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Alt 25.08.2016, 11:09   #1
Someguy
Someguysson
 
Registriert seit: 03/2000
Beiträge: 13.930
Offene Haustür in Mehrfamilienhaus.

Hallo zusammen,

ich rege mich seit einiger Zeit über meine Nachbarn auf und wollte an dieser Stelle nachfragen, wie ihr das Ganze seht.

Folgende Ausgangssituation: wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit insg. 6 Wohnungen. Da kein Fahrradkeller im Haus vorhanden ist, stehen Fahrräder, Kinderwagen und Roller (auch von unseren Kindern) fast auf jeder Etage nicht abgeschlossen im Treppenhaus rum. Ausserdem wird der Zugang zu den Kellerräumen nie abgeschlossen.

Vor gut einem Jahr fiel mir das erste mal auf, dass die Haustür tagsüber manchmal offen stand. Dabei war sie nicht nur mit einem Stopper unten an der Tür festgestellt, es wurde auch das kleine Hebelchen im Türrahmen verstellt, damit das Schloss ganz sicher nicht schliesst. Im Laufe der Zeit kam es immer häufiger vor, dass ich die Tür offen vorfand und schliessen musste. Da mir das auf Dauer zu blöd wurde, schrieb ich vor ca. einer Woche eine Rundmail an die Nachbarn mit der Bitte, die Tür aus Sicherheitsgründen geschlossen zu halten. Bei uns in der Gegend wird öfter mal eingebrochen, auch das erwähnte ich in der Mail, die ich nebenbei bemerkt in einem äusserst freundlichen Ton verfasste.

Die Antwort kam prompt und ließ meine Kinnlade fast auf den Schreibtisch runterfallen: unsere direkten Nachbarn haben eine Tochter im Alter von ca. 5-6 Jahren und einen kleinen Sohn (ca. 1 Jahr alt). Die Tochter läuft bereits seit ein paar Jahren alleine auf der Strasse rum, ich sah sie schon mal ohne Begleitung (bekleidet mit einer Hotpant und ärmellosem Shirt) in einem Eiscafe , das ca. 500 Meter von unserem Haus entfernt liegt. Das rief in mir bisher vielleicht mal ein inneres Kopfschütteln hervor, war mir aber im Endeffekt egal. Jedenfalls schrieb die Nachbarin folgendes: es täte ihr zwar leid, dass die Tür in letzter Zeit oft offen gestanden hätte, sie würde sie in Zukunft nicht mehr per Stopper festmachen. Allerdings werde sie weiterhin das Hebelchen im Schloss so umstellen, dass die Tür nicht schliesst und die anderen Hausbewohner sollten doch bitte damit aufhören, das zu verhindern. Der Grund dafür: ihre Tochter sei ein sehr selbstständiges Kind, das nicht zuhause eingesperrt werden möchte. Da sie jedoch keinen Garten hätten, im 1. OG leben und darüber hinaus die Tochter wegen ihrem kleinen Bruder nicht immer klingeln sollte, müssten sie die Tür offen lassen, wenn das Mädchen nach draussen geht (das erfolgt oft mehrmals am Tag). Einen Schlüssel möchten sie ihr nicht geben, weil der verloren gehen könnte und dann alle Schlösser ausgetauscht werden müssten.

Das Beste kam jedoch zum Schluss. Die Frau schrieb allen Ernstes, dass sie sich ganz bestimmt nicht einsperren lassen wird und dass wir "noch in einem freien Land leben" würden. Ich frage mich immer noch, wie ich den letzten Satz genau interpretieren soll, will mich da aber nicht zu sehr reinsteigern.

Meine Frage: bin ich kleinkariert, oder seht ihr das auch so, dass eine Haustür dafür da ist, um die meiste Zeit über geschlossen zu bleiben und somit ungebetene Gäste fernzuhalten? Davon abgesehen, finde ich es unglaublich egoistisch, wegen seinem eigenen Kind die Sicherheit der anderen Hausbewohner und ihres Eigentums zu gefährden. Warum zieht man dann nicht in eine EG-Wohnung oder ins eigene Haus und lässt da sämtliche Türen offen? Und warum sollte das Kind keinen Schlüssel bekommen, wenn es so selbstständig ist, dass es in diesem Alter überall ohne Aufsicht draussen rumlaufen darf? Als mein Sohn in die erste Klasse kam, hatten mehrere Kinder mit 6 Jahren bereits einen Hausschlüssel dabei.

