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Alt 22.05.2014, 12:35   #11
Dave Bowman
Euer Liebden
 
Registriert seit: 05/2001
Ort: München
Beiträge: 14.553
Zitat:
Zitat von Findus Beitrag anzeigen
Die Frage, die sich mir stellt, ist auch folgende: Werden Menschen in Wohlstandsgesellschaften weniger leidensfähig?
Das glaube ich durchaus - ohne jetzt die allseits beliebten Studien zu dieser These parat zu haben.
Dave Bowman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2014, 12:35 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

"iPhone7 Gewinnspiel"
Alt 22.05.2014, 14:49   #12
PIcasso1989
Der Hund
 
Registriert seit: 07/2009
Ort: BW
Beiträge: 12.505
Zitat:
Zitat von Findus Beitrag anzeigen
Die Frage, die sich mir stellt, ist auch folgende: Werden Menschen in Wohlstandsgesellschaften weniger leidensfähig?
Natürlich.
Im Krieg hat man die Bomben ausgehalten - weil man es mußte
Und hat gehungert - weil man es mußte
Und hat die Toten neben sich liegen gelassen - weil man es mußte.

Frage aber ist doch, ob es positiv ist, leidensfähiger gewesen zu sein.
Also: mit mehr Zwang gelebt zu haben.

Ob es negativ ist, daß sich das geändert hat.
PIcasso1989 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2014, 15:16   #13
sadness75
Platin Member
 
Registriert seit: 10/2011
Beiträge: 1.933
Zitat:
Häufig haben Veganer und Vegetarier Depressionen...nicht falsch verstehen: Ob das eine jetzt Ursache für das andere ist, ist nicht erwiesen...nur dass es eine Häufigkeit gibt.
Wo hast du das denn her?
Seit ich mich vegan ernähre geht es mir seelisch sowas von gut.
sadness75 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2014, 15:32   #14
Findus
Kater
Themenstarter
 
Registriert seit: 09/2008
Ort: am Rhein
Beiträge: 12.980
Zitat:
Zitat von PIcasso1989 Beitrag anzeigen
Frage aber ist doch, ob es positiv ist, leidensfähiger gewesen zu sein.
Also: mit mehr Zwang gelebt zu haben.
Hmhhh...gute Frage. Es kann ja eigentlich nicht das Ziel sein, leidensfähig zu sein, sondern eher die Ursachen für Leid zu bekämpfen.

Zitat:
Ob es negativ ist, daß sich das geändert hat.
ich denke, negativ ist, dass schon bei kleinsten Anzeichen von Leid manchmal Riesendrama gemacht wird. Bsp.: Kopfschmerzen oder Grippeerkrankungen könnte ein Mensch doch locker mal so aushalten oder mit Hausrezepten bekämpfen. Was aber in Realität passiert: es werden sich Tabletten eingeworfen. Manche reisen mit mobilen Krankenhäusern durch die Gegend. Ich finde hier wäre eine gewisse Art Leidensfähigkeit angebrachter, wie ich finde.

Zitat:
Zitat von sadness75 Beitrag anzeigen
Wo hast du das denn her?
Seit ich mich vegan ernähre geht es mir seelisch sowas von gut.
Jaja...mir geht es auch gut. Placeboeffekt.

Aber hier extra für Dich:

http://www.welt.de/gesundheit/psycho...egetarier.html

http://wissenschaftundschreie.wordpr...-vegetarismus/
Findus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2014, 20:12   #15
sadness75
Platin Member
 
Registriert seit: 10/2011
Beiträge: 1.933
Also das kann ich nicht bestätigen, dass ich auf Grund meiner psych. Erkrankung vegan geworden bin. Ich kann nur eines sagen, dass ich glaube, dass Vegetarier und Veganer z.B. (da gibt es sicherlich noch mehr) sensiblere Menschen sind. Das ist nicht wertend gemeint aber ich glaube schon, dass sich diese Menschen mehr Gedanken um alles machen und über mehr Einfühlungsvermögen verfügen. Generell sind diese Menschen auch anfälliger für Depressionen und soweiter....

