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Die Richtige, bedingungslose Liebe (Vorsicht langer Text)
Die Richtige Teil 1
Hallo, da ich neu in diesem Forum bin, möchte ich mich zunächst vorstellen. Ich heiße Sebastian und bin 21 Jahre jung. Arbeite derzeit Freiberuflich in der EDV, 3 Jahre nun schon als [Aushilfs]-Altenpfleger (nicht gelernt) und da bekanntlich alle guten Dinge Drei sind bin ich noch Abiturient im 7ten Semester. (13te Klasse, 1tes Halbjahr) Meine Lebenssituation ist im großen folgendermaßen: Ich stehe morgens zwischen 8 Uhr und 9 Uhr auf und fahre zur Arbeit (EDV). Dort verbleibe ich meistens bis ca. 14/15 Uhr und begebe mich nach Hause, um etwas zu essen. Anschließend war es bisher immer so das ich mich für 2 Stunden mit meiner Freundin traf (jetzt EX) und dann in die Schule musste, bis 22:15. Nach der Schule treffe ich mich immer meinem besten Freund, mit dem schaue ich dann immer ungefähr bis 3 Uhr, manchmal auch 4 Uhr fern (spielen auf seiner XBOX-Konsole oder schauen vorallem gerne Comedy-Sendungen). Er raucht für sein Leben täglich mehrere Joints, bei denen ich nicht Nein sage weil man dann völlig abschalten kann (entspannen). Dann schlafe ich meist 4 oder 5 Stunden und der Spaß beginnt von vorne. Dies geht jetzt nun schon fast 3 Jahre so... Aber nun zu meinem Problem: Vor fast etwas mehr wie einem Jahr lernte ich auf dem Geburtstag meines besten Freundes (damals hatte er noch mehr mit anderen Menschen zu tun, heute versauert er zumeist zu Hause) ein Mädchen kennen welches mir auf Anhieb gefiel. Damals noch aber war sie an jemanden anders interessiert und so vergaß ich sie nach der Feier auch wieder. (Es dauerte nat. seine wenige Tage aber es war nichts Schwerwiegendes.) 5 Monate später wollten ein paar Freunde von mir in die Disco fahren und mit von der Partie war ein Mädchen dessen Freundin zu Hause vor Liebeskummer weinte und ich veranlasste den Versuch sie zu überreden mit zu kommen. Noch wusste ich allerdings nicht wer gemeint war, selbst als wir sie abholten war ich mir nicht bewusst wer sie ist. Erst als wir an der Disco ankamen (sie fuhr in einem anderen Auto mit) erkannte sie mich wohl und kam zu mir an. Vielleicht lag es aber auch daran, dass alle in Reih und Glied zum Eingang marschierten, während der Platz neben mir noch frei war. Sie sprach mich an und ich erkannte sie noch immer nicht wieder. Erst als sie es Ansprach, ob wir uns nicht kennen würden, zündete es bei mir. Sie sprach es zu erst an - und wir fingen von Anfang an ein tolles Gespräch an, welches über den ganzen Abend verlief. Nebst unseren Gesprächen waren wir natürlich nicht davon abgehalten zu feiern und zu tanzen. Also hatten wir einen äußerst wunderschönen "ersten" Abend miteinander. Aber es sollte noch eine Woche vergehen bis etwas passiert. In der einen Woche rief ich sie einmal an um sie zu fragen, ob sie denn auch auf den Geburtstag eines gemeinsamen Freundes, am Wochenende, ginge. Sie bejahte es und mein Bauchkribbeln wurde immer stärker. Ich erinnere mich noch wie ich zu meinem besten Kumpel sagte, "Ich weiß nicht woher, warum, wieso, aber ich habe das Gefühl das mit ihr wird etwas ganz Besonderes.". Dieser Satz mag mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Dann kam das Wochenende, die Party war am 12. Dezember 2003. Es war wie ein Instinkt, ein wissendes Gefühl, kein Zweifel - ich wusste sie empfände das Gleiche. So sollte es auch