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Alt 24.03.2011, 15:14   #181
Wanderlust
Lüstchen
 
Registriert seit: 10/2009
Ort: Dark Side of the Moon
Beiträge: 2.800
Zitat:
Zitat von isa73 Beitrag anzeigen
Meinst Du die Ohrfeigen?
Ich hab mich eben nochmal durchgelesen und ja ich meinte die und man kann dem Text entnehmen das sie je emotionalinstabiler, doch vermehrt solche Tendenzen auftreten.
Da beruhigt vergangenheit kein bisschen.
Wanderlust ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2011, 15:14 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Wanderlust,
Alt 24.03.2011, 15:28   #182
isa73
Platin Member
 
Registriert seit: 10/2010
Ort: Heute
Beiträge: 1.508
Zitat:
Zitat von Wanderlust Beitrag anzeigen
Ich hab mich eben nochmal durchgelesen und ja ich meinte die und man kann dem Text entnehmen das sie je emotionalinstabiler, doch vermehrt solche Tendenzen auftreten.
Da beruhigt vergangenheit kein bisschen.
Natürlich ist es ein schrecklicher Akt der Hilflosigkeit und Überforderung und zudem Gewalttätig ein Kind zu Ohrfeigen.
Aber es ist auch Menschlich.
Und somit sollte man dies nicht überbewerten.
Und dies ist für mich kein Grund einem Elternteil das Sorgerecht zu entziehen.

Ein heikles Tabuthema, zudem unter Strafe gestellt und dennoch Realität.

Nicht einmal die Jugendämter würden einem Elternteil wegen einer oder mehrerer Ohrfeigen das Kind entziehen.Zumindest nicht hier in HH.
Sie arbeiten nicht umsonst auf eine Familienzusammenführung hin im weiteren und engeren Sinne .


Ich denke nicht, dass eines von DD 's Kindern, wegen "schlechten Tagen" der Mutter auf diese verzichten möchten.

Zum Wohle der Kinder heißt meistens mit beiden Eltern in engem Kontakt bleiben zu dürfen.

Und in DD's Fall halte ich es für die beste Lösung. Wobei ich natürlich völlig daneben liegen kann

Geändert von isa73 (24.03.2011 um 15:35 Uhr)
isa73 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2011, 23:27   #183
Lebenslüge
Senior Member
 
Registriert seit: 12/2009
Beiträge: 859
Zitat:
Zitat von isa73 Beitrag anzeigen
Aggression ist nicht gleichzusetzen mit Körperlicher Gewalt.
Widersinnig das Beispiel.
Zitat:
Zitat von isa73 Beitrag anzeigen
Aggression ist ein Menschliches Gefühl, welches seine Berechtigung hat.


Himmel! Jetzt bin ich echt geschockt.

Aggression ist kein Gefühl, wie vielleicht Haß. Wenn nicht körperlich, so ist es doch psychische Gewalt, die einem anderen angetan wird, der den Ausbruch dieser Aggression erleben muß. Aggression gegenüber anderen ist Gewalt. Alles andere ist Verherrlichung und Verleugnung der Situation.

"Menschlich" ist das nicht. Aggressives Verhalten als Überlebensmittel läßt sich im Tierreich rechtfertigen, unter Menschen nicht. Es ist Instinktverhalten, für das es unter Menschen keinen Grund gibt.

Dito Ohrfeigen. Man tut einem Kind keine körperliche Gewalt an. Keine Ohrfeigen, kein Zerren, Schuppsen oder sonstiges.
Lebenslüge ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2011, 10:55   #184
Desperate Dad
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 11/2010
Ort: nahe Stuttgart
Beiträge: 102
Eine Bemerkung am Rande, ohne jemanden zu verurteilen oder aber in Schutz zu nehmen:

Kinder, so wunderbar sie sind und (für mich) das Beste, was einem "passieren" kann, können ganz schön nerven. Sie quengeln, schreien, fordern ununterbrochen, saugen einem die Energie aus dem Leib, sie merken mit der Präzision eines Uhrwerks, wo gerade der Wunde Punkt bei einem selber ist und reiten darauf herum. In solchen Situationen kommt schon mal der innere Urmensch zu Wort und flüstert einem Dinge ins Ohr wie: schlag sie, schüttel sie, beiss sie. Natürlich tut man es nicht, weil man ja weiss, es ist nicht recht. Für einen impulsiven Menschen ist es fast unmöglich, jedesmal die Kontrolle über sich selber zu wahren.

Wer keine eigene Kinder hat, und ich weiss hier nur von ganz wenigen Forumteilnehmern, wer welche hat, kann sich nicht im Traum vorstellen, was es bedeutet, Kinder zu erziehen und im meinem Fall drei kleine Mädchen, die sich gegenseitig zusätzlich hoch treiben, sich schlagen, anschreien, streiten. Es gibt kaum Zeit der Ruhe, weil garantiert "immer" irgend ein Kind etwas will oder hat. Kommt man von einer stressigen Arbeit nach hause, und sowohl meine Frau, als auch ich arbeiten in Frontberufen mit aberwitzigen Arbeitszeiten, hat man oft kaum noch Reserven. Dann sind Ausrutscher zwar nicht zu entschuldigen, aber nachvollziehbar.

