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Du befindest dich im Forum: Grundsatzdiskussionen. Themen, die man grundsätzlich von verschiedenen Seiten betrachten kann. Hier kannst du über Themen diskutieren, die sich nicht auf aktuelle Ereignisse beziehen und dennoch Diskussionsstoff bieten. Das können Themen aus Religion, Wirtschaft, Politik, Gesundheit, Wissenschaft, usw. sein. Zum Beispiel "Ist eine Berufsarmee sinnvoll?" oder "Sollten Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen?" Bitte beachte, daß hier zwar kontrovers und auch mal emotional diskutiert werden kann, persönliche Beleidigungen aber nicht geduldet werden. Wir wollen spannende Diskussionen, in denen das Thema im Vordergrund steht, nicht der Verfasser der Beiträge.

 
 
Themen-Optionen
Alt 11.01.2012, 18:22   #851
MadHatter
Cosmic Hobo
Themenstarter
 
Registriert seit: 03/2004
Ort: Im Wunderland
Beiträge: 2.754
Zitat:
Zitat von TeamU
Und wie machen wir das in der Praxis?
Der Sonntag und die gesetzlichen Feiertage sind durch das Grundgesetz geschützt. Dementsprechend kann man sich gegen eine Aushöhlung oder Abschaffung von Feiertagen stark machen, z.B. durch ein politisches Engagement oder auch im privaten Umfeld, wie bei allen anderen Themen auch.
MadHatter ist offline  
Alt 11.01.2012, 18:22 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 17.03.2012, 00:21   #852
JahnnyDupp
Dauerhaft Gesperrt
 
Registriert seit: 03/2012
Beiträge: 10
Die Emanzipation hat dahin geführt, wohin sie bei konsequenter Logik führen musste. Zu verhaltensgestörten Kindern!

Dies hätte man sich mit strenger Logik schon in den 60gern vorausberechnen können, doch die mal wieder überschätzte Intelligenz des Menschen. Man vergaß erneut, dass der Mensch dazu neigt aus einem guten Ansatz Kacke zu basteln.

Frauen konnten nicht anders, als aus dem damaligen Ansatz das zu machen, was sie heute sind: Witzfiguren einer Medienkampagne der Firma Douglas!
JahnnyDupp ist offline  
Alt 17.03.2012, 05:20   #853
Surfergirl
Golden Member
 
Registriert seit: 09/2010
Ort: hawaii
Beiträge: 1.451
Zitat:
Zitat von JahnnyDupp Beitrag anzeigen
Die Emanzipation hat dahin geführt, wohin sie bei konsequenter Logik führen musste. Zu verhaltensgestörten Kindern!

Dies hätte man sich mit strenger Logik schon in den 60gern vorausberechnen können, doch die mal wieder überschätzte Intelligenz des Menschen. Man vergaß erneut, dass der Mensch dazu neigt aus einem guten Ansatz Kacke zu basteln.

Frauen konnten nicht anders, als aus dem damaligen Ansatz das zu machen, was sie heute sind: Witzfiguren einer Medienkampagne der Firma Douglas!

mit argumenten wirfst du nicht um dich. aber mit geistigem müll schon.

etwas weniger von letzterem und etwas mehr argumente würde helfen, dass man dich halbwegs ernst nehmen kann.

schade, wenn ein meist spannendes thema so sinnfrei zugemüllt wird. vielleicht erbarmt sich ja ein mod.
Surfergirl ist offline  
Alt 17.03.2012, 07:37   #854
Hex
...
 
Registriert seit: 12/1999
Ort: Paderborn
Beiträge: 11.467
Jahnny, da du relativ neu im Forum bist, hier ein kleiner Hinweis: im Membertalkbereich geht es um Diskussionen, die nicht auf Stammtischniveau geführt werden sollen. Dh, wenn man eine Behauptung aufstellt, sollte man sie auch belegen können.

Ansonsten macht man sich auf Dauer das Leben hier selber schwer.
Hex ist offline  
Alt 17.03.2012, 10:58   #855
Wolfsblume
Special Member
 
Registriert seit: 10/2008
Beiträge: 5.759
Zitat:
Zitat von JahnnyDupp Beitrag anzeigen
Die Emanzipation hat dahin geführt, wohin sie bei konsequenter Logik führen musste. Zu verhaltensgestörten Kindern!
Ist deine Mutter emanzipiert?
Wolfsblume ist offline  
Alt 17.03.2012, 12:52   #856
Sailcat
lass das!
 
