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Alt 05.08.2006, 21:16   #11
poor but loud
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Kürzlich blätterte ich wieder einmal in einem Buch über Elektrogitarren, und da war auch ein Bild vom Sommer 1977. Herr Fender, der inzwischen alle Verbindungen zur gleichnamigen Firma abgebrochen hatte, war in der Werkstatt der Firma Music Man zu sehen und checkte eine Gitarre dieser Marke durch. Hinter ihm sieht man ein Wandtelefon mit Wählscheibe.

Eine Doppelseite später dieselbe Gitarre in Großaufnahme. Der Autor vergleicht die Kontrollplatte der Gitarre mit einem Preisschild von anno dünnemals, und die Reglerknöpfe sehen aus, als kämen sie von einem HiFi-Zulieferer. Fehlen nur noch drei Logos: "Telefunken", das alte Funkentstört-Zeichen und "Germany HiFi DIN 45500"

Die Gitarre floppte damals gnadenlos und war auch später kein Erfolg. Irgendwie wirken diese Bilder fremd und unwirklich, und andererseits doch vertraut. Beklemmend unwirklich und beklemmend vertraut, denn sie stammen fast genau von dem Zeitpunkt, zu dem meine Schwester und ich die Wohnung von Mutter und Stiefvater verließen und zurück nach Poorbutloudingen zogen.

Ich glaube, mein Vater hat damals Urlaub genommen, denn ich kann mich erinnern, dass wir anfangs nur zu dritt waren und trotzdem nicht als Schlüsselkinder lebten: Wir Kinder mussten weder bis um fünf aufs Mittagessen warten noch in Vaters Abwesenheit etwas aufwärmen; außerdem fielen die warmen Mahlzeiten einfach, seinen Kochkenntnissen und seinem Geschmack entsprechend aus. Es gab pünklich Mittagessen, offensichtlich made by Papi.

Statt einem neuen Vater und einer unübersehbaren Geschwisterschar mussten wir uns nun also mit dem gänzlichen Fehlen einer Mutter abfinden. Ich kann mich dunkel erinnern, dass das anfänglich ein beklemmendes Gefühl war, das aber andererseits mit Erleichterung einher ging: Die ruhige familiäre Situation, die frischen Eindrücke in der neu eingerichteten Wohnung und der halb vergessenen, aber schönen Umgebung, die Unternehmungen mit Vater und nicht zuletzt das Wiedersehen mit früheren Schul- und Kindergarten-Bekanntschaften.

Die Geschäfte hatten damals wirklich jeden Artikel einzeln mit Preisschildern beklebt. Für diesen Zweck gab es es Klebepistolen, die aussahen wie ein Paketband-Abroller mit einem Abzugshebel vor dem Griff. Die Preisschilder waren rechteckig mit 2 ovalen Ausbuchtungen an den Schmalseiten; meist bestanden sie aus 3 Segmenten, die durch wellenförmige Schnitte getrennt waren.

Apropos Paketband und Klebepistole: Mit all diesen Geräten konnte man seinen Mitmenschen zur Not auch eine kleben, was dann ziemlich weh tat. Und Schlagzeilen wie "Räuber im Chefzimmer überrascht: Chef mit Lidl-Minitower erschlagen" wären damals undenkbar gewesen; es hätte heißen müssen: "Räuber im Chefzimmer überrascht: Chef mit Diskettenlaufwerk erschlagen"

Habe ich erzählt, dass ich noch nicht so lange Telefon habe? Ich habe mir vor Jahren eine lumpige TAE-Dose legen lassen, und beim Einzug war da noch eine Dose aus der Zeit vor TAE, wie wir sie in Poorbutloudingen hatten - und kein Endgerät dran. Die alte Dose hebe ich als Erinnerungsstück auf

Neulich ist sogar ein junger Spund an mir vorbeigeradelt, der eine Chuck-Berry-Nummer trällerte. Und das, obwohl er zu der Zeit, da wir Poorbutloudingen verließen, wohl gerade erst geboren war.

Was die Schule betrifft: In meiner fünfjährigen Grundschulzeit habe ich sage und schreibe zwei Schulwechsel hinter mich gebracht, aber es waren trotzdem nur zwei Schulen. Die Sekundarstufe I umfasste 6 Jahre an 2 Schulen, und zuletzt wechselte ich für die dreijährige Oberstufenzeit auf ein reines Oberstufengymnasium. Im Durchschnitt also alle drei Jahre ein Schulwechsel. Das war genau das richtige Maß, um die Routine in Grenzen zu halten.

