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#11 | |
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Senior Member
Registriert seit: 12/2001
Beiträge: 686
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#12 | |||
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Freelance Police
Registriert seit: 07/2001
Beiträge: 3.920
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Zitat:
Zitat:
Aus diesem Grund trennte ich mich von dieser Art des Glaubens. Und ja, das Leben hat einen Sinn. Es ist Unfug den Sinn des Lebens von einem übernatürlichen Wesen abhängig zu machen, die Aufgabe jedes Menschen besteht darin das Beste daraus zu machen. Aber der Geist des Menschen ist so "groß", dass er überheblich die Unsterblichkeit fordert ... denn wie kann es sein, dass der Mensch am Ende seines Lebens einfach verpufft? Das will man nicht akzeptieren. Warum nicht? Zitat:
Wieder schiebt man die Verantwortung auf jemanden ... in diesem Falle auf Gott. Für dieses Konzept habe ich kein Verständnis. |
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#13 | |
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Senior Member
Registriert seit: 08/2004
Beiträge: 377
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Zitat:
Su |
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#14 | |
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Prinzessin auf der Erbse
Registriert seit: 11/2002
Beiträge: 8.795
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#15 |
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Member
Registriert seit: 09/2004
Beiträge: 336
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@ Kuschelsuechtige:
Wenn ich Gott erst gesehen haben muß, um an ihn zu glauben, dann wäre der Glauben kein Glauben mehr! Daß wir die Freiheit besitzen, an Gott zu glauben oder auch nicht, ist schon ein toller Beweis Gottes Gnade! Wir verlangen nach Wundern, um an ihn zu glauben, aber in dem Moment, wo wir von Gott wüssten, fehlte uns ein Stück Freiheit - die Freiheit einen Glauben wählen zu können, die Freiheit mit unserem Leben machen zu können, was wir für richtig halten! @ Schmusetiger: Erstaunlich, daß du mit Garantie sagen kannst, daß es kein Schicksal gibt! Garantieren kannst du für gar nichts! Ich bin nicht allwissend, du nicht und sonst niemand! Niemand weiß alles und alle wissen nichts! Aber ich toleriere deinen Glauben! @ Expat: Du brauchst mir kein Bedauern auszusprechen, weil ich finde, daß der Thread nicht schlecht für mich verläuft! Ich bin hier nicht der einzige, der an Schicksal glaubt, und viele tun das auch in der heutigen Generation noch! Ganz im Gegenteil: Trotz vieler Kirchenausstiege suchen viele verzweifelt an einen Glauben, an den sie sich festhalten können, deshalb haben Sekten und zweifelhafte Glaubensgemeinschaften wie Scientology immer größer werdenden Zuwachs! Und selbst wenn keiner meinen Blickwinkel teilen könnte, würde mich das nicht demütigen oder meinen Glauben in Frage stellen lassen! Jedem das Seine! |
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#16 |
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Junior Member
Registriert seit: 08/2004
Beiträge: 13
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Hi erstmal,
ich bin noch recht neu hier, aber bei dem thema muss ich einfach was dazu loswerden. Ich bin hier scheinbar einer der wenigen gläubigen menschen! Diskusionen hin oder her, ich habe es für mich entscheiden und habe diesen weg bis heute noch nie berreut. Missionierungsversuche werd ich deshalb auch hier keine starten, sie sind eh meist vergebens..... aber nun zum thema: Ich denke das duch alles was ich im letzten jahr wegen der "großen liebe" duchgemacht habe, hat meinen glauben klar gestärkt. Sicher war es deshalb nicht leichter, aber ich hab einen klaren sinn darin erkennen können, allerdings erst nachdem ich es überstanden hatte ![]() wenn du noch mehr wissen willst, dann kannst auch ne pm schicken |
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#17 |
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Member
Registriert seit: 01/2004
Beiträge: 308
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hmm... ich denke, ganz egal ob es gott gibt oder nicht, glaubt man offiziellen verlautbarungen, wurden wir als menschen mit freiem willen geschaffen... und als solchen glaube ich nicht an einen von gott auferlegten "sinn des lebens" oder gar eine bestimmung. ich denke, wir alle müssen unserem leben einen sinn geben, damit es einen sinn bekommt. ich glaube auch nicht, dass gott sich großartig in unser leben einmischt... ergo: wenn in einer beziehung etwas schief läuft, mache ich gott nicht dafür verantwortlich, verfluche ihn nicht und bitte ihn auch nicht um hilfe.
