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Du befindest dich im Forum: Herzschmerz allgemein. Liebeskummer, Sehnsucht, Trauer, ... ?

 
 
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Alt 03.03.2006, 22:23   #1
Scheues_Herzchen
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Positiv denken - auf einmal gehts nicht mehr

Ich bin ja seit dem 16.01. von meinem Ex getrennt.
Mir gings danach für ein paar Tage echt mies und dann eigentlich echt gut.
Hätte nie gedacht, dass ich mal so gut damit umgehen könnte.
Doch seit zwei Tagen ist meine Stimmung irgendwie gedrückt.
Er fehlt mir nicht, aber etwas fehlt mir und klar, da er der letzte war, der
mein Leben mit mir geteilt hat, denke ich immer öfter wieder an ihn,
waren ja auch fast 3 Jahre zusammen.
Ich zwinge mich positiv zu denken, hab nächste Woche nen Vorstellungs-
gespräch und bin bald mit dem Führerschein fertig und eigentlich bin
ich super froh darüber, aber trotzdem ist seit Tagen dieses Down da.
Wie finde ich zurück auf den richtigen Weg?
Ich möchte nicht in dieses Loch fallen, aber ich merke, wie meine
Stimmung immer mehr darauf hinzielt.
Woher nehm ich jetzt die Motivation nicht hinein zu fallen?

Ich möcht mich doch einfach nur wieder freuen können

Lieben Gruss
Scheues_Herzchen
 
Alt 03.03.2006, 22:23 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Scheues_Herzchen,
Alt 03.03.2006, 22:39   #2
radieschen
Special Member
 
Registriert seit: 10/2005
Ort: home again
Beiträge: 2.373
das wirst du auch ganz bestimmt bald wieder!
Ich glaube, es wäre nicht normal, wenn du diese trennung einfach so wegstecken könntest. "trauerarbeit" gehört zu jeder trennung dazu. deshalb ist es sicher auch nicht gut, sich jetzt krankhaft ablenken zu wollen.

du hast bald den führerschein, es eröffnen sich möglicherweise neue berufliche wege, das alles wird dir helfen, zur normalität zurückzufinden, da bin ich sicher.

aber lasse jetzt auch erstmal die traurigkeit zu. sie wird nicht ewig anhalten und umso mehr wirst du dich auch wieder über das leben freuen können.
radieschen ist offline  
Alt 03.03.2006, 23:00   #3
Death-Blade
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Kenn das ist bei mir und meiner ex auch so ich hab zwar schluss gemacht aber das ist ne andere geschichte mir ging es immer richtig an die nieren sie zu sehen und das ist heute immer noch so aber ich habe mich damit ausseinander gesetzt und auch mit freunden darüber gesprochen und das hat mir geholfen.
 
Alt 03.03.2006, 23:11   #4
Schneeflocke2001
Member
 
Registriert seit: 02/2006
Beiträge: 267
Hallo Scheues Herzchen,

gönn`dir die Zeit zum Traurigsein ... Tränen sind manchmal hilfreich und erlösend und können eine tiefe Depression verhindern.
Und dann ... oder auch jetzt schon ... schicke einfach Liebe ... in deine Traurigkeit, in deine Verzweiflung, Wut ... oder was immer du auch fühlen magst.
Liebe schicken heißt annehmen.
Und auch wenn dir gar nicht danach zumute ist ... schon das Wort "Liebe" zu denken in deine Situation und deine Gefühle hinein wird etwas in dir ändern.
Probiere es einfach aus.

Dann wird dein scheues Herz den Mut finden wieder aufzumachen für das, was das Leben und die Liebe dir schenken will.

Klingt vielleicht schmalzig, kommt aber von Herzen und aus meiner Erfahrung !

Lieber Gruß,
Schneeflocke
Schneeflocke2001 ist offline  
Alt 03.03.2006, 23:17   #5
Scheues_Herzchen
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Danke erst einmal für eure Antworten!
Ich weiß, ich muss diese Traurigkeit zulassen, aber ich verstehe einfach nicht, warum sie ausgerechnet jetzt kommt, wo die Welt doch eigentlich in Ordnung ist.
Habt mich echt ein bisschen aufgemuntert! Dankeschön dafür
Ich werd gleich mit meinen Freunden auf Achse und versuchen das Gefühl zu genießen, dass es Menschen gibt, die mich lieben und die gerne mit mir zusammen sind.
 
Alt 04.03.2006, 00:21   #6
blondes_häschen
Dauerhaft Gesperrt
 
Registriert seit: 10/2004
Beiträge: 6.255
Diese Gefühle der Leere und Einsamkeit, überfallen wohl jeden einmal. Nach einer langen Beziehung (egal, wie sie aussah), ist das noch extremer.

