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Alt 22.05.2017, 00:13   #51
Anna-Lia
 
Registriert seit: 03/2008
Beiträge: 10.680
Zitat:
Zitat von Paradigma Beitrag anzeigen

Du hast deiner Frau eine Wochenend-Beziehung aufgedrückt und lässt sie mit der Erziehung eures gemeinsamen Kindes allein. Eure Interaktionen beschränken sich auf nette Abendveranstaltungen - im Prinzip ist das keine Partnerschaft. Du gönnst dir am Sonntag zur Abwechslung mal ein wenig Familienidylle, ansonsten lebst du dein unabhängiges Single-Leben. Zurückstecken für die Familie ist dir offenbar kein Begriff ...
(...)

Deine Frau hat dir deutlich die Grenze gezeigt: Sie will keine Ehe auf Sparflamme. Entweder du kümmerst dich um deine Familie und zeigst endlich mal dort Präsenz, wo es wirklich wichtig ist - nämlich bei den Menschen, die man liebt und die einen lieben - oder du kannst dich gleich ganz vom Acker machen.


Also bitte. BEIDE verhalten sich hier verantwortungslos, lieblos und irgendwie kindisch. Er gibt der Arbeit den Vorrang vor allem anderen, sie hat nichts Besseres zu tun, als fremdzugehen.
Wenn das der Weg sein soll, wieder zusammenzufinden: prost.

Fazit: beziehungstechnisch eine Katastrophe. Trennen und hoffentlich draus lernen. Das Ding ist kaputt.
Anna-Lia ist offline  
Alt 22.05.2017, 00:13 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 22.05.2017, 07:35   #52
002gast
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Robertalk Beitrag anzeigen
Haushaltshilfe und Kindermädchen sind in der Regel in einem Haushalt, bei der beide gutbezahlt arbeiten, eine sehr sinnvolle Investition, die normalerweise eine Beziehung stabilisiert. Üblicherweise wollen gutausgebildete Menschen arbeiten, - insbesondere Akademikerinnen sind mit Aufgabe "Hausfrau und Mutter" in aller Regel extrem unzufrieden.


Du sagst klugerweise " in der Regel".
Also ist das nicht generell so.

Ich habe 3 abgeschlossene Studiengänge. Aber als ich -sehr bewusst- Kinder wollte, und nicht nur Eines", wollte ich bei meinen Kindern bleiben.

Wenn eine Frau es sich finanziell erlauben kann, zuhause bei den Kindern zu bleiben, und sie es selbst auch so will, dann finde ich es immer noch für die beste Lösung für sie und das Kind.


Wenn ich frühmorgens sehe, wie kleine Babies verschlafen in Autos gepackt werden, aus dem Bettchen und der vertrauten Umgebung gerissen werden, tun sie mir immer leid.

Mit 5,6 Monaten schon ganztags in der Krippe, oder zu einer Tagesmutter, nein. Meines wäre es nicht gewesen.

Und für mich war klar: ich brauche keine Kinder, wenn ich sie denn fremd betreuen lasse.


( wie gesagt: wenn finanziell möglich und wenn der eigene Wunsch der Frau).

Und arbeiten gehen, damit ich Haushaltshilfe und Tagesmutter bezahlen kann, ist für mich undenkbar. Da bleibe ich lieber bei meinen Kindern.

Wenn diese dann eingschult werden, kann man wieder arbeiten gehen.( halbtags, 75% oder ganztags. )




- meine private Meinung. Nicht allgemeingültig-!
 
Alt 22.05.2017, 07:56   #53
Curly2013
 
Registriert seit: 08/2013
Ort: RLP
Beiträge: 12.757
Zitat:
Zitat von ABC30 Beitrag anzeigen
... aber mir blieb ja keine andere Wahl. Es gab hier weit und breit keinen anderen Job und selbst wenn ich einen in einer Firma bekommen hätte, wäre das als Projektmanager (und die sind auch ständig unterwegs). ...
Man hat immer eine Wahl. Dir ist ganz einfach der Job wichtiger als die Familie. Zur Not hättest du dich auch ein paar Jahre bei Penny an die Kasse setzen können, dann hättest du wenigstens Zeit für dein Kind gehabt. Du darfst dich echt nicht wundern, dass deine Frau so reagiert, wie sie reagiert. Wenn man so sehr auf Karriere programmiert ist, bekommt man besser keine Kinder. Wozu auch? Deine Frau ist im Prinzip eine alleinerziehende Mutter, mit Job, mit Haushalt. Und am Wochenende soll sie wahrscheinlich auch noch deine Wäsche machen, für dich kochen ... oder was machst du so am Wochenende? Es wird bestimmt nicht lange dauern, bis sie einen Mann kennenlernt, der auch für sie da ist. Vielleicht einen alleinerziehenden Vater, die soll es ja auch geben.
Ich frage mich bei solchen Konstellationen, was passiert, wenn mal nicht alles rund läuft? Wenn deine Frau krank wird, mal ins Krankenhaus muss, was dann? Kümmerst du dich dann? Oder muss dann die Oma ran? Oder das Kindermädchen, ganztags?
Curly2013 ist offline  
Alt 22.05.2017, 08:57   #54
Robertalk
Golden Member
 