Das mit dem Krebs, na ja... ich könnte jetzt auch mit Chemtrails, Rauchen, rotes Fleisch essen, Aluminium in Deos usw. anfangen... irgendwie scheint heute zutage alles Krebs zu verursachen...

Zu den Depris zurück. Ich glaube, dass der Einzelne heute mehr schultern muss, als noch vor 50 Jahren. Da gab es noch die klassische Familie, kaum oder wenig Alleinerziehende und viel weniger Singles.
Ich glaube auch, dass es psychische Erkrankungen schon immer gab, aber kaum jemand hat zugegeben zum Psychiater oder zum Therapeuten zu gehen. Heute ist es ganz normal, Probleme werden nicht in der Familie besprochen, es wird sich weniger gegenseitig geholfen, also rennen die Leute zu den Therapeuten... Mit den anderen Krankheiten ist es noch viel schlimmer. Ich sitz da an der Quelle und kann bestätigen, dass es eine Katastrophe ist, z.B. am Wochenende... daher hast du damit
Zitat:
ich denke, negativ ist, dass schon bei kleinsten Anzeichen von Leid manchmal Riesendrama gemacht wird. Bsp.: Kopfschmerzen oder Grippeerkrankungen könnte ein Mensch doch locker mal so aushalten oder mit Hausrezepten bekämpfen. Was aber in Realität passiert: es werden sich Tabletten eingeworfen. Manche reisen mit mobilen Krankenhäusern durch die Gegend. Ich finde hier wäre eine gewisse Art Leidensfähigkeit angebrachter, wie ich finde.
völlig recht.
sadness75 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2014, 20:36   #16
dear_ly
となりのトトロ, トトロ♫
 
Registriert seit: 10/2008
Ort: Bavaria/BaWü
Beiträge: 22.600
Also ich kann mir schon vorstellen, dass viel Depressive sich für den veganen/vegetarischen Lebenswandel interessieren.
So nach dem Motto: Wenn ich gut esse und umweltbewusster (aka "besser") lebe, dann geht es mir sicher auch bald besser.
Außerdem berichten ja viele Veganer und Vegetarier, dass es ihnen seitdem viel besser geht.
dear_ly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2014, 20:39   #17
sadness75
Platin Member
 
Registriert seit: 10/2011
Beiträge: 1.933
Ja, aber generell, nicht speziel wg. den Depressionen. Ich nehm ja auch Tabletten und mir geht es mittlerweile schon sehr lange wieder ganz gut und da hab ich noch Tierprodukte verzehrt. Mir geht es auch viel besser, seitdem ich 0 Alkohol mehr trinke, mir geht es auch gut weil ich täglich Yoga übe... also ich würde das jetzt nicht so sehr daran fest machen...
sadness75 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2014, 20:42   #18
Dave Bowman
Euer Liebden
 
Registriert seit: 05/2001
Ort: München
Beiträge: 14.553
Leute, bevor das hier eine neue Disksussion um Veganismus/Vegetarismus wird - besinnt euch bitte auf die Ausgangsfrage. Danke.
Dave Bowman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2014, 21:12   #19
sadness75
Platin Member
 
Registriert seit: 10/2011
Beiträge: 1.933
Okeee...
sadness75 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.05.2014, 01:40   #20
Oneiric
abgemeldet
Ich wäre übrigens vorsichtig mit dem Begriff 'psychische Erkrankung'

Depressionen sind keine psychischen Erkrankungen.
Vergleicht man z.B. Depressionen mit Diabetes, kann man beim Diabetes ganz klare Ursachen für die Erkrankung erkennen (Insulinresistenz oder versagen der Bauchspeicheldrüse)
Warum aber jemand an Depressionen erkrankt, kann man nicht genau sagen. Auch gibt es keine biologischen Hinweise die als Auslöser in Frage kommen könnten (Serotoninhypothese hat sich bis jetzt nicht bestätigt)
Oneiric ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.05.2014, 01:40 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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