Registriert seit: 01/2001
Beiträge: 35.330
Tschüß, Unimann.
Sailcat ist offline  
Alt 20.03.2012, 20:54   #857
MadHatter
Cosmic Hobo
Themenstarter
 
Registriert seit: 03/2004
Ort: Im Wunderland
Beiträge: 2.754
Beim Feminismus kochen bei vielen Männern die Gefühle schnell hoch. Wie ich neulich hörte, ist dieser Umstand sogar schon seit längerem ein Forschungsgegenstand, aber es gibt dazu ganz unterschiedliche Theorien.
Ich als Mann habe durch den Feminismus gelernt, weibliche Perspektiven genauer zu verstehen und sie als Bereicherung zu empfinden. Außerdem kann es doch nur im Interesse der Männer sein, wenn sie selbstbewusste Frauen an ihrer Seite haben. Die Freiheit meines Gegenübers ist eben nicht die Grenze meiner Freiheit, wie so viele glauben.
Die feministische Kritik richtet sich seit jeher gegen autoritative Rollenbilder, häuslichen Despotismus, (sexuelle) Gewalt, Rechtlosigkeit gegenüber Männern, fehlende Bildung, die Beschränkung von Liebesbeziehungen, die Verweigerung ökonomischer Unabhängigkeit und den politischen Ausschluss.
Das sind bleibende Themen, auch wenn die Feministinnen in den europäischen Ländern eine weitgehende rechtliche Gleichstellung erwirkt haben.
MadHatter ist offline  
Alt 22.03.2012, 13:52   #858
Schwankende
Member
 
Registriert seit: 04/2010
Beiträge: 492
Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
Beim Feminismus kochen bei vielen Männern die Gefühle schnell hoch. .
Genauso wie beim Thema Geschlechtergerechtigkeit.
Manchmal denke ich dass so stark missioniert wird, dass sich manche Männer eingeengt fühlen.
Gerade im sozialen Bereich sind das Dauerthemen. Vor kurzem habe ich mit einem Sozialarbeiter eine Schulung geplant und in der Schulung muss das Thema Geschlechtergerechtigkeit behandelt werden. Und ich kann verstehen, dass dieser Mann nicht über dieses Thema sprechen möchte, weil er die letzten dreieinhalb Jahre in seinem Studium dauernd etwas zu dem Thema gehört hat. Ich weiß noch das ich am Ende meines Bachelor solche Themen auch nicht mehr hören konnte, weil es einem schon wie Belästigung vorkam und man den Eindruck hatte, dass es keine anderen Themen auf dieser Erde gibt und mir ging es sogar so als Frau.
Inzwischen sehe ich aber wieder so, dass diese Themen trotzdem für unsere Gesellschaft wichtig sind. Aber ich finde es nicht gut, dass so extrem missioniert wird.
Schwankende ist offline  
Alt 22.03.2012, 15:55   #859
listerine
Golden Member
 
Registriert seit: 02/2011
Ort: Irgendwo und Nirgendwo
Beiträge: 1.264
Zitat:
Zitat von MadHatter Beitrag anzeigen
Beim Feminismus kochen bei vielen Männern die Gefühle schnell hoch.
Verständlich, den vieles was der Feminismus eigentlich erreichen will geht verloren in einem Sinnfreien Geschlechterkampf mit Themen wie: "Wer erzieht die Kinder, wer macht den Haushalt", wer ist das bessere Geschlecht, wer das schlechtere.

Dabei vergessen viele einfach das Mann und Frau von der Natur her unterschiedlich sind und nicht einfach in allen Faktoren 1:1 gleichgestellt werden können.

Zudem sehen viele Männer nur das sich in der Damenwelt etwas tut, das sich Türen aufmachen welche vorher verschlossen waren, im gleichen Atemzug aber haben Männer noch immer schlechte Chancen nach Scheidungen, vorallem beim Sorgerecht für Kinder.

Im Grunde denke ich schreckt einfach der komisch gewordene Alltag ab, das gibt es mittlerweile Gleichstellungsbeauftragte und Co. lockere Flirts werden den Männern mittlerweile sogar schon zum Verhängnis, in folge dessen funktioniert man nur nach nach dem Roboterprinzip.