Registriert seit: 01/2014
Beiträge: 1.128
Zitat:
Trennen und hoffentlich draus lernen. Das Ding ist kaputt.
Die beiden sind verheiratet, haben ein dreijähriges Kind, sind beide beruflich engagiert, - und da soll ein Seitensprung ein Trennungsgrund sein?
Das ist doch lächerlich....
Robertalk ist offline  
Alt 22.05.2017, 09:21   #55
CtrlAltDel
ich bin KEIN Fachmann
 
Registriert seit: 03/2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 20.843
Zitat:
Zitat von Paradigma Beitrag anzeigen
An ihrer Stelle würde ich mich keineswegs rechtfertigen für ihren "Ausrutscher". Es ist IHR Körper, sie entscheidet, mit wem sie ins Bett geht.
Mit dieser Einstellung habe ich ein Problem, denn, wie Du selbst schreibst:

Zitat:
Zitat von Paradigma Beitrag anzeigen
Man kann in einer Beziehung vieles machen - solange Konsens besteht. Den gab es hier nicht.
Und dabei darf man sich bitte klar machen, dass es frauenverachtend ist, wenn man der Frau keine bewusste moralische entscheidung zutraut, wenn man sie als reine Sklavin ihrer Gelüste darstellt, wenn man (anders als Du, ich spitze es zur Verdeutlichung zu) schreiben würde:

Zitat:
Zitat von Paradigma Beitrag anzeigen
Es ist IHR Körper, er entscheidet, mit wem sie ins Bett geht.
Um also von dieser Richtung loszukommen möchte ich konstatieren: selbstverständlich darf er von ihr eine Rechtfertigung verlangen - viel wichtiger ist aber herauszufinden, wie sie sich die Zukunft vorstellt ... ob es nach diesem Bruch der ungeschriebenen Vereinbarung zwischen Liebenden, sich nicht zu verletzen (und hier könnte man zum Gleichgewicht der beiden noch hinzufügen: sich nicht die Zukunft zu verhunzen, sich nicht der Selbverwirklichung des Anderen in den Weg zu stellen, nicht den Kindern Schaden zuzufügen) noch einen für beide gangbaren Weg in eine gemeinsame Zukunft gibt, in der die wesentliche Werte der Gemeinsamkeit Bestand haben.

Oder ob sie die plumpe Erpressung "wenn Du nicht hier ist, geh ich mit Anderen ins Bett" durchziehen will (die allerdings zum Glück noch ein bisschen rücksichtsvoller ist als das ebenfalls manchmal anzutreffende "wenn Du nicht hier bist, füge ich unseren Kindern Schaden zu"), unvermindert kompromisslos, bis sie exakt ihren Willen bekommen hat und er willen-, würde- und anspruchslos im Staube kriecht?

Zitat:
Zitat von Paradigma Beitrag anzeigen
Stell dir mal vor, deine Frau beschließt mal eben so für ein, zwei Jahre am anderen Ende Deutschlands zu arbeiten, packt ihre Koffer und kommt nur am Samstag Abend vorbei um sich nett bekochen zu lassen, mit der Tochter zu spielen und sich von dir im Bett verwöhnen zu lassen. Sonntag mittag ist sie wieder weg. Wie lange würdest DU das mitmachen?
Fände ich ehrlich gesagt o.k.: wenn Konsens drüber herrscht, oder wenn sie keine andere Möglichkeit hat, beruflich tätig zu sein und zum Familienunterhalt beizutragen. (Letzterer Fall liegt für ihn vor und geht in Richtung "starkes Argument für einen fast erzwungenen Konsens").

Letztlich ist ja die Frage, was der größere Wert ist. Und ich verstehe nicht, warum heutzutage Frauen das Berufsengagement VOR den Zeitaufwand für die eigene Familie priorisieren dürfen, dafür sogar besondere gesellschaftliche Anerkennung extra erhalten, Männer aber nicht.

Geändert von CtrlAltDel (22.05.2017 um 09:29 Uhr)
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Alt 22.05.2017, 09:38   #56
CtrlAltDel
ich bin KEIN Fachmann
 
Registriert seit: 03/2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 20.843
Zitat:
Zitat von Silvana02 Beitrag anzeigen
Du sagst klugerweise " in der Regel".
Also ist das nicht generell so.

Ich habe 3 abgeschlossene Studiengänge. Aber als ich -sehr bewusst- Kinder wollte, und nicht nur Eines", wollte ich bei meinen Kindern bleiben.

Wenn eine Frau es sich finanziell erlauben kann, zuhause bei den Kindern zu bleiben, und sie es selbst auch so will, dann finde ich es immer noch für die beste Lösung für sie und das Kind.
Aber das ist HIER doch gar nicht der Fall. Vielmehr lässt sie den Mann in der Illusion, ER habe von seinem Geld die Haushaltshilfe und Kinderbetreuung zu bezahlen (wobei es selbstverständlich genauso ihre Aufgabe ist, an der Finanzierung mitzuwirken, solange sie beide Einkommen haben). Und die durch diese Bezahlung eingekaufte Zeit setzt sie dann dafür ein, mit einem anderen Mann ins Bett zu gehen (was möglicherweise später noch schlechte Folgen für ihre berufliche Entwicklung haben könnte "never fuck the company".)