Trotzdem, die Jahre ab unserer Rückkehr nach Poorbutloudingen waren so etwas wie eine Konstante in meinem Leben: Die Weihnachtsfeste warteten jedes Jahr mit einer neuen Überraschung auf, die Tage waren kurz und die Jahre lang - lang genug, um Freundschaften zu schließen, zu pflegen und zu genießen. Wenn ich dagegen an die Zeit danach denke: Hier mal eine Klassenfete, da mal ein neues Gesicht, Aushilfsjobs als Babysitter, Musikunterricht genommen, inne Band gespielt, Band auseinandergebrochen, erster Rasierapparat, Schule vorbei - wie schnell folgte all das aufeinander, weil Routine in mein Leben einzug hielt

Geändert von poor but loud (05.08.2006 um 21:43 Uhr)
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Alt 05.08.2006, 21:16 #00
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Hallo poor but loud, egal wie gross deine Sorgen auch sein mögen, mir hilft es immer nach draußen zu gehen und den Grill anzuwerfen. Grillen ist Entspannung pur. Ob nun ein deftiges BBQ oder ein einfach mariniertes Schweinesteak. Am Grill kann ich alle Probleme vergessen. Du hast noch keinen Grill? Bei der Telekom kannst du aktuell am Angrillen 2019 Gewinnspiel mitmachen und entweder einen Beefer oder ein Keramik Ei gewinnen. Wer von uns gewinnt lädt den anderen ein ;-)
Alt 11.08.2006, 20:57   #12
poor but loud
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Neulich habe ich mit einem Schulfreund aus Poorbutloudingen geplaudert und bin dabei auch auf eines der dortigen Geschäfte zu sprechen gekommen. Es war eine der typischen Kleinfirmen, die im Nachbarort nicht mehr vertreten sind, sondern in jeder Stadt einen anderen Konkurrenten haben. Abgesehen von Supermärkten gab es Handelsketten und Filialisten so gut wie nicht.

Von diesem Geschäft aus führt eine abbiegende Vorfahrtsstraße, der sich noch eine Kreuzung anschließt, stadtauswärts. Eine der Straßen führt zur Drogerie, ebenfalls eine unabhängige Kleinfirma, die aber später von einem Foto-Filialisten übernommen wurde. Eine andere Straße führt an ein paar Wohnhäusern vorbei, und als letztes Bauwerk in dieser Straße folgt dann schließlich eine Kirche, die schon halb stadtauswärts steht, durch wenige Laubbäume vom Nachbargrundstück getrennt. Jenseits der Kirche kam dann nur noch die typische Landstraßenvegetation (Wiesen, Felder und ein paar Laubbäume).

In der vergangenen Nacht (vom 10. zum 11. August) habe ich von Poorbutloudingen geträumt. Der Traum spielte in der Gegenwart; ich war also weit über dreißig und konnte beobachten, was sich in den letzten Jahrzehnten verändert hatte. Ich befand mich von Kirche und Drogerie aus gesehen stadteinwärts hinter dem anderen Geschäft, das immer noch den alten Namen führte. Ich bewegte mich, offenbar mittels Fahrrad, weiter stadteinwärts und bemerkte ein Wohnhaus, das früher in einer bräunlichen oder weißen Farbe gestrichen war und ein farblich passendes Geländer (ockergelb oder dergleichen) hatte. Das Geländer hatte immer noch dieselbe Farbe, nur das Mauerwerk war jetzt himmelblau gestrichen. Und kurz danach wachte ich auf.

Übrigens habe ich mich schon als Kind für technische Sachverhalte interessiert. Wenn ich auch leider im Gegensatz zu Wusch das Apollo-Programm nicht mehr bewusst miterlebt habe

Den Metallbaukasten, mit dem schon mein Vater als Kind gespielt hatte, schenkte er mir eines Tages. Die Originalverpackung hatte leider nicht überlebt, und auf Ebay erzielen solche Kästen Preise von über 80 Euro (mehr als doppelt soviel wie mein Vorkriegs-"Elektromann", das war mir dann doch zu teuer). So bildete ich mich in puncto Mechanik weiter; davon abgesehen machte ich im Haushalt erste Beobachtungen zur Strömungslehre. Aus Gießkannen, Brauseköpfen usw. kommen keine dicken "Wasserstränge", sondern viele feine Strahlen oder bei langsamerem Gießtempo einzelne Tropfen, die aber ebenfalls einen flächigen Ursprungsort haben. Dafür sorgt das Vorhandensein einer relativ großen Scheibe mit zahlreichen kleinen Löchern.

Demnach konnte ich mir auch gut vorstellen, wie das Himmelsgewölbe entstanden ist: Eine Leichtmetallplatte von 5 Quadratmetern Größe wurde mit zahllosen Löchern versehen und dann einige tausend Exemplare davon miteinander verschweißt, damit der Regen wie aus einer Gießkanne fällt Nun gut, irgendwann lernte ich dann doch, dass es anders ist.

