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Du befindest dich im Forum: Fremdgegangen, was nun?. Du bist in einer Beziehung und hast eine Affäre? Du bist heimliche/r Geliebte/r und wartest schon zu lange auf eine Entscheidung? Du befürchtest, daß dein/e Partner/in fremdgeht? Hier kannst du deinen Kummer loswerden. Bitte beachtet, dass es hier um ein persönliches Problem geht, bei dem Hilfe und Ratschläge gefragt sind. Die Teilnahme an der Diskussion sollte mit Rücksicht auf die Gefühle des Beitragserstellers erfolgen.

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Alt 13.08.2014, 18:55   #51
Lilly 22
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 11.756
Hallo TimmyJimmy,

es bringt dir nichts, alten Zeiten nachzutrauen. Deine Eltern
waren deine Eltern mit ihren jeweiligen Möglichkeiten, die
sie eben "nur" als Werkzeuge für ihr Leben vermittelt be-
kommen haben. Hier gibt es nichts besser zu machen, weil
es vergangen ist und du ein anderer Mensch, mit anderen
Möglichkeiten und zu anderen Zeiten. Vergleiche sind des-
halb unangebracht, genauso etwaige Vorhaltungen.

Die wenigsten Menschen, wollen tatsächlich etwas Schlechtes
für sich oder die anderen. Nur, um so mehr Baustellen man
hat, um so weniger kann man über den eigenen Tellerrand
schauen und für andere da sein.

Ich finde, du machst von deinen (angeblichen) Gefühlen auch
viel zu viel abhängig. Weder wird deine Liebe die Welt, noch
deine Kinder vor unschönen Erfahrungen retten. Das ist doch
alles Quatsch. Und noch einmal, du magst zig Gründe nennen,
weshalb du dich vor einer Entscheidung lieber drückst, aber,
das alles nimmt dir nicht die Verantwortung diese früher oder
später treffen bzw. auch mit den Konsequenzen eines Unter-
lassen dieser leben zu müssen. Noch kannst du aber selbst
darüber entscheiden, welcher Weg dir lieber ist und schauen,
wie groß deine Liebe ist.

Vielleicht haderst du mit deiner Entscheidung auch nur, weil
du dir den oben näher geschilderten Quatsch aufdrücken und
zu deinem Lebensmotto gemacht hast, ohne wirklich dahinter
stehen zu können. Du bist nicht dazu verpflichtet, deine Frau
bis ans Lebensende lieben zu müssen, nur weil ihr Kinder mit-
einander habt. Deine Verantwortung als Vater kannst du auch
weiterhin wahrnehmen. Mehr kann man dazu nicht sagen.
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2014, 18:55 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Lilly 22,
Alt 13.08.2014, 20:14   #52
Timmyjimmy
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 07/2014
Beiträge: 31
definiere....deine "angeblichen" Gefühle....
Was für eine Vermutung steckt dahinter?
Timmyjimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2014, 20:31   #53
Lilly 22
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 11.756
Zitat:
Zitat von Timmyjimmy Beitrag anzeigen
definiere....deine "angeblichen" Gefühle....
Was für eine Vermutung steckt dahinter?
Naja, es könnte auch allein z.B. ein moralisch begründe-
tes Verpflichtungsgefühl bei dir sein.

Wenn man sich deinen Thread- Titel und deine gesam-
ten "Ausreden" ansieht, könnte es doch wirklich so sein,
dass du dich nur aufgrund eurer Kinder dazu verpflich-
tet fühlst, sie lieben und den Schein nach Außen
aufrecht erhalten zu müssen, obwohl da gar keine trag-
fähigen Gefühle sind.

Das würde auch einen roten Faden zu euren vorheri-
gen Problemen (der Psychologe wies bereits darauf
hin, zu lieben, was ist oder gehen) und deinem Ein-
bringen deiner eigenen Vergangenheit und deiner
Unfähigkeit aus Herzen verzeihen zu können, passen.

Keine Ahnung, wirst du selbst herausfinden und deine
Gefühle mal selbstkritisch hinfragen müssen.

