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Alt 09.06.2012, 21:24   #31
Prof.Dr.Banquet
Dauerhaft Gesperrt
 
Registriert seit: 09/2011
Ort: Ein Bankett
Beiträge: 894
Zitat:
Zitat von DkdLns Beitrag anzeigen
Du sollst keine Götter neben Prof. Dr. Banquet haben?
So sieht es aus. Gut erkannt.
Prof.Dr.Banquet ist offline  
Alt 09.06.2012, 21:24 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Prof.Dr.Banquet, egal wie gross deine Sorgen auch sein mögen, mir hilft es immer nach draußen zu gehen und den Grill anzuwerfen. Grillen ist Entspannung pur. Ob nun ein deftiges BBQ oder ein einfach mariniertes Schweinesteak. Am Grill kann ich alle Probleme vergessen. Du hast noch keinen Grill? Bei der Telekom kannst du aktuell am Angrillen 2019 Gewinnspiel mitmachen und entweder einen Beefer oder ein Keramik Ei gewinnen. Wer von uns gewinnt lädt den anderen ein ;-)
Alt 09.06.2012, 23:25   #32
Abandon
abgemeldet
Themenstarter
Ah ich fasse es nicht! Meine Insassen! AHHHHHHHHHHHHH! Warning, detected Brain-Overheating! Typographic outbreak incoming. |\/| |_||_71|>|_3 5¥573|\/| 3|2|20|2 |)373(737. |23|30071|\|9 5¥573|\/|. 01010011 01110100 01100001 01110010 01110100 01101001 01101110 01100111 00100000 01010011 01111001 01110011 01110100 01100101 01101101 00101110 01001100 01101111 01100001 01100100 01101001 01101110 01100111 00100000 01001000 01100001 01110010 01100100 00100000 01000100 01101001 01110011 01101011 00101110 01001100 01101111 01100001 01100100 01101001 01101110 01100111 00100000 01010011 01101111 01100110 01110100 01110111 01100001 01110010 01100101 00101110 \/\/1350 7µ7 31|\| |>|20|=3550|2 |\|µ|2 50 37\/\/45¿ |)45 157 50 93|\/|31|\|i |231|\|574|_|_1|\|9 |_4|\|9|_|493 |>4(|<493. System stabilisiert.

Ich kann nicht mehr zwischen Vorstellung und Wahrnehmung unterscheiden. Es passiert immer öfters. Ich gehorche nur noch den Anweisungen meiner Mitmenschen. Schon seit langem kann ich mich nicht mehr von anderen differenzieren. Ich glaube dieser Text ist real. Ein Zeichen dafür, dass ich den Bezug zur Realität verloren habe, denn ich folge nur Befehlen mir etwas vorzustellen. Ich bin verärgert. Ich lese nicht mehr weiter. "Weg mit dem Text", denke ich mir! Offensichtlich laufe ich vor einer Konfrontation mit diesem Text davon. Es ist wegen meiner Empathie. Sie ist zu stark. Ich kann mich zu gut in die Sachen hinein versetzen. Ich habe eine so starke Empathie, dass ich glaube, ich bin der Text. Es macht mir Angst. Ich sollte abbrechen. Aber dann wäre ich wohl egozentrisch. Oder eher ein Produkt meiner kranken sich um mich drehende Phantasie. Warum kann ich mich sonst mit meinem Lieblingssongtext identifizieren? Gleichstellung. Manipulation? Ich glaube, ich möchte manipuliert werden. Also lese ich weiter. Vielleicht. Ja, vielleicht kommt noch etwas wertvolles? Wenn ich mich einfach vom Text abgrenzen und das Lesen in zwei Bereiche aufteile, einen zu dem ich Zugehörigkeit empfinde und einem von dem ich mich nicht angesprochen fühle. Doch woher weiß ich, wo Gefahr lauert oder Harmlosigkeit. Wie halte ich mein schwer erarbeitetes Bild sauber von Gefühls- oder Regungsflecken? Ein Wutausbruch. Ein Klecks. Der innere Berserker wirbelt mit dem Pinsel um sich. Beherrschung verloren. Kontrolle? Ich kontrolliere den eigenen Verlust meiner Beherrschung. Ich bin der Berserker. Gedankenwirbel. Rotation. Loch. Ich bin weg. Leere.

Aus der inneren Ferne spricht eine Stimme zu mir, "Deine Misere als solch ein Schiffbrüchiger dürfte sich darin begründen, daß du nicht die Position des außenstehenden Beobachters einnehmen kannst.". Ich verstehe gar nichts. "Wie solltest du auch, du bist kein Wissenschaftler, du hattest nie den Einblick in dich selbst.", ich verstehe nicht, "Dann schau nicht in dich hinein!". Ich spüre wie die Leere zurückkehrt. Ich? Hallo, bin ich noch da? Keine Antwort , nur die meine.

