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#1 |
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Member
Registriert seit: 04/2004
Beiträge: 71
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Kampf gegen mich selbst
Es ist schon eine ganze weile her, dass mich meine Freundin verlassen hat, doch erst jetzt scheint es definitiv zu sein. Wir wollten beide den Versuch eines Neuanfangs, doch irgendwie nahm das zu unterschiedlichen Zeitpunkten immer einer von beiden nicht ganz ernst. Ich hatte immer mit dem Sinn zu kämpfen, fragte mich wo das alles hinführt und wie diese „neue“ Art von Beziehung aussehen sollte. Dadurch ergab sich bei mir ein ständiges hin und her. Mal wollte ich es unbedingt und mal nicht mehr mit ihr versuchen. Sie hat sich verändert, genau wie ich, doch jetzt passt es einfach nicht mehr oder besser gesagt, ich weiß nicht wie es passen könnte. Für sie war ich die meiste Zeit nur eine Nebensache. Sie sah es nur als Versuch an und ging eigentlich nur ihren Interessen nach. Das alles summierte sich letzte Woche zusammen und nun wechseln wir kein Wort mehr. Ich denke, dass es nun endlich zu Ende sein sollte, doch diese Zeit mit ihr steht dem im Wege. Solange ich sie nicht sehe geht es mir relativ gut und die ganzen Gedanken an sie tun auch nicht weh, aber wenn ich sie sehe, fühle ich etwas in ihrer Nähe. Es ist schon lange keine Liebe mehr, aber so etwas wie Sehnsucht. Ich gucke auch schon (aber eher passiv) nach einer neuen Freundin. Ein paar Mädels hätten auch Interesse, aber ich weiß, dass es keine gibt, die meine alte Liebe ersetzen kann. Ich kann mir keine Beziehung mit einem anderen Mädel vorstellen. Ich kann mir nicht vorstellen jemals wieder so glücklich zu werden, wie im vergangenen Jahr. Irgendwie kämpfe ich nur mit mir selbst. Ich will eine neue Freundin, aber weiß nicht, ob es überhaupt noch eine für mich gibt. Ich will meine alte Liebe endlich ablegen, aber werde in ihrer Nähe fast immer weich und muss mir richtig einreden, es als abgeschlossen anzusehen. Ich will nur noch weg. Ganz weit weg und irgendwo etwas neues erleben. Diese ganzen Geschichten hier scheinen sich immer wieder zu wiederholen und irgendwie ist alles immer wieder das gleiche. Ich habe einfach keine Lust mehr und komme mir fast schon vor, wie auf einem Selbstfindungstrip. Ist Zeit das einzige, was dagegen hilft?
-Bye Rost- |
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#2 |
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Junior Member
Registriert seit: 06/2004
Beiträge: 26
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hallo habs mal kurz überflogen und denke du steckst in einer ähnlichen situation wie ich gerade. könnte mir eigentlich auch niemand anderst mehr vorstellen und denke nur noch an meine ex. irgendwie möchte ich keine andere finden aber ich weis einfach nicht was ich tun soll. alles was ich möchte ist sie zurück haben. wenn du immer noch so an ihr hängst dann versuch alles zu investieren was dir möglich ist vielleicht klappt es wieder
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#3 |
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Member
Registriert seit: 04/2004
Beiträge: 79
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Oh man Rost,
du sprichst mir so unglaublich aus der Seele. Bei mir ist es eigentlich genauso gelaufen. Ein ständiges hin und her. Fürchterlich das hat mich wirklich fertig gemacht! Ich habe oder hatte die gleichen Gefühle wie du. Ich wollte nur noch weg sie nicht mehr sehen, nicht mehr an sie denken. Ich denke du tust richtig daran dich von ihr fern zu halten. Momentan weiß ich mir auch keinen anderen Rat mehr als ihr völlig aus dem Weg zu gehen. Das macht es zwar nicht leichter für mich da ich trotzdem noch sehr oft an sie denken muss, aber ich durchleide nicht jedesmal die selben Schmerzen wie am ersten Tag. Bei mir ist das auch ein ganz komisches Gemisch aus Gefühlen. Einerseits bin ich unglaublich verletzt und würd sie am lieb zum Teufel wünschen. Wobei diese Gefühle zu Zeit überwiegen. Auf der anderen Seite fehlt sie mir auch sehr. Komischer Weise kann ich mir gar nicht so recht vorstellen mit ihr noch zusammen zusammen zu sein, da sie sich in meinen Augen so negativ verändert hat? Aber du beschreibst das ganz richtig da ist eine unglaubliche Sehnsucht vorhanden? Ich denke da kann dir wirklich nur die Zeit helfen. Halt dich komplett von ihr fern. Ich denke irgendwann kommt der Punkt an dem man wieder Licht am Ende des Tunnels sieht. Ich hätte das auch nicht für möglich gehalten, aber so langsam denke ich komme ich an die Stelle heran wo ich mir vorstellen kann, dass diese Trauer einmal nachlassen wird. Ich spüre, das irgendwann der Punkt kommen wird an dem ich ihr ohne Gefühle des Trauers und des verletzt seins begegnen kann. Doch die einzige Heilung ist in meinen Augen Abstand und zwar total. |
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#4 |
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Member
Registriert seit: 04/2004
Beiträge: 71
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Ein Chaos der Gefühle. Schon eigenartig oder? Vor einiger Zeit philosophierte ich auch über den gedanken, dass es nur mein Frust ist, der sie in ein so schlechtes Licht rückt. Ich trauere ihr aber nicht mehr hinterher, sondern nur noch unsere Zeit. Ich habe eine Weile gebraucht, um dies zu bemerken. Ich denke an diese Zeit zurück, kann mir aber nichtmehr vorstellen, wie es gewesen ist. Diese Gefühle kann ich nicht mehr nachvollziehen. Kann es sein, dass man nach einer längeren Beziehung gefühlskalt werden kann? Mich interessieren andere Mädels nicht wirklich und an einer Beziehung mit meiner Ex habe ich auch nicht mehr wirklich interesse, aufgrund ihrer Veränderung. Wie gesagt, ich kämpfe gegen mich und weiß keinen Ausweg.
