irgendjemand muss doch das, was Hunde so "hinterlassen" auch wieder weg machen...
Gut, MUSS natürlich nicht, aber es wird gemacht und will finanziert werden.

Sicher soll die Reinigung und Instandhaltung von Infrastruktur und Parkanlagen zum größten Teil von der Gesellschaft getragen werden, da sie für alle erfolgt, aber da wo eine kleinere Gruppe (Hundehalter) eine Mehrbelastung produziert, sollte zu einem kleinen Teil auch eine Mehr-Finanzierung erfolgen. Gut, der Begriff "Steuer" impliziert keine direkte Verwendung des Geldes, aber es bleibt ja: Ein Hund erzeugt Dreck. Warum sollten "Nicht-Hundebesitzer" die Entfernung dessen uneingeschränkt mitfinanzieren? Die Mineralölsteuer ist ja auch nur von denen zu tragen, die tanken, die Einkommensteuer nur von denen die ein Einkommen haben, usw...

Klingt für mich recht schlüssig. Nicht für dich?
GreenGoblin ist offline  
Alt 26.11.2008, 10:16   #33
oanzigerose
Senior Member
 
Registriert seit: 10/2008
Ort: Tirol
Beiträge: 506
hmm also zahlen die arbeitslosen ihr arbeitslosen geld selber ????
das ich nicht lache dann würde die ja gar nix bekommen.

aber stimmt schon wenn man sagt das man es sich eben vor der anschaffung eines hundes überlegen muss ob man dann bereit ist (egal ob es einen sinnvoll erscheint oder nicht) die hundesteuer zu zalen.

lg Rose
oanzigerose ist offline  
Alt 26.11.2008, 10:59   #34
UniSol
5,45 × 39 mm
 
Registriert seit: 01/2004
Ort: Berlin
Beiträge: 3.160
ha! dann soll man auch katzen gefälligst besteuern!
ich habe jahrelang in einer souterrain-wohnung gewohnt (ogott ist das so richtig geschrieben?) und die nachbarskatzen haben alle mein fensterbrett als klo benutzt.. und wenn ich mit der luftdruck auf die pirscht gegangen bin hiess es ich sei ein tierquäler..
die sollen ihre drecksviecher gefälligst von der strasse halten.. und wenn nicht sollen sie wenigstens für sie bezahlen und ihnen ebenfalls so wie ich als hundebesitzer hinterherrräumen ( ja ich hebe die haufen meines hundes auf und werfe sie in den müll )
UniSol ist offline  
Alt 26.11.2008, 11:03   #35
oanzigerose
Senior Member
 
Registriert seit: 10/2008
Ort: Tirol
Beiträge: 506
hmm muss man katzten nicht auch anmelden ????
eine wohnungskatze muss man meines wissens nach nicht anmelden
gut die sch... einem dann ja ins kistl
aber ich glaube mal wo gelesen zu haben das wenn eine katze auslauf hat
man sie anmelden muss/sollte. naja werden wohl die wenigsten machen

lg Rose
oanzigerose ist offline  
Alt 26.11.2008, 11:14   #36
Zweifler
never doubting
 
Registriert seit: 08/2004
Ort: Daheim
Beiträge: 32.079
Zitat:
Zitat von GreenGoblin Beitrag anzeigen
Aber ja:

Irgendjemand muss doch das, was Hunde so "hinterlassen" auch wieder weg machen...
Gut, MUSS natürlich nicht, aber es wird gemacht und will finanziert werden.

Sicher soll die Reinigung und Instandhaltung von Infrastruktur und Parkanlagen zum größten Teil von der Gesellschaft getragen werden, da sie für alle erfolgt, aber da wo eine kleinere Gruppe (Hundehalter) eine Mehrbelastung produziert, sollte zu einem kleinen Teil auch eine Mehr-Finanzierung erfolgen. Gut, der Begriff "Steuer" impliziert keine direkte Verwendung des Geldes, aber es bleibt ja: Ein Hund erzeugt Dreck. Warum sollten "Nicht-Hundebesitzer" die Entfernung dessen uneingeschränkt mitfinanzieren? Die Mineralölsteuer ist ja auch nur von denen zu tragen, die tanken, die Einkommensteuer nur von denen die ein Einkommen haben, usw...