Geändert von Lilly 22 (13.08.2014 um 20:34 Uhr)
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2014, 13:50   #54
Kersten
Junior Member
 
Registriert seit: 02/2012
Beiträge: 35
das tut mir sehr leid, für euch beide. Ist glaub ich das beschissenste Gefühl, das man haben kann Für mich liest sich das so, dass du dir viele Gedanken gemacht hast und das alles gut reflektieren kannst. Deine Frau scheint immer nur zu dir aufgesehen zu haben. Als würdest du ihre Hand nehmen und voran gehen und sie folgt dir bedingungslos. Aber ihr scheint zu selten stehen geblieben zu sein. Du sagst ja, dass du dich bemüht hast, ihr beim selbstbewusster werden zu helfen.... aber das ist, aus welchen Gründen auch immer, falsch bei ihr angekommen. 14Jahre sind eine sehr lange Zeit in der sich einiges festigt. Ich weiß nicht, ob ihr aus der Nummer irgendwie gemeinsam gesund wieder rauskommt, ehrlich gesagt hab ich da Zweifel. Ich wünsch euch trotzdem alles Gute!
Kersten ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2014, 16:48   #55
Timmyjimmy
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 07/2014
Beiträge: 31
@Kersten:
Danke für deinen Beitrag, genauso ist es.
Das gemeine ist, dass ich seit ihrem Fremdgehen spüren musste, dass sie mir doch wichtiger ist, als ich selbst wusste oder mir eingestehen wollte.....Verlustangst. Nicht nur die Angst alleine zu sein sondern sondern ohne sie zu sein.
Seither sagen wir uns auch, dass wir uns lieben....vorher nie passiert. Ich denke und habe es ihr auch so gesagt, dass wir beide das Gleiche wollten und uns beide vefehlt haben. Und das wir nicht mehr kritisieren sondern uns wertschätzen und bestärken wollen.
Sie ist schon dadurch bestärkt, dass ich um sie "gekämpft habe" und sie leidet auch wirklich sehr. Und ich Depp krieg die Bilder nicht aus dem Kopf, die mich immer wieder in die Vergangenheit treiben. Es ist wirklich grausam, obwohl wohl die Voraussetzungen für eine gemeinsame Zukunft nie besser waren. Aber ist Fremdgehen ein gutes Fundament? Die damalige Schieflage ist aber gegen eine neue ausgetauscht.
Danke nochmals.
Timmyjimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2014, 17:19   #56
Timmyjimmy
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 07/2014
Beiträge: 31
Zitat:
Zitat von Lilly 22 Beitrag anzeigen
Naja, es könnte auch allein z.B. ein moralisch begründe-
tes Verpflichtungsgefühl bei dir sein.

Wenn man sich deinen Thread- Titel und deine gesam-
ten "Ausreden" ansieht, könnte es doch wirklich so sein,
dass du dich nur aufgrund eurer Kinder dazu verpflich-
tet fühlst, sie lieben und den Schein nach Außen
aufrecht erhalten zu müssen, obwohl da gar keine trag-
fähigen Gefühle sind.

Das würde auch einen roten Faden zu euren vorheri-
gen Problemen (der Psychologe wies bereits darauf
hin, zu lieben, was ist oder gehen) und deinem Ein-
bringen deiner eigenen Vergangenheit und deiner
Unfähigkeit aus Herzen verzeihen zu können, passen.

Keine Ahnung, wirst du selbst herausfinden und deine
Gefühle mal selbstkritisch hinfragen müssen.
Entschuldige, ich achte deine Beiträge sehr.
Das wäre doch Schwarz-Weiß-Denken. Eine Beziehung nach 14 Jahren findet dazwischen statt. Eine verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen ist m.E. sehr schwierig. Einfach nur zu fragen, ob meine Liebe das aushält, ist zu wenig.
Natürlich gibt es sehr viel schöne gemeinsame Momente und bevor ich mir eine Neue mit offenen Risiken suche, möchte ich eigentlich diese Energie lieber in unsere Beziehung stecken. Auch weil Scheidungskinder nicht ohne Zeriss daraus hervorgehen. Nur weil 50% aller Ehen auseinander gehen, muss es noch lange nicht schadlos für die Kinder ausgehen. Meine Jungs sind sehr sensibel, müssen sie von mir haben.
Und, natürlich "jammere" ich und es ist meine Unfähigkeit zu verzeihen. Gesellschaftliche Konventionen interessieren mich überhaupt nicht.

