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Du befindest dich im Forum: Fremdgegangen, was nun?. Du bist in einer Beziehung und hast eine Affäre? Du bist heimliche/r Geliebte/r und wartest schon zu lange auf eine Entscheidung? Du befürchtest, daß dein/e Partner/in fremdgeht? Hier kannst du deinen Kummer loswerden. Bitte beachtet, dass es hier um ein persönliches Problem geht, bei dem Hilfe und Ratschläge gefragt sind. Die Teilnahme an der Diskussion sollte mit Rücksicht auf die Gefühle des Beitragserstellers erfolgen.

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Alt 06.01.2020, 21:30   #61
Robertalk
Special Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 01/2014
Ort: Deutschland
Beiträge: 3.540
Und Fremdgehen in der Partnerschaft ist dann vermutlich auch eine krasse Ausnahme von der Regel....
Sowas gibt es eigentlich gar nicht
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Alt 06.01.2020, 21:53   #62
monochrom
Weltraumpräsident
 
Registriert seit: 01/2017
Ort: NRW
Beiträge: 14.709
Also ist fremdgehen = Swinger Club besuchen?

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Alt 06.01.2020, 22:04   #63
Robertalk
Special Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 01/2014
Ort: Deutschland
Beiträge: 3.540
Ich habe die Ansicht, dass recht viele langjährige monogame Paare durchaus den Gedanken haben können auch noch mal zu erfahren wie "fremde Haut" sich anfühlt.

Und man sich dazu nicht trennen muss.
Und auch nicht heimlich fremdgehen muss, wie es offenbar ziemlich oft erfolgt, - übrigens nicht nur durch Männer, Frauen sind da kaum "besser".

Da wäre es doch sinnvoll, wenn ein Paar so ein Problem wertneutral erörtern könnte.
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Alt 06.01.2020, 22:27   #64
Lilly 22
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 12.606
Zitat:
Zitat von Kronika Beitrag anzeigen
Due Paare von denen du da sprichst dürften eher die krasse Ausnahme als die Regel sein.
Bezüglich jener, die darüber offen sind, magst du wohl recht haben.
Was das "Fremdgehen" ansich angeht, dürftest du -trotz großer
Treue-Versprechen- m.E.n. aber ziemlich falsch liegen.

Außerdem dürfte klar sein, dass man nicht die "Öffentlichkeit" usw.
suchen muss, um mal "fremde Haut" usw. zu spüren. Da gibt es
den "Hausfreund", den "Arbeitskollegen", den "Kurschatten", das
"Wochenendseminar", "das Online-Portal" usw. usf.

Die Frage ist doch eher, warum die Mehrheit es wenn, dann lieber
"heimlich" tut, als ihre Beziehung eben z.B. zu öffnen und jedem
zuzugestehen, wonach er hier für sich sucht. Selbst dieses, "wenn,
dann gehen wir aber zusammen in einen Swingerclub" klingt m.E.n.
eher krampfhaft und kontrollsüchtig. Und jemand, der sich das heim-
lich selbst einräumt, dem Partner aber "verbietet", indem er u.a. ge-
rade nicht bereit dazu ist, die Beziehung zu öffnen, der will letztlich
seinen Partner auch nur kontrollieren.
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Alt 06.01.2020, 22:46   #65
Anique
Quotenlesbe
 
Registriert seit: 07/2018
Ort: Hinter den Bergen
Beiträge: 2.101
Ich denke es geht vor allem darum, ob man eifersüchtig ist oder nicht.
Vielleicht hat es sogar etwas mit Selbstsicherheit zu tun, obwohl ich selbst dazu die Antithese wäre.
Denn ich bin einerseits nicht sehr selbstsicher -ich wirke nur so - aber auch nicht eifersüchtig. Jedenfalls nicht wenn es um körperliche Sexualität geht.
Auf anderen Ebenen kenne ich dieses Gefühl der Verlustangst aber irgendwie doch.
Für mich wäre jedenfalls ein körperlicher Seitensprung kein Trennungsgrund und ich finde den Umgang mit solchen Themen teils verklemmt, teils bigott.
Irgendwie macht es jeder, nur die vorgeschobenen Gründe oder Ausnahmesituationen sind jeweils andere.
Trotzdem finde ich es beachtlich wenn Menschen wirklich über Jahrzehnte monogam und glücklich leben. Ich glaube aber dies passiert sehr selten.