Zitat:
Ich als Mann habe durch den Feminismus gelernt, weibliche Perspektiven genauer zu verstehen und sie als Bereicherung zu empfinden.
Ich habe 2 Formen des Feminismus kennengelernt, den literarischen, so wie du auch den Feminismus definierst, und den realen wie er in der Umgebung gelebt wird, und das sind mal zumindest in meiner Betrachtung 2 ganz verschiedene Paar Schuhe.

Zitat:
Außerdem kann es doch nur im Interesse der Männer sein, wenn sie selbstbewusste Frauen an ihrer Seite haben. Die Freiheit meines Gegenübers ist eben nicht die Grenze meiner Freiheit, wie so viele glauben.
Klingt sehr gut, doch bin ich bislang davon ausgegangen das das Grundgesetz dafür sorgt und es nicht extra einen speziellen Feminismus geben müsste.

Zitat:
Die feministische Kritik richtet sich seit jeher gegen autoritative Rollenbilder, häuslichen Despotismus, (sexuelle) Gewalt, Rechtlosigkeit gegenüber Männern, fehlende Bildung, die Beschränkung von Liebesbeziehungen, die Verweigerung ökonomischer Unabhängigkeit und den politischen Ausschluss.
Das sind bleibende Themen, auch wenn die Feministinnen in den europäischen Ländern eine weitgehende rechtliche Gleichstellung erwirkt haben.
-> Das mit den Rollenbilder ist so eine Sache, man hat den Frauen und Männer zwar über Jahrzehnte gesagt das es keine Hausfrauen mehr geben darf/brauch, aber man hat den Familien nicht gesagt wie die Aufgabe mit Kindern am Ende wirklich erledigt werden kann.

-> Die Rechtlosigkeit gegenüber Männern habe ich in meinem Leben nicht kennengelernt, mag es bestimmt gegeben haben, nur ist diese immer noch vorhanden??

->Häusliche Gewalt ist immer zu verachten, dafür braucht es keinen Feminismus sondern endlich härtere Strafen für die Schweine die Ihre Frauen wie Dreck behandeln. Wäre bei nachweisbarer sexueller Gewalt ebenso nötig!

-> Nun wenn Frauen es zulassen, das der Mann das Geld alleine verwaltet sofern dieser der alleinverdiener ist, ist in meinen Augen die Frau selber schuld, schließlich kann sie dafür sorgen Zugang zum Konto zu haben, oder sich im Zweifel ganz legitim trennen, oder eben sich eine Arbeit suchen und selbst Geld verdienen.

-> Politischer Ausschluss ist auch vorbei, unser Land wird von einer Frau regiert, in den Parteien und entsprechenden Positionen schon überall Frauen, und diese werden täglich mehr werden.

Bleibende Themen sind das nämlich alles für mich nicht. Vieles davon braucht man heute nicht mehr zum Feminismus zählen. Wenn du damit sagen wolltest das diese Themen durch den Feminismus endlich klargestellt worden sind, dann kann ich dir zustimmen.

Nach wie vor finde ich den Feminismus überholt. Vielmehr sollten wir uns mit wirklichen Problemen beschäftigen und viele Dingen wieder in die Hände der Familien legen. Die Familien (Menschen in den Familien) legen sich ihr Leben schon selbst passend auf, da braucht es kein Geschwafel von Kampf-Lesben die Kinder abzutreiben oder sich von einem Mann zu trennen nur weil der vielleicht einmal zu wenig den Müll runtergebracht hat.

Vielmehr sollten wir die Energie welche wir in den Feminismus stecken in unsere Kinder stecken und deren Ausbildung stecken.
listerine ist offline  
Alt 23.03.2012, 14:01   #860
MadHatter
Cosmic Hobo
Themenstarter
 
Registriert seit: 03/2004
Ort: Im Wunderland
Beiträge: 2.754
Zitat:
Zitat von listerine
-> Das mit den Rollenbilder ist so eine Sache, man hat den Frauen und Männer zwar über Jahrzehnte gesagt das es keine Hausfrauen mehr geben darf/brauch, aber man hat den Familien nicht gesagt wie die Aufgabe mit Kindern am Ende wirklich erledigt werden kann.

