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Alt 20.12.2011, 16:06   #421
Paradigma
Weisheit in Tüten
 
Registriert seit: 11/2010
Ort: östlich von Westfalen
Beiträge: 4.995
Zitat:
Doch genau so ist es. Es sind 2-3 Jahre. Und bei entsprechend mehr Kindern u.a. auch länger. Und trotzdem kann man neu durchstarten. Langsam geht mir das Geheule auf den Geist. Ich kenne einige Mütter, die zu Hause geblieben sind und dann "durchgestartet" sind.
Fantastisch. Du kennst mehrere Frauen, die mit einem oder mehreren Kindergarten-Kindern die wieder in den Vollzeit-Job durchgestartet sind?

Dann weißt du sicher auch im Einzelnen, wie diese Familien die Kinderbetreuung und die Haushaltsführung geregelt haben. Lass uns an deinen Kenntnissen teilhaben ... mich interessiert aufrichtig, wie solche Modelle funktionieren, wie man das hinkriegt.

Zitat:
Andere Frage ist ja auch: Wollen das überhaupt alle...dieses "Durchstarten" ? Wo jetzt genau? An der Aldikasse?
Ich würde mal sagen: Eben nicht an der Aldi-Kasse - sondern als Krankenschwester, Marketingfachfrau, Architektin, Buchhändlerin, Politesse, Sozialarbeiterin, Ärztin, Sekretärin ...

Wie bekommt eine junge Familie zwei Vollzeitjobs, ein Kindergartenkind und einen ABC-Schützen auf die Reihe? Wie geht das? Wie passen die Arbeitszeiten zu den Öffnungszeiten von Kiga und Schule? Wer bringt das Kind morgens weg, wo bleibt das Kind, wenn länger gearbeitet werden muss, wer betreut das Kind, wenn es krank ist?

Ich bitte um möglichst konkrete Fallbeispiele - vielleicht können ja andere junge Familien davon profitieren ...
Paradigma ist offline  
Alt 20.12.2011, 16:06 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 20.12.2011, 16:09   #422
listerine
Golden Member
 
Registriert seit: 02/2011
Ort: Irgendwo und Nirgendwo
Beiträge: 1.264
Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
Nein, das ist nun mal nicht so (wobei deine Sprache hier verräterisch ist). Es läuft sehr viel über Beziehungen und sog. "soft skills", die sich nicht in Noten abbilden lassen. Man kann die Benachteiligung von Frauen im Lohnbereich auch statistisch nachweisen. Quoten sind aufgrund dieser immer noch existierenden Diskriminierung notwendig und sie beeinträchtigen auch nicht die gerechte Auswahl der BewerberInnen.
Beziehungen gibt es, aber so wie Frauen kann auch nicht jeder Mann an diesen Beziehungen teilhaben, womit rechtfertigst du also deine Aussage?

Lohnunterschiede? Gut möglich, in meinem Betrieb ganz sicher nicht, aber es wäre doch ein leichtes vom Staat das zu verlangen, oder sind Männer vielleicht von Natur aus besser in Lohnverhandlungen?

Dort wo nach Tarif bezahlt wird, sind diese Unterschiede wohl kaum vorhanden. Und in der freien Wirtschaft kann man durchaus seinen Lohn aushandeln. Welcher Chef wird den von alleine allen Leuten gleich viel bezahlen? Frag mal all deine Kollegen im gleichen Bereich ob ihr das gleiche verdient.
listerine ist offline  
Alt 20.12.2011, 16:14   #423
M.O.D.
Member
 
Registriert seit: 11/2011
Beiträge: 408
Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
Man kann die Benachteiligung von Frauen im Lohnbereich auch statistisch nachweisen.
Nein, kann man nicht, diese Lüge wird auch durch Wiederholung nicht wahrer!

http://manndat.de/feministische-myth...offiziell.html

http://manndat.de/feministische-myth...laert-auf.html
M.O.D. ist offline  
Alt 20.12.2011, 16:15   #424
listerine
Golden Member
 
Registriert seit: 02/2011
Ort: Irgendwo und Nirgendwo
Beiträge: 1.264
Zitat:
Zitat von Paradigma Beitrag anzeigen
Ich würde mal sagen: Eben nicht an der Aldi-Kasse - sondern als Krankenschwester, Marketingfachfrau, Architektin, Buchhändlerin, Politesse, Sozialarbeiterin, Ärztin, Sekretärin ...