Im Grunde habe ich mich entschieden. Es ist eben der dornige Weg und der tut weh, reißt immer wieder die gleiche Wunde auf, holt das Trauma wieder und wieder hervor, läßt mich Fehler machen und belastet meine Frau.

Das Ungerechte ist eben, dass der eine Partner, trotz mehrerer Möglichkeiten, die Beziehung zerreißt und der Andere sie durch "Verzeihen" raparieren muss.
Und wenn ich das nicht schaffe, nennst du es "Unfähigkeit". Na super.

Ich verstehe schon, was du meinst. Aber das musste mal raus....
Es gibt eben keine andere Möglichkeit.
Timmyjimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2014, 18:37   #57
Lilly 22
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 11.756
Zitat:
Zitat von Timmyjimmy Beitrag anzeigen
Nur weil 50% aller Ehen auseinander gehen, muss es noch lange nicht schadlos für die Kinder ausgehen. Meine Jungs sind sehr sensibel, müssen sie von mir haben.
Und, natürlich "jammere" ich und es ist meine Unfähigkeit zu verzeihen. Gesellschaftliche Konventionen interessieren mich überhaupt nicht.
Natürlich interessieren dich gesellschaftliche Konventionen, wie du
mit deiner Scheinbegründung des Kindeswohl immer so schön be-
legst. Eine gescheiterte Beziehung ist und bleibt eine gescheiterte
Beziehungob man sich trennt oder nicht und aus der die Kinder
(vor allem sensible) immer einen Riss erfahren und von dir hier
noch lernen, dass man das angeblich ertragen, sich also selbst
damit schädigen müsste.
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2014, 18:49   #58
gastlovetalk
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Timmyjimmy Beitrag anzeigen
Und das wir nicht mehr kritisieren sondern uns wertschätzen und bestärken wollen.
Kannst Du sie denn auch fuer ihren Mut wertschaetzen?

Zitat:
Aber ist Fremdgehen ein gutes Fundament?
Nein, aber nicht das Fremdgehen muss ja als Fundament angesehen werden. Auch das Zurueckkehren kann als Fundament angesehen werden.

Zitat:
Die damalige Schieflage ist aber gegen eine neue ausgetauscht.
Nur wenn man "bilanziert" und dann stehen bleibt. Ich hatte Dich aber so verstanden, dass ihr jetzt einen neuen Aufbruch miteinander versuchen wollt.

Mit MEHR Veraenderungen, und mit MEHR aufeinander achten: ihr seid Euch doch jetzt wieder so bewusst, wie wertvoll ihr einander seid!
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Alt 14.08.2014, 20:46   #59
Timmyjimmy
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 07/2014
Beiträge: 31
Zitat:
Zitat von Lilly 22 Beitrag anzeigen
Natürlich interessieren dich gesellschaftliche Konventionen, wie du
mit deiner Scheinbegründung des Kindeswohl immer so schön be-
legst. Eine gescheiterte Beziehung ist und bleibt eine gescheiterte
Beziehungob man sich trennt oder nicht und aus der die Kinder
(vor allem sensible) immer einen Riss erfahren und von dir hier
noch lernen, dass man das angeblich ertragen, sich also selbst
damit schädigen müsste.
Schon wieder Schwarz-oder-Weiß.
Die Beziehung ist nicht gescheitert, ich komme nur nicht mit dem Gewesenen klar.
Das mit der "Scheinbegründung" finde ich heftig. Ich sehe es eher so, dass es zunächst einmal für Kinder am wichtigsten ist, dass Mama und Papa zusammenbleiben und Probleme meistern. Erst wenn der "Point-of-no-return" überschritten ist, muss die Reissleine gezogen werden.
Könnte es sein, dass du schon eine Trennung mit Kindern hinter dir hast?
Timmyjimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2014, 20:52   #60
Timmyjimmy
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 07/2014
Beiträge: 31
Zitat:
Zitat von CtrlAltDel Beitrag anzeigen
Kannst Du sie denn auch fuer ihren Mut wertschaetzen?
Das hat ein Freund auch gesagt und ich habe es nicht verstanden. Er sprach von Stärke.

Wäre es nicht mutiger gewesen, vorher mit mir offen zu reden?
Timmyjimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2014, 20:52 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey Timmyjimmy,
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