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Alt 09.02.2014, 00:25   #21
wikinger11
Special Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 10/2010
Beiträge: 5.032
Ging es nicht um die Außenpolitik? Ein bisschen stimmt´s ja schon: Schon bei Jugoslawien versagt, jetzt in der Ukraine. Direkt vor der Haustür. Aber sonst in alle Herren Länder Soldaten hinschicken.

Jetzt wieder nach Afrika. Natürlich nur, solange es dort auch Kitas gibt!
wikinger11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2014, 00:25 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo wikinger11, egal wie gross deine Sorgen auch sein mögen, mir hilft es immer nach draußen zu gehen und den Grill anzuwerfen. Grillen ist Entspannung pur. Ob nun ein deftiges BBQ oder ein einfach mariniertes Schweinesteak. Am Grill kann ich alle Probleme vergessen. Du hast noch keinen Grill? Bei der Telekom kannst du aktuell am Angrillen 2019 Gewinnspiel mitmachen und entweder einen Beefer oder ein Keramik Ei gewinnen. Wer von uns gewinnt lädt den anderen ein ;-)
Alt 10.02.2014, 00:57   #22
Stan90
abgemeldet
Zitat:
Zitat von 260Horse Beitrag anzeigen
Die "Regierungsform" ist staatenspezifisch und hat mit der EU nun so gar nichts zu tun.
Da ein konföderales System von Staaten (wie die EU) allerdings auch soetwas wie eine Regierung hat, lässt sich durchaus über eine Regierungsform diskutieren.

Wenn sich hunderte deutsche Länder zu einem Deutschland zusammenleben konnten, warum (auf Dauer!) nicht auch ein Europa?

Der Sprung zwischen Friesen und Bayern war damals (kulturell, gesellschaftlich, wirtschaftlich) deutlich größer, als heute zwischen Deutschen und Dänen, Deutschen und Niederländern, Deutschen und Polen.

Über Details und die Geschwindigkeit lässt sich üblicherweise immer diskutieren. Aber die Richtung als solche ist für mich die einzig richtige.

Edit und zurück zum Ausgangsthema:

Die UN war ja lange Zeit doch sehr durch die USA dominiert. Zumindest der westliche Teil um die NATO. Es war praktisch kein freier Staatenbund, vielmehr war alles bilateral auf die USA fokussiert. Dass sich in Europa jetzt eine gemeinsame Stimme entwickelt und entwickelt hat, die der amerikanischen wirtschaftlich durchaus die Stirn bieten kann, verunsichert den amerikanischen Markt. Die Rating-Einstufungungen dieser unsagbaren Ratingagenturen für europäische Länder verdeutlicht diese Angst vor einem starken Europa doch.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was damals aus der Geschichte wurde. Aber vor wenigen Jahren gab es doch Pläne an der Frankfurter Börse, die New Yorker Börse aufzukaufen. (Doppeledit: http://www.sueddeutsche.de/geld/boer...tsch-1.1060621)

Die Weltwirtschaft ist durch ein starkes Europa schon lange nicht mehr auf die USA konzentriert. Ein aufstrebendes China verstärkt diesen Prozess natürlich noch.

Wenn Europa seine Stellung als "Erste Welt" behalten will, muss man gemeinsam eine Zukunft anstreben. Sonst ist mit Asien nicht zu konkurrieren.

Geändert von Stan90 (10.02.2014 um 01:05 Uhr)
Stan90 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2014, 07:37   #23
Anthill_Inside
Special Member
 
Registriert seit: 06/2008
Ort: Bremen
Beiträge: 2.824
Zitat:
Zitat von PIcasso1989 Beitrag anzeigen
Die EU bringt "uns" - als größter Exportnation Europas - eine Menge Kohle.

Und: Grenzen abzubauen scheint mir grundsätzlich eine sehr sinnvolle
Politik.

Was mich -und andere- immer wieder ärgert, ist die Frage der Legitimation.
Da beschäftigen sich irgendwelche Leute mit dem Verbot von Glühbirnen, von
denen ich mich nicht erinnern kann, sie jemals gesehen oder gar gewählt zu
haben.
Zitat:
Zitat von PIcasso1989 Beitrag anzeigen
*abwink*

und insbesondere aus der EU- Währungskrise zieht Deutschland erheblich
mehr Gewinn als Kosten.