Von meiner Sachkundelehrerin erfuhr ich dann auch, wie die Astronauten von Apollo 8 durch bloßes Hinsehen die Kugelgestalt der Erde nachvollziehen konnten und im Foto festhielten, und auch, was der elektrische Strom so alles leistet. Nun wurde es Zeit, dass ein Experimentierkasten ins Haus kam. Über die Elektrotechnik fand ich dann den Zugang zu verwandten Sachgebieten wie Elektrochemie und Elektronik, hier insbes. Funktechnik, was dann wieder zu HiFi und Lautsprecherbau überleitet. Gegen Ende meiner Poorbutloudinger Zeit hatten wir dann (endlich) auch Physikunterricht. In dieser Zeit führte der Lehrer im abgedunkelten Physikraum verschiedene Gasentladungslampen vor; das war für mich eine der interessantesten Physikstunden. Parallel dazu trieb ich eine schrottreife Platine auf, studierte die verschiedenen Bauelemente und lernte, wie man sie auslötet.

Um diese Zeit gewannen Lautsprechermembranen aus hochdämpfenden Polymerwerkstoffen an Beliebtheit: Polypropylen oder Bextrene für Konusmembranen - ein Trend, der sich von Großbritannien aus eher langsam ausbreitete - und Supronyl bei Kalotten. Da aber Partialschwingungen vor allem bei Hochtönern innerhalb des Übertragungsbereichs auftreten können, wurden vor allem dort alte Experimente mit Leichtmetallen wieder aufgenommen. Was ebenfalls an Boden gewann, war der Lautsprecherselbstbau. Ziemlich beliebt waren um diese Zeit noch Lautsprecher, die wie überdimensionierte Regalboxen aussahen: Die Schallwand im DIN-A-3-Format und dazu eine Gehäusetiefe von nur zwei Dritteln der Breite. Eine der teuersten mir bekannten Hausmarken-Boxen sah so aus: Der Tieftöner reichte etwa bis zur Mitte der Schallwand, und fast ihre ganze obere Hälfte stand für die Unterbringung zweier Kalotten zur Verfügung, die deshalb diagonal angeordnet wurden. Alle drei Chassis (= Einbaulautsprecher) hatten achteckige silbrige Frontplatten und erinnerten an Magnat- oder Beyma-Produkte. Beyma stellte noch fast 20 Jahre später ähnliche Tieftöner her. Heco hantierte mit schwarz lackierten Frontplatten, quadratisch bei allen Kalotten und mit 4 Befestigungs-"Ohren" bei allen Konuschassis. (Bei kleineren Konuschassis der verschiedensten Hersteller haben sich die eckigen Bauformen bis heute gehalten.)

Wir verließen Poorbutloudingen, und bald darauf stand auch für mich die Anschaffung von HiFi-Boxen an. Firmen wie Heco oder Magnat fuhren damals zweigleisig: Man bekam dort ganz normale Fertigboxen mit ordentlichen Furnieren, konnte aber auch für viel weniger Geld einzelne Chassis erwerben und musste sich selbst um die Beschaffung des Gehäuses kümmern. Das konnte von einem im mühevoller Handarbeit furnierten Modell bis hin zur simplen "Hasenkiste" reichen. Elektronik-Versender konnten auch Universal-Frequenzweichen liefern. Also müsste der Lautsprecherselbstbau für mich doch ein Klacks sein.

Das Nebeneinander von harten und weichen Membranen in einundderselben Box kann der Homogenität des Klangbilds abträglich sein, also sollte es hoffentlich noch einen anderen Weg geben, die Partialschwingungen von Hochtönern nach außerhalb des Hörbereichs zu verschieben. Und es gab ihn: Umsteigen auf kleinere Membranen. In einer der beiden Heco-Serien gab es nur Supronylkalotten, diese aber in zahlreichen Größen. Ich kaufte also pro Box einen LAB 12 und einen NKM 38 bei hobby electronic. Da Membranbeschichtungen oder gar Polymerwerkstoffe damals als fortschrittlich galten, hatten unbeschichtete Papiermembranen vor allem in der Einsteigerklasse etwas zu suchen. So auch bei deren Eigenprodukt HB201. Dieser Tieftöner hatte einen Ohrenkorb mit nahezu exakt 20 Zentimetern Außenmaß aus simplem Stahlblech, das aber immerhin am Rand umgebogen und entsprechend verwindungssteif war. Statt einer Lackierung war eine gelblich schimmernde Metallbeschichtung (Zink oder Chrom) zu finden. Die Sicke (=Randaufhängung) bestand aus Butylgummi o. ä., war also immerhin langzeitstabiler als die Papiermembrane. Die war unbeschichtet und nur kontaktgetrocknet; Belüftungsmaßnahmen des Chassisinneren fehlten völlig. Nicht mal die TSP von diesem Ding waren dokumentiert, aber der Hersteller konnte mir eine Empfehlung bezüglich des angemessenen Einbauvolumens geben. Viel mehr geht in dieser Preisklasse bis heute nicht. Die zwei Universalweichen (Trennfrequenzen 900 und 3500 Hz) kaufte ich auch dort.