kommen - sie saß sich irgendwann auf meinen Schoß und fing an, ohne nur irgendwelche vorherige Zeichen zu machen, mich zu küssen. Wir küsstens uns ewige Minuten lang bis zum ersten Atemzug. Es sollte das sinnlichste, einprägsamste und beste Gefühl in mir auslösen was ich bisher in meinem Leben zu spüren bedurfte. Da wir beide dort über Nacht verblieben, schlief ich auch mit ihr einem Bett, allerdings sexuellen Akt (das wollte ich auch nicht). Kurze Randbemerkung, bis dato hatte ich erst einmal in meinem Leben Geschlechtsverkehr und dieser war äußerst negativ da die Frau Probleme mit ihrem eigenem Körper hatte und total verkrampft war. Wir hatten also einen wunderbaren gemeinsamen Abend, eine tolle Nacht und einen ebenso schönen Morgen. In mir schossen die Glückshormone wie wild um sich und in den nachfolgenden Tagen kamen wir uns immer näher. Am dem zweiten Weihnachtstag fuhr ich zu ihr und sie hatte ihr Zimmer in ein liebevolles Weihnachtliches Ambiente mit sinnlichen Liebesrosen, Kerzen ect. dekoriert. Es war traumhaft. Kurz vor Sylvster schliefen wir auch miteinander und wir wollten gar nicht mehr aufhören. Unsere gemeinsame Beziehung gestaltete sich immer mehr zu einem miteinander und schon früh merkten wir das wir über alles Reden können und es auch tun. Wir nahmen uns zum Ziel immer offen und ehrlich zu sein, was uns beiden und der Beziehung sehr gut tat. Etwas anderes, wovon ich zunächst überrascht war, war die Lust aufeinander. Wir schliefen fast jeden Tag miteinander und lebten uns richtig aus. Dies ging fast 6 Monate so, aber immer mit stabilen Grundlagewerten in der Beziehung. Sprich wir waren wie füreinander geschaffen. Sie war wie ein bester Kumpel vom Mensch her und die Liebe machte alles noch so wunderbarer. Natürlich erlebten wir auch Höhen und Tiefen, meine Eifersucht spielte da sicherlich eine Rolle, aber wir wussten uns stets zu schätzen und hingen unglaublich aneinander. Sie war die Frau die ich schon immer gesucht habe, dazu ein weiterer kleiner Exkurs in mein Leben: Als ich 18 Jahre wurde erlebte ich bereits meine erste große Liebe. Diese endete in einem Desaster (Sie ging mir mit einem Klassenkameraden fremd, sie war in der gleichen Klasse wie ich.) und hatte mich vollkommen aus der Lebensbahn geworfen. Ich brach die Schule ab und brauchte mehr als ein Jahr um darüber hinweg zu kommen. Es sollten aber 2 Jahre vergehen ehe ich meine jetzige Ex-Freundin kennenlernte. Ich sprach mit ihr über all das und sie verstand mich wie sonst noch nie jemand zuvor. Sie hatte nicht nur Mitgefühl sondern sie hasste die Frau die mir das antat. Es tat sehr gut solche Unterstützung zu erhalten, denn es war nicht immer leicht gewisse Parallelen zu meiner alten Beziehung einfach so hinzunehmen. Aber es war umso besser dass sie über alles Bescheid wusste und sich in meinen Kopf hineinversetzen konnte. Kurz: Sie half mir im Endeffekt erst wirklich über die alte Beziehung hinweg zu kommen indem sie mir stets in den gewissen Situationen zur Seite stand. Mit der Zeit lebten wir uns immer mehr und immer mehr in ein gemeinsames Leben, am Anfang noch bestanden wir beide darauf stets genügend Freiraum für persönliche Vorlieben und Freunde zu haben. Wir trafen uns eigentlich jeden Tag, immer nur für 2 oder 3 Stunden da ich danach stets in die Schule musste. Wir hatten aber stets genügend Zeit für unsere Gespräche und unseren Sex. Vorallem unser Wochenende war von