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Alt 31.05.2012, 13:37   #1091
Trimalchio
abgemeldet
Zitat:
Zitat von Findus Beitrag anzeigen
Ich finde das nicht konkret.

Konkret wäre, wenn Du mal zwei gleichwertige Tätigkeiten bringst, die unterschiedlich bezahlt werden. Müßte Dir doch gelingen, wenn Du schon damit "zu tun" hast.
Aber selbstverständlich könnte ich das. Niemals aber werde ich das tun! Was um alles in der Welt meinst Du denn, tue ich da, dass ich an derart persönliche Daten komme? Pressesprecher???

Du hast schon den Hinweis auf eine Studie bekommen und fragst jetzt nach Einzelfällen, über die ich beruflich und ohne den gleichen Aussagewert wie den einer Studie gestolpert bin?
Trimalchio ist offline  
Alt 31.05.2012, 13:37 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 31.05.2012, 13:40   #1092
Findus
Kater
 
Registriert seit: 09/2008
Ort: am Rhein
Beiträge: 13.341
Das kann man doch allgemein formulieren...

Ich finde, das ist alles nebulöses Blabla.
Findus ist offline  
Alt 31.05.2012, 16:19   #1093
Trimalchio
abgemeldet
Zitat:
Zitat von Trimalchio Beitrag anzeigen
Du unterhältst Dich im Freundeskreis mit sehr ähnlichen Qualifikationen und Dauer der Berufserfahrung über dann vergleichbare Gehälter von Männern und Frauen? Na. Mein Bekanntkreis ist da nicht so leicht vergleichbar. Und ich frage da auch nicht nach Gehältern. Du tust das wirklich???
Noch im Gedächtnis, Findus? Dann beantworte das mal.

Und wenn ich jetzt mal Deinen Maßstab anlege, dass die Erfahrungen im persönlichen Umfeld wichtiger sind als die Statistik: Es gibt derzeit keine Krebserkrankungen, weil ich davon in meinem Umfeld derzeit nichts mitbekomme. Das ist nach Deinem Maßstab dann ganz und gar konkret und nicht nebulöses blabla, weil es ja auf der persönlichen Erhebung im eigenen Umfeld beruht und nichtnur auf Statistiken.
Trimalchio ist offline  
Alt 31.05.2012, 16:29   #1094
Findus
Kater
 
Registriert seit: 09/2008
Ort: am Rhein
Beiträge: 13.341
Zitat:
Zitat von Trimalchio Beitrag anzeigen
Noch im Gedächtnis, Findus? Dann beantworte das mal.
Hä? Habe ich doch schon...2 oder 3 Posts vorher.

Zitat:
Und wenn ich jetzt mal Deinen Maßstab anlege, dass die Erfahrungen im persönlichen Umfeld wichtiger sind als die Statistik: Es gibt derzeit keine Krebserkrankungen, weil ich davon in meinem Umfeld derzeit nichts mitbekomme. Das ist nach Deinem Maßstab dann ganz und gar konkret und nicht nebulöses blabla, weil es ja auf der persönlichen Erhebung im eigenen Umfeld beruht und nichtnur auf Statistiken.
Ich weiß zwar nicht, was mir das sagen soll, aber Dir würde ich wünschen, dass Du Dich mal schlauer machst, wie man Statistiken so erstellt, dass sie genau die Aussage hervorbringen, die man am Ende gerne hätte. Deine Statistik sagt pauschal erstmal aus, dass Frauen weniger verdienen und nicht warum sie weniger verdienen. Denn das hat nichts mit Ungleichbehandlung zu tun, sondern es ist eben auch der Qualifikation und Leistung entsprechend gerecht so.

Naja, ich warte halt noch auf einen Fall in einem Betrieb, bei dem Frau und Mann unterschiedlich entlohnt werden, bei gleicher Tätigkeit, gleicher Qualifikation und gleicher Leistung.

Wenn die Statistik da soviele Fälle kennt, müßte es doch ein leichtes sein, mal einen zu benennen.
Findus ist offline  
Alt 31.05.2012, 16:46   #1095
Paradigma
Weisheit in Tüten
 
Registriert seit: 11/2010
Ort: östlich von Westfalen
Beiträge: 4.995
Ich erinnere mich an einen Anruf bei einem potentiellen Jobgeber vor etlichen Jahren.