(Und viele Menschen die so offen tun sind es nachher gar nicht.
Mein Freund, Liebhaber oder wie auch immer, hat anfangs auch einen auf cool gemacht und gemeint, ihn stört es mit meinen Freundinnen nicht.
Und jetzt ist er doch irgendwie eifersüchtig, wo es aber auch nicht unbedingt um die körperlichen Sachen geht. Das Ganze ist ein Reizthema für uns und es belastet auch.
Ich befürchte schon das es daran irgendwann zerbricht. Aber dann ist es halt so, denn wenn er mir irgendwann die Pistole auf die Brüste setzt, verliert er.
Ich bin kein Besitz, er ist ein Mann und polygame Beziehungen sind spannender.)
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Anique ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2020, 22:47   #66
Damien Thorn
_______________
 
Registriert seit: 01/2015
Beiträge: 9.568
Zitat:
Zitat von Lilly 22 Beitrag anzeigen
Die Frage ist doch eher, warum die Mehrheit es wenn, dann lieber
"heimlich" tut, als ihre Beziehung eben z.B. zu öffnen
Weil die meisten Beziehungen eben nicht zu öffnen sind.

Zitat:
Zitat von Lilly 22 Beitrag anzeigen
und jedem
zuzugestehen, wonach er hier für sich sucht.
Wer sagt, dass dies dem anderen nicht zugestanden wird? Das ist ja nicht der Grund des Verheimlichens, sondern jener, dass vermutet wird, dass das Gegenüber durchdreht.

Zitat:
Zitat von Lilly 22 Beitrag anzeigen
Und jemand, der sich das heim-
lich selbst einräumt, dem Partner aber "verbietet", indem er u.a. ge-
rade nicht bereit dazu ist, die Beziehung zu öffnen, der will letztlich
seinen Partner auch nur kontrollieren.
Verboten wird durch das Verheimlichen gar nichts. Wie sollte das auch passieren? Wenn das Gegenüber nur deswegen auch einen Seitensprung machen will, um sich zu revanchieren, dann hätte das ohnehin lediglich destruktiven und Charakter. Derjenige, der den Seitensprung ausführte, hat schließlich ebensowenig um Erlaubnis gebeten. Hat auch mit Kontrolle nichts zu tun. Jeder ist für sich freigestellt, das zu machen, wonach ihm/ihr strebt. Dafür muss sich derjenige keiner Beichte vom Gegenüber unterwerfen.

Fazit: Bei Dir liest sich das wie kindische Rache-"Wie Du mir, so ich Dir"-Faxen, bei dem die Eigenverantwortung aus der Hand gegeben wird und man sich von der Beichte des Gegenübers abhängig macht. Das hat überhaupt nichts mit dem Gedanken des üblichen Seitensprungs zu tun, nämlich einen schlichten sexuellen Wunsch auszuleben. Gerade Du warst doch diejenige, die behauptet hat, dass man in einer stabilen Partnerschaft offen über seine Wünsche reden kann. Und plötzlich brauchst Du dafür das Erstgeständnis des Partners? Was kann der dafür, wenn Du nicht authentisch zu Dir stehen kannst?
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Geändert von Damien Thorn (06.01.2020 um 22:56 Uhr)
Damien Thorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2020, 22:58   #67
Robertalk
Special Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 01/2014
Ort: Deutschland
Beiträge: 3.540
Zitat:
Zitat von Lilly 22 Beitrag anzeigen
Selbst dieses, "wenn,
dann gehen wir aber zusammen in einen Swingerclub" klingt m.E.n.
eher krampfhaft und kontrollsüchtig.
Sehe ich eher nicht so.
Ich vermute, dass es in einem Swingerclub recht anonym zugeht, die Leute dort weder wissen, wie sie heißen, noch wo sie wohnen, noch Telefon-Nummern tauschen. Es also fast ausgeschlossen ist, dass dort aus einem Sexualkontakt eine "neue Beziehung" hervorgeht.
Das ist bei einem Kurschattenkontakt z.B. schon deutlich anders.
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Alt 06.01.2020, 23:07   #68
Lilly 22
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 12.606
Zitat:
Zitat von Damien Thorn Beitrag anzeigen
Weil die meisten Beziehungen eben nicht zu öffnen sind.

