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Alt 06.02.2018, 08:26   #121
CtrlAltDel
ich bin KEIN Fachmann
 
Registriert seit: 03/2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 20.523
Zitat:
Zitat von Lilly 22 Beitrag anzeigen
Wer behauptet, dass das Amt des Gleichstellungsbeauftragten reine
Fraueninteressen vertritt, hat anscheinend keine Ahnung davon, um
was es konkret bei dieser Arbeit geht.
Aber warum kann dann ein Mann nicht zur Wahl aufgestellt bzw. gewaehlt werden? Ich finde, das gehoert eindeutig erlaubt. Wenn auch Maennerinteressen betroffen sind, darf man den maennlichen Mitarbeitern die Moeglichkeit zur Mitbestimmung eigener Interessengebiete keineswegs verwehren.

Das widerspricht naemlich dem Grundgedanken unserer Verfassung, die nicht in jedem Bereich direkt-wirkend, aber dem Geiste nach, in ALLEN Gesellschaftsbereichen Umsetzung finden soll (BVerfG).

Außerdem: ein maennlicher Gleichstelllungsbeauftragter muss ja keineswegs nachteilig für die Durchsetzung von Fraueninteressen sein. Schon gar nicht dann, wenn z.B. die Chefin weiblich ist (siehe zuvor über die Beliebtheit von Chefinnen im Vergleich zu Chefs bei ihren jeweiligen Mitarbeiterinnen). Gleichstellung ist letztlich ein gemeinsames Interesse aller Beschaeftigten und darf daher in der Vertretung keineswegs auf Frauen eingeschraenkt bleiben.

Schließlich gibt es ja auch nicht zwei Betriebsratswahlen, nach biologischem Geschlecht getrennt ....

Vorerst wuerde es vielleicht reichen, maennliche Besetzung von Gleichstellungsbeauftragten in solchen Betrieben zu erlauben, wo Maenner in der Minderzahl sind (das gibt es recht haeufig) oder die Betriebsleitung überwiegend weiblich besetzt ist (auch das kommt gar nicht so selten vor).

Geändert von CtrlAltDel (06.02.2018 um 08:38 Uhr)
CtrlAltDel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2018, 08:26 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 06.02.2018, 10:53   #122
0815Nick
Special Member
 
Registriert seit: 02/2011
Ort: Nerdpol
Beiträge: 3.311
Zitat:
Zitat von Mikelinho Beitrag anzeigen
#MeToo...keine Einzelschicksale allein, mehr der Ausbruch von lange Verschwiegenem und Unterdrücktem.

Ob Weinstein, hier aktuell Wedel und wer sonst noch...
Sendeanstalten/Produktionsfirmen setzen Filme/Serien/Schauspieler ab, überprüfen einstige Projekte.
Auch nicht betroffene Personen melden sich jetzt vermehrt zu Wort, Manche derer wussten anscheinend auch irgendwie/was von diesen Dingen.
Viele Fragen bleiben...

Die Meisten distanzieren sich vehement, fordern lückenlose Aufklärung, harte Bestrafung und allgemeine Konsequenzen.
Ich denke in dem Zusammenhang an die gesamte Affäre zuerst einmal 2 Dinge:

1. Wir leben nicht in Amerika. Deren Moralkodex ist ein ganz anderer als in Europa oder gar Deutschland speziell.
2. In wenigen Sachen unterscheiden wir Deutschen und so sehr von den Amerikanern wie beim Umgang mit Sex und Reizen.

Ob es da ratsam ist hier dem gleichen Aufschrei zu folgen?
Gut möglich das es in Amerika bitter nötig war das endlich mal jemand Stop sagt.
Aber aus welchem Grunde sollte das gleiche Misverhältnis automatisch hier auch gelten?

