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Alt 05.01.2018, 00:05   #41
Helmut Logan
Special Member
 
Registriert seit: 09/2016
Ort: Springfield
Beiträge: 2.229
Zitat:
Zitat von dudeldi Beitrag anzeigen
Dadurch ist der Ahnenverlust innerhalb dieser Bevölkerungsgruppe eben doch ein riesig zu werden sich anschickendes Problem.
Das sind dann die Eloi.
Helmut Logan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2018, 00:05 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 05.01.2018, 01:12   #42
Time2bcool
Special Member
 
Registriert seit: 09/2012
Ort: Wien
Beiträge: 3.720
Ich finde das eine traurige Vorstellung: die erzwungene Distanzierung der Schwangeren von dem heranwachsenden Embryo, die dadurch bedingten Stimmungsschwankungen und vielleicht mantraartigen Autosuggestionen und der gezwungenermaßen wegfallende, in der Schwangerschaft eigentlich von Natur aus vorgegebene, Zustand der Einheit (und Innigkeit? Ich war nie schwanger, kann nur mutmaßen). Wenn im Mutterleib eine unwiederbringliche Prägung stattfindet, wäre Leihmutterschaft sehr bedenklich aus Sicht der betroffenen Kinder. Und man kann nur hoffen, dass die sich später nicht 'wurzellos', irgendwie verloren, oder jedenfalls vaterlos in dem Sinne fühlen, dass ihnen ein Teil ihrer Identität fehlt. Wenn ja, kostet es sicher nicht wenig Zeit und u.U. sogar Geld, sich psychisch damit auseinanderzusetzen, abzufinden oder die Sehnsucht danach, zu wissen, von wem man abstammt und was man von ihm geerbt hat, etc. zu stillen, den Vater zu suchen, und solche Geschichten. Ich glaube das kann man nicht weg reden oder schön reden, dass Menschen an einem Punkt ihres Lebens ganz sicher damit ein Thema haben werden und sich wie ein Außenseiter fühlen.
Ich jedenfalls möchte nicht von einer Leihmutter ausgetragen worden sein und mich mit den Fragen auseinandersetzen, die das zwangsläufig aufwerfen muss.
Time2bcool ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2018, 11:26   #43
Lynxx
Platin Member
 
Registriert seit: 04/2012
Ort: chersonesus cimbrica
Beiträge: 1.876
Zitat:
Zitat von MiaMarietta Beitrag anzeigen
Mich beschäftigt die Frage, ob sich das Kind im fremden Mutterleib von der fremden Mutter (Familie) geliebt füht umd falls ja, was es mit der fremden Mutter macht, wenn sie das Kind abgeben muss. Es ist doch mittlerweile bewiesen, dass sich die vorgeburtliche Zeit auch auf das spätere Leben des Kindes auswirkt.
Im Mutterleib ist neben der Nährstoffzufuhr, die "Zufuhr" von Emotionen mit der dazugehörigen Ausschüttung von Hormonen und Neurotransmittern prägend.

Wie es der Mutter geht, so geht es dem Kind. Mit dem Unterschied, dass dem Kind das einordnende Bewusstsein fehlt.

Auch wenn ich eher Verfechter der These "was die Natur nicht will, sollte Mensch nicht beeinflussen" bin, kann ich hier kein wirkliches Problem erkennen.
Eine Leihmutter, der es super geht, die mit sich im Reinen ist, sollte eine gute Basis darstellen können.
Es gibt genügend Beispiele "natürlicher" Schwangerschaften, wo es nicht so ist.

Nach der Geburt ist Nestwärme wichtig.
Und die kann von Jedermann/-frau gegeben werden.

Fragen, die sich später ergeben könnten, hat vermutlich auch jedes Adoptivkind.

Was mich befremdet, ist die
Kommerzialisierung.
Dass ein Kind auf das Niveau einer Ware reduziert werden könnte.
Wahrscheinlich wird...
Lynxx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2018, 14:29   #44
Time2bcool
Special Member
 
Registriert seit: 09/2012
Ort: Wien
Beiträge: 3.720
Zitat:
Zitat von Lynxx Beitrag anzeigen
..Im Mutterleib ist neben der Nährstoffzufuhr, die "Zufuhr" von Emotionen mit der dazugehörigen Ausschüttung von Hormonen und Neurotransmittern prägend.
Gerade da befürchte ich so etwas wie ein Oxytocin-Mangel aufgrund des Selbstschutzes der Schwangeren, sich nicht an das Wesen in ihrem Bauch zu binden. Mir kommt das fast schon schizophren vor, sich gegen die Bindung an etwas stemmen zu müssen, das eigentlich in dieser Phase so gut wie eins mit mir ist.

Dieses Dilemma erscheint mir unausweichlich (wenn es vermutlich auch verleugnet wird) und könnte sich doch auch hormonell - und damit emotional - abbilden und auf das Kind auswirken.
Time2bcool ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2018, 14:48   #45
dear_ly
となりのトトロ, トトロ♫
 
Registriert seit: 10/2008
Ort: Bavaria/BaWü
Beiträge: 22.713
Ich seh das Problem überhaupt nicht. Bin da der gleichen Meinung wie Lynxx. Ich denke, solange das Kind Liebende Eltern hat ist das egal? Was im Mutterleib ist und wenn die Leihmutter sowieso weiß auf was sie sich einlässt passt das. Zumal sie ja nicht zwingend ne emotionale Bindung aufbauen muss. Ist ja nicht bei jedem so.
Abgesehen davon verstehe ich allerdings diesen Reproduktionswahn nicht. Wieso Kinder nachproduzieren. Es gibt genug ohne Eltern. Man sollte da eher Adoption besser zugänglich machen.
dear_ly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2018, 14:48 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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