ICH: "Wie viel wird denn Bezahlt?"
FIRMA: "12,- DM, nein, warten Sie, sie sind unter 21, also nur 11,- DM,
ach nein, sie sind ja eine Frau, also 10,- DM"
ICH: "Danke, hat sich erledigt".

War ein Job am Fließband, da konnte man also nicht mehr oder weniger leisten egal wie alt oder welches Geschlecht man hatte ...

Die genauen Werte hab ich vergessen, ist ja ne Weile her. Aber dieses Runterrechnen hat mich doch schwer beeindruckt ... aber bestimmt ist das heutzutage nicht mehr so. Hätte aber damals eigentlich auch schon nicht so sein sollen.
Paradigma ist offline  
Alt 31.05.2012, 21:02   #1096
MadHatter
Cosmic Hobo
Themenstarter
 
Registriert seit: 03/2004
Ort: Im Wunderland
Beiträge: 2.754
Zitat:
Zitat von Oneiric
So eine scheisse muss ich nicht reflektieren.

Hier wird aufbauend auf der 'feministischen' Privilegientheorie Menschen geraten ihre Kinder bitte Zuhause zu lassen oder jedenfalls sich so wenig störend wie möglich zu verhalten, denn es könnten sich andere ja gestört fühlen.

Das ist Krank und einfach Menschenhass der aus Gestalten wie N. Lantzsch spricht.
Man stelle sich vor, es würde von Homosexuellen gefordert doch bitte andere in öffentlichen Räumen nicht mehr mit ihrer Sexualität zu belästigen und Liebesbekundungen zu unterlassen.

Nein diese Art von Feminismus ist nur noch reine Ideologie bzw. ein Wahnsystem die die Gesellschaft nicht freier macht.
Faszinierend ist doch, weshalb sich Diskussionen rund um die geschlechtliche Identität schnell aufheizen. Neulich saß ich beim Mittagessen mit einer Gruppe weiblicher und männlicher Akademiker zusammen, als plötzlich eine Frauenzeitschrift verteilt wurde. Sofort entstand Unmut wegen des Blattes in der Runde, obwohl es völlig harmlos war. Offenbar lösen diese Fragen bei vielen eine existenzielle Betroffenheit aus, unabhängig vom Grad der Bildung.
Ich glaube, den meisten Menschen ist klar, wie sehr ihre Rollenmuster sie einschränken und zugleich freisetzen. Die feministische Aufklärung muss m.E. insbesondere selbstbewusste Frauen fördern, die in der Öffentlichkeit für ihre Belange eintreten und unabhängig vom Schutz des Mannes/Partners agieren können. So ist es zum Beispiel nötig, dass Männer und Frauen gemeinsam einer Kultur entgegentreten, die die Frau als das besonders schutzbedürftige Geschlecht darstellt. Dieses Vorurteil schlägt uns in den Medien entgegen und steuert den Umgang der Geschlechter, bis hin zur Sexualität, sei es im kapitalistischen Rahmen der Pornoindustrie oder privat.
MadHatter ist offline  
Alt 31.05.2012, 21:33   #1097
GreatBallsofFire
Ein Buch über Nerds!!
 
Registriert seit: 01/2007
Ort: Hoch den Rock, rein den Stock!
Beiträge: 11.530
Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
So ist es zum Beispiel nötig, dass Männer und Frauen gemeinsam einer Kultur entgegentreten, die die Frau als das besonders schutzbedürftige Geschlecht darstellt. Dieses Vorurteil schlägt uns in den Medien entgegen und steuert den Umgang der Geschlechter, bis hin zur Sexualität, sei es im kapitalistischen Rahmen der Pornoindustrie oder privat.
Dieses "Vorurteil" ist doch gängige Praxis. Den Frauen bringt die Rolle des schwachen Geschlechtes, bei gleichzeitiger Ritterlichkeit der Männer, schon ewig Vorteile, auf die sie wohl kaum verzichten wollen.