Wie bekommt eine junge Familie zwei Vollzeitjobs, ein Kindergartenkind und einen ABC-Schützen auf die Reihe? Wie geht das? Wie passen die Arbeitszeiten zu den Öffnungszeiten von Kiga und Schule? Wer bringt das Kind morgens weg, wo bleibt das Kind, wenn länger gearbeitet werden muss, wer betreut das Kind, wenn es krank ist?

Ich bitte um möglichst konkrete Fallbeispiele - vielleicht können ja andere junge Familien davon profitieren ...
Bei allem Respekt ich frage mich wie man ernsthaft Kinder in die Welt setzen kann und dann beide Partner in Vollzeit arbeiten lassen möchte. Mal ganz im ernst, wozu hast du dann Kinder?

Ja Paradigma da kann ich dir beim besten Willen keine Antwort drauf geben, ich wüsste auch nicht wie das zur Zufriedenheit aller funktionieren soll, wenn du da nicht eine liebe Oma der Kinder am Start hast die Zeit hat sieht es wohl übel aus. Aber für das Beispiel welches du jetzt konkret aufgezeigt haben willst kann ich kein Verständnis aufbringen ausser zu sagen Verdammt noch mal euch zwingt keiner Kinder in die Welt zu setzen.
listerine ist offline  
Alt 20.12.2011, 16:17   #425
Paradigma
Weisheit in Tüten
 
Registriert seit: 11/2010
Ort: östlich von Westfalen
Beiträge: 4.995
Zitat:
Das ist vollkommener Quatsch, zeig mir auf woran du fest machst das das Risiko einer Hausfrauenehe potenziell höher ist als das wo beide arbeiten?!?!?!
Da hast du mich falsch verstanden: Gemeint ist das Armutsrisiko nach einer Trennung, nicht das Trennungsrisiko an sich.

Bestes Beispiel bin ich selber: Von 308,- Euro Kindergeld und 420,- Euro Unterhalt kann man nicht leben mit zwei Kindern. Da mein Exmann als Pfleger in einem Sozialberuf arbeitet, kann er nur den Mindestunterhalt bezahlen, und lebt dann bereits vom Selbstbehalt. War schon irgendwie praktisch, das ich keine Hausfrau war, sonst hätten wir uns in die Reihen der Hartz-4-Empfänger eingereiht ... was wirklich kein bisschen lustig ist.
Paradigma ist offline  
Alt 20.12.2011, 16:25   #426
Findus
Kater
 
Registriert seit: 09/2008
Ort: am Rhein
Beiträge: 13.341
Zitat:
Zitat von Paradigma Beitrag anzeigen
Fantastisch. Du kennst mehrere Frauen, die mit einem oder mehreren Kindergarten-Kindern die wieder in den Vollzeit-Job durchgestartet sind?

Dann weißt du sicher auch im Einzelnen, wie diese Familien die Kinderbetreuung und die Haushaltsführung geregelt haben. Lass uns an deinen Kenntnissen teilhaben ... mich interessiert aufrichtig, wie solche Modelle funktionieren, wie man das hinkriegt.
Äh, was? 2 Vollzeitjobs und Kinder? Ich kann Dir zwar Modelle beschreiben, wie das funktionieren kann, aber wenn das erstrebenswert ist, dann gute Nacht. Aber wenn das mit Feminismus so weiter geht, dann ist es bald soweit...

Mit "durchstarten" meine ich, dass die Frau wieder in den ursprünglichen Beruf zurückfindet, je nach Möglichkeit.

In einem Fall so:

Frau arbeitet 25 Stunden die Woche in einem Ingenieurberuf. Die Kinder gehen morgens zur Schule und werden vom Vater versorgt und schulfertig gemacht. Klappt auch mit Kindergarten. Er geht von 9- 17 Uhr arbeiten und sie von 7 Uhr bis 13 Uhr...um 18 Uhr wird gemeinsam zu abend gegessen.

