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-   -   Was hilft gegen Allergien? Eure Erfahrungen (https://www.lovetalk.de/gesundheitsfragen/179688-hilft-gegen-allergien-eure-erfahrungen.html)

Lilly 22 16.06.2018 22:55

Zitat:

Zitat von Lynxx (Beitrag 5649584)
...
Ist aber zu einfach - da lässt man sich lieber jahrelang vom
Körperklempner piesacken. :teufel:

Ist nicht nur einfacher, sondern bringt wirtschaftlich betrachtet
leider auch nicht so viel, als seinen Konsumenten bei der Stan-
ge zu halten. Wer heute noch glaubt, Ärzte seien Götter in Weiß,
der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Lilly 22 16.06.2018 23:15

Hallo balmi,

Zitat:

Zitat von balmi (Beitrag 5645348)
....
Naja, da das mein erstes Mal war, dass ich so darauf reagiert habe, weiß ich auch nicht wirklich, wie ernst ich dieses Thema nehmen kann. Und ob das nicht eh alles morgen wieder vorbei ist. Bzw. falls ich diesen Park meide. Umgekehrt hatten meine Vierbeiner soo viel Spaß im Park und ich würde dort doch sehr gerne noch öfter hingehen. Was würdet ihr mir denn für Tipps gegen Allergien empfehlen? Was hilft denn dagegen? Oder brauch ich eigentlich nichts dafür, weil sich der Körper eh daran anpassen kann?

Gebt mir ein paar Tipps! Danke :yeah:

viel frische Luft, gesunde Ernährung, viel Wasser, Bewegung, Vita-
mine und ausreichend Schlaf!
Kaffee trocknet aus, also lass den weg, wenn du derzeit ohne-
hin sogar empfindlich auf die "Natur" reagierst. Trockene Augen
bekommt man u.a. auch von zu trockener Luft (Raumluft, Hitze
usw.), von zu viel Zeit vor dem PC/ Handy, zu wenig Abwechs-
lung für die Pupillen (Ziliarmuskeln...) usw. Lebst du zudem in ei-
ner Großstadt hast du obendrein oft eine sehr hohe Feinstaubbe-
lastung. Achtest du nicht selbst auf deine Gesundheit, überfor-
derst du deinen Körper irgendwann bei all den heutigen Umwelt-
belastungen und zusätzlich mit ggf. psychischen Stress, zu viel
Arbeit bei zu wenig Erholung/ Schlaf. Schau dir mal die Hauptto-
desursachen in so einigen asiatischen Großstädten an, wo die Um-
weltbelastung zum Teil noch viel extremer ist.

Lilly 22 16.06.2018 23:21

Zitat:

Zitat von Curly2013 (Beitrag 5646972)
Nimm´ ein Antiallergikum, Vividrin, zum Beispiel. Gibt es für die Augen und auch als Nasenspray...

Es gibt viele Allergiker, die selbst darauf allergisch reagieren. Also
denke ich, man sollte sich mit derartigen Empfehlungen lieber zu-
rück halten und dann lieber doch die Vorstellung beim Arzt anra-
ten. Wenn der Körper tatsächlich schon dermaßen überbelastet ist
und es mit einem gesunden Ausgleichverhalten nicht zu bessern ist,
wär diese Reihenfolge jedenfalls "gesünder", anstatt den Körper ex-
perimentell weiter mit irgend einer Chemiekeule zu "belasten".

Yella 17.06.2018 07:19

Ich bin, trotz meines Jobs, alternativen Heilmethoden gegenüber offen. Akupunktur, Osteopathie, Homöopathie, ..... aber eine "Gesprächstherapie" gegen Allergien? Nein!

