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Alt 01.09.2012, 15:07   #51
beziehungsidiot
Junior Member
 
Registriert seit: 10/2011
Beiträge: 41
Zitat:
Zitat von la_manie Beitrag anzeigen
Nicht ganz: man darf 150 EUro pro Lebensjahr ansparen bei Hartz4- als Arbeitnehmer ist man i.d.R: älter und hat da einen größeren Spielraum. Zudem hebt man es kurz vor ( 3 Monate) Hartz4 Bezug auch ab und bunkert es unterm Kopfkissen.
Mag sein, ich schrieb aber über Elternunabhängiges BAföG, nicht über Hartz4.

Zitat:
Zitat von la_manie Beitrag anzeigen
Hört sich einfach an, ist es i.d.R. aber SO nicht. Man bekommt vom Arbeitsamt nicht mal ein Praktikum genehmigt, dass über 15 h die Woche geht, auch wenn es zur Aufnahme eines neuen Jobs gehört.
Natürlich ist das nicht einfach, man muss schon an die richtigen Türen klopfen. Fallbeispiel: Wenn ein längeres Praktikum im Rahmen einer Schulung stattfindet, kann das Arbeitsamt viel ermahnen, letztlich hat es aber keine Ahnung wieviel tatsächlich gearbeitet wurde. So dauern die Praktikas einiger Schulungsteilnehmer mal eben fix nicht die 15 h (der absolute ARGE-Schwachsinn), sondern eine oder mehrere Wochen.

Zitat:
Zitat von la_manie Beitrag anzeigen
Sobald du eigenes Geld verdienst bekommst du von der ARGE/ AA kein Übergangsgeld mehr, ist glaub ich, seit 2 Jahren schon so. Ab einem Verdienst von mehr als dem HArtz4 Satz, entfällt der HArtz4 Bezug (wird alles drauf angerechnet), soviel Trinkgeld kann man nicht verdienen um auf 1000 Euro von 374 Euro aus zu kommen.
Ist zum Glück schon drei Jahre her, dass ich mit dem Arbeitsamt zu tun hatte. Wie schon geschrieben, BAföG, nicht Hartz4. Ansonsten flitz´ mal schnell rüber zur nächsten Privattankstelle, zum Supermarkt, zur Kneipe oder ähnlichem und frage die Betreiber, ob die Abrechnungen ihrer Aushilfen der tatsächlich abgeleisteten Arbeitszeit entsprechen. Die antworten dir etwa so:

Zitat:
Zitat von la_manie Beitrag anzeigen
Es sei denn, im horizontalen Gewerbe, da gibt es mittlerweile auch 400 Euro Jobs + "Trinkgeld".
Stimmt auch wieder, aber nee, vergiss es, und wenn dann lebst du in der falschen Region. Meine Stadt ist vom Wirtschaftswunder soweit entfernt wie eine Affe im Kongo, Aushilfskellner verdienen hier aber zwischen 10 bis 13 Euro. Samstags und Sonntags macht man hier je 50 Euro Trinkgeld gut. Das was Du backdoor verdienen kannst ist durchaus ein kompletter Minijob.

Geändert von beziehungsidiot (01.09.2012 um 17:34 Uhr)
beziehungsidiot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2012, 15:07 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 01.09.2012, 15:36   #52
ich bins
Special Member
 
Registriert seit: 06/2010
Beiträge: 2.010
Zitat:
Zitat von la_manie Beitrag anzeigen
Nicht ganz: man darf 150 EUro pro Lebensjahr ansparen
Wer zwingt denn alles brav bei der Bank sichtbar für die Finanzgestapo liegen zu haben ? Man kann selbstverständlich unendlich viel ansparen und behalten
Außerdem hat man es auch ohne Armutsgefahr nicht bei der Bank, wozu auch, damit sie damit Giralgeldschöpfung betrieben können und zudem "Systemrelevant" werden und von uns gerettet werden wenn es sein "muss" ?
Na also
ich bins ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2012, 23:09   #53
Axorest
Member
 