Ich schrieb den Nachbarn zurück, ich fände es schade, dass meine Sorge um die Sicherheit der Hausbewohner so negativ aufgenommen wurde und dass es sicher möglich wäre, ihrem Kind einen Schlüssel mitzugeben und ihn so befestigen (Schlüsselhalsband, Armband usw.), dass sie ihn nicht verliert. Eine Antwort darauf erhielt ich nicht mehr, auch lief ich den Nachbarn bisher nicht über den Weg. Die Haustür fand ich seither jedoch nicht mehr offen vor. Nun schrieb gestern einer der Nachbarn (der Vorsitzende der Eigentümergemeinschaft), dass er sich meiner Bitte anschliesst. Meine Freude währte jedoch nicht lang, da er 10 Minuten später noch eine Mail folgen liessen, in der er seine Aussage zurücknahm und sich darauf berief, dass er die Argumente der Nachbarin aus der Folgemail später gelesen hätte und sie nachvollziehen könnte. Er meint, dass wir sicher eine Lösung finden würden und mit der Situation klarkommen würden (also bleibt die Tür weiterhin offen).

Ich weiß, dass ich nicht dagegen vorgehen kann, ausser die Tür immer wieder zuzumachen. Trotzdem ärgert es mich ungemein, dass der Egoismus dieser Leute keine Grenzen zu kennen scheint. Vielleicht noch als Info: der Mann ist Rechtsanwalt und man müsste meinen, dass sein Rechts- und Sicherheitsbewusstsein etwas stärker ausgeprägt sein sollte.

Sorry für den langen Text, vielleicht mag der eine oder andere etwas dazu schreiben.

Gruß

Some


P.S.: falls es jemanden komisch vorkommt, dass wir im Haus per Mail kommunizieren: das hat sich bei uns so eingespielt, da fast alle Nachbarn selten zuhause sind und darüber hinaus die meisten kleine Kinder haben und man sich gegenseitig nicht stören möchte. Ein persönliches Gespräch hätte ich dem Mailen vorgezogen, das ist aber, wie gesagt, nicht so einfach.
Someguy ist offline  
Alt 25.08.2016, 11:09 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 25.08.2016, 11:43   #2
Findus
Kater
 
Registriert seit: 09/2008
Ort: am Rhein
Beiträge: 13.023
Zitat:
Zitat von Someguy Beitrag anzeigen
Vor gut einem Jahr fiel mir das erste mal auf, ......Da mir das auf Dauer zu blöd wurde, schrieb ich vor ca. einer Woche eine Rundmail
Also erst mal finde ich es komisch, dass Dir etwas vor einem Jahr auffiel, aber erst vor einer Woche "aktiv" geworden bist und Dein letzter Satz Deines Postings war, dass man nicht miteinander reden könnte....ein bisschen ungeschickt finde ich es, Dinge per Mail anzusprechen anstatt von Angesicht zu Angesicht, was es normalerweise einfacher macht.


Zitat:
Das rief in mir bisher vielleicht mal ein inneres Kopfschütteln hervor, war mir aber im Endeffekt egal.
So "egal", dass Du es hier erwähnst...

Zitat:
Meine Frage: bin ich kleinkariert, oder seht ihr das auch so, dass eine Haustür dafür da ist, um die meiste Zeit über geschlossen zu bleiben und somit ungebetene Gäste fernzuhalten?
Keine Ahnung, wo Du wohnst, denn davon hängt ja auch eine Antwort ab, aber normalerweise sollte eine Haustür geschlossen sein, jedoch nicht tagsüber verschlossen. D.h. klingelnde Besucher müssen ohne Komplikationen Einlass bekommen.

Was sagt denn die Hausordnung?

Zitat:
Davon abgesehen, finde ich es unglaublich egoistisch, wegen seinem eigenen Kind die Sicherheit der anderen Hausbewohner und ihres Eigentums zu gefährden.
Findest Du nicht, dass Du ein wenig Drama schiebst?