Zitat:
Schlagwort Besetzungscouch.
Nur mit sexuellen Gefälligkeiten/Unterwürfigkeit/Erduldung hat Frau eine Chance vorran-/weiterzukommen bei entsprechenden Vorgesetzen...
Umgedreht, also zur Erreichung eines/des (Karriere)Ziels der betreffenden Frau, spricht man auch gerne mal von "die hat sich (bestimmt) hochgeschlafen"...
Ich kenne keine Frau von der ich jemal gehört habe, es hätte jemand sexuelle Gefälligkeiten von ihr für einen Job verlangt.
Nicht eine.

Im Gegenteil, ich könnte sofort mehrere namentlich benennen, (was ich natürlich hier nicht tue), die es absolut OK fanden sich an ihren Boss heran zu machen und auch keinen Hehl daraus gemacht haben hier absichtlich die Chance auf mehr Geld mit dem angenehmen verbinden zu wollen.

Aber aus der weiblichen Sicht heraus ist das natürlich völlig in Ordnung...

Zitat:
Einige Wenige warnen dazu vor Vorverurteilung, Stigmatisierung von (den) Männern und zweifeln mitunter an den Motiven und dem Zeitpunkt der Veröffentlichung(en).
Weswegen ich dann zu diesem Zitat jetzt weiterschreibe,
denn ich persönlich finde das gar nicht in Ordnung.

Agressives einsetzen von Sexualität ist nur für Männer verpöhnt und verboten, bei Frauen hingegen absolut OK und gesellschaftlich akzeptiertes Verhalten.

Männer die nicht mitmachen oder von sexueller Belästigung sprechen, sollen sich nicht so anstellen und werden als unmännlich hingestellt.

Ich sehe da keinen Unterschied dazu wie Frauen früher behandelt wurden.
Ja sogar die gleichen Äußerungen und Schmähungen kommen hier zum Einsatz und niemand will das merken?

Ich hab letztens noch gelesen, amerikanischen Männern wird jetzt empfohlen, nicht mehr hinter Frauen auf dem Bürgersteig "hinterher zu laufen", sondern freiwillig direkt die Straßenseite zu wechseln damit sich die Frau nicht unwohl fühlt.

Mein Gedanke dazu: "BITTE WAS?! Geht's noch?!"
Wenn das nicht Diskriminierung von Männern ist, was soll das denn dann sein?

Mal ganz abgesehen davon wie lächerlich ich diese Forderung finde,
finde ich schon lange das wir Männer uns zu viel Ungleichheit was sexuelle Freiheit angeht herumschlagen müssen.

Alles was ich vom Feminismus noch höre ist, wie versucht wird Männer in ihren Persönlichkeitsrechten zu beschneiden.

Inwiefern das mit den "nicht vorhandenen" Rechten von Frauen kollidiert, leuchtet mir nicht ein.

Ich sehe hier immer mehr den Versuch von Rache einiger weniger, die dank sozialer Medien und dem Hämmern auf einen inzwischen akzeptierten Opferkomplex auch noch ein Gehör und Aufmerksamkeit bekommen, die eigentlich in keinster Weise gerechtfertigt wäre.

Was mir letztendlich am meisten auf den Geist geht bei dieser ganzen Diskussion ist die Doppelmoral und Inkonsequenz die Frauen hier meist durchblicken lassen:

Für andere Standards und Regel festlegen, total OK;
diese Standards dann selbst befolgen, NICHT OK.

Ich habe Verständnis für jeden der bedrängt wurde und das so nicht wollte.

Für einen Job Sex als Bedingung zu akzeptieren ist keine Vergewaltigung, es ist eine Entscheidung und über eigene Entscheidungen sollte man nicht jammern.
Im Nachhinein zu sagen, die gesellschaftliche Ordnung hätte einem keine Wahl gelassen ist inkonsequentes Gejammer.
Wer sich wie eine Prosituierte verkauft, braucht sich nicht darüber zu wundern wenn man sich nachher schmutzig fühlt.