Geändert von Abandon (10.06.2012 um 01:12 Uhr)
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Alt 10.06.2012, 01:00   #33
Abandon
abgemeldet
Themenstarter
Ich traf einen Professor mit Doktortitel. Zu mindest glaubte er an seine absolvierte Promotion. Ich glaube ihm. Ich bin mir unsicher. Er hält ihn hoch, seinen Titel. Er überzeugt mich. Muss ein Doktor sich als solcher ankündigen, um als eben dieser zu gelten? Verwirrung.

Kommt ein Doktor zum Arzt, suchend sagt der Doktor "Hallo, ich suche einen Doktor.", daraufhin der Arzt "Hallo, ich bin der Doktor.", mit erleichterter Stimme sagt der Doktor, "Endlich. Endlich, habe ich einen Doktor!", daraufhin der Arzt, "Na hoffentlich vergessen sie ihn nicht wieder irgendwo".

Ein Mann schnappte sich einen Doktortitel, den es in der Uni zu erwerben gab. Die Universität flehte den Mann an, den Doktortitel zurückzugeben. Der Mann dachte lange nach und dann kam ihm der Gedanke, dass die Zukunft niemand vorraussagen könne und vollführte seinen todsicheren Plan. "Also gut", meinte der Mann, "wenn ihr genau vorraussagen könnt, was ich tun werde, dann gebe ich ihn euch zurück.". "Sie werden den Doktortitel behalten.", jammerte die Universität. "Jetzt kann ich den Doktortitel nicht mehr zurückgeben, denn wenn ich ihn zurückgebe, dann bedeutet das, daß ihr das Falsche vorrausgesagt habt.". "Ganz im Gegenteil", die ganze Universität lacht, "Sie dürfen den Doktortitel nicht behalten, denn wenn sie das tun, dann haben wir die Wahrheit gesagt, und für diesen Fall haben sie versprochen, dass sie uns den Doktortitel wiedergeben.".

Namen. Ich gebe mir einen Namen. Ich erzähle jeden von meinem Namen. Alle glauben mir. Ich gehe zum Amt, "Hier mein Name!", daraufhin das Amt, "Aber, in ihrem Ausweis steht ein ganz anderer Name!". Ich erwidere, "Sie können alle und jeden fragen, ich heiße wirklich so!". Daraufhin das Amt, "Herr Rumpelstilzchen, so langsam haben wir die Konflikte mit ihnen satt.".
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Alt 10.06.2012, 01:26   #34
Abandon
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Themenstarter
Ich suche die Wahrheit. Ich befrage Gelehrte und Weise, denn sie haben die Wahrheit erfunden. Ich stelle ihnen ein Rätsel, "Wie ist der Klang einer klatschenden Hand?". Ein Weiser steht auf und greift zu einem Stock, "Wenn du sagst, dies ist ein Stock, dann schlage ich dich damit! Wenn du sagst, dies ist kein Stock, dann haue ich dich damit!". Ich schweige. Ich grübel. Ich gehe zum Weisen, nehme ihn den Stock aus der Hand und sage, "Wie wollen sie mich denn nun mit diesem STOCK schlagen?". Der Weise verstummt. Er grübelt. Er geht auf mich zu und gibt mir eine Ohrfeige. Erleuchtung.
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Alt 10.06.2012, 03:38   #35
Abandon
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Themenstarter
3:00 Uhr. Internet läuft. Handy aktiv. Fernseher flimmert. Stehlampe leuchtet.


3:05 Uhr. Internet aus. Handy aus. Fernseher aus. Stehlampe aus.

Ich sitze auf meinem Sessel. Es ist dunkel. Ich schließe die Augen. Ich horche in mein Wohnzimmer hinein - Stille. Ich genieße.


3:10 Uhr. Langeweile und Ratlosigkeit macht sich breit. Unruhe kommt auf. Die innere Stimme rebelliert.


3:11 Uhr. Internet läuft. Handy aktiv. Fernseher flimmert. Stehlampe leuchtet. Langeweile und Ratlosigkeit in Grenzen. Unruhe maskiert. Innere Stimme ignoriert.


3:13 Uhr. Internet aus. Handy aus. Fernseher aus. Stehlampe aus.

Ich beginne im Wohnzimmer Runden zu drehen. "Wieso?", frage ich mich. Wieso schlage ich die Zeit tot? Wieso blende ich mich aus? Es muss doch auch ohne gehen? Konzentration. Augen schließen. Unruhe kocht. Von 10 abwärts Zahlen. Fäuste ballen; pressen. Füße wackeln. Oberkörper wippt. Aufschrei. Es geht nicht. Ich kann nicht mit mir alleine sein, sonst drehe ich durch! Ich gestehe alles, nur lass mich nicht wieder mit mir allein, mit diesem Monster! Ich bin abhängig. Ich weiß. Ich halte es nicht aus mich anzuschweigen. Ich habe eine Idee. Ich rede mit mir selbst. "Hey, wie geht es dir?". Was für ein Idiot, als wenn ich nicht wüsste wie es mir geht. Was besseres muss her. "Lass uns mal über deine Ängste reden!"- Ängste? Boah ne, dass muss jetzt nicht wieder hochkommen. "Wie war dein Tag?". Wie gestern. "Hast du gesehen, Gomez hat das entscheidene Tor gemacht!". Ich fühl mich schon viel besser, wird zeit wieder alles einzuschalten. Hach Mist, ich kann mich nicht so einfach selbst überlisten. Obwohl, dass mach ich doch schon den ganzen Tag. Anscheinend geht das nur passiv, sich selbst zu manipulieren. "Hey, iss den Keks dort.". Mampf. Ich gewinne die Kontrolle zurück. "Hüpf hoch!". Motorische Fähigkeiten, Check. Mal etwas aufwendigeres. "Benimm dich wie ein Affe!". Oh, nö das ist mir jetzt zu blöd. Wieso setze ich mich? Das habe ich nie befohlen! Hab ich es denn Gedacht? Ich erinnere mich nicht. Ich stehe nochmal auf, mal schauen ob ich mich setze, ohne dass ich es bemerke.