--- "Schmerz ist Gottes Megaphon" (C.S. Lewis) |
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#18 |
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Junior Member
Registriert seit: 09/2004
Beiträge: 2
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Hallo!
Bin neu hier und hier ist nun mein erster Beitrag: Dieses Thema beschäftigt mich auch ungemein. Meine Situation ist folgende: Ich habe vor einem halben Jahr meine große Liebe gefunden, unsere erste Begegnung war in der Tat derart wundervoll, dass wir beide immer der Meinung waren, das war Schicksal, wir sollten uns finden. Wir erkannten gleiche Gefühle, gleiches Denken, gleichen Schmerz, wir waren füreinander geschaffen und wir haben uns so unglaublich geliebt. Bis vor vier Wochen, als er mir schlicht mitteilte, dass er wieder alleine will, weil er nachgedacht habe und festgestellt habe, dass er mich nicht mehr liebt. Keine weitere Erklärung, nichts, nichteinmal Kontakt will er noch zu mir. Ich habe keine Ahnung, was geschehen ist. Ich glaube an Schicksal, ich glaube fest daran und ich glaube nach wie vor, dass er mir begegnen sollte, ich weiß nur nicht warum er mich verlassen mußte. Das macht alles keinen Sinn. Immer und immer wieder denke ich darüber nach, was das alles für einen Sinn haben soll. Ich finde ihn nicht. Mein Fazit: Wenn ich ihn einfach nur gennengelernt habe, um ihn nun den rest meines Lebens zu vermissen, dann ist Schicksal und derjenige, der die Fäden in der Hand hält einfach nur grausam, grausamer als jeder Mensch. Dementsprechend hoffe ich, dass das Leben einfach bitte nur aus Zufällen besteht! Vielleicht werde ich den Sinn von all dem irgendwann erkennen, vielleicht treffe ich irgendwann jemanden und erkenne, er ist der richtige, davor habe ich mir letztlich doch nur geirrt. Aber auch dann frage ich mich, war es notwendig, dass ich so leiden musste?!? |
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#19 |
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Member
Registriert seit: 01/2004
Beiträge: 308
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genau aus dem grund verweigere ich die auffassung, dass unser leben vorherbestimmt ist... mit oder ohne gott... mal ganz davon abgesehen, dass laut bibel gott dem menschen einen freien willen verpasst hat... hätte er das mal nur nicht getan
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#20 |
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Cosmic Hobo
Registriert seit: 03/2004
Beiträge: 2.723
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@ Mrs.Rossi: Ich kann deine Empfindungen sehr gut verstehen, da ich ungefähr dasselbe durchmachen musste und darum möchte ich dir versuchen Antworten auf deine Fragen zu geben.