Traditionen belegt. Ich musste jeden zweiten Freitag in die Schule, also einigten wir uns darauf das sie Freitags stets etwas mir ihren Freundinnen unternimmt (nicht selten Disco bzw Party) und der Samstag sowie Sonntag uns vorbehalten ist. Samstag war immer ein offener Tag, an dem war nichts geplant - wir taten immer das was so anstand - zusammen. Sonntag aber war unser fauler Tag, sonntags lagen wir eigentlich immer den ganzen Tag im Bett. Schauten fern, unterhielten uns und tauschten nicht zu knapp Zärtlichkeiten aus. Abends dann war es wirklich Tradition dass sie einen Film im Fernsehen aussuchte, der nat. auch mir gefallen musste, und wir den gemeinsam schauten. Zu guter Letzt brachte ich sie danach nach Hause. (Sie wohnt nur knapp 5km von mir entfernt, 5-10 Min. mit dem Auto) So verlief im Grunde unsere Beziehung. Natürlich standen hier und da auch Feiern oder Discobesuche an. Im Sommer dann beschlossen wir gemeinsam in Urlaub zu fliegen. Wir arbeiteten beide hart darauf hin und es gelang uns gegen Ende der Sommerferien für eine Woche nach Spanien zu fliegen (Nerja, 50km westlich von Malaga). Vorallem sie arbeitete für ihre Verhältnisse hart dafür, da sie noch nie zuvor gearbeitet hatte. Dieses gemeinsame auf ein Ziel hinarbeiten festigte unsere Beziehung mehr und mehr, obwohl diese schon einen standfesten Boden hatte. Ausserdem sah sie ihre Eltern, einschließlich der Urlaubszeit, 4 Wochen nicht. Dann war es soweit, wir erlebten eine traumhafte schöne Woche in Spanien. Jeder der sich das Paradies auf Erden vorstellen kann, kann sich vorstellen wie es uns erging. Wir erlebten Sonne, Strand & Meer, das traumhafte Umherschlendern in einer kleinen spanischen Stadt bei Nacht. Zahlreiche romantische Spaziergänge im Mondlicht, am Meer. Vorallem aber auch jede Menge Spaß im Hotelpool. Wir waren zu 100% einfach Wir. Wir gehörten mehr denn je zusammen. Die Überraschung kam dann nach dem Urlaub. Wir sprachen natürlich schon vorher drüber, aber wir konnten nichts an den Tatsachen ändern. Ich weiß noch wie ich ihr eines Tages sagte das ich gewaltige Angst habe, auf das was nach dem Urlaub kommt. Die Schule fängt wieder an, sie wird im November 18 Jahre jung und wird ihren Führerschein erhalten. Ich wusste dass zahlreiche Veränderungen kommen werden und ich hatte Angst um sie. Ich gestand ihr das. Ich gestand ihr meine Vermutungen, dass sie in der nächsten Zeit den Wink der "Freiheit" immer mehr spüren werden will. Ich gestand ihr, dass ich das Gefühl habe, dass sie mich verlassen wird. Sie antwortete das sie sich das nicht vorstellen kann, ohne mich. Ich sei ihr wichtigster Mensch im Leben und so unheimlich wichtig - sie könne es sich ohne mich gar nimmer mehr vorstellen. Es tat natürlich gut etwas in der Art zu hören. Doch meine Gefühle sollten sich nicht täuschen... |
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Registriert seit: 10/2004
Beiträge: 53
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Die Richtige Teil 2
Die Richtige Teil 2