Der Mechanismus ist recht einfach: Damit Griechenland & Co sich überhaupt
noch Fremdkapital leisten können, hat die EZB seit Jahren permanent die Zinsen
gesenkt. Dennoch sind sie in den Krisenstaaten relativ hoch.

Gesunken sind sie vor allem in Deutschland und bringen Jahr für Jahr bei der
Refinanzierung des Bundeshaushalts einen Gewinn von etwa 20 Mrd. im Vergleich
zu der ursprünglichen Finanzierung.

Es ist fast schon peinlich - aber von der Armut und Arbeitslosigkeit im Süden
profitieren vor allem wir.

http://www.welt.de/wirtschaft/articl...rigzinsen.html
Tut mir leid Picasso, aber das ist ziemlich irreführend. Tatsächlich bringt die EU gewissen Leuten eine menge Geld, dies sind aber nicht die kleinen Bürger oder der Staat selbst sondern vorallem die Konzernen, denen mitunter noch der Umzug in ein billig lohne Land in der EU gesponsort und bezuschusst wird.

Die Bürger selbst ziehen aus der EU praktisch keinen Vorteil, ganz im Gegenteil ihre Arbeitskraft wurde entwertet und sie sind im Vergleich weniger reich als vorher. Die Staatsschulden gehören dennoch ihnen.

Eine Legitimation gibt es auch nicht wirklich, die EU abgeordneten und Entscheidungsträger wählen sich im Grunde selbst, mit einer Demokratie hat das Alles relativ wenig zu tun.

Zitat:
Zitat von Stan90 Beitrag anzeigen
Da ein konföderales System von Staaten (wie die EU) allerdings auch soetwas wie eine Regierung hat, lässt sich durchaus über eine Regierungsform diskutieren.

Wenn sich hunderte deutsche Länder zu einem Deutschland zusammenleben konnten, warum (auf Dauer!) nicht auch ein Europa?

Der Sprung zwischen Friesen und Bayern war damals (kulturell, gesellschaftlich, wirtschaftlich) deutlich größer, als heute zwischen Deutschen und Dänen, Deutschen und Niederländern, Deutschen und Polen.
Also DAS ist doch schon ziemlich weit hergeholt. Grade der West/Ost Europa Unterschied was Kultur, Sprache und viele andere Dinge betrifft ist gewaltig. Anders als die Deutschen Kleinstaaten gibt es auch praktisch nichts was diese Länder miteinander verbindet und ein Gefühl der Solidarität ist auch nicht im Ansatz vorhanden, ganz im Gegenteil die Ressentiments und alter Revanchismus sowie Nationalismus sind in den meisten Staaten nach wie vor extrem stark ausgeprägt und nur unter einer hauchdünnen Lackschicht aus EU Fördergeldern verborgen.

Tatsächlich findet in Europa momentan eher wieder eine Radikalisierung und Rückbesinnung auf diese alten Stereotypen statt als dass hier irgendetwas zusammenwächst.

Über Details und die Geschwindigkeit lässt sich üblicherweise immer diskutieren. Aber die Richtung als solche ist für mich die einzig richtige.

Edit und zurück zum Ausgangsthema:

Zitat:
Die UN war ja lange Zeit doch sehr durch die USA dominiert. Zumindest der westliche Teil um die NATO. Es war praktisch kein freier Staatenbund, vielmehr war alles bilateral auf die USA fokussiert. Dass sich in Europa jetzt eine gemeinsame Stimme entwickelt und entwickelt hat, die der amerikanischen wirtschaftlich durchaus die Stirn bieten kann, verunsichert den amerikanischen Markt. Die Rating-Einstufungungen dieser unsagbaren Ratingagenturen für europäische Länder verdeutlicht diese Angst vor einem starken Europa doch.
Eine Staaten in Europa sind stark, viele Andere sind es nicht. Die Ratingagenturen dürften zu großen Teilen wirklich von der US Regierung beeinflusst werden, dies sieht man vorallem daran dass die USA während des "Government Shutdown" nicht herabgestuft wurden, aber so toll wie viele Leute es darzustellen versuchen ist die Situation in Europe auch nicht.
Die UN wird übrigens nach wie vor von gewissen Staaten maßgeblich beeinflusst und gelenkt, jetzt vorallem von Staaten wie China und Saudi Arabien welche einfach die Stimmen von kleineren und ärmeren Staaten im großen Stil aufkaufen um so die Agenda zu bestimmen und alles zu blockieren was ihnen nicht gefällt.
Es gibt einen Grund aus dem fast 90% aller UN Resolutionen die sich mit dem verletzten von Menschenrechten befassen ausschließlich gegen Israel erlassen werden während andere Staaten umkomplett ungeschoren davonkommen.