Zitat:
Warum zieht man dann nicht in eine EG-Wohnung oder ins eigene Haus und lässt da sämtliche Türen offen?
Warum ziehst Du nicht in ein Haus und schließt da alles ab?

Eure Kommunikation läuft schlecht, jedoch lebt ein Haus mit 6 Parteien davon, dass man kommuniziert und ein nachbarschaftliches Verhältnis pflegt. Ansonsten endet das so wie bei euch und ihr bekommt keine Kompromisse hin.

Zitat:
Vielleicht noch als Info: der Mann ist Rechtsanwalt und man müsste meinen, dass sein Rechts- und Sicherheitsbewusstsein etwas stärker ausgeprägt sein sollte.
Er verstößt nicht gegen Recht wie Du hier suggerieren möchtest...und sein Sicherheitsbewusstsein: Vielleicht bist Du auch übertrieben vorsichtig.

Zitat:
Ein persönliches Gespräch hätte ich dem Mailen vorgezogen, das ist aber, wie gesagt, nicht so einfach
Komisch...ein Jahr keine Möglichkeit gehabt?

Nochmal: So etwas regelt die Hausverwaltung (meist per Hausordnung). Sollte dem Mietvertrag beiliegen...
Findus ist offline  
Alt 25.08.2016, 12:40   #3
PIcasso1989
Der Hund
 
Registriert seit: 07/2009
Ort: BW
Beiträge: 12.505
Gechmacksfrage.

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß diejenigen, die sich selbst und alles Eigentum dauernd einmauern, am häufigsten Opfer werden. Vielleicht, weil irgendwelche bösen Menschen (mit Recht) vermuten, daß dort etwas zu holen wäre.

Ich hab mein Auto, selbst in Neapel, immer offen geparkt.

Die Haustür: Oft nicht verschlossen.

Bei Motorradtouren war das ganze Gepäck - zwangsläufig - wochenlang frei zugängig. Geklaut? Nichts.

Ich meine also, daß Angst fast immer ein schlechter Ratgeber ist.

Dürfte aber eine Mentalitätsfrage sein.
PIcasso1989 ist offline  
Alt 25.08.2016, 12:42   #4
Someguy
Someguysson
Themenstarter
 
Registriert seit: 03/2000
Beiträge: 13.930
Danke für deine Rückmeldung, Findus.

Zitat:
Zitat von Findus Beitrag anzeigen
Also erst mal finde ich es komisch, dass Dir etwas vor einem Jahr auffiel, aber erst vor einer Woche "aktiv" geworden bist und Dein letzter Satz Deines Postings war, dass man nicht miteinander reden könnte....ein bisschen ungeschickt finde ich es, Dinge per Mail anzusprechen anstatt von Angesicht zu Angesicht, was es normalerweise einfacher macht.
Zum einen wusste ich bis vor ein paar Tagen nicht, wer genau es von den Nachbarn gewesen ist. Zum anderen hat man mit einem Neugeborenen wirklich besseres zu tun, als den Nachbarn hinterherzurennen und Privatdetektiv zu spielen. Ausserdem störte mich das Anfangs nicht so extrem, weil ich annahm, dass das bald wieder aufhören wird.

Zitat:
So "egal", dass Du es hier erwähnst...
Was ist denn so schlimm daran, es "hier" zu erwähnen? Siehe es einfach als Beispiel für die Scheissegal-Einstellung der Leute. Ich könnte z.B. auch davon erzählen, dass diese Nachbarn den Müll über Nacht vor die Wohnungstür stellen, egal wie er stinkt, aber das darf ich hier bestimmt auch nicht erwähnen

Zitat:
Keine Ahnung, wo Du wohnst, denn davon hängt ja auch eine Antwort ab, aber normalerweise sollte eine Haustür geschlossen sein, jedoch nicht tagsüber verschlossen. D.h. klingelnde Besucher müssen ohne Komplikationen Einlass bekommen.
Das Haus steht in einer Vorstadt von Köln, direkt an der Grenze zu K. Einem Nachbarn wurde schon zweimal in einem Jahr das ganze Armaturenbrett aus dem Auto geklaut, direkt vor der Haustür. Und in der Nachbarstraße wurde bereits mehrmals in einen Neubau eingebrochen.