Ich entschied mich für die einfachste Methode des Gehäusebaus: Stumpfe Verleimung, kein Furnier, nur lackieren. Hier hätte aus optischen Gründen der Kauf eines Faltgehäuses oder die Verwendung von MDF Sinn gemacht, aber MDF war noch praktisch unbekannt. Statt dessen rechnete ich das benötigte Volumen auf die drei Innenmaße um, die die Box haben sollte, ermittelte die entsprechenden Außenmaße und ließ ich mir vom Schreiner die passenden Spanplatten zuschneiden. Ich brauchte mich nur noch um Lackierung, Montage und Bedämpfung zu kümmern.

Neben einer vielleicht schon zu sparsamen Bedämpfung entschied ich mich für eine Chassisanordnung nach Art der besagten Hausmarken-Box und eine schwarze Lackierung; damit hob ich mich von der Masse der Fertigboxen ab, denn selbst die lackierten Exemplare warteten damals meist mit Holztönen auf. Die Höhe betrug, damals nicht ungewöhnlich, weniger als das 1,6-fache der Breite, während die Tiefe mehr als 85 % der Breite betrug - für heutige Verhältnisse sehr wenig, für meinen von damaligen Verhältnissen geprägten Schönheitssinn jedoch ungewöhnlich viel, optisch gewagt.

Dann der spannende Moment: Endkontrolle, Anschließen und auf "Play" drücken. Die erste Hörprobe war enttäuschend. Vom Grundtonbereich bis weit in den Mitteltonbereich hinein, vermutlich bis zur Trennfrequenz zum Mitteltöner, war es viel zu laut. Der Frequenzgang war so krumm, dass die Stereo-Ortung nicht mehr zustande kam und die Musik wie mit einem Leichentuch zugedeckt wirkte. Aber ich hatte ja noch die Wühlkiste aus Poorbutloudingen. Darin rekelten sich noch mindestens 4 pensionierte Kondensatoren desselben Typs herum.

Geändert von poor but loud (12.08.2006 um 14:03 Uhr)
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Alt 12.08.2006, 10:06   #13
Colombine
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Zitat:
Zitat von poor but loud
Dann der spannende Moment: Endkontrolle, Anschließen und auf "Play" drücken. Die erste Hörprobe war enttäuschend. Vom Grundtonbereich bis weit in den Mitteltonbereich hinein, vermutlich bis zur Trennfrequenz zum Mitteltöner, war es viel zu laut. Der Frequenzgang war so krumm, dass die Stereo-Ortung nicht mehr zustande kam und die Musik wie mit einem Leichentuch zugedeckt wirkte. Aber ich hatte ja noch die Wühlkiste aus Poorbutloudingen. Darin rekelten sich noch mindestens 4 pensionierte Kondensatoren desselben Typs herum.
stammt dein nick aus dieser zeit?
 
Alt 12.08.2006, 14:37   #14
poor but loud
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Zitat:
Zitat von Colombine
stammt dein nick aus dieser zeit?
Nein, den habe ich mir erst vor 13 Monaten zugelegt. Freilich waren die Boxen poor und wurden daraufhin getestet, ob sie auch loud eine gute Figur machen Aber der Reihe nach.

Ich erfuhr, dass die bekannten Elkos (=Elektrolytkondensatoren), also die gepolten, noch ungepolte Artgenossen haben, die für den Lautsprecherbau unumgänglich sind. Und dass man auch zwei gepolte Elkos gegeneinander schalten kann, um einen ungepolten zu erhalten. Ich lötete also jeweils zwei dieser Konstrukte zusammen und schaltete sie parallel zu den Tieftönern.

Wie ich die passende Kapazität ermittelt habe? Nun, es waren schlichtweg die einzigen Kondensatoren, die ich ohne Laufereien auftreiben konnte, und ich hatte gehofft, dass sie zufällig passen. Auch war mir noch nicht klar, dass zwischen echten und improvisierten Tonfrequenz-Elkos ein großes Qualitätsgefälle herrscht und dass der "neue alte" Kondensator schlichtweg zum üblichen Querkondensator parallel lag. Ich wusste nicht einmal, dass ich einen verstärkerkritischen Impedanzverlauf (zum Glück war das Ding 2-Ohm-tauglich ) riskierte und auch die Filtergüte nur noch verschlechtern konnte. Theoretisch würde dies zu einem fast symmetrischen Peak ganz knapp unterhalb der Trennfrequenz zum Mitteltöner führen, aber die Theorie berücksichtigt nicht die Eigenmächtigkeiten der Chassis, die meist zu großen Widersprüchen zwischen Theorie und Praxis führen.

