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#81 |
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Senior Member
Registriert seit: 05/2000
Beiträge: 861
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Toff, warum will man geld für etwas? Man will es mit sicherheit deswegen um einen ansporn zu haben um es weiterzuführen. Und arbeiten ohne geld zu bekommen, ist gar nicht denkbar. Denn dann würde keiner mehr was machen. Denn das geld ist im prinzip ein bonbon dafür das man sich aufopfert für seine arbeit! Und wenn ich ehrlich sein soll, bin ich wahrscheinlich die einzige die von sich behauptet das sie überbezahlt ist für das was sie leistet.
Klar im gegensatz zum rest der welt geht es uns wirklich gut. Weil wir uns gedanken über dinge machen die im grunde genommen nur bagatelle sind. Wie zum beispiel was für ein neues auto man sich kauft usw. Aber so war es nicht immer. Es gab auch zeiten wo auch wir jeden pfennig umdrehen mußten um zu überleben. Das war die zeit wo unser sozialsystem noch nicht das war, was wir heute haben. All das was wir haben, haben wir doch selber geschaffen. Unsere politiker eingeschlossen. ![]() Klar ist die sache mit dem gleich lohn eine sache der regierung. Aber was soll man von einer regierung erwarten die ihre gehälter immer mehr erhöhen und bei dem kleinen mann immer mehr abgreift? Da kann man nichts erwarten. Denn die wissen nicht, wie es ist im grunde genommen für die selbe leistung weniger geld zu bekommen. Die kriegen das was ihnen für ihre stellung zusteht. Und gerade bei denen sollte man anfangen zu sparen, denn in meinen augen sind diese leute überbezahlt. Klar sie leisten eine menge, aber rechtfertigt das, das sie so viel geld bekommen, was sie im grunde von uns steuerzahlern bekommen? Ich denke nicht. Sie können zwar alle große reden schwingen nur leider steckt hinter ihren versprechungen meistens gar nichts. |
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#82 |
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puer aeternus
Registriert seit: 05/2000
Beiträge: 6.718
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Ich glaube, die Entwicklungsgeschichte des Geldes gehört hier nicht her, dennoch: Geld ist kein "Anreiz" zum arbeiten, sondern "Tauschware", die solche Dinge wie Arbeitsteilung (nicht einer baut ein Auto und tauscht es ein, sondern hunderte von Menschen basteln an einem kleinen Auto oder an Prozessen, die zum Auto führen, herum, und kriegen alle ein bißchen was ab von dem, was ein Auto dann den Käufer kostet) erst ermöglicht.
Investitionen, Geldverleih usw. usf. konnten erst entstehen, als sich eine Geldwirtschaft entwickelte (z.B. sind Guthabenzinsen eine vergleichsweise junge Erfindung; die Idee, daß Geld sich "einfach so" vermehrt). Insofern arbeite ich genausowenig "für Geld", wie ich früher "für neue Schuhe" gearbeitet habe, sondern ich bestreite eben meinen Lebensunterhalt. Nur die Tatsache, daß die Industriegesellschaft hoch produktiv ist (durch die Unterstützung intensiver Landwirtschaft, Maschinen, Roboter, Computer, effiziente Prozesse), schaft die Möglichkeiten des "Luxus", von dem Toff spricht. Dann gibt es natürlich die Möglichkeit, das unser Luxus auf der Armut großer Teile der Welt beruht, Kakao, Kaffee, Kupfer, Eisenerz und Erdöl könnten ja eigentlich viel teurer sein, wenn in den "Erzeugerländern" die notwendigen Strukturen vorhanden wären, ein Gegengewicht zur sogenannten ersten Welt aufzubauen. Könnte sein, daß wir dann wesentlich mehr arbeiten müßten, um eine Tasse Kaffee zu bezahlen. |
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#83 |
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altkluger Baghwan der NBL
Registriert seit: 06/2000
Beiträge: 8.282
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Aber ...
@Rick
wenn ich wüsste das mein Geld wirklich `dort ankommt` und `dort hilft` wäre ich gern bereit für eine Tasse Kaffe mehr zu bezahlen ! Herzlichen Glückwunsch zur Krone der Schöpfung (wann gibst Duhttp://cgi.tripod.com/smilecwm/cgi-b...7/beerchug.gif einen aus ???) Eine unverrückbare Tatsache bleibt ... der Kollege der in den alten Bundesländern denselben Job macht wie ich (abgesehen davon das ich meine Ü-Stunden nicht schreiben darf, um die 40 h Woche nicht zu überschreiten, sie aber doch mache ...) knapp 18% mehr Gehalt bekommt !!! ??? Udo |
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#84 | |
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Quelle der Weisheit
Registriert seit: 11/1999
Beiträge: 3.118
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Zitat:
![]() ad 2: Zum einen glaube ich nicht, daß sich bei uns noch viele Leute für ihre Arbeit "aufopfern" bei 40 Stunden in der Woche halte ich den Ausdruck für doch etwas übertrieben. Deine Einstellung zum Gehalt ist faszinierend 8meine ich nicht negativ). Was arbeitest du? |
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#85 |
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Senior Member
Registriert seit: 05/2000
Beiträge: 861
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Toff, wie das mit Hausfrauen ist? Ist eine echt gute frage. Aber wenn man einer hausfrau geld bezahlen würde, könnte sich die wahrscheinlich keiner leisten. Denn das was sie tut, das kann man in geld gar nicht ausdrücken. Nur leider tun viele so, als sei das hausfrauen dasein etwas leichtes. Nur leider bedenken viele nicht wieviel stress das bedeutet. Ich bin sogar dafür das man als hausfrau mehr anerkennung kriegen sollte. Hausfrau als Beruf? Das wäre doch auch was oder?