Kinder müssen Grenzen erfahren, sie suchen sie ja und dabei gehen sie oft für einen zu weit. D.h. ganz und gar nicht dass man sie schlagen soll, aber man muss ihnen die Grenzen aufzeigen und das kann auch über Strafen erfolgen, denn für eine vernünftige Argumentation sind sie in der Situation meist nicht zugänglich, dies ist in meinen Augen keine unangebrachte psychische Gewalt. Ich rolle die kritische Situation mit meinen Kindern später nochmals auf und wir diskutieren, weshalb es soweit kam und was man besser machen kann. Doch die Situation selber muss, wenn sie gerade passiert, augenblicklich gelöst werden, denn meine Erfahrung zeigt, dass sie nur selten selbst limitierend ist, d.h. sich von alleine löst.

Ich bin klar der Meinung, dass meine Frau überfordert ist, doch liebt sie die Kinder über alles. Die Lösung ist nicht, dass man sie von den Kindern fern hält, sondern ihr Hilfe anbietet, die sie vielleicht nur zögerlich annimmt. Die Mädchen würden unter dem Mamaentzug bestimmt mehr leiden. Ich versuche so oft ich kann, heikle Situationen zwischen meiner Frau und den Kinder zu entschärfen und mache sie auf bereits leicht abweichendes Verhalten aufmerksam.
Desperate Dad ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2011, 11:38   #185
gastlovetalk
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
ich koennte eine Mama-Distanzierung solange, bis Deine Frau einsieht, dass sie Hilfe braucht, fuer nuetzlicher halten, als stetige Versuche, als Schmiermittel fuer derzeit Unmoegliches herzuhalten.

In der jetzigen Konstellation wirst Du nicht gleichzeitig Dich, Deine Frau und Deine Kinder gluecklich machen koennen. Und ich habe die Befuerchtung, dass dies noch immer Dein verstecktes Ziel ist. Dabei ist es nicht Dein Job, Deine Frau gluecklich zu machen. Und das unmittelbare "gluecklichmachen" der Kinder ist oft gegen andere Erziehungsziele, die nicht sofort gluecklich machen koennen, aber darauf zielen langfristig dazu beizutragen, dass sie sich gluecklich machen koennen, durch Erreichen von Unabhaengigkeit und innerer Autonomie, abzuwaegen.

Ein gutes Beispiel bin ich aber nicht. Auch ich habe meine Frau bisher nicht von ihrer Tochter [Edit - hier stand Mutter, war aber nicht gemeint] getrennt.

Geändert von gastlovetalk (26.03.2011 um 22:33 Uhr)
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Alt 26.03.2011, 13:36   #186
Lebenslüge
Senior Member
 
Registriert seit: 12/2009
Beiträge: 859
Sehe ich auch so. Du kannst nicht alle drei Parteien "retten". Eigentlich ist eine Entscheidung fällig: ich, die Kinder, meine Frau. Ich + die Kinder, meine Frau. Ich, die Kinder + meine Frau. Alles andere ist Flickschusterei, zumal außer Deiner Frau ja wohl keiner professionelle Hilfe hat.

Deine Ideale in Ehren, irgendwann geht es allein nicht mehr.

Daß Kinder nerven können ist unbestritten, das ganze Leben kann nerven. Trotzdem stehe ich dazu: diese Kontrolle muß man haben. Ich kann auch nicht jedem eins in die Fresse hauen, der mich tagtäglich zur Weißglut treibt oder rumbrüllen, wenn mir was gegen den Strich geht. Auch nicht dem Hund eins überziehen, wenn er nicht so will wie ich. Das ist ja die Kunst des Miteinander-Lebens

Abstand ist mitunter besser als die Brechstange.
Lebenslüge ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2011, 07:44   #187
isa73
Platin Member
 
Registriert seit: 10/2010
Ort: Heute
Beiträge: 1.508
Hallo Desperate Dad

Wie geht es Dir?

Kommt ihr voran?

Ganz liebe Grüße aus Hamburg...

Isa
isa73 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2011, 22:04   #188
Desperate Dad
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 11/2010
Ort: nahe Stuttgart
Beiträge: 102
Zitat:
Zitat von isa73 Beitrag anzeigen
Hallo Desperate Dad
Wie geht es Dir?
Kommt ihr voran?
Ganz liebe Grüße aus Hamburg...
Isa
Liebe Isa

Ich habe viel zu tun und bin ganz schön ausgepowert.
Wir hatten wieder eine Sitzung bei der Paartherapeutin und meine Frau scheint sie mehr und mehr zu akzeptieren, auch weil sie erkannt hat, dass viele Paare in unmittelbarer Umgebung Probleme miteinander haben und Hilfe suchen - auch bei dieser Therapeutin. Überhaupt scheint sie langsam zu erwachen und ihre Umgebung - mich - wieder zu erkennen. Sie vermag sich auch eher in meine Lage zu versetzen. Ich weiss noch nicht, wohin dies führt. Vielleicht in eine freundschaftliche Trennung, zu besseren Eltern oder wieder zueinander. Ich mag jetzt zu diesem Zeitpunkt auch keine endgültige Entscheidung treffen, v.a. da die Paartherapie positive Wirkung zeigt. Ich werde jedoch nicht auf eine Entscheidung meiner Frau warten, es ist vielmehr so, dass ich selber nicht mehr weiss, wohin es gehen soll resp. wohin ich gehen will. Will ich noch einmal einen Neuanfang wagen, wenn es denn einen geben sollte oder möchte ich mich für etwas ganz Neues öffnen? Ich will mich zur Zeit auch nicht mehr der Möglichkeit verschliessen, mit meiner Frau zusammen gute Eltern zu sein aber ein getrenntes Liebesleben zu führen. Es ist in mir einfach zuviel im Wandel, als dass ich klare Vorstellungen hätte.

Liebe Grüsse, DD
Desperate Dad ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2011, 22:04 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey Desperate Dad,
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ehe retten, familie retten, kinder, therapie

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