Und nun die nächste Hörprobe. Die gute Nachricht: Trotz allem hatte ich im gesamten Mittel- und Hochtonbereich einen gehörmäßig linearen Frequenzgang hinbekommen. Die Schlechte: Es dröhnte vernehmlich. (Vorher war der Mitteltonbereich dermaßen unsauber, dass er das Dröhnen überdeckte.) Also stellte ich die Boxen nicht mehr vollflächig auf den Boden, sondern lagerte jede Box auf zwei liegenden Vierkanthölzern.

Diese Maßnahme reicht aus, um das Dröhnen vollständig zu eliminieren. Allerdings hatte das Dröhnen seinerseits kleine Probleme im Mitteltonbereich überdeckt, die nun bei intensivem Hören auffielen.

Die Bässe und vermutlich der gesamte Kilohertz-Bereich, also der Einsatzbereich der beiden Kalotten, bewegten sich in Pegel und Klangcharakter auf demselben Niveau, klangen wie aus einem Guss. Die beiden obersten noch vom Tieftöner übertragenen Oktaven (ein- und zweigestrichene Oktave) zeigten dagegen im Pegel bei der einen Box steigende und bei der anderen fallende Tendenz, da die pensionierten Kondensatoren unterschiedlich stark gealtert waren. Deutlich wurde das zum Glück erst beim Spiel mit dem Balanceregler. Außerdem klang just dieser Bereich irgendwie belegt, wenngleich auch dieser Effekt nicht so einfach heraushörbar war. Ob die Membranen in diesem Bereich unsauber arbeiteten? Nun, ich tippe eher auf die pensionierten Kondensatoren oder die spartanische Bedämpfung.

Letztere sorgte immerhin dafür, dass die mechanischen Verluste im Bassbereich überschaubar blieben. Zwar sind bei Tieftönern dieser Machart hohe mechanische Verluste zu befürchten; da jedoch die Supronylkalotten ebenfalls ausgesprochene Schönspieler mit kaschierender Wirkung waren, hörte man davon beim besten Willen nichts.

Als Oberschüler zog ich dann in ein anderes Zimmer um. Hier brachte meine Stereo-Anlage dann ihre "Feuertaufe" hinter sich: Metallica (damals auf dem Härter-schneller-lauter-Trip) rein, Bässe um 6 dB angehoben, Höhen linear, weit aufdrehen und dicht vor den Dingern Platz nehmen. Nach einem Song mit Doppellänge habe ich dann gestoppt und festgestellt, dass meine Ohren bereits klingelten. Am Klang der Anlage gab es nichts zu bemängeln. Deren Mängel bewegten sich offenbar auf einem Niveau, das von den bei diesem Pegel beträchtlichen Eigenverzerrungen des menschlichen Gehörs völlig überdeckt wird.

Wir befinden uns immer noch in der Zeit, in der PCs teuer und noch längst nicht in jedem Betrieb zu finden waren. Gerade Handwerksbetriebe hantierten damals nicht selten mit braungetönten Auftragsformularen, die von Hand ausgefüllt wurden. Nicht viel anders sahen damals deren Rechnungen aus.

Die komplette Anlage tut noch heute bei Verwandten Dienst. Ich habe inzwischen diverse Umzüge hinter mir, ein Paar Beipackboxen aufgegabelt und einen guten Kopfhörer gekauft. Jetzt denke ich daran, mich noch einmal im Lautsprecherselbstbau zu versuchen.

Inzwischen hat der viel zu früh verstorbene Lautsprecherexperte Heinz Schmitt einen Entwurf veröffentlicht, der mit Chassis aus aktueller Produktion Boxen nach alter Machart realisiert. Sowas möchte ich auch bauen. Leider sind Ovallautsprecher und Kalottenmitteltöner heute vom Aussterben bedroht. Erst recht gehört die riesige 125-mm-Kalotte, die Infinity einst baute, schon lange der Geschichte an.

Nachdem die verschiedensten ins Auge gefassten Chassis in Regalboxen Probleme machen, habe ich zwei Standboxen ausgearbeitet. Die eine wird 2 ovale Chassis derselben Breite enthalten, von denen das obere aber eine runde und deshalb kleinere Membrane hat; den Rest erledigt eine für ihre Größe ungewohnt partialschwingungsarme Hochtonkalotte. Das Furnier dann passend zur Wohnungseinrichtung, was angesichts der neutralen Farbe der Membranen kein Problem ist.