Damien Thorn 17.06.2018 10:45

Zitat:

Zitat von Someguy (Beitrag 5649743)
Blindes Vertrauen in die Schulmedizin

Blind vertraue ich niemandem. Für eine Therapie vertraue ich aber durchaus eher jemandem, der das Fach jahrelang professionell studiert hat, als einem Pädagogen, der sich als Heilsbringer sieht. Es wird auch kein Klempner als Informatiker eingestellt, auch wenn (oder vor allem weil) er beteuert, das Firmennetzwerk binnen Sekunden auf Vordermann bringen zu können.

Zitat:

Zitat von Lilly 22 (Beitrag 5653328)
viel frische Luft, gesunde Ernährung, viel Wasser, Bewegung, Vita-
mine und ausreichend Schlaf!
Kaffee trocknet aus, also lass den weg, wenn du derzeit ohne-
hin sogar empfindlich auf die "Natur" reagierst. Trockene Augen
bekommt man u.a. auch von zu trockener Luft (Raumluft, Hitze
usw.), von zu viel Zeit vor dem PC/ Handy, zu wenig Abwechs-
lung für die Pupillen (Ziliarmuskeln...) usw.

Frische Luft, viel Wasser und das Weglassen von Kaffee lässt keine bestehende Allergie verschwinden.

Zitat:

Zitat von Lilly 22 (Beitrag 5653329)
Es gibt viele Allergiker, die selbst darauf allergisch reagieren. Also
denke ich, man sollte sich mit derartigen Empfehlungen lieber zu-
rück halten und dann lieber doch die Vorstellung beim Arzt anra-
ten.

Weswegen sollte man sich dahingehend zurückhalten, wenn der TE selbst es doch ist, der nach der Medikation gefragt hat? Zu den "vielen Allergikern, die selbst darauf allergisch reagieren" (woher hast Du diese Information?) gibt es den Beipackzettel, den man ohnehin durchlesen sollte, bevor man ein Medikament einnimmt.

------

"Nebenwirkungen von VIVIDRIN akut Azelastin Nasenspr.gg.Heuschn.
Nebenwirkungen sind unerwünschte Wirkungen, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des Arzneimittels auftreten können.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Reizerscheinungen in der Nase, wie:
- Brennen der Schleimhäute
- Kribbeln auf den Schleimhäuten
- Niesen
- Nasenbluten
- Geschmacksstörungen (Bitterer Geschmack)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten."

------

Da glaube ich dann doch eher dem Beipackzettel als einer Person, die glaubt, man besiege eine beliebige Allergie durch Kaffeeentzug.




Der TE muss selbst entscheiden, was er macht. Erstmal sollte jedoch die Art der Allergie (sofern es sich um eine handelt) identifiziert werden. Und das geschieht mit einem Allergietest von einem "Körperklempner". Dann kann er entweder entsprechende Areale meiden, sofern möglich, oder sich entscheiden, wie er dies behandeln will. Es sollte ihm eben nur bewusst sein, dass eine Allergie eine Antikörper-Überreaktion ist, bei dem das eigene Immunsystem bestimmte ungefährliche Stoffe irrtümlicherweise als feindselig erkennt und attackiert. Da muss er dann selbst wissen, welchen Menschen mit welchem Fachgebiet er an sich heranlässt.

deniro990 17.06.2018 13:55

Zitat:

Zitat von balmi (Beitrag 5645348)
Was würdet ihr mir denn für Tipps gegen Allergien empfehlen?

Mach' auf jeden Fall den Test beim Arzt. Ich persönlich leide unter dem, was der Volksmund "Heuschnupfen" nennt, jedoch nur in leichter Ausprägung und vorwiegend nur von Mai bis Juni. Dabei habe ich gute Erfahrungen mit einem Loratadin-Präparat gemacht und bei mir auch noch keine einzige Nebenwirkung festgestellt.

Zitat:

Zitat von Lilly 22 (Beitrag 5653328)
Schau dir mal die Haupttodesursachen in so einigen asiatischen Großstädten an, wo die Umweltbelastung zum Teil noch viel extremer ist.