Unsere neuen Stundepläne waren nicht besonders auf uns abgestimmt. Lediglich am Montag und am Donnerstag, sowie kurz am Dienstag blieb uns gemeinsam Zeit (neben dem Wochenende). Allerdings waren wir schon dermaßen auf unsere gemeinsame Zeit abgestimmt das wir damit nicht klar kamen. Wir vermissten uns abgöttisch. Es war wirklich schwer den aufgezwungenen Abstand hinzunehmen und ich hatte bei Leibe nicht nur einmal den Gedanken die Schule von abends auf morgens umzulegen. Doch immer wieder besinnte ich mich das du nicht nochmal den Fehler machst, die Schule wegen einer Frau zu vernachlässigen oder die Art der Schule zu verändern. Leicht war es sicher nicht. Es dauerte keine drei Wochen, wir hatten unser erstes schweres Beziehungsgespräch. Alles fing eigentlich damit an dass ich nicht einsehen konnte, dass sie ihre Hausaufgaben nicht auf den Abend verschieben kann während ich in der Schule bin. Somit hätten wir uns jeden Tag sehen können... Sie gestand mir dass sie nicht mehr wüsste ob ihre Gefühle noch für eine Beziehung ausreichten. Es warf mich aus der Bahn, es war nicht so wie man es sonst hört. Ich liebe dich nicht mehr, tschüß. Sie wollte es selber nicht wahrhaben. Sie kämpfte dagegen an, sie wollte Gefühle haben - aber es waren nicht genügend um die Beziehung in ihren Augen so weiterzuführen. Sie sagte mir nicht nur einmal wie wichtig ich ihr sei. Sie sagte mir nicht nur einmal dass sie sich ein Leben ohne mich nicht vorstellen könne. Aber sie sagte mir auch nicht nur einmal dass ihre Gefühle nicht mehr für die Beziehung ausreichen. Es hat mich getroffen, wie ein Pfeil der mitten durch das Herz ging. Plötzlich war das Vermutete Realtät. Es dauerte bis ich mir das eingestehen konnte. Es dauerte ehe ich die Tatsachen wahrhaben wollte. Aber ich kann es heute immer noch nicht fassen. Da ist sie, die Frau mit der du genau auf einer Wellenlänge liegst. Die Frau die die gemeinsamen Freunde hat wie du. Die Frau du unheimlich gut aussieht und dazu auch noch Verstand hat. (Damit meine ich nicht das alle gutaussehenden Frauen keinen haben.) Die Frau die eine offene Einstellung gegenüber Sex in der Beziehung hat. Einfach die Frau mit der Mann sich schon immer gewünscht hat. Und da geht sie, die Frau die du über alles geliebt hast. Langsam des Weges aber unaufhaltbar. Es war ein Donnerstag an dem alles geschah, am "übernächsten" Dienstag einigten wir uns darauf eine kleine Pause bis Montag der darauffolgenden Woche zu machen. Aber sie bestand darauf, sollte jemand von uns beiden das Verlangen spüren sich zu melden so sollte er das tun. Es wurd Donnerstag und ich hielt diese Stille in meinem Leben nicht mehr aus. Es waren gerade einmal 2 Tage vergangen und ich rief sie vor der Schule an. Zufäligerweise wollte auch sie sich gerade melden (ehrlich gemeint) und wir fanden das Gespräch am Telefon. Ich fragte sie ob wir uns nicht treffen könnten aber sie wollte zunächst (im Sinne unserer Abmachung) nur am Telefon reden. Nach einer halben Stunde aber ergriff sie nochmal das Thema und fragte mich ob ich nicht kommen wolle. Natürlich erfreute es mich das zu hören, auch wenn es mir grottenschlecht im Grunde ging, aber ich hatte eine Möglichkeit sie wiederzusehen. Ich fuhr zu ihr, ließ die Schule sausen - und wir redeten in nächster Nähe weiter. Wir kuschelten im Bett und sprachen uns aus, erlebten aber auch einen teils lustigen Abend und sie sagte mir, wenn ihr es so ginge wie jetzt dann sollen wir uns nicht trennen. Aber die Entscheidung sollte erst, laut unserer Abmachung, am Montag getroffen werden. Dennoch schöpfte ich Mut. Ich fuhr um 20:30 dann von ihr los (sie musste sich auf die Schule vorbereiten) und besuchte guter Laune dann noch die letzten beiden Stunden meiner Schule. Am nächsten Tag ging ich nicht zur Arbeit weil ich unbedingt mal ausschlafen wollte, schon lange machte ich das