Es mag ja ungerecht und unmoralisch sein wenn man überhaupt mit jemanden konfrontiert wird der sexuelles offen im Gegenzug für eine Anstellung verlangt.
Aber im nachhinein darüber zu jammern, weil man sich entschieden hat das Angebot anzunehmen, ist Doppelmoral vom feinsten.
Wenn man will kommt man auch super ohne Kontakt mit "solchen Leuten" und ohne Annahme von unmoralischen Angeboten durchs Leben.

Nur weil ein paar exzentrische Stars sich so verhalten und alles mit Sex für diese sowieso zu allererst nur Bekanntheit bedeutet, egal ob gut oder schlecht; schlachten die das alle aus bis zum letzten.
Daraus eine grundsätzliche gesellchaftliche Schieflage ableiten zu wollen ist geradezu lächerlich.
0815Nick ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2018, 16:54   #123
poor but loud
Special Member
 
Registriert seit: 03/2006
Beiträge: 3.634
Zitat:
Zitat von 0815Nick Beitrag anzeigen
Männer die nicht mitmachen oder von sexueller Belästigung sprechen, sollen sich nicht so anstellen und werden als unmännlich hingestellt.
Das gilt übrigens auch, wenn Männer die Täter sind. Ist natürlich keineswegs hinzunehmen.


Zitat:
Was mir letztendlich am meisten auf den Geist geht bei dieser ganzen Diskussion ist die Doppelmoral und Inkonsequenz die Frauen hier meist durchblicken lassen:

Für andere Standards und Regel festlegen, total OK;
diese Standards dann selbst befolgen, NICHT OK.
Es sind doch zu 95 % Männer, die so eine Doppelmoral zeigen.


Zitat:
Wer sich wie eine Prosituierte verkauft...

Es mag ja ungerecht und unmoralisch sein wenn man überhaupt mit jemanden konfrontiert wird der sexuelles offen im Gegenzug für eine Anstellung verlangt.
Aber im nachhinein darüber zu jammern, weil man sich entschieden hat das Angebot anzunehmen, ist Doppelmoral vom feinsten.
O nein, so nicht! Niemand hat das Recht, eine Frau (oder auch einen Mann) sexuell zu bedrängen. Es gibt inzwischen schon Vermieter, die Wohnungen nur noch gegen Sex vermieten. Wenn man erst einmal anfängt, so etwas zu dulden, sind die Zeiten, in denen man ohne Annahme von unmoralischen Angeboten "super" durchs Leben kam, bald vorbei.
poor but loud ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2018, 10:07   #124
Talamaur
Inventar
 
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Ort: Sauerland
Beiträge: 3.041
Zitat:
Zitat von poor but loud Beitrag anzeigen
Es gibt inzwischen schon Vermieter, die Wohnungen nur noch gegen Sex vermieten.
Ich bin mir absolut sicher, dass es sowas nicht "inzwischen schon" gibt, sondern dass es das schon immer gibt, seit Frauen alleine Wohnungen mieten dürfen und das auch tun. Genau wie es sicherlich auch Frauen gibt und schon immer gab, die das bereitwillig mitmachen. Es ist nicht immer alles NUR schwarz und weiß. Ich hab das schon in einem anderen Thread gesagt: die Welt ist bunt und komplex.
Talamaur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2018, 10:29   #125
0815Nick
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Beiträge: 3.311
Zitat:
Zitat von poor but loud Beitrag anzeigen
Das gilt übrigens auch, wenn Männer die Täter sind. Ist natürlich keineswegs hinzunehmen.
Häh? Ich welchem Zusammenhang soll das jetzt bitte zu dem von mir gesagten stehen?


Zitat:
Es sind doch zu 95 % Männer, die so eine Doppelmoral zeigen.
Äh ja ok... Woher hast du denn diese Zahl? Und worin besteht die Doppelmoral?
Auch hier, glaube ich hast du dir nicht wirklich die Zeit genommen das von mir geschriebene wirklich mal genau zu lesen. Ist ja auch wahrscheinlich ein bisl zu schwierig für jemanden der schon Schaum vorm Mund hat vom vielen Aufregen.