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#5 |
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Member
Registriert seit: 04/2004
Beiträge: 79
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Hi Rost auch wenn dir das nicht sehr viel hilft aber ich erlebe das genauso!
Dein Gedanke ist sehr interessant. Ich bin mir sicher, dass meine Trauer und die daraus entstehende Wut sie in ein deutlich negatives Bild gerückt hat. So schrecklich kann sie eigentlich nicht sein sonst wäre ich ja nicht so lange mit ihr glücklich gewesen? Mir geht es da eigentlich ähnlich mit der Gefühlskälte. Ich kann zur Zeit gar nichts empfinden für niemanden. Mädchen interessieren mich wenn überhaupt nur auf sexueller Basis und nicht mal das richtig? Da erkenn ich mich gar nicht wieder Ich vermisse, die Gefühle die ich in dieser Beziehung hatte. Die sind eigentlich total verschwunden und ich frage mich ob ich irgendwann die wunderschöne Zeit die wir hatten wieder spüren kann? Ich denke die Gefühlskälte ist ein Art Schutz des Körpers. Um den ganzen Trennungsschmerz zu ertragen und die neativen Gefühle nicht mehr spüren zu müssen wird man gefühlslos. So lässt sich der Schmerz besser verkraften. Im Gegenzug ist man dann jedoch auch nicht mehr zu positiven Gefühlen in der Lage. Ich dreh mich in der Hinsicht auch immer nur wieder im Kreis und komme nicht voran. Wie ist der Kampf gegen sich selbst und seinen Verstand zu gewinnen? |
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#6 |
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Member
Registriert seit: 04/2004
Beiträge: 71
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@Air
Es ist komisch, aber gleichzeitig auch gut zu lesen, dass es jemanden genauso geht. Deine Texte hätte ich genauso gut schreiben können, weil es mir einfach genauso geht. Ich wüßte auch so gern, wei man diesen kampf gewinnt, vorallem heute. Ich hatte heute mal wieder verpennt und musste per Trabbi los. An einer Kreuzung mit anschließender Steigung habe ich mich jedoch verschalten und wer überhohlt mich ? Dieser Typ von dem mir meine Ex schon soviel erzählt hatte und sie saß daneben. Ich wußte nicht direkt, was ich in diesem Augenblick fühlte. Es war nicht sehr schön, aber auch kein Weltuntergang. Ich glaube ich bin auf dem richtigen Weg. Hast du deine Ex schonmal mit nem anderen gesehen? Andere Mädels interessieren mich auch nur auf sexueller Basis, doch ist glaube ich kein wirkliches Interesse, sondern nur ein Verlangen. Wie gehst du damit um? Bist du bereit für eine intime Nacht oder unterlässt du es, um konsequenzen zu ersparen? Für mich kann ich das nicht so genau sagen, deswegen interessiert mich deine Meinung. Heute war auch der letzte Tag, andem ich sie sehe. Erst irgendwann im August werde ich sie wieder sehen. Ich hatte auch darüber nachgedacht, ob ich sie in einem Monat oder so einfach mal anrufe und wir uns rein platonisch treffen. Einfach um zu sehen, ob ich sie noch ertragen kann. Wäre das ein Fehler oder hattest du schon ähnliche Ideen? Wie lange seit ihr eigentlich schon getrennt? -Bye Rost- |
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#7 |
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Junior Member
Registriert seit: 06/2004
Beiträge: 39
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Hey,
irgendwie ist es interessant, euer "Männergespräch" zu verfolgen und zu sehen, dass ihr euch genauso Gedanken macht... ![]() Mir ging es ziemlich genauso und dieser Satz von Rost gefällt mir ziemlich gut: Ich trauer ihr nicht mehr hinterher, sondern nur noch der gemeinsamen Zeit...Das trifft nämlich gerade auch genau auf mich zu, glaub ich..auch wenn ich lange gebraucht hab, um das zu erkennen... Und was die Sache mit der Gefühlskälte angeht, geb ich Air recht, dass es wohl eine Schutzreaktion des Körpers sein muss, wenn man es zulassen würde, dass einem das alles so nah geht, würde man wahrscheinlich daran zerbrechen und kaputt gehen.. Ich hoffe nur, irgendwann ist man trotzdem wieder für positive Gefühle bereit... ?? Sunnee |
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#8 |
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Member
Registriert seit: 04/2004
Beiträge: 71
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Das hoffen wir alle.
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