Klingt für mich recht schlüssig. Nicht für dich?
Naja, eigentlich hast Du "nur" Belastung geschrieben und diese Belastung nicht quantifiziert. Ich gebe zu, dass sich bir bei Deinem posting der Magen rumgedreht hat. Geht nicht gegen Dich sondern nur gegen diese Äußerung. Wenn ich mir in meinem Kopf mal die Mehrbelastung durch die Hunde durch das Wegfallen der Selbigen vorstelle, dann kann ich mir leicht vorstellen, welche Industriezweige einfach wegfallen würden (inklusive deren Arbeitplätze).
Prinzipiell bin ich für das Verursacherprinzip. Schade finde ich nur, dass es nicht konsequent durchgezogen wird. Z.B. (und ich denke diese Beispiele sind nicht an den Haaren herbeigezogen) auf dem Land gibt es auch nicht unerhebliche Flurschäden durch Pferde (zumindest wenn ich mir manche Wanderwege anschaue, die nach dem Winter schlecht begehbar sind). Die Wiederherstellung dieser Weg kostet auch Geld. Was ist mit Katzen, die in die Kinderspielplätze kacken?

Ich hab einen kleinen Hund und drei freilaufende Katzen. Sprich 20 kg Hund, 15 kg Katzen. Ich gehe mal davon aus, dass die Katzen fast den gleichen Dreck machen. Wieso werden die nicht besteuert?
Zweifler ist offline  
Alt 26.11.2008, 11:39   #37
GreenGoblin
Golden Member
 
Registriert seit: 06/2005
Ort: woanders
Beiträge: 1.447
Zitat:
Zitat von oanzigerose Beitrag anzeigen
hmm also zahlen die arbeitslosen ihr arbeitslosen geld selber ????
das ich nicht lache dann würde die ja gar nix bekommen.
Ach je. War das nicht Dieter Nuhr, der meinte "Wenn man keine Ahnung hat...?" Google doch mal die Begriffe: "Einkommenssteuersatz" und "Arbeitslosen- bzw. Pflegeversicherung von Hilfeempfängern".
Dann kannst du nochmal lachen, und dann warscheinlich sogar zuletzt.



Zitat:
Zitat von Zweifler Beitrag anzeigen
Naja, eigentlich hast Du "nur" Belastung geschrieben und diese Belastung nicht quantifiziert. Ich gebe zu, dass sich bir bei Deinem posting der Magen rumgedreht hat. Geht nicht gegen Dich sondern nur gegen diese Äußerung. Wenn ich mir in meinem Kopf mal die Mehrbelastung durch die Hunde durch das Wegfallen der Selbigen vorstelle, dann kann ich mir leicht vorstellen, welche Industriezweige einfach wegfallen würden (inklusive deren Arbeitplätze).
Prinzipiell bin ich für das Verursacherprinzip. Schade finde ich nur, dass es nicht konsequent durchgezogen wird. Z.B. (und ich denke diese Beispiele sind nicht an den Haaren herbeigezogen) auf dem Land gibt es auch nicht unerhebliche Flurschäden durch Pferde (zumindest wenn ich mir manche Wanderwege anschaue, die nach dem Winter schlecht begehbar sind). Die Wiederherstellung dieser Weg kostet auch Geld. Was ist mit Katzen, die in die Kinderspielplätze kacken?

Ich hab einen kleinen Hund und drei freilaufende Katzen. Sprich 20 kg Hund, 15 kg Katzen. Ich gehe mal davon aus, dass die Katzen fast den gleichen Dreck machen. Wieso werden die nicht besteuert?
Nun, ich wollte wirklich nur darauf hinaus, dass die Steuer als solche für mein Verständnis sinnvoll ist. Über die Höhe kann und will ich wenig sagen, ausser daß ich dafür wäre unabhängig von Hunderasse und Bundesland die gleiche Hundesteuer zu erheben. Denn "wieviel" diese Mehrbelastung nun im Umkehrschluss ausmacht? Keine Ahnung, ich hab' keine Zahlen.

Nun, wir reden hier von HUNDEsteuern, richtig?
Dementsprechend wird es für Katzen oder Pferde wohl keine HUNDEsteuer geben.
Aber ich stimme zu, dem Verursacherprinzip folgend wäre eine "Tierhaltungssteuer" wesentlich konsequenter.