Der andere Entwurf hat genau dieses Problem und bekommt deshalb ein schwarzes Eiche- oder Esche-Furnier. Damit die Dinger genauso schön werden wie moderne Fertigboxen, greife ich einen aktuellen Trend auf: Es gibt etliche runde Tieftöner, die statt einer Konusmembrane eine nach innen gewölbte Metallkalotte haben. Bis hin zum 25-mm-Kalottenhochtöner gibt es vergleichbare Konstruktionen, die sinnvollerweise rückseitig geschlossen sind und einen Schwingspulendurchmesser von maximal zwei Dritteln des Membrandurchmessers aufweisen. "Mein" Mitteltöner wirkt durch die schwarze Membrane auf den ersten Blick wie ein Modell mit einer 76 mm durchmessenden Supronylkalotte, verrät sich allerdings durch den bei Kalottenchassis noch nie vorgekommenen "Ohrenkorb". Er sollte mit einem klassischen Dreiwegeboxen-Tieftöner kombiniert werden, und hier hat offenbar ein Modell mit sofakissengelber ( ) Membrane die Nase vorn. Die Höhen überträgt schließlich einer der wenigen Magnetostaten mit runder Membrane und rundem Magneten. Er sieht, auch durch seinen Diffusor, etwas älteren Kalottenhochtönern sehr ähnlich. Hoch- und Tieftöner werden, wie es bei diesen Chassistypen heute üblich ist, rund sein.

Geändert von poor but loud (12.08.2006 um 18:28 Uhr)
poor but loud ist offline  
Alt 13.08.2006, 17:25   #15
poor but loud
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Kleines Update: Die Inverskalotten gibt es allesamt nicht in schwarz. Deshalb muss ich alle drei Chassis durch Alternativen ersetzen. Es kämen nur noch Metallkalotten und somit kein Magnetostat mehr zum Einsatz.

Ein geringfügig größerer Mitteltöner ist erhältlich, aber leider fabriziert er eine Materialresonanz. Damit gewinnt die Trennfrequenz zum Hochtöner an Bedeutung. Der Metallkalottenhochtöner aus 1996er Produktion ist zwar nicht sonderlich gut, doch ist seine unterbedämpfte Grundresonanz doppelt so weit von besagter Materialresonanz entfernt wie beim Magnetostaten.

Den runden 20-cm-Tieftöner mit schwarzer Inverskalotte, den ich jetzt einsetzen will, hatte ich schon am Anfang ins Kalkül gezogen, dann jedoch wegen seiner niedrigen oberen Grenzfrequenz zugungsten des 17ers mit der sofakissengelben Inverskalotte verworfen. Jetzt habe ich noch mal die Datenblätter von zwei Exemplaren gesichtet und festgestellt, dass die von mir geplante Trennfrequenz doch noch im erlaubten Bereich liegt. Also eine Nummer größer als oben beschrieben. Wie sagt man so schön: Membranfläche ist durch nichts zu ersetzen, es sei denn durch noch mehr Membranfläche! Es ist noch nicht einmal eine Vergrößerung des Einbauvolumens nötig.

Die Eckdaten also jetzt:

Metallkalotte 25 mm (ganz normal konvex, ungefärbt), leistungsfähiger Diffusor, runde Frontplatte mit leicht unterdurchschnittlichem Durchmesser (vergleichbar mit den alten quadratischen Frontplatten)

Mitteltöner 10-cm-Klasse mit schwarzer Inverskalotte aus Aluminium

Tieftöner 20-cm-Klasse mit schwarzer Inverskalotte aus Aluminium-Verbundwerkstoff

Aufgrund der dezenten Membranfarben möchte ich nun doch ein holzfarbenes Gehäuse haben. Jetzt bräuchte ich nur noch das Geld dafür :heulen: :heulen:
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Alt 14.08.2006, 14:41   #16
Colombine
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fand dein ganzes leben nur in holzfarbenen gehäusen zwischen dezenten membranfarben und schwarzen inverskalotten statt?
 
Alt 14.08.2006, 14:43   #17
trauemer71
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Zitat:
Zitat von Colombine
fand dein ganzes leben nur in holzfarbenen gehäusen zwischen dezenten membranfarben und schwarzen inverskalotten statt?
Auf die Antwort wirst du etwas warten mussen Colombine.
 
Alt 14.08.2006, 14:49   #18
Enic
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Beiträge: 896
Zitat:
Zitat von Colombine
fand dein ganzes leben nur in holzfarbenen gehäusen zwischen dezenten membranfarben und schwarzen inverskalotten statt?

Ohhh..., genau das fragte ich mich auch schon mehrfach, beim Lesen deiner Beiträge.