Wo ist das Problem?

Da sie 2 Gehälter haben, leisten sie sich eine Putzfrau...für das Grobe.

Wer will denn ersthaft Familie mit 2 Vollverdienern? Wozu? Damit Unternehmen von Menschen profitieren? Und sich gegenseitig Konkurrenz machen? Klappt ja wunderbar...

Sieht man ja hier: Männer gegen Frauen...

Statt gemeinsam.
Findus ist offline  
Alt 20.12.2011, 16:30   #427
Paradigma
Weisheit in Tüten
 
Registriert seit: 11/2010
Ort: östlich von Westfalen
Beiträge: 4.995
Zitat:
Bei allem Respekt ich frage mich wie man ernsthaft Kinder in die Welt setzen kann und dann beide Partner in Vollzeit arbeiten lassen möchte. Mal ganz im ernst, wozu hast du dann Kinder?
Das geht nicht - ich gebe dir völlig recht. Ich möchte mit dieser Frage hier Findus um konkrete Beispiele bitten, er hat behauptet, das er jede Menge Frauen kennt, die das genau so praktiziert haben:

Zitat:
Zitat Findus:
Doch genau so ist es. Es sind 2-3 Jahre. Und bei entsprechend mehr Kindern u.a. auch länger. Und trotzdem kann man neu durchstarten. Langsam geht mir das Geheule auf den Geist. Ich kenne einige Mütter, die zu Hause geblieben sind und dann "durchgestartet" sind.
Fakt ist, das in einer Familie mit Kindern mindestens eine Person für etwa 2-3 Jahre für die Vollezeiterwerbstätigkeit ausfällt, und für weitere 8-10 Jahre maximal eine Teilzeitbeschäftigung möglich ist. (Außer, man hat hilfsbereite Großeltern oder kann sich ein AuPair oder eine Tagesmutter leisten). Bei mehreren Kindern verlängern sich diese Zeiten entsprechend

Fakt ist auch, das nach einer so langen Pause/Teilzeittätigkeit oft eine Neuqualifizierung nötig ist, und das "neu Durchstarten" dann oft erst ab 35-40 stattfinden kann. Ein Alter, in dem man lange Zeit bereits langsam zum "alten Eisen" gerechnet wurde ... keine idealen Voraussetzungen für eine Berufsanfängerin, zumal ja auch Teenager noch lange nicht wirklich autark sind ...
Paradigma ist offline  
Alt 20.12.2011, 16:32   #428
listerine
Golden Member
 
Registriert seit: 02/2011
Ort: Irgendwo und Nirgendwo
Beiträge: 1.264
Zitat:
Zitat von Paradigma Beitrag anzeigen
Da hast du mich falsch verstanden: Gemeint ist das Armutsrisiko nach einer Trennung, nicht das Trennungsrisiko an sich.

Bestes Beispiel bin ich selber: Von 308,- Euro Kindergeld und 420,- Euro Unterhalt kann man nicht leben mit zwei Kindern. Da mein Exmann als Pfleger in einem Sozialberuf arbeitet, kann er nur den Mindestunterhalt bezahlen, und lebt dann bereits vom Selbstbehalt. War schon irgendwie praktisch, das ich keine Hausfrau war, sonst hätten wir uns in die Reihen der Hartz-4-Empfänger eingereiht ... was wirklich kein bisschen lustig ist.
Ja das ist in der Tat nicht leicht, nur sind Trennungen ja auch nicht das Ziel einer Familie, die Realität sieht da anders aus, mir vollkommen bewusst. Nur wäre es nicht erstrebenswert wenn die Ehen die geschlossen werden und in denen Kinder geschaffen werden nicht auch langfristig bestand haben können?

Darum geht es, der Feminismus Emanzipation und Gendermainstreaming zerstören nach und nach immer merh Familien. Was heute zählt ist Selbstverwirklichung. Eine Familie in der beide Partner in Vollzeit arbeiten und trotzdem Kinder zeugen, ist für mich beinahe untragbar, da braucht es schon ein finanziell gutes Polster um dieses wirklich realisieren zu können. Für die Maße also eher unkompatibel. Und im Sinne der Familien ist es kaum erstrebenswert wenn wir Vorraussetzungen schaffen in der beide Partner Vollzeit arbeiten können.