Es gibt da nur einen Kontrapunkt: Wie will man quantifizieren welche Katzen ihr Geschäft im Katzenklo verrichten und welche nicht? Bei Hunden ist es wirklich naheliegend, dass sie i.d.R. in der Öffentlichkeit ihr Gecschäft verrichten, Ausnahmen sind da selten "gewollt".
Gleiches bei Pferden: Wie viele Pferde verrichten ihre Gechäfte auf dem Hof und Grund des Eigentümers? Schwierig.

Da hat sich eben "im Zweifel für.. den Eigner" durchgesetzt und diese Steuern gibt es nicht. Bei Hunden ist es eben wesentlich öfter der Fall und nachvollziehbarer, dass eine Belastung für die gesellschaft entsteht, die vielleicht nicht zu gleichen Teilen von allen getragen werden sollte.
GreenGoblin ist offline  
Alt 26.11.2008, 11:49   #38
oanzigerose
Senior Member
 
Registriert seit: 10/2008
Ort: Tirol
Beiträge: 506
loooooool na du bist mir einer
ich dachte jetzt eigentlich so an meinen neffen
kurz dazu
nach der schule 1 monat lehre dann wieder arbeitslos das ging immer so hin u her und du kannst mir nicht erzählen das wenn er insgesammt 4 monate gearbeitet hat und dann 6 monate arbeitslose bezieht er alles selber schon mal eingezahlt hat. wo lebst du denn??

u wenn einer sein leben lang arbeitet u brav seine abgaben zahlt u nie arbeitslos ist bekommt er ja irgendwann mal seine rente aber am ende zahlt jeder irgendwo für einen anderen mit.
soll ja auch so sein sonnst würde es vielen noch viel schlechter gehn.
außerdem wird es in Österreich u Deutschland wohl unterschiedlich gehandhabt also wo soll ich mich nun deiner meinung nach informieren
da wo ich wohn oder da wo du wohnst
(schon mal daran gedacht ?)

ich reg mich auch nicht auf das ich hundesteuern zahlen muss
wenn ich mich darüber aufregen würde hätte ich wohl keinen hund
oanzigerose ist offline  
Alt 26.11.2008, 11:49   #39
GreenGoblin
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Ort: woanders
Beiträge: 1.447
Zitat:
Zitat von Zweifler Beitrag anzeigen
Wenn ich mir in meinem Kopf mal die Mehrbelastung durch die Hunde durch das Wegfallen der Selbigen vorstelle, dann kann ich mir leicht vorstellen, welche Industriezweige einfach wegfallen würden (inklusive deren Arbeitplätze).
Das mal separat:

Ich kann die Rechnung nachvollziehen, aber man sollte sie wirklich nicht immer aufmachen!

In den abstraktesten Beispielen:
Sollte man den Konsum von Alkohol und Zigaretten fördern, weil Industrie und Medizinwesen dadurch mehr Beschäftigungssicherheit gewinnen, von Tabak- und Mehrwertsteuereinnahmen mal ganz abgesehen?
GreenGoblin ist offline  
Alt 26.11.2008, 12:45   #40
Zweifler
never doubting
 
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Ort: Daheim
Beiträge: 32.079
Hast schon recht. Man sollte die Rechnung nicht immer aufmachen. Nur was will man denn machen, wenn man mit den Argumenten wie "die machen Dreck, also sollen sie auch zahlen." daherkommt.
Ich sehe auch nicht, dass ich die Hundesteuer zahle, weil mein Hund Dreck macht. Sondern ich zahle sie weil es sie gibt. Würde ich das wirklich anders sehen müsste ich mich z.B. als Hundehalter darüber aufregen, dass ich für meinen kleinen Hund genauso viel zahle ein anderer für einen Berhardiner, der bestimmt mehr (an Quantität) kackt.
Ich Gegenzug bin ich aber auch nicht der Meinung, dass mein Hund überall hinkacken darf, da ich ja Hundesteuer zahle.

Tatsächlich differenziere ich noch zwischen leben in der Stadt und leben auf dem Land. In der Stadt würde ich die Steuer sogar noch verschärfen.
Zweifler ist offline  
Alt 26.11.2008, 12:45 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey Zweifler, ich kann mir vorstellen dass es dir heute nicht so gut geht. Was da hilft ist Schokolade. Schokolade hilft immer und es geht einem damit sicher nicht besser, aber für einen kurzen Moment kann man alle Sorgen vergessen. Ich habe heute beim Milka Schokoladenpaket Gewinnspiel mit gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich?
 

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