Registriert seit: 09/2005
Beiträge: 269
"Wie viel Rücklagen sollte man sich als Student ansparen?" - ähm, keine?! Also jetzt mal im ersnt. Ich habe selber studiert und lief Ende des Monats gegen 0€. Wenn ich schon lese, dass man als Student ein eigenes Auto hat, dann gehört man zu guten Drittel und muss sich übers Geld eh nicht die Sorgen machen. Ich hatte einen 800€ Werkstudent-Vertrag und damit kam ich vernünftig durch... Ich habe eine Studienrichtung gewählt, wo ich ich absehen konnte, dass ich nachher knapp über 2.000€ Netto verdienen würde. Nach dem Studium bin ich nicht "abgehoben" und bin meinem Lebensstil treu geblieben und auf einmal hat man ca, 1000€ "zu viel". 5 Jahre Studium, davon würde man so 100€ im Monat zurücklegen. Hätte man 6.000€ Und die hat man in einem halben drin. 100€ im Monat als Student sind gold wert, locker 2-4 parties! Daher rate ich jedem Student: Nichts sparen, das Leben da in vollen Zügen genießen. Viel "studentisch" reisen (Anhalter, Rucksack etc.) ud wenn man arbeitet, hat man h wenig Zeit die Kohle auszugeben. Plus die Mietkosten senken sichm da man 40-60 Stunden arbeiten ist

Zudem kannte ich keinen, der nach dem Studium mit Rücklagen rausgegangen ist !!! Wenn nur mit Minus, was ja kein Problem ist. Kohle verdient man nachher eh genug!
Axorest ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2012, 11:30   #54
beziehungsidiot
Junior Member
 
Registriert seit: 10/2011
Beiträge: 41
Zitat:
Zitat von Axorest Beitrag anzeigen
Zudem kannte ich keinen, der nach dem Studium mit Rücklagen rausgegangen ist !!! Wenn nur mit Minus, was ja kein Problem ist. Kohle verdient man nachher eh genug!
Schön für dich, aber sag das mal den vielen arbeitslosen Absolventen und Dauerstudenten, denen man drei bis fünf Jahre vorher sagte, das ist es, da ist die Nachfrage, da startest du bei 2000 brutto! LOL
beziehungsidiot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2012, 14:23   #55
Lilli Marlene
~* Sun and Stars *~
 
Registriert seit: 12/2007
Ort: over the hills and far away
Beiträge: 4.893
Kommt sehr drauf an, wo man wohnt, welchen Job man hat, usw. usf. Bin momentan im letzten Studienjahr. Durch Auslandsaufenthalte bin ich etwas über die Regelstudienzeit gekommen, bekomme keine Förderung mehr - da wird's trotz Job ein bisschen knapp. Davor war so richtig ansparen auch nicht möglich, weil einem ab einem gewissen Vermögen ja das BAföG gestrichen wird. Mein Job wirft leider nicht sehr viel ab, der Job- wie auch der Wohnungsmarkt sind überlaufen. Daher sind die Stundenlöhne schlecht und die Mieten hoch. Außerdem wohnt meine Familie ziemlich weit weg, will aber regelmäßig besucht werden. Das kostet auch.

Ein kleines Polster habe ich schon noch aus den Jahren, wo es mit Job und Förderung etwas besser aussah, aber das reicht dann auch noch für das kommende Jahr - danach ist es dann wohl etwas dünner. Momentan mache ich im Monat Miese, trotz Job, aber es geht halt nicht anders. Das muss jeder wissen, wie er's machen kann. Ich werd nach dem Studium erstmal ne Weile arbeiten müssen, bevor ich mir irgendwas leisten kann. Allerdings habe ich auch nicht vor, gleich ein Haus zu bauen, von daher passt das.