nicht mehr, und um 15:20 Uhr bekam ich einen Anruf. Sie war dran und schießte los, sie hätte eine gute Nachricht. Sie wollte es auf alle Fälle nochmal mit uns versuchen. Ich sei ihr so wichtig und sie hoffte darauf das es im Moment einfach nur eine Phase bei ihr sei. Aber es sollte noch besser kommen, am Abend dann, nach der Schule rief sie mich an ob ich nicht zu ihr auf einen Geburtstag kommen könnte und wir anschließend in die Disco fahren könnten. Viele Freunde von mir und ihr seien auch dort. Ich war natürlich überglücklich über diese Nachricht und da ich sowieso schon überlegte ob ich nich zu meinen Freunden in die Disco fahre, (Übrigens, Disco ist übertrieben, ist ein kleiner Schuppen in dem man sich kaum bewegen kann und sich eigentlich alle Leute besaufen.) erfreute es mich noch mehr. Ich fuhr also los, war dann mit ihr noch eine Stunde auf der Geburtstagsfeier irgendeiner Klassenkameradin von ihr - und alle freuten sich so sehr für uns, da sie natürlich die Probleme zwischen Ihr und mir mitbekamen. Sie war auch wieder wie früher und ich genoß es. Ich war wieder guter Hoffnung. Ich dachte wirklich, hey - das habt ihr jetzt überstanden. Ab nun geht es wieder bergauf. Denn, vor genau 3 Jahren passierte mir im Grunde genau das gleiche...damals eben mit keinem Erfolg. Wir erlebten also einen wunderschönen, liebevollen und lustigen Abend. Am Samstag und Sonntag allerdings hatte sie keine Zeit da sie auf den Geburtstag ihres Opa's mit der Familie wegfuhr, wir sprachen nur einmal am Samstag miteinander per Telefon und SMS. Am Montag dann sahen wir uns wieder, leider nur für Eine oder für zwei Stunden, aber es war trotzdem toll. Und dann kam wieder der Donnerstag. Wir hatten schon feste Pläne was den Donnerstag und dieses Wochenende anging. Donnerstag wollten wir in die Stadt fahren und ein wenig einkaufen (Haarspray ect.) und am Samstag würden wir gemeinsam auf eine Geburtstagsparty gehen, sie würde anschließend bei mir schlafen und am Sonntag würden wir zusammen mit meiner Familie den 50ten Geburtstag meines Vaters feiern. Doch es sollte alles anders kommen als geplant. Ich musste am Donnerstag im Altersheim arbeiten, zufälligerweise liegt ihre Schule ganz in der Nähe. Noch zufälliger lag mein Arbeitsende und ihr Schulschluss genau beisammen und ich holte sie nach der Schule ab. Brachte sie nach Hause, fuhr kurz nach mir um zu duschen und kam zu ihr zurück. Wir wollten eigentlch sofort losfahren, aber irgendwie verlor ich die Lust und wir beschlossen bei ihr zu bleiben. Sie räumte zunächst schnell ihr Zimmer auf, während ich fernsah (ich hätte ihr geholfen, aber das hatte sie noch nie gemocht). Dann legte sie sich neben mich aber in einer anderen Art und Weise als sonst und ich sagte des spaßeshalber zu ihr "Magst mich nich mehr oder wie?". Ich sah keinen tiefgründigen Sinn in der Aussage da ich mir bereits so sicher war dass wir die Probleme bewältigt hätten. Aber sie fing dann plötzlich an. "Bei mir kommt nichts.", waren ihre Worte. Es saß wieder tief und fest in meinem Herzen. Es verschlug mir die Sprache. Sie war sich sicher, bei ihr bauen sich keine Gefühle mehr auf. Ich war sauer, ich war mir so sicher das es wieder was wird. Ich war stinksauer, auf mich und auf sie. Allerdings blieb ich ruhig und sachlich. Ich fragte sie ob sie sich wirklich sicher sei, sie wisse ja wenn Schluß ist, ist Schluß. Dann werden wir uns nie wiedersehen und mehr als Erinnerungen