Wer sagt, dass dies dem anderen nicht zugestanden wird? Das ist ja nicht der Grund des Verheimlichens, sondern jener, dass vermutet wird, dass das Gegenüber durchdreht.

Verboten wird durch das Verheimlichen gar nichts. Wie sollte das auch passieren? Wenn das Gegenüber nur deswegen auch einen Seitensprung machen will, um sich zu revanchieren, dann hätte das ohnehin lediglich destruktiven und Charakter. Derjenige, der den Seitensprung ausführte, hat schließlich ebensowenig um Erlaubnis gebeten. Hat auch mit Kontrolle nichts zu tun. Jeder ist für sich freigestellt, das zu machen, wonach ihm/ihr strebt. Dafür muss sich derjenige keiner Beichte vom Gegenüber unterwerfen.

Fazit: Bei Dir liest sich das wie kindische Rache-"Wie Du mir, so ich Dir"-Faxen, bei dem die Eigenverantwortung aus der Hand gegeben wird und man sich von der Beichte des Gegenübers abhängig macht. Das hat überhaupt nichts mit dem Gedanken des üblichen Seitensprungs zu tun, nämlich einen schlichten sexuellen Wunsch auszuleben. Das entscheidet jeder für sich selbst.
Nein, so ist es eben gerade nicht. Wenn man einander eine monogame
Beziehung verspricht, ist jener, der dieses Versprechen heimlich -aus
welchen vorgeschobenen Gründen auch immer- bricht, derjenige, der
das Vertrauen darin bricht und obendrein den anderen, durch Vorgau-
keln von Treue sehr wohl dahin gehend versucht zu kontrollieren, dass
er selbst gerade keine sexuellen Freiheiten in Anspruch nimmt, wie man
es selbst aber tut. Ich weiß nicht, was für dich daran so schwer zu ver-
stehen ist.

Natürlich könnte der Partner ihn genau so hintergehen, hat vermutlich
aber kein Interesse daran oder zu viel Skrupel, um das Vertrauen heim-
lich zu brechen. Das hat auch nichts mit Kindergarten oder einer reinen
Racheaktion zu tun. Ohnehin fraglich, wie du zu einem solchen Trug-
schluß kommst. Es geht hier einzig darum, darauf vertrauen zu wollen,
was ein Paar einander vereinbart hat. Derjenige, der verheimlicht, sieht
seinen Partner weiterhin als seinen Besitz an, deshalb öffnet er sich die-
sem gegenüber nicht. Ganz einfach. Er will für sich etwas in Anspruch
nehmen, das er seinem Gegenüber eben verwehrt, weil er dieses mög-
lichst weiterhin für sich allein "besitzen" möchte.

Im Übrigen gehöre ich -im Gegensatz zu dir- auch nicht zu jenen Leuten,
die hier keine Eigenverantwortung zu übernehmen bereit sind und des-
halb ständig predigen müssen, man solle einen Seitensprung usw. oder
ähnliche Fantasien lieber für sich behalten. Nur, um sich möglichen Konse-
quenzen zu entziehen. Weil, dann ist der Partner ja der blöde, der nicht
über einen weiten Horizont verfügt usw., wie du stets vorgibst.