Du weißt ja, wie ich gelesen habe, dass es okay ist, diese Gefühle zu zulassen.

Ich lächele an diesen Tagen gerne Menschen in meiner Umgebung zu. Letztens habe ich mir das Ziel gesetzt, die genervte Kassiererin beim ALDI zu einem Lächeln zu bewegen und ich habe es geschafft. Das hat mir geholfen

Lächeln schenken gibt Dir eines zurück...
Und das verbreitet Freude...
blondes_häschen ist offline  
Alt 04.03.2006, 08:11   #7
Carla727
Golden Member
 
Registriert seit: 10/2004
Beiträge: 1.246
Das Du die Traurigkeit zulaussen solltest, dass wurde Dir hier ja bereits geschrieben.

Kann Dir ein paar Ideen aus meinem Reportiore geben, wenn ich in einem Tief bin / war und etwas für mich tun möchte, dass mir gut tut:

- raus gehen an die frische Luft
- in diesen tristen Wintertagen: 20 Minuten Solarium. Das Licht und die Wärme bewirkt für die Seele wunder.Ich mache das im Winter ein mal die Woche, auch wenn ich schief angeschaut werde dabei, denn ich bin dunkelhäutig.
- gut essen: Erst ein mal weil gut zu essen, rein von dem zermoniellen her, eine nette Geste an sich selbst ist und außerdem weil das dem Körper zu geben, was ihm gut tut, auch gleich der Seele gut tut
- mal wieder ein schönes, heißes Bad nehmen, mit Kerzen und gut riechendem Badesschaum, bzw. sich verwöhnen. So nach dem Motto, wenn es sonst keiner macht...
- laute Mitsing-Musik (z.B. Reggae für ein wenig posive vibrations, grins) aufdrehen, die Wohnung mal wieder richtig durchputzen, ausmisten, umräumen, neudekorieren..mir ist aufgefallen, dass ich dass immer dann mache, wenn ich eine harte Zeit, ein schwieriges Projekt hinter mir hatte, oder durcheinander bin, denn wie so oft: Das was man phsyisch tut, entspricht der Seele: und so ist das meine Art auch mal innerlich aufzuräumen, Platz zu schaffen, durchzulüften.
- mal spontan ein Wochenende wegfahren. Muss nichts besonderes sein, einfach Auto oder Rucksack packen, in irgendeine Stadt fahren mit einer Freundin (oder auch allein, wenn Du der Typ dafür bist), in der Jugendherberge oder im Hotel (je nach Budget) einquartieren und mal "ferne Winde" schnuppern, so wie ich das immer nenne.

Letzlich muss jeder für sich selbst herausfinden, was ihn aus einem Loch herauszieht...
...meistens, bevor ich die oben genannten Dinge tue, lasse ich die Traurigkeit erst mal richtig raus, suhle mich darin, Deprimusik, verkrieche mich eine Woche, oder zwei...und am Ende dieser "finsteren Zeit" bin ich wütend, weil ich ich mir denke: Ich will doch leben, meine Energie und meine Liebe rauslssen und nicht hier rumsumpfen. Was ich damit sagen will: Manchmal kann grade das sich-gehen lassen in seinem Down, das völlige sich hängen lassen (natürlich nicht zu lange, wiegesagt, ein, zwei Wochen) genau das sein, woraus man wieder Energie schöpft.
Letzendlich gilt, in sich hineinzufühlen und das zu tun, wonach einem die Laune grade treibt...denn meistens ist es genau das was man grade braucht.

Hoffe Dir ein paar Denkanstöße gegeben haben zu können,

Lieben Gruß,

Carla
Carla727 ist offline  
Alt 13.03.2006, 02:10   #8
andio
Senior Member
 
Registriert seit: 02/2004
Beiträge: 843
Hallo Scheues Herzchen,
ich finde es gut, dass du versuchst die Sache positiv zu verarbeiten.

Leider fragen unsere Hormone im Körper nicht immer danach was jetzt los ist, und eh wir uns versehen ist die Sache zum handfesten Liebeskummer geworden.

Das ist abe rnicht schlimm, da das Leben ja für uns nicht nur positve Seiten bereit hält. Ich denke, dass Du vor einem DOWN keine Angst haben musst. Dies ist eine positve Erfahrung wie viele andere Erfahrungen, die zum Leben gehören. Nur auf diese weise können wir lernen Dinge und Umstände zu akzeptieren.

Du klingst in deinem Post sehr gefasst, ich finde das solltest Du dir bewahren, und weiterhin die positiven Dinge sehen. Die Entscheidung zu einer Trennung, muss nicht falsch gewesen sein, sondern es kann der Anfang eines ganz neuen und schönen Lebensabschnitt sein.

Andreas
andio ist offline  
Alt 13.03.2006, 02:10 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey andio,
 

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