bleiben uns nicht. Dies war meine Einstellung mit der ich sie bereits am Anfang des Konfliktes bekannt gemacht hatte. Aber sie sei sich sicher, noch immer sei ich ihr wichtigster Mensch im Leben, noch immer war es eine tolle Zeit, noch immer kann sie sich ein Leben ohne mich nicht vorstellen. Aber mehr als Freundschaft sei nicht mehr drin. Ich respektierte ihren Entschluß. Ich nahm sie ein letztes Mal in den Arm, wünschte ihr noch einen schönen 18ten Geburtstag, ein tolles Weihnachten, ein gutes Abitur und ein schönes Leben. Ich ging hinaus, ein letzter Kuß, ein letzter Blick und ich ging. Ich setzte mich ins Auto, ich schaute nicht zurück, aber dann fiel es mir ein. Du musst dich noch von ihrer Schwester verabschieden, auch wenn du nicht viel mit ihr zu tun hattest, irgendwie hatte auch sie einen Weg in dein Herz gefunden, freundschaftlicher Art und Weise versteht sich und du musst dich von ihr verabschieden. Ich ging zurück zur Tür, diesmal war es die Haupteingangstür, ich klingelte und es dauerte weniger als eine Sekunde als sie aufging. Vor mir stand meine Ex, weinend und ich blickte zu ihr auf - "Ich will mich nur noch bei deiner Schwester verabschieden.". Sie kam auch sofort an die Tür und wir drückten uns lange und innig. Sie war natürlich überrascht aber begriff schnell. Ein letzter kurzer Blick in das Gesicht meiner Ex-Freundin, ein höllisches Stechen in meinem Herzen und ich drehte mich, fuhr los. Ich schaute nicht zurück - ich schaffte es nicht. Wir haben jetzt Sonntag, das alles passierte vor 3 Tagen. Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit. Ich habe das Gefühl das ich alles geträumt habe. Alles, einschließlich der Beziehung. Dennoch bin ich gekränkt und verletzt. Aber ich bekam schon am Freitag und gestern dieses Gefühl, du machst einen Fehler. Ich war gestern bei ihr, überraschend und bei ihr nicht angekündigt. Ich kämpfte um den Entschluß es zu tun aber ich war mir dann sicher. Mach es, fahr zu ihr und sag ihr. Ja, du willst eine Freundschaft. Ja, lass uns versuchen Freunde zu bleiben. Liebe mag vergehen, aber ich möchte so einen tollen Menschen wie dich nicht in meinem Leben missen. Sie war erleichtert und glücklich über meine Entscheidung. Ich sagte ihr aber auch dass es nicht so einfach ist wie es sich anhört. Wir können nicht von eben auf jetzt einfach nur Freunde sein. Wir müssen es langsam angehen. Und ehe ich es aussprach, einigten wir uns dass sie mich nächste Woche mal anruft. |
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#3 |
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Member
Registriert seit: 10/2004
Beiträge: 53
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Die Richtige Teil 3
Die Richtige Teil 3
Ich möchte aber noch anmerken, ich glaube nicht mehr an die 2te Chance. Es ist nicht meine Absicht sie zurück zu gewinnen. Ich will sie nur nicht noch als Menschen verlieren der mir genauso viel Wert ist wie sie als meine Partnerin. In diesem Sinne Sebastian (Ich musste mir das einfach von der Seele sprechen, Kommentare erwünscht.) |
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#4 |
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Golden Member
Registriert seit: 07/2004
Beiträge: 1.022
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Ich hab mir jetzt mal die Zeit genommen dies zu lesen, und muss sagen bis auf ein paar abweichungen, könnte es die geschichte meiner Trennung sein.