Fakt ist, dass du mit einer solchen Einstellung derjenige bist, der sein Ge-
genüber -unter Vortäuschung falscher Tatsachen- einzuschränken sucht.
Nämlich in seiner Freiheit darüber jeweils neu entscheiden zu dürfen, ob
er unter diesen neuen Umständen mitmachen oder sich lieber einen Part-
ner suchen möchte, der dann doch besser zu ihm passt, weil er den Treue-
wunsch eben so als wichtig erachtet usw. usf. Du unterstelllst deinem Part-
ner aus Bequemlichkeit vor möglichen Auseinandersetzungen zudem, dass
er es sei, der hier unflexibel usw. sei, bist es aber im Grunde selbst.

Du kannst bei konsequentem Weiterdenken deiner These jedenfalls zu kei-
nem anderslautenden Ergebnis finden. Denn, wenn du etwas zu verheim-
lichen suchst und das in einer angeblich vertrauenswürdigen Beziehung,
bist du das schwache Glied in der Beziehung, aber nicht dein Partner, dem
du das mal eben schnell und bequemer Weise lieber so unterstellst.
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Geändert von Lilly 22 (06.01.2020 um 23:10 Uhr)
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2020, 23:18   #69
GreatBallsofFire
Ein Buch über Nerds!!
 
Registriert seit: 01/2007
Ort: Hoch den Rock, rein den Stock!
Beiträge: 11.530
Meine Damen, und die Bordellbesuche? Ist das Fremdgehen?
Bordelle sind gut besucht, das muss übrigens Gründe haben und es gibt kaum einen Mann, der nicht schon mal eine Hu.re umarmt hat.
Aber mit der Hu.re macht man bekanntlich keine Zukunftspläne, keinerlei Lebensplanung.
Ist der Bordellbesuch also etwas, das eine bestehende Partnerschaft ernsthaft gefährden könnte?
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Alt 06.01.2020, 23:28   #70
Lilly 22
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 12.606
Zitat:
Zitat von Robertalk Beitrag anzeigen
Sehe ich eher nicht so.
Ich vermute, dass es in einem Swingerclub recht anonym zugeht, die Leute dort weder wissen, wie sie heißen, noch wo sie wohnen, noch Telefon-Nummern tauschen. Es also fast ausgeschlossen ist, dass dort aus einem Sexualkontakt eine "neue Beziehung" hervorgeht.
Das ist bei einem Kurschattenkontakt z.B. schon deutlich anders.
Wieder einmal völlig am Geschriebenen (Zitierten) vorbei.
Wenn ich Lust darauf verspüren, andere Haut fühlen und
meine Beziehung deshalb öffnen möchte, muss ich des-
halb gerade nicht unter der Kontrolle meines Partners,
"nur mit diesem zusammen" (erlaubt) einen Swinger Club
aufsuchen. Das kann mir obendrein viel zu blöde sein.
Wie weit das "Öffnen" gehen "darf" (mit Austausch von
Privatdaten, mehreren Treffen usw.) wär einzig eine Fra-
ge der Absprache. Natürlich schwerer für den anderen zu
kontrollieren. Aber, was will man wirklich kontrollieren kön-
nen, schwebt dem Partner ohnehin was anderes vor?

Im übrigen sind es vornehmlich gerade Männer, die hier
den Swingerclub vorschlagen mögen. Nicht nur, weil
Männer i.d.R. auch diejenigen sind, die eher zur Eifersucht
neigen, sondern weil dahinter eben oft ihr Besitzdenken
steht. Sie wollen eben weiterhin die Kontrolle darüber in-
nehaben, wie Frau sich sexuell und mit wem, wie lange
und hoffentlich nicht sogar besser, vergnügt.
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