Mir würde vorallem das Bild stören welches die Frau dann hat, nämlich das einer reinen Geburtenmaschine, Kind rein Kind raus aus die Maus ich muss zur Arbeit. Alles gut und schön, und was ist mit den Kindern?

Manchmal glaube ich Männer sind doch wesentlich sensibler was Kinder angeht. Mag nur mein persönlicher Eindruck sein, aber dieser ist auch stark von angeblichem Feminismus und Emanzipation geprägt.
listerine ist offline  
Alt 20.12.2011, 16:37   #429
listerine
Golden Member
 
Registriert seit: 02/2011
Ort: Irgendwo und Nirgendwo
Beiträge: 1.264
Zitat:
Zitat von Paradigma Beitrag anzeigen
Das geht nicht - ich gebe dir völlig recht. Ich möchte mit dieser Frage hier Findus um konkrete Beispiele bitten, er hat behauptet, das er jede Menge Frauen kennt, die das genau so praktiziert haben:
Gott sei dank, ich dachte schon

Zitat:
Fakt ist, das in einer Familie mit Kindern mindestens eine Person für etwa 2-3 Jahre für die Vollezeiterwerbstätigkeit ausfällt, und für weitere 8-10 Jahre maximal eine Teilzeitbeschäftigung möglich ist. (Außer, man hat hilfsbereite Großeltern oder kann sich ein AuPair oder eine Tagesmutter leisten). Bei mehreren Kindern verlängern sich diese Zeiten entsprechend

Fakt ist auch, das nach einer so langen Pause/Teilzeittätigkeit oft eine Neuqualifizierung nötig ist, und das "neu Durchstarten" dann oft erst ab 35-40 stattfinden kann. Ein Alter, in dem man lange Zeit bereits langsam zum "alten Eisen" gerechnet wurde ... keine idealen Voraussetzungen für eine Berufsanfängerin, zumal ja auch Teenager noch lange nicht wirklich autark sind ...
Und da verstehe ich in der Tat auch Unternehmer in Deutschland nicht, ist doch eine Frau die in Hausarbeit tätig ist eine perfekte Managerin. Die Arbeit welche Hausfrauen/Hausmänner leisten ist mehr als nur Kassieren oder ein bisschen Büroarbeit. Hausfrauen sind im Grunde die perfekten Führungspersönlichkeiten, mit ein bisschen BWL in der Abendschule und einem reifen Alter von knackigen 35-55 ideale Menschen zum Führen von Unternehmen.

Aber das bekommst du nicht in der Wirtschaft durch, sieht doch so aus das die Männer in dem Alter auch das berufliche Aus begegnet und junge Bengels die Posten übernehmen, ausser vielleicht die wenigen Manager oder ähnlich gestellte Posten.
listerine ist offline  
Alt 20.12.2011, 16:40   #430
Paradigma
Weisheit in Tüten
 
Registriert seit: 11/2010
Ort: östlich von Westfalen
Beiträge: 4.995
Zitat:
Frau arbeitet 25 Stunden die Woche in einem Ingenieurberuf.
In einem Großkonzern, ja? Weil wie hier schon ausführlich erläutert wurde: Kleinere Unternehmen "können" keine Teilzeitstellen in qualifizierten, technisch orientierten Berufen anbieten ... Teilzeitarbeit ist so gut wie immer nur in untergeordneten Positionen zu haben.

Was auch irgendwie die von dir propagierte Chancengleichheit ad absurdum führt ... sorry. Und auch verdeutlicht, warum Frauen es selten ins Top-Management schaffen: Sie managen nämlich in den Jahren, in denen Männer ihr Netzwerk aufbauen ein kleines Familienunternehmen.

Klar, auch was schönes. Ich frage mich halt, warum Männer dazu so selten Lust drauf haben ... muss der berühmte Unterschied zwischen Mann und Frau sein.
Paradigma ist offline  
Alt 20.12.2011, 16:40 #00
Verbraucherinformant

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Beiträge: 4692

 

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