-> Die Rechtlosigkeit gegenüber Männern habe ich in meinem Leben nicht kennengelernt, mag es bestimmt gegeben haben, nur ist diese immer noch vorhanden??

->Häusliche Gewalt ist immer zu verachten, dafür braucht es keinen Feminismus sondern endlich härtere Strafen für die Schweine die Ihre Frauen wie Dreck behandeln. Wäre bei nachweisbarer sexueller Gewalt ebenso nötig!

-> Nun wenn Frauen es zulassen, das der Mann das Geld alleine verwaltet sofern dieser der alleinverdiener ist, ist in meinen Augen die Frau selber schuld, schließlich kann sie dafür sorgen Zugang zum Konto zu haben, oder sich im Zweifel ganz legitim trennen, oder eben sich eine Arbeit suchen und selbst Geld verdienen.

-> Politischer Ausschluss ist auch vorbei, unser Land wird von einer Frau regiert, in den Parteien und entsprechenden Positionen schon überall Frauen, und diese werden täglich mehr werden.

Bleibende Themen sind das nämlich alles für mich nicht. Vieles davon braucht man heute nicht mehr zum Feminismus zählen. Wenn du damit sagen wolltest das diese Themen durch den Feminismus endlich klargestellt worden sind, dann kann ich dir zustimmen.

Nach wie vor finde ich den Feminismus überholt. Vielmehr sollten wir uns mit wirklichen Problemen beschäftigen und viele Dingen wieder in die Hände der Familien legen. Die Familien (Menschen in den Familien) legen sich ihr Leben schon selbst passend auf, da braucht es kein Geschwafel von Kampf-Lesben die Kinder abzutreiben oder sich von einem Mann zu trennen nur weil der vielleicht einmal zu wenig den Müll runtergebracht hat.
Ich bin immer wieder erstaunt über die mangelnde politische Bildung, die solche Beiträge zu verursachen scheinen. Natürlich sind die aufgezählten Komplexe bleibende Themen und selbstverständlich brauchen wir politische Bindekräfte wie die Feministinnen.

Das Zentrale, auf das alles hinausläuft, ist doch der letzte Satz deines Beitrags: "Vielmehr sollten wir die Energie welche wir in den Feminismus stecken in unsere Kinder stecken und deren Ausbildung stecken."
Es geht dir um die Schwächung von Bewegungen, die sich von Frauen für die Rechte und Freiheiten der Frauen einsetzen. Was das im Einzelnen bedeutet, schreibst du erstmal nicht, aber es kann doch nur heißen, Programme zur Kompetenzvermittlung und Gleichstellung einzustellen oder zu drosseln.
Seien wir ehrlich: Ein Mann, der Frauen als gleichberechtigt betrachtet, würde so etwas nicht aus sich heraus setzen. Er würde stattdessen die Perspektive von Frauen in den politischen Diskussionen wertschätzen, denn diese ist sowieso -entgegen dem, was du behauptest- unterrepräsentiert. Frauen sollen selbst zu Wort kommen, so dass öffentlich nicht ÜBER sie geredet werden muss, so wie sich das aus deinen Vorstellungen ergäbe (weil sie wahrscheinlich lieber die Kinder zu Hause hüten sollen). Und ja: Auch 'Kampflesben', die zur Abwechslung mal selber dominant sind und Abtreibungen befürworten, sollen sich in familienpolitische Debatten einmischen dürfen.

Erst wenn man sich beispielsweise überhaupt fragt, warum es in den meisten Beziehungen so ist, dass der Mann mehr verdient, und wie Frauen überhaupt darauf kommen, Geldangelegenheiten zu delegieren, hat man den Level der Herrschaftskritik erreicht, den der Feminismus repräsentiert und auf dem auch ich mich mit meinen Äußerungen bewege.
Wenn man andererseits glaubt, dass durch Rechte auf einem Stück Papier das Projekt der Freiheit zu Ende gegangen ist, besitzt man eine naive Haltung. Sie ist weder einem demokratischen Bürger und schon gar nicht einem Christen angemessen, der nach Gottes Gerechtigkeit strebt.

Geändert von MadHatter (23.03.2012 um 14:06 Uhr)
MadHatter ist offline  
Alt 23.03.2012, 14:01 #00
Verbraucherinformant

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