In Asien hatte ich persönlich noch nie Probleme mit allergischen Reaktionen. Komme gerade erst von einer Reise nach Peking (42 °C) und Shanghai (25 °C) zurück und war wieder einmal acht Tage beschwerdefrei und das ohne eine einzige Allergietablette genommen zu haben.

Whiskas 18.06.2018 13:13

Zitat:

Zitat von deniro990 (Beitrag 5653379)

In Asien hatte ich persönlich noch nie Probleme mit allergischen Reaktionen. Komme gerade erst von einer Reise nach Peking (42 °C) und Shanghai (25 °C) zurück und war wieder einmal acht Tage beschwerdefrei und das ohne eine einzige Allergietablette genommen zu haben.

Das heisst nur, dass du auf die dortigen Pollen und anderen Allergenen nicht empfindlich bist.

Lilly 22 22.06.2018 23:52

Zitat:

Zitat von Whiskas (Beitrag 5653499)
Das heisst nur, dass du auf die dortigen Pollen und anderen Allergenen nicht empfindlich bist.

Nein, d.h. eher, dass der kurzzeitige, klimatische Wechsel auf
sein Abwehrsystem keine Auswirkungen im Negativen hatte.
Heißt aber eben gerade nicht, dass er bei längerem Verbleib
dort nicht ähnliche Reaktionen zeigen würde.

Lynxx 16.10.2018 18:07

Zitat:

Zitat von Damien Thorn (Beitrag 5653346)
Blind vertraue ich niemandem.

Für eine Therapie vertraue ich aber durchaus eher jemandem, der das Fach jahrelang professionell studiert hat, als einem Pädagogen, der sich als Heilsbringer sieht.

Es wird auch kein Klempner als Informatiker eingestellt, auch wenn (oder vor allem weil) er beteuert, das Firmennetzwerk binnen Sekunden auf Vordermann bringen zu können.

Würde ich auch nicht.

Ärzte studieren "professionell" Krankheiten und Symptome. Von daher sind sie als "Diagnostiker" durchaus brauchbar. Zahlt ja auch die Kasse.
Was sie nicht studieren, ist "Heilung". Stattdessen begeben sie sich nach Studium in die Abhängigkeit von Pharmakonzernen und Kassenleistungen. Zwangsläufig, was man ihnen sicher nicht übel nehmen kann - müssen ja auch überleben.
Der Pädagoge, Coach, oder whatever hat den Vorteil und Nachteil, erfolgsorientiert arbeiten zu müssen. Schlechte Ergebnisse, schlechte Reputation und umgekehrt. Simple as that.

Guter Vergleich, unser bester Informatiker (seinerzeit noch "Benutzerbetreuer") war gelernter Klempner.
Deswegen der Beste, weil er lösungsorientiert arbeitete, statt sich an to-do-Listen entlang zu hangeln.

Whiskas 17.10.2018 15:55

Zitat:

Zitat von Lynxx (Beitrag 5681297)
Der Pädagoge, Coach, oder whatever hat den Vorteil und Nachteil, erfolgsorientiert arbeiten zu müssen. Schlechte Ergebnisse, schlechte Reputation und umgekehrt. Simple as that.

Ärzte müss(t)en sich an den Fakten orientieren. Coachs, Heilpraktiker etc nicht. Solange deren Kundschaft glaubt ist alles gut. Ihren Kunden muss es schliesslich nicht nachweislich besser gehen.

Zitat:

Zitat von Lynxx (Beitrag 5681297)
Guter Vergleich, unser bester Informatiker (seinerzeit noch "Benutzerbetreuer") war gelernter Klempner.
Deswegen der Beste, weil er lösungsorientiert arbeitete, statt sich an to-do-Listen entlang zu hangeln.

Das hängt davon ab inwelchem Bereich der Informatik er arbeitet. Wenn es um Kundenbetreuung (extern oder intern) geht glaube ich dir gerne. Andere Bereiche der Informatik sind ohne höhere Ausbildung nicht machbar - es sei denn manist ein Selbstlerngenie.


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