Die Tür wird nie verschlossen, das würde ich auch nicht wollen. Die Haustür zu schliessen finde ich jedoch nicht aussergewöhnlich.

Zitat:
Was sagt denn die Hausordnung?
Es gibt keine, da 5 von 6 Bewohnern Eigentümer sind und es nicht für nötig halten, eine HO zu verfassen.

Zitat:
Findest Du nicht, dass Du ein wenig Drama schiebst?
Weil ich keine Lust habe, dass man unsere Sachen aus dem Treppenhaus klaut oder in der Wohnung / im Keller einbricht? Ne, finde ich nicht. Steht deine Haustür permanent offen?

Zitat:
Warum ziehst Du nicht in ein Haus und schließt da alles ab?
Warum sollte ich? Ich verhalte mich nicht so, als würde ich alleine im Haus leben und schliesse die Tür immer. Ist das deiner Meinung nach kein normales Verhalten?

Zitat:
Eure Kommunikation läuft schlecht, jedoch lebt ein Haus mit 6 Parteien davon, dass man kommuniziert und ein nachbarschaftliches Verhältnis pflegt. Ansonsten endet das so wie bei euch und ihr bekommt keine Kompromisse hin.
Fangen wir mal damit an, dass die Nachbarn, um die es hier geht, die anderen Parteien entweder persönlich, per Mail oder per Aushang darüber informiert hätten können/sollen/müssen, dass sie die Haustür nicht mehr schliessen werden. Die haben es ja mitbekommen, dass die Tür immer wieder geschlossen wird, wenn sie auf bleibt und fanden es trotzdem unnötig, die Anderen im Haus darüber zu informieren.

Zitat:
Er verstößt nicht gegen Recht wie Du hier suggerieren möchtest...und sein Sicherheitsbewusstsein: Vielleicht bist Du auch übertrieben vorsichtig.
Weil ich mein Eigentum schützen möchte? Dann bin ich gerne vorsichtig. In die Wohnung der Eltern meiner Ex wurde eingebrochen und was das mit einem Menschen machen kann, konnte ich damals genau beobachten. Die mussten sich darafhin eine andere Wohnung suchen, weil sie es dort nicht mehr aushielten.

Und noch einmal die Frage: steht deine Haustür immer offen?

Zitat:
Komisch...ein Jahr keine Möglichkeit gehabt?
Zitat:
Nochmal: So etwas regelt die Hausverwaltung (meist per Hausordnung). Sollte dem Mietvertrag beiliegen...
siehe oben.
Someguy ist offline  
Alt 25.08.2016, 13:20   #5
dear_ly
となりのトトロ, トトロ♫
 
Registriert seit: 10/2008
Ort: Bavaria/BaWü
Beiträge: 23.943
Bei uns ist das auch so, mein Freund hasst es total. Manchmal steht die Haustür tagsüber komplett offen und wenn er das sieht macht er sie halt zu. Das Einzige was mich genervt hat: Es gab mal eine (sehr süße) Nachbarskatze, die uns und 2 anderen Parteien gerne vor die Tür gepisst hat, weil wir eben auch Katzen haben. Aber die ist mit ihrer Familie nun (leider, denn sie war ansonsten echt süß) weggezogen.
Ansonsten: Fahrräder, Kinderwägen und Co sind vor allem im Brandfall ein Sicherheitsrisiko im Treppenhaus und haben da nichts verloren. ich würde mal sagen lagert das Zeug woanders.
Und ich verstehe auch nicht, wieso jetzt unbedingt dazu erwähnt werden musste, wie das Kind gekleidet war. Dürfen Kinder im Sommer keine Tops und Kurzen Hosen anziehen? Oder muss man das als Erwachsener mit dem Ausdruck "Hot Pants" jetzt wieder sexualisieren? Find ich sehr fragwürdig.
Dass da so ein Hebelchen umgelegt wird lässt sich halt nicht verbieten. Hatten wir in der alten Wohnung auch und hat selbst meinen sonst sehr peniblen Freund nie gestört. Weil man ja auch erst mal nicht sieht, dass die Tür auf ist.
Sperrangelweit die Tür offen stehen zu lassen muss nicht sein. Wird ja aber scheinbar bei dir auch nicht wieder vorkommen.
Wenn du Angst um dein Zeug hast, dann räume es eben rein. Mehr als den "Wir lassen die Tür zu, aber den Hebel oben" Kompromiss kannst du wohl eh nicht erwarten.