Kein Feminismus wird uns glücklichmachen. Das ist nur eine weitere, völlig unsinnige Peitsche, die ins Volk schlägt.
GreatBallsofFire ist offline  
Alt 31.05.2012, 23:44   #1098
Holzkutscher
abgemeldet
Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
Faszinierend ist doch, weshalb sich Diskussionen rund um die geschlechtliche Identität schnell aufheizen. Neulich saß ich beim Mittagessen mit einer Gruppe weiblicher und männlicher Akademiker zusammen, als plötzlich eine Frauenzeitschrift verteilt wurde. Sofort entstand Unmut wegen des Blattes in der Runde, obwohl es völlig harmlos war. Offenbar lösen diese Fragen bei vielen eine existenzielle Betroffenheit aus, unabhängig vom Grad der Bildung.
Natürlich lösen diese Fragen Betroffenheit aus. Nicht umsonst wird der Mangel an männlichen Vorbildern in Kindergärten und Grundschulen kritisiert. In erster Linie ein Problem für Jungs.

Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
Ich glaube, den meisten Menschen ist klar, wie sehr ihre Rollenmuster sie einschränken und zugleich freisetzen.
Wenn du gesehen hättest, wie meine Oma ihren Mann nach einem Autounfall bis zum Schluß pflegte. Aber umgekehrt mein anderer Opa seine an Alzheimer erkrankte Frau bis zu seinem Tod pflegte (inkl. Hausarbeit), hättest du vielleicht eine Ahnung wie weit gespannt diese Rollenmuster sind.



Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
Die feministische Aufklärung muss m.E. insbesondere selbstbewusste Frauen fördern, die in der Öffentlichkeit für ihre Belange eintreten und unabhängig vom Schutz des Mannes/Partners agieren können.
Wohl eher eine Charakterausprägung, die genauso vielen Männern abgeht.


Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
So ist es zum Beispiel nötig, dass Männer und Frauen gemeinsam einer Kultur entgegentreten, die die Frau als das besonders schutzbedürftige Geschlecht darstellt. Dieses Vorurteil schlägt uns in den Medien entgegen und steuert den Umgang der Geschlechter, bis hin zur Sexualität, sei es im kapitalistischen Rahmen der Pornoindustrie oder privat.
Aber genau dies machen wir doch mit Quotenregelungen, Frauenparkplätzen u.s.w.
Holzkutscher ist offline  
Alt 01.06.2012, 10:35   #1099
Trimalchio
abgemeldet
Zitat:
Zitat von Paradigma Beitrag anzeigen
Ich erinnere mich an einen Anruf bei einem potentiellen Jobgeber vor etlichen Jahren.

ICH: "Wie viel wird denn Bezahlt?"
FIRMA: "12,- DM, nein, warten Sie, sie sind unter 21, also nur 11,- DM,
ach nein, sie sind ja eine Frau, also 10,- DM"
ICH: "Danke, hat sich erledigt".

War ein Job am Fließband, da konnte man also nicht mehr oder weniger leisten egal wie alt oder welches Geschlecht man hatte ...

Die genauen Werte hab ich vergessen, ist ja ne Weile her. Aber dieses Runterrechnen hat mich doch schwer beeindruckt ... aber bestimmt ist das heutzutage nicht mehr so. Hätte aber damals eigentlich auch schon nicht so sein sollen.
Jetzt wird es endlich auch Findus glauben, weil es nicht "nur"eine von mir genannte Statistik ist, ich nicht "nur" sage, eindeutige Fälle gesehen zu haben, wo ich beruflich für korrekte Gehälter zu sorgen hatte. Nein. Jetzt hat er endlich auch die von ihm gewünschte Erschilderung eines persönlichen Erlebnisses.

Danke, Paradigma.
Trimalchio ist offline  
Alt 01.06.2012, 10:40   #1100
Trimalchio
abgemeldet
Zitat:
Zitat von Findus Beitrag anzeigen
Ja, sogar im Familienkreis. Und dieses "vergleichbare" ist bei näherem Hinsehen gar nicht mehr so schön vergleichbar...weil Tätigkeiten anders sind, Berufserfahrungen anders ausfallen und Abschlüsse unterschiedlich sind. In Summe kommt aber folgendes heraus:

1) gleiche Tätigkeiten werden gleich bezahlt
2) frei verhandelbare Gehälter werden frei verhandelt

Was auch sonst und wie soll das denn anders laufen?

Und wie kommt man da zu dem Schluß der Ungleichbehandlung?
ImFamilienkreis unterhältst Du Dich also über Gehälter? Wie schön, dass Ihr da alle die gleichen Qualifikationen, den gleichen Beruf und die gleiche Berufserfahrung habt. Verzeih mir, dass ich das nicht glaube. Das ist einfach nur Blabla.
Trimalchio ist offline  
Alt 01.06.2012, 10:40 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

 

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