Hmm. Nichts. Hey, ich atme ja und ich habe es nicht befohlen. Ich höre mal auf damit, mal sehen was passiert. Meine Kehle schnürt sich innerlich ab. Ich sollte wohl lieber wieder anfangen zu atmen. Nein! Jetzt halte ich durch. Ich werde denjenigen, der meine Befehle unterläuft auf frischer Tat erwischen! Oh dieses unangenehme Gefühl. Du glaubst ich gebe auf? Pah, niemals! Du wirst dich schon zeigen müssen, du innerer Dämon!

Geändert von Abandon (10.06.2012 um 03:57 Uhr)
Abandon ist offline  
Alt 10.06.2012, 14:42   #36
GlossyEyes
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Abandon,

Sie sind so rastlos, dass ich beim Lesen gar selbst zur Rastlosigkeit getrieben werde.

Oder täuscht der Eindruck?
GlossyEyes ist offline  
Alt 10.06.2012, 16:23   #37
Abandon
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Ich fuhr heute mit der Bahn. Schräg gegenüber von mir saß eine Frau. Sie war wunderschön. Ich bevorzuge brünettes Haar. Ihres ist blond. Sie ist nicht perfekt, aber einzigartig schön. Ich stelle mir vor wie ich sie anspreche und sie mir ein erlösendes Lächeln zurückwirft, als wenn sie eine Ewigkeit auf mich gewartet hätte. Ich lache mit ihr. Hand in Hand verlasse ich mit ihr den Zug. Nun verblassen meine Gedanken vor Schönheit. Glücksgefühl. "Wir erreichen nun den Bahnhof Tostedt. Ausstieg in Fahrtrichtung rechts.", ertönten die Lautsprecher der Bahn. Sie steht auf. Ich gebe mich als reserviert. Dann geht sie an mir vorbei Richtung Ausgang. Mein Kopf ist leer, mein Körper macht keine Bewegung. Die Bahn setzt ihre Reise fort. Ich gerate mit mir selbst in Streit. Was hätte ich denn tun sollen? Sie ansprechen?! Sehr witzig. Ich weiß jetzt schon, noch Jahre später werde ich an sie denken. Sehe ich sie wieder, wird sich nichts ändern. Ich bin schwach. Trivialität.

Ich befinde mich in einer Krise. Ich gehöre unter Beobachtung. Ich beobachte mich. Ich pass schon auf mich auf. Überheblichkeit? Ich doch nicht. Motivationsmangel? Wohin soll ich mich denn schon motivieren? Ratlosigkeit. Ratlosigkeit, mein Antrieb. Der Stillstand macht mich rastlos. Er peitscht mich. Er drangsaliert mich. Rastlosigkeit, Synonym Ratlosigkeit. Zu viele Erkenntnisse. Stillstand rückt näher. Ich sollte es langsamer angehen, dann hab ich noch eine Reserve für später. Mehr Fragen, weniger Antworten. Ich glaube dies ist der Grund. Angst. Angst davor sich zu vervollständigen. Still zu stehen. Sie anzusprechen.
Abandon ist offline  
Alt 10.06.2012, 16:28   #38
GlossyEyes
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Zitat:
Der Stillstand macht mich rastlos.
Stillstand ist wahrlich unbedingt zu vermeiden, dennoch sollte man sich hin und wieder Auszeiten gönnen, vom Denken, vom Tun...
GlossyEyes ist offline  
Alt 10.06.2012, 16:41   #39
Abandon
abgemeldet
Themenstarter
Ich nehme eine Auszeit.
Abandon ist offline  
Alt 10.06.2012, 16:44   #40
GlossyEyes
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Beiträge: 1.987
Zitat:
Zitat von Abandon Beitrag anzeigen
Ich nehme eine Auszeit.
Eine lobenswerte Entscheidung.
GlossyEyes ist offline  
Alt 10.06.2012, 16:44 #00
Verbraucherinformant

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Beiträge: 4692

Hey GlossyEyes, ich kann mir vorstellen dass es dir heute nicht so gut geht. Was da hilft ist Schokolade. Schokolade hilft immer und es geht einem damit sicher nicht besser, aber für einen kurzen Moment kann man alle Sorgen vergessen. Ich habe heute beim Milka Schokoladenpaket Gewinnspiel mit gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich?
 

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