Geändert von dear_ly (25.08.2016 um 14:02 Uhr)
dear_ly ist offline  
Alt 25.08.2016, 13:39   #6
QueenBee
Golden Member
 
Registriert seit: 08/2011
Beiträge: 1.110
Also erstmal würde es mich auch nerven, wenn bei uns die Haustür offen stehen würde, da so Einbrechern die erste Hürde genommen wird.
Außerdem schließe ich mich dear_ly an, was das Zustellen des Treppenhauses und Brandschutz angeht.

Was mich interessieren würde: wie sieht es rechtlich mit der Hausratversicherung aus?
Bei mir ist es z. B. so, dass ich für mein Fahrrad eine extra Versicherung bräuchte, die bei Diebstahl zahlt, da es in einem für alle Hausbewohner zugänglichen Bereich steht. Es wäre nur über die Hausrat mitversichert, wenn ich es in einen Kellerraum stellen würde, zu dem nur ich Zugang habe.

Was passiert, wenn bei dir der Kinderwagen oder Roller im Hausflur stehen und gestohlen werden? Wäre das dann überhaupt versichert?

Zum Wohnungseinbruch: gibt es für dich eine Möglichkeit, deine Wohnungstür sicherer zu machen?
QueenBee ist offline  
Alt 25.08.2016, 14:17   #7
002gast
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Mich würde es ebenfalls stören, wenn die Haustür immer offen steht.

Wäre denn eine Abstimmung unter den 6 Parteien möglich?
Also richtig abstimmen: Wieviele sind dafür, wieviele dagegen? Und das als Protokoll festhalten?


Was mich extrem wundert, nebenher gesagt, wer lässt sein Kind (nun 5-6) seit ein paar Jahren alleine auf der Strasse rumlaufen? Dann wäre die Kleine so ungefähr 3,4 gewesen

Das kann doch nicht sein?
Das grenzt an mangelnde Aufsicht!

Aber stören würde mich die dauerhaft offene ( nicht verschlossene Tür) auch.


Aber ausser bindende Abstimmung, dann das Ergebnis dem Hausverwalter oder Eigentümerversammlung mitteilen) fiele mir auch nichts ein.
 
Alt 25.08.2016, 15:30   #8
Someguy
Someguysson
Themenstarter
 
Registriert seit: 03/2000
Beiträge: 13.930
Zitat:
Zitat von PIcasso1989 Beitrag anzeigen
Gechmacksfrage.

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß diejenigen, die sich selbst und alles Eigentum dauernd einmauern, am häufigsten Opfer werden. Vielleicht, weil irgendwelche bösen Menschen (mit Recht) vermuten, daß dort etwas zu holen wäre.
Du meinst jetzt aber hoffentlich nicht so etwas wie Karma? Und es gibt doch einen gewaltigen Unterschied zwischen "einmauern" und ganz normal, wie man es so kennt, die Haustür zuzumachen.

Nach deiner Logik suchen sich die "bösen Menschen" also eher Häuser aus, in denen die Haustür zu ist, oder?

Zitat:
Ich hab mein Auto, selbst in Neapel, immer offen geparkt.
Das ist ja schön, aber in deinem Auto wohnen nun mal keine anderen Menschen Und nur du allein bist für dein Auto verantwortlich und musst mit den Folgen leben, wenn jemand das Auto oder etwas daraus klaut.

Zitat:
Die Haustür: Oft nicht verschlossen.
EFH oder MFH? Bei EFH: siehe Auto. Bei MFH: wenn eine Person entscheidet, dass die Haustür von nun an offenstehen wird, ohne die anderen darüber zu informieren, dann ist das äusserst egoistisch.

Zitat:
Bei Motorradtouren war das ganze Gepäck - zwangsläufig - wochenlang frei zugängig. Geklaut? Nichts.
siehe Auto.