Nur dass wir keine Freunde mehr sind. (von ihr kommt nix, also werd ich auch nicht mehr versuchen einen schritt auf sie zu zugehen) Ich finde den Entschluß der Freundschaft klasse, nur wie wirds dir dabei gehen? Schonmal daran gedacht, dsas eine Freundschaft nicht möglich ist, wenn einer mehr empfindet als eben diese Freundschaft? Meine ex was heute genau 3 moante her ist, verlangte es nach mehr freiheit. Ich kann dieses Wort nicht mehr hören. Tu dir einen gefallen, löse dich soweit es geht von ihr. ansonsten wird diese Freundschaft nicht lang bestehen. Klingt paradox ich weiß, es ist aber erst möglich wenn beide dasselbe empfinden und keiner versucht, den anderen wieder zu gewinnen. Viel Glück für dein Abi und deinen restl. Weg DP |
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#5 |
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Member
Registriert seit: 10/2004
Beiträge: 53
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Danke,
was die Gefühle angeht, klar - so schnell gehen die nicht einfach weg. Aber ich denke ich bin auf dem besten Weg. Wenn ich mir vorstelle wie sie und ich als Freunde eine Menge lustige Sachen, tolle Sachen miteinander erleben, gefällt mir dieser Gedanke richtig gut. Klar wird es Anfangs hart, es muss mir gelingen sie aus meinem Herzen soweit herauszubannen, so dass nur noch der Teil der Freundschaft übrigbleibt. Das einzige Problem was das alles wohl ein wenig verzögern wird, sind die Gedanken die ich morgens nach dem Aufwachen zu hegen pflege. Offensichtlich scheine ich in den Nächten sehr verarbeitende Träume zu haben, allerdings - ich konnte mich in meinem ganzen Leben schon immer so gut wie gar nicht an Träume erinnern. Vielleicht ein oder maximal zweimal in einem Monat, des öfteren auch gar nicht. Hat sicherlich auch positive Seiten, aber ich empfände es sicherlich positiver wenn ich morgens wüsste warum ich aufwache und zunächst nur an sie und tolle zeiten denke. Dann fällt mir immer im Halbschlaf ein das diese Zeit nun vorüber ist und ich habe Angst das mir so etwas schönes nicht mehr in meinem Leben wiederfahren wird. Das aber ist nur morgens so, schon nach dem Kaffee, der Dusche, sobald ich unter Menschen bin, denke ich da überhaupt nicht mehr dran. Zumindest nicht aus der Perspektive. Nun ja, wir werden sehen. Versuchen will ich es allemal, ich würde mir das "ganze Leben" vorwürfe machen, versuche ich es nicht. |
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#6 |
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Senior Member
Registriert seit: 04/2004
Beiträge: 515
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Und da hast Du ganz bestimmt recht. Denn wenn Du mich fragst, wird das - nach all dem, was ich gelesen hab - auch nichts mehr. Du darfst nicht vergessen, dass sie doch noch in einem jungen Alter ist und sehr sprunghaft sein kann. Das mit der Freundschaft sei dahingestellt - es sei euch überlassen, ob sie überlebt.
Denn: Du wirst ganz sicher länger brauchen, um sie zu verkraften als sie. Letztendlich hat sie den Schlusstrich gezogen. Deshalb musst Du auch wissen, ob Du die Freundschaft auch dann noch weiterführen kannst, wenn sie dann auf einmal einen Neuen hat. |
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#7 |
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Member
Registriert seit: 10/2004
Beiträge: 53
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Ob ich das kann sei dahingestellt, ehrlich gesagt - vorstellen will ich mir das noch nicht. Wenn ich mittlerweile etwas gelernt haben sollte, dann ist es die Tatsache dass man nicht über alles nachdenken sollte.
Es hilft sicherlich ungemein wenn man das Leben teilweise einfach auf sich zukommen lässt. Erst diese Denkweise, so scheint es mir, lässt mich das Ganze wesentlich besser verarbeiten als vor 3 Jahren. Nichts-desto-trotz, weiß ich sehr sicher von ihr und von ihren Freundinnen, dass sie sich einen Neuen in absehbarer Zeit wahrlich nicht vorstellen kann. Das heisst aber nicht das es nicht passieren wird, irgendwann ganz sicher. Ob ich es überhaupt mitbekomme und ob es mir dann noch was ausmacht, das wird die Zeit zeigen. Im Vordergrund steht für mich zunächst eine funktionale Freundschaft zwischen ihr und mir aufzubauen. |
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#8 |
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Senior Member
Registriert seit: 04/2004
Beiträge: 515
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Dann bin ich mir sicher, Du machst Deinen Weg!