Zitat:
O nein, so nicht! Niemand hat das Recht, eine Frau (oder auch einen Mann) sexuell zu bedrängen. Es gibt inzwischen schon Vermieter, die Wohnungen nur noch gegen Sex vermieten. Wenn man erst einmal anfängt, so etwas zu dulden, sind die Zeiten, in denen man ohne Annahme von unmoralischen Angeboten "super" durchs Leben kam, bald vorbei.
Dazu sage ich zuerst mal nur eines: Les nochmal genau was ich geschrieben habe. Du hast da was ganz schön falsch gelesen.

Wie wäre es wenn du deine Argumentation auch mal etwas erläuterst anstatt einfach nur eine Anschuldigung loszulassen?

Es ist eine Sache bedrängt zu werden und das man das natürlich weder möchte, noch schön findet.
Aber eine Andere wenn man wiederholt der gleichen Situation aussetzt, weil man sich einredet keine Wahl zu haben.
Man hat immer eine Wahl, man kann sich immer wehren.
Das macht das Erduldete nicht weniger falsch, keineswegs; aber alles jahrelang mitzumachen und dann auszupacken wenn es auch medienwirksam sich entfalten kann, ist schon mehr als ein gigantischer Zufall...
Solange es der Karriere etwas gebracht hat wurde geschwiegen. Das nennt man auch "eine Entscheidung treffen".
0815Nick ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2018, 15:28   #126
poor but loud
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Registriert seit: 03/2006
Beiträge: 3.634
Zitat:
Zitat von 0815Nick Beitrag anzeigen
Häh? Ich welchem Zusammenhang soll das jetzt bitte zu dem von mir gesagten stehen?
Du schreibst:
1.) Agressives einsetzen von Sexualität ist nur für Männer verpöhnt und verboten,
2.) bei Frauen hingegen absolut OK und gesellschaftlich akzeptiertes Verhalten.
3.) Männer die nicht mitmachen oder von sexueller Belästigung sprechen, sollen sich nicht so anstellen und werden als unmännlich hingestellt.

Der Punkt 3 ist allerdings auch dann gegeben, wenn sich ein Mann durch einen anderen Mann belästigt fühlt. Insofern gilt Aussage 1 nur eingeschränkt.


Zitat:
Äh ja ok... Woher hast du denn diese Zahl? Und worin besteht die Doppelmoral?
Schon mal etwas von Machismo gehört? Die Zahl kann ich nur schätzen. Schaum vorm Mund habe ich bislang nicht.


Zitat:
Man hat immer eine Wahl, man kann sich immer wehren.
Sagt einer, der auf Grund seines Geschlechts und vermutlich auch auf Grund seiner Berufswahl noch nie in diese Situation gekommen ist.
poor but loud ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2018, 15:50   #127
0815Nick
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Ort: Nerdpol
Beiträge: 3.311
Zitat:
Zitat von poor but loud Beitrag anzeigen
Zitat:
Du schreibst:
1.) Agressives einsetzen von Sexualität ist nur für Männer verpöhnt und verboten,
2.) bei Frauen hingegen absolut OK und gesellschaftlich akzeptiertes Verhalten.
3.) Männer die nicht mitmachen oder von sexueller Belästigung sprechen, sollen sich nicht so anstellen und werden als unmännlich hingestellt.
Der Punkt 3 ist allerdings auch dann gegeben, wenn sich ein Mann durch einen anderen Mann belästigt fühlt. Insofern gilt Aussage 1 nur eingeschränkt
Häh?
Natürlich ist Belästigung von einem Mann gegenüber einem Mann immer noch eine Belästigung...
Das ist doch eigentlich vom Geschlecht unabhängig.
(Oder viel mehr: "Sollte es unabhängig vom Geschlecht sein." Womit wir dann auch schon bei dem vom mir gesagten wären.)

Was willst du mir denn damit sagen?
Denn ich verstehe es nicht.