Zitat:
Die Weltwirtschaft ist durch ein starkes Europa schon lange nicht mehr auf die USA konzentriert. Ein aufstrebendes China verstärkt diesen Prozess natürlich noch.
China is effektiv ein Gigant auf töneren Füßen. Ein Großteil des chinesischen Wachstums kommt aus der Baubranche. Diese Branche treibt inzwischen die seltsamsten Auswüchse wie z.B die Geisterstadt Ordos bei der gesamte Städte gebaut werden in denen KEIN MENSCH lebt und dies den Chinesen als tolle Investition für die Zukunft verkauft wird in denen sie ihr Geld anlegen sollen.

Zitat:
Wenn Europa seine Stellung als "Erste Welt" behalten will, muss man gemeinsam eine Zukunft anstreben. Sonst ist mit Asien nicht zu konkurrieren.
China = Gigant auf töneren Füßen. Indien steht insgesamt nicht besser da. Diese Staaten haben vorallem aufgrund ihrer Größe und dem Nachholbedarf ein derartiges explosives Wachstum. Japan erging es früher ähnlich, damals hatte man Japan schon als zukünftigen Giganten der Wirtschaftswelt gesehen der die restliche Welt aufkauft, die Blase ist ebenso geplatzt.
Anthill_Inside ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2014, 22:12   #24
ich bins
Special Member
 
Registriert seit: 06/2010
Beiträge: 2.010
Zitat:
Zitat von PIcasso1989 Beitrag anzeigen
Die EU bringt "uns" - als größter Exportnation Europas - eine Menge Kohle.

Und: Grenzen abzubauen scheint mir grundsätzlich eine sehr sinnvolle
Politik.

Was mich -und andere- immer wieder ärgert, ist die Frage der Legitimation.
Da beschäftigen sich irgendwelche Leute mit dem Verbot von Glühbirnen, von
denen ich mich nicht erinnern kann, sie jemals gesehen oder gar gewählt zu
haben.
Ich glaube zu wissen was Du meinst aber die Glühbirne ist ein etwas unglücklich gewähltes Beispiel weil das besser ist als Strom künstlich zu verteuern - das was sie ansonsten gemacht hätten um Dir die Glühbirne auszutreiben, also dann doch besser austreiben ohne nennenswerte Extrakosten und etwas gegen Stromverschwendung zu unternehmen ist schon nicht so falsch.
Ja ich weiß, als die LEDs noch nicht so weit waren sondern die blau leuchtenden Quecksilberschleudern da waren, da war es schon etwas komisch, aber die Halogenbirne also "Glühbirne+" war ja nicht verboten (wird gerne vergessen) und es wurden auch nur bestimmte Wattzahlen sukzessive langsam verboten... alles also halb so schlimm.
Ja aber ok, das Prinzip endlich sinnvoller Verbote kann man schon kritisieren, nur die Glühbirne ist wirklich das kleinste Problem.

Was das Thema wählen angeht so würde ich davon auch nicht zu viel erwarten. Die Leute meinen wenn man mehr mitbestimmen kann dass dann alles besser wird, ja wenn bestimmte 5% wählen dürfen dann ja, aber nicht wenn alle. Der Haufen der hier mehrfach hintereinander jemanden wählt der 100 000 DM von Waffenhändler in der Schublade vergaß... der ist so "klug" dass auch bei mehr/direkterer Mitbestimmung des Haufens auch nichts besseres herauskommt als das was wir jetzt so haben.
ich bins ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2014, 22:12 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey ich bins, ich kann mir vorstellen dass es dir heute nicht so gut geht. Was da hilft ist Schokolade. Schokolade hilft immer und es geht einem damit sicher nicht besser, aber für einen kurzen Moment kann man alle Sorgen vergessen. Ich habe heute beim Milka Schokoladenpaket Gewinnspiel mit gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich?
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