Zitat:
Ich meine also, daß Angst fast immer ein schlechter Ratgeber ist.
Dürfte aber eine Mentalitätsfrage sein.
Ich habe keine Angst, nur ab und zu einwenig Sorge. Und ich kannte es bisher nur so, dass man die Haustür wenigstens zuzieht, wenn man aus dem Haus geht. Es scheint aber aktuell nicht mehr in zu sein, wenn ich das richtig lese.
Someguy ist offline  
Alt 25.08.2016, 15:39   #9
Someguy
Someguysson
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Registriert seit: 03/2000
Beiträge: 13.930
Zitat:
Zitat von dear_ly Beitrag anzeigen
Ansonsten: Fahrräder, Kinderwägen und Co sind vor allem im Brandfall ein Sicherheitsrisiko im Treppenhaus und haben da nichts verloren. ich würde mal sagen lagert das Zeug woanders.
Das würde ich im Normalfall auch sagen, da aber unser Haus über keine Abstellräume verfügt und die Kellerräume so winzig sind, dass da nichts hineinpasst, haben wir uns als Gemeinschaft darauf geeinigt, dass wir bestimmte Sachen, die oft genutzt werden, im Treppenhaus stehen lassen.

Zitat:
Und ich verstehe auch nicht, wieso jetzt unbedingt dazu erwähnt werden musste, wie das Kind gekleidet war. Dürfen Kinder im Sommer keine Tops und Kurzen Hosen anziehen? Oder muss man das als Erwachsener mit dem Ausdruck "Hot Pants" jetzt wieder sexualisieren? Find ich sehr fragwürdig.
Ich hatte es erwähnt, um zu zeigen, dass diese Leute in meinen Augen allgemein sehr leichtsinnig sind. Oder findest du es normal, dass ein 4-5-jähriges Mädchen einen halben Kilometer von zuhause entfernt ohne jegliche Begleitung so angezogen durch die Gegend läuft? Klar, man kann die Augen vor der Realität verschliessen und so tun, als gäbe es keine Pädophilen und es nie zu Übergriffen oder Entführungen gekommen wäre.

Zitat:
Dass da so ein Hebelchen umgelegt wird lässt sich halt nicht verbieten. Hatten wir in der alten Wohnung auch und hat selbst meinen sonst sehr peniblen Freund nie gestört. Weil man ja auch erst mal nicht sieht, dass die Tür auf ist.
Es kommt nicht darauf an, ob es deinen Freund stört oder ob man es sieht, oder nicht. Wenn man ins Haus gelangen will, bietet eine geschlossene Tür eine Hürde, die man erst einmal überwinden muss. Ist sie nicht geschlossen, bietet man einer bestimmten Bevölkerungsgruppe die Möglichkeit, ungestört im Haus rumzustöbern.

Zitat:
Wenn du Angst um dein Zeug hast, dann räume es eben rein. Mehr als den "Wir lassen die Tür zu, aber den Hebel oben" Kompromiss kannst du wohl eh nicht erwarten.
So sieht es wohl aus. Wobei ich mich dann ebenfalls auf das "freie Land" berufen und die Tür auch weiterhin zumachen werde.
Someguy ist offline  
Alt 25.08.2016, 15:42   #10
Someguy
Someguysson
Themenstarter
 
Registriert seit: 03/2000
Beiträge: 13.930
@QueenBee: versicherungstechnisch ist es in einem Mehrfamilienhaus egal, ob die Haustür zu oder auf ist. Im Treppenhaus darf sowieso nichts drin stehen und wird auch nicht ersetzt. Das bedeutet, dass wenn mir wegen der offenen Haustür Sachen geklaut werden, ich auf den Kosten sitzen bleibe.

Aus Versicherersicht ist nur die Wohnungstür relevant. Ist diese ausreichend gesichert und verschlossen, kommt die Versicherung im Einbruchsfall auf. Unsere Türen sind eigentlich recht gut, das Haus ist ca. 5 Jahre alt. Ich bin nicht der Meinung, dass ich etwas an der Wohnungstür ändern müsste.
Someguy ist offline  
Alt 25.08.2016, 15:42 #00
Verbraucherinformant

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