Auch möchte ich gere mal wissen,
inwiefern genau diese Aussage von mir jetzt gegen Frauenrechte geht, deiner Meinung nach?

Ich brauch ja jetzt meine Äußerung nicht wiederholen, aber wenn ich jemals so sexuell agressiv vorgegangen wäre wie ich das von einigen Frauen beruflich schon erlebt habe, dann hätten die, wären die ein Mann gewesen, auch auf der "Metoo-Liste der bösen Männer" gestanden.

Aber hat sich jemals jemand über das Verhalten dieser Frauen beschwert?
Nein, natürlich nicht.
Als Mann hat man sich schließlich darüber zu freuen wenn man von einer schönen Frau angegraben wird...

Wenn man sich nicht darüber freut, dann "soll man sich nicht so haben", sich "endlich mal gerade machen" und "ein paar Eier wachsen lassen".

So und jetzt frage ich dich:
In wiefern ist das nun keine Doppelmoral?
Inwiefern geht das gegen die Frauenbewegung?

Zitat:
Schon mal etwas von Machismo gehört?
Nein, erhelle mich mal. Was ist das?



Zitat:
Sagt einer, der auf Grund seines Geschlechts und vermutlich auch auf Grund seiner Berufswahl noch nie in diese Situation gekommen ist.
Auf das Niveau lasse ich mich nicht herab. Ich werde mich nicht rechtfertigen und ich muss auch kein geschädigtes Opfer sein um eine gültige Meinung haben zu dürfen. Jemanden durch solche Äußerungen mundtot machen zu wollen ist feige und zeugt nur davon dass du gar keine Argumente für deine Meinung hast. Bis jetzt hab ich noch nicht eines gelesen.
0815Nick ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2018, 16:31   #128
poor but loud
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Beiträge: 3.634
Zitat:
Zitat von 0815Nick Beitrag anzeigen
Auch möchte ich gere mal wissen,
inwiefern genau diese Aussage von mir jetzt gegen Frauenrechte geht, deiner Meinung nach?
Habe ich nie behauptet.


Zitat:
Ich brauch ja jetzt meine Äußerung nicht wiederholen...

Wenn man sich nicht darüber freut, dann "soll man sich nicht so haben", sich "endlich mal gerade machen" und "ein paar Eier wachsen lassen".

So und jetzt frage ich dich:
In wiefern ist das nun keine Doppelmoral?
Ja, es ist Doppelmoral.


Zitat:
Nein, erhelle mich mal. Was ist das?
Attitüde und Verhaltensmuster der Machos.


Zitat:
Jemanden durch solche Äußerungen mundtot machen zu wollen ist feige
Die Mundtot-mach-Keule darf bei solchen Diskussionen natürlich nicht fehlen. Bei solch provokanten Äußerungen muss man halt mit Gegenwehr rechnen.


Zitat:
und zeugt nur davon dass du gar keine Argumente für deine Meinung hast. Bis jetzt hab ich noch nicht eines gelesen.
Wenn sexuelle Nötigung in bestimmten Lebensbereichen an der Tagesordnung ist und Frauen, die sich nicht darauf einlassen, vom beruflichen Fortkommen ausgeschlossen werden, was gibt es da noch groß zu erkären?
poor but loud ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.03.2018, 09:35   #129
0815Nick
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[QUOTE=poor but loud;5635176]