Zitat:
Zitat von Silvana02 Beitrag anzeigen
Wenn ich frühmorgens sehe, wie kleine Babies verschlafen in Autos gepackt werden, aus dem Bettchen und der vertrauten Umgebung gerissen werden, tun sie mir immer leid.

Mit 5,6 Monaten schon ganztags in der Krippe, oder zu einer Tagesmutter, nein. Meines wäre es nicht gewesen.
Das geht mir zwar auch so, aber das ist hier nicht das Problem, um das es geht.

HIER geht es doch darum, ob diese bedauerliche, aber gesellschaftlich erwünschte Situation ALLEIN zu seinen Verantwortungslasten (und zwar sowohl finanziell, zeitlich, karrieretechnisch etc.) gehen soll - oder ob AUCH die Frau einen Anteil an der Bewältigung dieser Lasten, die durch die eigenen Kinder auf die Familie zugekommen sind, zu tragen hat.

Zitat:
Zitat von Silvana02 Beitrag anzeigen
Und arbeiten gehen, damit ich Haushaltshilfe und Tagesmutter bezahlen kann, ist für mich undenkbar. Da bleibe ich lieber bei meinen Kindern.

Wenn diese dann eingschult werden, kann man wieder arbeiten gehen.( halbtags, 75% oder ganztags. )

- meine private Meinung. Nicht allgemeingültig-!
EBEN. Es ist nicht allgemeingültig, und kann für ihn und sie anders richtig sein als für Dich und/oder mich.

(ICH wäre in seiner Situation wsl. Hausmann geblieben, hätte dann aber spätestens nach einiger zeit darauf bestanden, dass die (Schwieger-)Oma sich nicht in die Familie einmischt. Aber wenn ich heute sehe, welche Nachteile das für meine Altersversorgung gehabt hätte ... möchte ich niemandem dazu raten ; das muss jeder selbst für sich entscheiden.)
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Alt 22.05.2017, 09:42   #57
002gast
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Ich hatte mich eigentlich mehr auf Robertalks Beitrag bezogen.

Und 2 mal explizit betont, dass es sich um meine private Meinung handelt > kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
 
Alt 22.05.2017, 09:46   #58
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ich bin KEIN Fachmann
 
Registriert seit: 03/2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 20.843
Zitat:
Zitat von Paradigma Beitrag anzeigen
Deine Worte, nicht meine.

Wenn ich Treu bin, dann ist das ein GESCHENK an jemanden. Freiwillig, aus Zuneigung. Nichts, was ein anderer von mir fordern darf. Und ja, das gilt natürlich auch für Männer.
Wenn die Beziehung in der bestehenden Form (Ehe) unter der Perspektive, sich gegenseitig treu sein zu wollen, begründet wurde, ist das meiner Meinung nach anders.

Es gilt "Vertrauen gegen Vertrauen". Es gilt: sie hat ihn verletzt.

Treue ist ein Geschenk? Nein, das kann nicht jeden Tag von Neuem gelten, wenn eine Beziehung auf Ehe und/oder Familiengründung abzielte, wenn man sich darauf vereinbart hat.

Oder muss man sich dieses Geschenk etwa verdienen (evtl. auch wieder: von Tag zu Tag neu)? Nein, keineswegs, dann ist es nämlich auch kein Geschenk mehr.

Deine Ansicht in allen Ehren ... aber sie ist nur in einer Minderheit der hiesigen Bevölkerung zustimmungsfähig.
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Alt 22.05.2017, 09:49   #59
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ich bin KEIN Fachmann
 
Registriert seit: 03/2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 20.843
Zitat:
Zitat von Robertalk Beitrag anzeigen
Hi Mädels,
die Gattin des TEs ist (bloß) seitengesprungen und hat sich nicht getrennt.
Das hat sie doch nicht deswegen getan, weil ihr "Bekannter" ihr so viel Haus- und Kinderbetreuungs abgenommen hat, sondern weil sie scharf auf ihn war.
Die Aufgabenverteilung hat doch überhaupt nichts damit zu tun.
Absolut. Der Bekannte / Kollege ist ja auch nicht zur Kinderbetreuung vorhanden, sondern wsl. selbst Familienvater, verheiratet und mit Kindern versehen.
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Alt 22.05.2017, 09:52   #60
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ich bin KEIN Fachmann
 
Registriert seit: 03/2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 20.843
Zitat:
Zitat von Curly2013 Beitrag anzeigen
Man hat immer eine Wahl. Dir ist ganz einfach der Job wichtiger als die Familie.
Stimmt: auch sie hatte eine Wahl. Und hat sich für kurzfristige Befriedigung entschieden statt für den Schutz der eigenen Beziehung (und des Lebensumfelds des Kindes).
CtrlAltDel ist offline  
Alt 22.05.2017, 09:52 #00
Verbraucherinformant

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Beiträge: 4692

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