Wie man sich allerdings als Student ein Auto leisten kann, bleibt mir weiterhin ein Rätsel. Gut, wenn man nur 200,- Miete zahlt und 400,- Jobhonorar und dann noch 500,- BAföG bekommt, dann mag das gehen. Aber selbst dann ist es nicht viel. *kopfkratz* Der Studiengang spielt natürlich auch eine Rolle. Meine Informatikerfreunde können sich Sätze wie "Unter 15,- die Stunde mach ich keinen Job" leisten, die finden dann auch Jobs. Sieht bei mir leider "etwas" anders aus.

Geändert von Lilli Marlene (20.10.2012 um 14:29 Uhr)
Lilli Marlene ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2012, 14:33   #56
J.J.
Senior Member
 
Registriert seit: 04/2012
Beiträge: 656
Also ich muss sagen ich bin momentan heilfroh darum das ich mir Rücklagen auf einem separaten Konto gebildet habe.

Hab meinen Bafög antrag zu spät abgegebn und lebe daher seit ende august von dem Geld das ich durchs arbeiten verdiene. Weniger als 200 euro sind das. Dazu kam jetzt noch eine Stomnachzahlung von über 300 Euro. Hätte ich jetzt nicht noch die Rücklagen auf einem anderen Konto dann hätte ich jetzt ein riesen Problem. So ist das ganze zwar ärgerlich aber raubt mir nicht meinen Schlaf.

Und sowas kann immer passieren denn wenn es scheiße läuft dann normal richtig. Von daher würde ich mir immer Rücklagen anlegen. Sonst hat man unter umständen sehr viel stress.
J.J. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2012, 14:42   #57
Lilli Marlene
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Ort: over the hills and far away
Beiträge: 4.893
Dass sich hier so hartnäckig die Meinung hält, dass man nur wollen müsste. Es gibt Situationen im Leben, in denen KANN man nicht sparen. Das ist genau diese "Not", von der hier immer erzählt wird. Dass es allerdings sein kann, dass diese "Not" für manche Leute der Normalzustand ist, das wird irgendwie nicht gesehen.

Naja, vielleicht sehen die Leute das ein, wenn sie 25 sind... da ist dann nämlich mit einem Schlag das KG weg, UND es kommt die KV dazu. Also mal eben 230,- im Monat weniger.
Lilli Marlene ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2012, 14:51   #58
J.J.
Senior Member
 
Registriert seit: 04/2012
Beiträge: 656
KG bekommt Mama weil sie die beste ist.
J.J. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2012, 15:07   #59
Lilli Marlene
~* Sun and Stars *~
 
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Ort: over the hills and far away
Beiträge: 4.893
Hä? KG bekommst du vom Staat bis du 25 bist, bzw. deine erste Ausbildung abgeschlossen hast. Wenn du nicht mehr zuhause wohnst, steht DIR das KG zu. Solange du zuhause wohnst, bekommen es deine Eltern, als Unterstützung zum Unterhalt des Kindes. Verwechselst du das KG gerade mit Unterhalt?
Lilli Marlene ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.10.2012, 22:45   #60
Ungard
Platin Member
 
Registriert seit: 05/2010
Ort: Freising
Beiträge: 1.815
Mit 25 sollte man mit dem Studium schon fertig sein. Sind ja so 6-7 Jahre Zeit.
Wobei heute muss ja nach dem Abi erstmal 1 Jahr Auszeit genommen werden, dann 1 Jahr FSJ, dann fängt man was an, als Frau gerne Lehramt oder Germanistik, ach das passt dann doch ned das merkt man dann nach 2 Semstern, dann nimmt man sich ne kurze AUszeit und dann findet man irgendwann das passende mit 23 und macht dann bis 30 seinen bachelor wird schwanger und wird Hausfrau
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Alt 25.10.2012, 22:45 #00
Verbraucherinformant

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Beiträge: 4692

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