Zitat:
Attitüde und Verhaltensmuster der Machos.
Schöne Antwort, aber keine Erklärung. Nicht mal im Ansatz.
Jetzt sag mir doch bitte, inwiefern darf ich nicht die Ansichten eines Machos vertreten? Persönliches Verhalten selbst bestimmen zu dürfen ist ganz klar ein Grundrecht.
Man darf natürlich keine Gesetze brechen. (Und da gehört Nötigung ganz klar dazu, wollts nur mal klargestellt haben.)
Aber grundsätzlich kann ich von einer Frau doch zuerst mal alles verlangen was ich will, das ist nicht verboten.
In welcher Welt leben wir das wir uns von einer diffusen Bewegung ohne klar gesteckte Ziele vorschreiben lassen welche Gedanken ok sind und welche nicht?
Ich habe meiner Mutter von Metoo erzählt, die ist sogar noch eine echte Feministin und selbst die findet, dass hier deutlich was falsch läuft.
Wenn man anfängt den Männern vorzuschreiben das jegliche Annäherung grundsätzlich nicht gewollt und verboten ist, dann kann das einfach nicht richtig sein. Besonders im Hinblick darauf, dass die meisten Frauen dennoch immernoch gerne angesprochen werden wollen...
Auch ist dieses massenhafte coming out einfach zu medial ausgeschlachtet, hier steckt vor allem Bekanntheitsgrad und damit Geld dahinter. Von echter Gerechtigkeit spüre ich hier nichts, nur von Hexer-Jagdt.


Zitat:
Wenn sexuelle Nötigung in bestimmten Lebensbereichen an der Tagesordnung ist und Frauen, die sich nicht darauf einlassen, vom beruflichen Fortkommen ausgeschlossen werden, was gibt es da noch groß zu erkären?
Da gibt es viel zu klären. Hab ich aber gar nicht angesprochen.
Meine Frage war, wenn Frauen mit dem gleichen Verhalten wie Männer aufwarten und damit durchkommen, ohne das auch nur eine eine Augenbraue fragend erhebt, was stimmt dann nicht? Echte Gleichberechtigung bedeutet auch, dass falsche Verhaltensweisen für beide Geschlechter verwerflich sind.
Einseitige Verbote für eine Seite und esellschaftliche Akzeptanz auf der anderen Seite, bedeutet nichts anderes als Ausübung von Unterdrückung. Und hier ganz klar mal ausnahmsweise nicht durch einen Mann.

Geändert von 0815Nick (15.03.2018 um 09:38 Uhr)
0815Nick ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2018, 17:02   #130
poor but loud
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Zitat:
Zitat von 0815Nick Beitrag anzeigen
Jetzt sag mir doch bitte, inwiefern darf ich nicht die Ansichten eines Machos vertreten? Persönliches Verhalten selbst bestimmen zu dürfen ist ganz klar ein Grundrecht…

In welcher Welt leben wir das wir uns von einer diffusen Bewegung ohne klar gesteckte Ziele vorschreiben lassen welche Gedanken ok sind und welche nicht?
Persönliches Verhalten selbst bestimmen zu dürfen ist auch für Frauen, Gläubige, Softies und sexuelle Minderheiten ein Grundrecht. In welcher Welt leben wir, dass wir uns von einer diffusen Alphamännchen-Bewegung vorschreiben lassen,
  • in welche Schublade wir gesteckt werden,
  • was wir anziehen,
  • wen wir lieben,
  • wie deftig die Zoten unserer Mitmenschen sein sollten,
  • ob wir dazu verdammt sind, sie zu ertragen oder ob wir uns aus solchen Themen ganz heraushalten sollten?


Zitat:
Aber grundsätzlich kann ich von einer Frau doch zuerst mal alles verlangen was ich will, das ist nicht verboten.
So weit kommt’s noch!


Zitat:
Ich habe meiner Mutter von Metoo erzählt, die ist sogar noch eine echte Feministin und selbst die findet, dass hier deutlich was falsch läuft.
Das sehe ich allerdings auch so. Die Unschuldsvermutung muss für alle Tatverdächtigen gelten, auch und gerade beim Vorwurf übergriffigen Sexualverhaltens. Ein Internet-Pranger geht gar nicht. Gegen Übergriffe muss man sich mit rechtsstaatlichen Mitteln zur Wehr setzen.


Zitat:
Meine Frage war, wenn Frauen mit dem gleichen Verhalten wie Männer aufwarten und damit durchkommen
Tun sie das? Geht es hier darum?
poor but loud ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2018, 17:02 #00
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