Für mich -als Nichtinstumentenbauer und auch ansonsten eher mit oberflächlichem Wissen um die Beschaffenheit von Klanginstrumenten versehen- lesen sich deine Beiträge mehr wie ein Fachsymposium, als für die breite Öffentlichkeit bestimmte Informationen.

Aber wenn es dein Leben ist und ausmacht, dann ist auch dein Mitteilungsbedürfnis verständlich.

Enic
Enic ist offline  
Alt 17.08.2006, 15:24   #19
poor but loud
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Zitat:
Zitat von Colombine
fand dein ganzes leben nur in holzfarbenen gehäusen zwischen dezenten membranfarben und schwarzen inverskalotten statt?
Nein, nicht in den Gehäusen, sondern eher davor! Zum Beispiel vor dem Gehäuse eines Röhrenradios. Wir hatten nämlich einst eine Komponentenanlage, allerdings in mono. Das Radio hatte einen Phono- und einen Hochpegeleingang, also kamen Plattenspieler und Tonbandgeräte - die Tonbandkassette kam erst nach diesem Radio auf den Markt - ohne eigenen Verstärkerteil aus, was sich damals erheblich auf die Anschaffungskosten auswirkte. Übrigens stammten die Anschlüsse noch aus der Zeit vor der DIN-Buchse.

Und dann wurden diverse Tonkonserven runtergedudelt: Doktor Schiwago, Gus Backus... Das ist der Schlagersänger, der schon vor Truck Stop den Wilden Westen besungen hat. Meine Eltern haben sogar noch etwas von einer angloamerikanischen Band hervorgekramt, deren Name mir entfallen ist. Auf jeden Fall kann ich straftlos behaupten, dass sich diese Jungs in der Mitte zwischen Elvis Presley und Peter Kraus bewegten! Nun ja, elternkompatible Popmusik halt. Im Kindergarten coverten dann andere Kinder den Singsang von Les Humphries und so ein Zeug :heulen: :heulen:

Dann ging die Ehe meiner Eltern in die Brüche, und Smokie räumten mit "Living next door to Alice" und "Mexican girl" ab. Wurde beides von deutschen Schlagersängern gecovert, Smokie war ja auch beinahe eine Schlagerband. Dann erreichte die Disco-Welle ihren Höhepunkt, und ich hatte endlich eine Musik gefunden, die mich von der Elterngeneration abgrenzte und die mich zu Schallplattenkäufen animierte. Nicht so sehr in der Disco-, sondern eher in der Popszene geisterte noch ein ganzer Packen Songs herum, die ich alle gut fand und nicht einordnen konnte. Ich bekam dann heraus, dass es sich jedes Mal um ABBA handelte. ABBA waren deshalb auch die erste Band, der ich jahrelang die Treue hielt.

Natürlich haben mich noch viele andere Dinge interessiert. Das habe ich ja in meinen früheren Posts auch geschrieben. Irgendwann kam dann auch die Idee, den Lautsprecherselbstbau wieder aufzunehmen. Immer wieder sind neue Ideen aufgetaucht, deren Verwirklichung an den verschiedensten Hindernissen scheiterte. Aber jetzt habe ich zwei Vorschläge im Auge, die sich verwirklichen lassen. Der jüngere entstand erst in diesem Monat und erreichte erst am Abend des 12.08.06 seine weitgehend endgültige Form.

Den älteren Entwurf habe ich kurz darauf ebenfalls überarbeitet, darüber mehr im nächsten Beitrag. Da die Hochtöner für die beiden derzeitigen Projekte nur noch schwer erhältlich sind und mir diesbezügliche Angebote ins Haus flatterten, habe ich schnell zugegriffen. Beide Projekte "stehen" jetzt, und die ersten Geldscheine für das Material sind auch schon weg. Somit sind diese Projekte momentan besonders akut.

Apropos DIN-Buchse. Was ist eigentlich aus dem DIN-Lautsprecherstecker geworden? Der verkraftet zwar nur winzige Kabelquerschnitte, lässt sich allerdings nicht in eine Steckdose einführen und stellt somit einen Unfallschutz dar. In den 70ern wurde er abgeschafft, in den 90ern sollte er dann Pflicht werden. Und was war danach? Ich habe bislang 3 Verstärker besessen, und alle 3 setz(t)en lose Strippen voraus, die man ohne Mühe in jede Steckdose einführen kann, obwohl gerade das ja verhindert werden soll. Und dabei ist mein jetziger Verstärker noch ziemlich neu. Ansonsten kenne ich nur den ungleich selteneren Phonoanlagen-Stecker.