Bevor ich mit meiner Ex-Freundin zusammen kam, hatte ich mit Religion gar nichts zu tun. Gott, Glaube und die Kirche waren Dinge, die in meinem Leben keine Rolle gespielt haben und ich definierte mich selbst als überzeugten Atheisten. Die erste Zeit unserer Beziehung war einfach nur grausam, und das lag nicht an ihr. Die genauen Einzelheiten tun nichts zur Sache, aber ich habe sie auf die übelste Weise hintergangen und ausgenutzt. Ihre Freunde rieten ihr darum, mich sofort zu verlassen, da ich sie mit jedem Tag noch mehr kaputt machen würde. Doch sie blieb bei mir, weil sie an mich glaubte. Sie glaubte, dass sich tief in mir drin ein ganz anderer Mensch verbarg, dem man nur die Möglichkeit geben müsse, sich zu entfalten. Selbstverständlich kümmerte mich diese Einstellung einen Scheißdreck, doch plötzlich bemerkte ich wie ich mich veränderte. Dieser Umbruch kam nicht plötzlich sondern stellte sich als schleichender Prozeß dar und begann damit, dass ich auf einmal anfing Kurzgeschichten zu schreiben. Ihre großen leuchtenden Augen, wurden für mich zum Tor der Welt und immer wenn ich sie anblickte, beflügelten mich so viele Ideen und so viele Kräfte, von denen ich nie zu träumen gewagt hätte. Dabei wurde mir langsam klar, was für kleinkarierte, arrogante und völlig belanglose Meinungen ich gehabt hatte und das es hinter dem Horizont des Sichtbaren und des Beweisens so viel mehr zu erfahren gibt. Nur leider kam meine Veränderung etwas zu spät und sie entschloß sich dann doch all den Wunden nachzugeben, die ich ihr zugefügt hatte und trennte sich von mir. Die Zeit nach der Trennung war das Grausamste, was ich je durchgemacht habe. Ich litt unter chronischer Schlaflosigkeit und all der Frust und der Haß auf die Ex, die Welt und die Liebe hätte mich beinahe aufgefressen. Immer wieder stellte ich mir die gleichen Fragen: Warum Trennung? Hat das Leben noch einen Sinn?? Ist nicht die ganze Welt in Wahrheit ein grausames Loch, in dem niemand den Mut hat, wirklich glücklich zu werden??? Die Antwort darauf ist tiefe Dankbarkeit für meine Erfahrung. Mir wurde klar, dass ich schwach wäre, wenn ich vor diesem Schmerz kapituliert hätte und darum werde ich nie wieder jemandem so verletzen, wie ich es früher getan hätte, denn nun weiß ich endlich, was wirklicher Schmerz bedeutet. Zusätzlich gab mir die Trennung zu meiner Freundin die Kraft und Weitsicht meine Liebe nicht nur auf sie zu beschränken sondern auch auf alle anderen Menschen auszudehnen. Ich bin absolut kein Heiliger, doch die Toleranz und Offenheit aus der Liebe die mir zu teil wurde, muss ich mir als Beispiel nehmen und andere Menschen daran teil haben lassen, denn sonst hat all meine Erfahrung mit meiner Ex-Freundin keinen Sinn gehabt. Als mir das klar wurde, wurde ich gläubig- und ich bin bis heute zu tiefst dankbar und voller Demut, dass mir so viel Liebe und Leben eingehaucht wurde und darum studiere ich auch evangelische Theologie auf Lehramt. Ich habe gerade ein Praktikum in einer Berufsschule gemacht und dabei bemerkt, dass Gott nicht tot ist, im Gegenteil: Er schwebt unsichtbar über jeden von uns mit und hat einfach bei vielen noch keinen Landeplatz gefunden. Man muss die Inhalte der Theolgie nur interessant präsentieren, dann können die Leute damit auch was anfangen und ich merke immer wieder, wie die Schüler, wenn ich über den Glauben erzähle, anfangen sich plötzlich dafür zu interessieren, weil sie merken, dass ich keiner bin, der ihnen seelenlose Dogmen um die Ohren schlägt sondern jemand, der aus Leidenschaft redet, weil seine Persönlichkeit mit dem Glauben verwurzelt ist. Darum werde ich auch von vielen gedrängt, Theologie auf Pfarramt zu studieren, doch bis jetzt habe ich immer noch Angst, dass mich das System "versaut". Du stellst also zu Recht die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes Mrs.Rossi, aber im nachhinein betrachtet bin ich nur durch beides so weit voran gekommen. Liebe und Schmerz haben mich zusammen belehrt und es kommt immer darauf an, was wir mit diesen Gaben anstellen und ob wir sie zum Guten nutzen. Letzten Endes sind Leid und Freude vielleicht nur zwei Seiten der selben Medaille. |
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