Arbeite im öfftenlichen dienst, habe aber nur den rang einer angestellten. |
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#86 |
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Quelle der Weisheit
Registriert seit: 11/1999
Beiträge: 3.118
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na ja, es gibt so einige Leute, die sich zumindest einen Teil dieser Arbeit leisten können.
Ich will nicht sagen, daß Hausfrauenarbeit leicht wäre (ich mache selber die Hälfte davon), aber die romantisierend als unbezahlbar darzustellen, halte ich doch für übertrieben. Denn sonst wäre es wohl kaum möglich, das auch berufstätige Menschen über einen Haushalt verfügen. Full-time-Hausfrauen sind zumindest im meiner Umgebung nicht mehr die Norm. Wenn ich keinen job hätte und in meiner Wohnung (ohne Kinder) nur den Haushalt führen müßte, glaube ich nicht, daß ich in besondere Gefahr geraten würde, mich zu überanstrengen. Klar, wenn ich Kinder, ein Häuschen mit Garten und einen Hund zu versorgen habe, würde das schon wieder anders aussehen, aber das ist eine Frage der persönlichen Lebensplanung. |
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#87 |
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Senior Member
Registriert seit: 05/2000
Beiträge: 861
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Wenn ich von hausfrauen rede, dann meine ich frauen, die eine familie zu versorgen haben. Das heißt einen Mann zu haben der pünktlich sein essen haben will, kinder die umsorgt werden wollen usw. Als alleinstehender ist das keine anstrengende aufgabe. Das kriegt jeder hin.
Was an dem hausfrauen dasein so anstrengend ist, ist nicht nur die häusliche arbeit, sondern der stress der dabei entsteht. Weil sie in der ganzen zeit keinen moment zum abschalten hat. Denn kinder erfordern jede menge aufmerksamkeit. Und wenn abends dann noch der mann nach hause kommt und ihr dann auch sein leid klagt, dann ist es vorbei. Jeder denkt, so etwas sei leicht zu bewältigen. Aber das glaub ich nicht. Wenn es so einfach wäre, dann müßte es ja jeder schaffen, es schafft aber eben nicht jeder. |
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#88 |
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Quelle der Weisheit
Registriert seit: 11/1999
Beiträge: 3.118
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nun, das entspricht dem klassischem Rollenbild. Ich weiß nicht, auf wieviele Partnerschaften das heute noch so zutrifft.
In den Partnerschaften die ich kenne arbeiten meist beide (zumindest teilweise) und teilen sich bis zu einem gewissen Grad auch die anderen Pflichten. Wer wem wieviel von welchen Problemen erzählt ist wohl individuell verschieden, das ist wohl auch mehr ein partnerschaftlicher Aspekt als ein Teil der Arbeit. Kinder sind natürlich viel Arbeit, aber wieviel ist wohl eine Frage des Alters. Wenn sie mal in der Schule sind, muß sich die Mutter wohl nicht mehr ständig um sie kümmern. keine Frage, im allgemeinen bleibt vieles an Hausarbeit an den Frauen hängen und wird quasi schlecht bezahlt (dafür leben Frauen länger :p) Aber mir scheint, wir sind etwas vom Thema abgedriftet. |
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#89 |
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Senior Member
Registriert seit: 05/2000
Beiträge: 861
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Toff,
das mag zwar in deinem umfeld so sein. Klar es gehen meist beide arbeiten, weil man es sich gar nicht leisten kann, das einer zu hause bleibt. Auch nicht wenn kinder da sind. Aber das die meisten sich die pflichten im haushalt teilen, das sehe ich nicht so. Denn in meinem umfeld ist eher so, das der weibliche part das meiste tut. Die männer erledigen meist das, was sie uns frauen nicht zutrauen. So ist es in meinem umfeld. Aber jeder von uns macht andere erfahrungen. Klar wenn die kinder in der schule sind, muß man sich nicht 24 stunden mit ihnen beschäftigen. Aber um so älter sie werden um so anstrengender werden sie. Weiß das aus eigener erfahrung. Denn ich bin nicht leichter geworden sondern schwerer. So etwas bezeichnet man dann auch als Pubertät. Aber du hast recht wir sind vom thema abgekommen. |
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#90 |
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Projekt Hedonismus
Registriert seit: 05/2000
Beiträge: 13.322
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Zu Punkt eins:
So einen Schwachsinn hab ich ja schon ewig nicht mehr gesehen. Wir sind jetzt schon seit zehn Jahren ein Staat. Und langsam könnte diese Ossi-Wessi-Mentalität doch mal aus den Köpfen der Leute verschwinden. Klar, das stimmt schon mit den Rentenkassen, aber was sollen die Menschen denn machen, wenn sie das Rentenalter erreicht haben?? Arbeiten?? Warum?? Nur weil sie das Pech hatten, in einem Staat gefangen zu sein, der sich kaputtgewirtschaftet hat?? Wie sollten diese Menschen denn bitte Geld einzahlen. Ok, die haben nichts bezahlt, die bekommen auch nichts. Herzlich Willkommen liebe Zweiklassengesellschaft. zur Kirchensteuer: Wenns dir nicht passt, dann trete doch aus der Kirche aus. Ja, es gibt Sozialschmarotzer. Das sind aber die, die nicht arbeiten, obwohl sie könnten. Die sagen, ich habe keine Lust zu arbeiten. Solche Klappsköppe kann man ja alle zwei Wochen mal wieder in einer Talkshow bewundern. Das sind Schmarotzer. Die sollten nichts bekommen. Aber nur aus dem einfachen Grund, weil sie sich geweigert haben, die Rentenbeiträge usw. zu finanzieren. Das ist selbstverschulded. Das sollte man bestrafen. |
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