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mincina 03.02.2006 19:49

Ich hab ja so einige Male gelacht... von wegen "Mein Messie -Ex geht sofort zum Neurologen, sobald er seine Krankenkassenkarte gefunden hat."

Das mag vielleicht eher tragikomisch sein, aber dennoch.

Lichtblick 03.02.2006 19:57

Zitat:

Zitat von mincina
Sollte sie doch noch in ihn verliebt sein, verstehe ich, warum sie diesen Thread aufgemacht haben - in dem Fall sollten wir (ich schließe mich ein) vielleicht doch etwas verständnisvoller zu ihr sein.

Nö, dann sollte sie sich einsichtiger geben und zu ihren Gefühlen stehen. Dann kann man ihr auch entsprechendes Verständnis entgegenbringen.

dieLetzte 04.02.2006 00:25

Zitat:

Zitat von wusch
weil man seine eigenen muster ja kennen sollte

wat für muster? sind wir hier im tapetenhandel?

(mich stören alleine schon die ganzen schwammigen psychologischen begrifflichkeiten.).

Zitat:

Zitat von wusch
die psychologie hört meiner ansicht nach an einem gewissen punkt mit dem denken auf...(psychoanalyse etwa)

psychoanalyse (samt ihrer ganzen spielarten und abzweigungen) ist in meinen augen ein wahnsystem sondergleichen (wahnsinn mit methode sozusagen :fg:), aber "ansatzweise" (also in vorsichtiger dosierung) ist sie vielleicht doch nützlich, wenn es darum geht, eine auf den ersten blick für den beteiligten selbst unverständliche (aber erklärungsbedürftige) handlung vom unbewussten her dem bewusstsein zugänglich zu machen ("integrieren" wäre wohl der psychologisch-schwammige ausdruck?).
auf das "messie-phänomen" bezogen, müsste man sich fragen, wenn man so etwas verstehen will, was eine solche handlung bedeutet. z.b. "was will derjenige "eigentlich" vernachlässigen" oder "unter welchem standpunkt macht es sinn, seine wohnung verkommen zu lassen, niemanden einladen zu können", usw.
freud ging ja sogar so weit, dass er körperliche symptome auf diese weise als sinnvolle handlungen gedeutet hat.

Zitat:

Zitat von wusch
wichtiger wäre die frage, was macht sinn? welcher standpunkt tut mir gut? - dein verliebt-sein in den messi (auch eine art von "standpunkt") hat dir nicht gut getan...

so ähnlich meine ich das. ich verstehe nicht, dass die psychologin eine beziehung eingeht, bei der schon im voraus die alarmglocken hätten läuten müssen (es ist ja nicht so, dass es eine glückliche beziehung war und er sich plötzlich aus dem staub gemacht hat, sondern sie wusste im prinzip, worauf sie sich einlässt und hat sich dann selbst aus dem staub gemacht ... interessanterweise hat sie ja auch eine stauballergie :fg: ).
andererseits ist das verliebtsein als solches ja keine kritikwürdige einstellung und da hört für mich dann das psychologisieren auch auf.
(völlig absurd wäre etwa, wenn jemand seinen uropa fragen würde: warum warst du im dritten reich gegen die nazis? hat dir das etwa gut getan?)
also bei einstellungen, die als solche gut sind (nur eben durch die ungesunden umstände nicht realisiert werden können) hat psychologie meiner ansicht nach nichts zu suchen.

Zitat:

Zitat von wusch
da braucht's dann die philosophie...

ja.
ich hoffe, du meinst damit nicht bloß sarte ;)
ansonsten könntest du recht haben.

habe übrigens mal in einem roman gelesen (ich glaube david lodge): ein guter "psychologe" ist vor allem jemand, der viele romane liest. da könnte auch was dran sein :fg:, denn die vielfalt an einblicken in menschliche schicksale bekommt man im alltag wohl sonst kaum geboten.

hachja 04.02.2006 00:37

Zitat:

Zitat von dieLetzte
habe übrigens mal in einem roman gelesen (ich glaube david lodge): ein guter "psychologe" ist vor allem jemand, der viele romane liest. da könnte auch was dran sein :fg:, denn die vielfalt an einblicken in menschliche schicksale bekommt man im alltag wohl sonst kaum geboten.


oder einer, der chattet :fg:

dieLetzte 04.02.2006 00:39

Zitat:

Zitat von hachja
oder einer, der chattet :fg:

ok, jetzt wissen wir, was wir hier wollen :fg:

Wusch 05.02.2006 00:24

@dieLetzte
:yeah:

...dass die psychoanalyse ein wahn-system ist, dem stimme ich vollkommen zu - und natürlich gibt es auch andere philosophen als sartre
das verliebt-sein wird für mich dann zu einer kritik-würdigen emotion, sobald der/die darin involvierte ein problem damit hat

"muster" ist aber doch genauso wie im tapetenhandel ein konkreter ausdruck, der beschreibt, was alles angeblich) da sein muss, damit man sich in jemanden verliebt...also "muster" sind unreflektiert gelernt und eben nicht immer sinnvoll...und die psychologin müsste das aufgrund ihres psychologischen wissens ja erkennen - und die muster damit "für sich" selber ändern können...



hachjas post war ein pn-insider, den du nicht wissen kannst...

Silberlocke4904 05.02.2006 23:56

War ein sehr kurzes Gastspiel der Psychologin.

Registrierungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 26
und wie es scheint schon aufgegeben.

Kann nur sagen schwach, sehr schwach.

Suedafrika 06.02.2006 13:31

dem kann ich nur zustimmen...ich dachte,dass sie sich zu den ernst gemeinten beitraegen aeussern wollte...hm

Zweifler 06.02.2006 13:34

Zitat:

Zitat von Silberlocke4904
War ein sehr kurzes Gastspiel der Psychologin.

Registrierungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 26
und wie es scheint schon aufgegeben.

Kann nur sagen schwach, sehr schwach.

Der psychische Druck war wohl zu groß. *raf*

Sabrina33 06.02.2006 13:35

Zitat:

Zitat von Zweifler
Der psychische Druck war wohl zu groß. *raf*


:lachen: :lachen:


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