Geändert von poor but loud (17.08.2006 um 15:56 Uhr)
poor but loud ist offline  
Alt 17.08.2006, 16:48   #20
poor but loud
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Hier der Link zu einer ziemlich betagten Lautsprecherbox: http://i3.ebayimg.com/04/i/07/af/bf/c2_1.JPG

Um 1980 hat ein anderer Hersteller mal etwas herausgebracht, was daran angelehnt war, aber die Box war höher, und um den zusätzlichen Platz auf der Schallwand auszufüllen, wurden die beiden kleineren Lautsprecher diagonal angeordnet. Jene Konstruktion stand dann bei meinem Selbstbauprojekt Pate; dessen Chassis weichen allerdings in Farbe und Form ab (Tieftöner Ohrenkorb zinkgelbes Stahlblech, etwa wie in http://i1.ebayimg.com/01/i/07/ff/d4/52_1_sbl.JPG, Mittel- und Hochtöner Alu-Frontplatte quadratisch schwarz, etwa wie in http://i4.ebayimg.com/03/i/08/0a/ce/d7_1_b.JPG. Letzterer ist sogar ein Heco-Modell.).

Hier nun meine aktuellen Selbstbauprojekte:

1.) keine Standbox, sondern ein Subwoofer-Satelliten-System, durchweg Konusmembranen aus verschiedenen Papierwerkstoffen.

Der Tieftöner hat noch keinen Gusskorb und sieht älteren KEF- oder TDL-Typen ähnlich; die Membrane hat also die bekannte "Plastikkapsel-aus-dem-Überraschungsei-Form". Der antiquarische Hochtöner hat praktisch dieselbe Form, jedoch einen Guss- oder Kunststoffkorb und eine andere Membranform (die sich zu den Enden hin kontinuierlich verjüngt).

Der Mitteltöner bzw. Satelliten-Tieftöner ist schon seit langem in den Größen 13 und 17 cm erhältlich. Die entfernt ovale Außenkontur kommt dadurch zustande, dass ein kreisförmiger Montageflansch an zwei gegenüberliegenden Stellen soweit beschnitten wurde, dass dort keine Schraublöcher mehr reinpassen. Die Membrane ist also im Gegensatz zu den übrigen Chassis rund. Der "neue" Hochtöner lässt den Griff zum kleineren Modell sinnvoll erscheinen. Die zweite Änderung, nämlich hinsichtlich des Membranmaterials, kommt eher durch einen Zufall zustande: In diesem Jahr hat der Hersteller seine Produktion in diese Richtung umgestellt.

Das Subwooferchassis wird hochkant montiert, die übrigen Chassis quer. Die komplette Mittelhochtoneinheit hat so aber ebenfalls Hochformat. Alle 3 Einheiten passen also von ihren Proportionen her zu Gehäusen mit typischen Regalboxen-Proportionen.

Wenn ich irgendwann ein Gästezimmer habe, kommt diese Anlage dorthin. Da die fehlenden Teile noch relativ frisch sind, hat die Beschaffung noch etwas Zeit.

2.) Die Wohnzimmerbeschallung erledigen Standboxen in einem dunklen Nussbaumton, der prima zu meinem Radio passt Die Körbe bzw. Frontplatten aller Chassis sind auch hier einfarbig schwarz. Ihre Umrisse sind nicht einheitlich, entsprechen aber dem allgemeinen Standard in der jeweiligen Größenklasse.

Die einzige silbrige Membrane ist eine gewöhnliche Hochtonkalotte, der ein Diffusor vorgesetzt wurde. Dieser hat eine recht traditionelle Form, während die Frontplatte rund ist.

Den Hochtöner umgeben zwei Mitteltöner mit schwarzen Inverskalotten aus Aluminium. Die übrige Konstruktion (Ohrenkorb, Gummisicke, Verzicht auf Belüfltungsmaßnahmen) erinnnert sehr an die Tieftöner meiner ersten Boxen.

Der Tieftöner hat ebenfalls eine schwarze Inverskalotte. Sie besteht außen ebenfalls aus Aluminium. Allerdings setzt sie sich nicht nur aus mehreren Schichten, sondern auch aus mehreren Teilen - einer Membrane mit Loch in der Mitte und einer inversen Staubschutzkappe - zusammen. Der Montageflansch ist wie beim Hochtöner rund.

Geändert von poor but loud (17.08.2006 um 19:52 Uhr)
poor but loud ist offline  
Alt 17.08.2006, 16:48 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey poor but loud, ich kann mir vorstellen dass es dir heute nicht so gut geht. Was da hilft ist Schokolade. Schokolade hilft immer und es geht einem damit sicher nicht besser, aber für einen kurzen Moment kann man alle Sorgen vergessen. Ich habe heute beim Milka Schokoladenpaket Gewinnspiel mit gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich?
 

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