Alles Gute! Ciko |
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#9 |
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Member
Registriert seit: 10/2004
Beiträge: 53
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Dankeschön, auch dir wünsche ich natürlich das Beste. Ich danke dir für deine Antworten und ich werde meinen weiteren Lebensweg hier festhalten.
Jetzt gilt es erstmal weiter Spanisch zu lernen, für den Test heute Abend. Grüße Sebastian |
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#10 |
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Member
Registriert seit: 10/2004
Beiträge: 53
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Wie versprochen möchte ich euch weiter auf dem Laufenden halten:
Es ist nun eine Woche her seitdem zwischen meiner Ex und mir Schluss ist. Irgendwie bin ich mittlerweile auch ganz froh darüber, denn klar - einerseits bereue ich keine Sekunde und ich fand es wunderschön, aber ich merke das es mir auch so sehr gut geht. Etwas anderes was mir auch merkwürdig vorkommt, ist die Tatsache das ich nach einer Woche gar nicht mehr zurückblicke. Es verwundert mich wirklich, aber es kommt mir vor als hätte ich alles verarbeitet, in einer Woche, und das Gefühl habe es wäre schon 3 oder 4 Monate her. (ok im Grunde waren es 4 Wochen) Etwas anderes Positives ist mir gestern Abend wiederfahren. Ich habe vor ca. 3 Wochen immer wieder mal mit meiner Ex-Refrendarin geflirtet und mich absolut gut verstanden. (Ist eine total liebe, süße, hübsche und vorallem schlaue Persönlichkeit) Gestern Abend war ihre letzte Stunde und ich sprang über meinen Schatten, fragte sie was sie denn noch macht und wir gingen aus. Drei Stunden saßen wir in einem Café und verstanden uns prächtig. Wir redeten über Gott und die Welt, über die Kindheit, die Jugend, das Jetzt. Wir redeten über die Uni, die Schule und überhaupt über schwierige Themen wie die Bildung in Deutschland. Das Beste war, wir liegen tatsächlich auf einer Wellenlänge und es scheint mir als ob es auch ihr so erginge. Wenn ich ganz offen sein soll, ich hatte gestern sogar ziemlich heftige Schmetterlinge im Bauch als ich sie auf unserer kleinen Autobahn noch überholte, ihr zuwinkte und nach Hause fuhr. (Sie wohnt nur 2km von mir entfernt (Luftlinie) aber muss eine Abfahr später raus ).Heute Abend war sie auch nochmal bei mir in der Schule aber ich sah sie nicht, da ich selber erst zu spät kam (Sch*** Verkehr ) und sie dann irgendwo im Gebäude rumschwirrte. ![]() Jedenfalls freute sich sie darüber das wir morgen Abend (sollte ich noch Karten bekommen) zusammen auf die UNI-Fete gehen würden. Heute bekam ich allerdings noch folgende SMS nachdem ich sie fragte wie ihr Abend so gelaufen sei. "HAlliHallo! Der Abend war schön >>sie meint den Abschied vom Kollegium, aber auch traurig...Naja, ich schaue ja nochmal vorbei Könnten auch was anderes machen. >>(falls ich keine karten bekomme)<< Kann allerdings wenn, ja erst ab 22 Uhr und würde evtl noch jemanden mitbringen...? Sag einfach piep wenn du das mit den Karten weist...Bis dann! Gruß" uswNa ja, ich denk mir da jetzt mal nichts bei - ich wollte ja nicht mehr soviel denken ![]() Jedenfalls habe ich noch immer Schmetterlinge im Bauch und freue mich schon riesig darauf sie wiederzusehen. Mal schauen was der Abend alles bringen wird ![]() Grüße Sebastian |
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