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| Du befindest dich im Forum: Herzschmerz allgemein. Liebeskummer, Sehnsucht, Trauer, ... ? |
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#11 |
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Forumsgast
Beiträge: n/a
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Das macht einem ja Angst.
Ich vermute, dass einfach die erste Verliebtheit "verpufft" ist, jetzt wird es ernst. Jetzt kommt die Liebe - hoffentlich! An deiner Stelle würde ich mich so authentisch wie möglich benehmen, das heißt, wenn du sie anrufen willst, ruf an, wenn nicht, nicht. Lieber nicht soviel taktieren, ich glaube nicht, dass das Ergebnis dann "richtig" sein kann. Wenn sie dich liebt, dann so wie du bist. Und nicht so, wie du für sie geworden bist. Das ist schwierig, ich weiß das. Manchmal sogar unmöglich. Aber je mehr du bei dir selber bleibst, desto besser. Und da sie ja ehrlich zu dir ist, kannst du davon ausgehen, dass sie das zu schätzen wissen wird. Ich wünsche dir alles Gute, du hast es verdient! |
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#12 |
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Member
Registriert seit: 11/2004
Beiträge: 246
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Liebe Mincina,
vielen Dank für Deine liebe Nachricht und den Mut, den Du mir machst. Es ist eine unheimlich schwierige Situation, aber da Sie eigentlich das Gleiche will, auch wenn ihre Gefühle derzeit etwas anderes sagen, bin ich noch hoffnungsvoll. Dennoch zehrt die Ungewissheit sehr an den Nerven, und ich hoffe, dass es nicht nur ein Aufschub des Endes ist. |
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#13 |
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Member
Registriert seit: 11/2004
Beiträge: 246
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Update:
Für heute Abend habe ich seit Wochen 2 Karten für ein Konzert eines afrikanischen Chores, zu dem wir gehen wollten. Gestern beim Treffen sprach ich sie darauf an, ob sie noch mitgehen wolle. Während des Essens sagte sie noch, wenn ich jemanden wüsste, könnte ich mit ihm hingehen, aber bei der Verabschiedung sagte sie "bis morgen" und so wartete ich heute auf ein Zeichen von ihr. Eben kam der Anruf, es gehe ihr noch immer bescheiden, aber sie möchte mitgehen. Das ist natürlich ein schönes Zeichen. Also schauen wir mal weiter. Ich werde mich wieder möglichst locker und humorvoll geben, auch wenn es in dieser Situation nicht gerade einfach ist. |
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#14 |
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Forumsgast
Beiträge: n/a
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Lieber Kuschelbär.
Es ist total schwierig, "man selbst" zu sein, selbst in einer Beziehung, in der alles klasse läuft. Wir wollen doch meistens immer ein wenig besser gefallen, als wir wirklich sind. Dich "locker und humorvoll" zu geben, naja, wenn dir danach ist? Wenn aber nicht, dann lieber nicht. Wenn ich wütend bin, laß ich es raus, auch wenn mein Freund das nicht mag. Manchmal lasse ich es deshalb auch drin, aber das endet nicht gut. Es ist wohl unmöglich, immer authentisch zu sein, vor allem, wenn du selber nicht weißt, wie du dich wirklich fühlst. Ich habe den Eindruck, dass es euch beiden gut tun würde, wenn ihr euch öfter einfach zum Reden treffen würdet. Das tut ihr ja anscheinend auch (essen gehen etc.). Wieviel Zeit verbringt ihr denn inzwischen miteinander? LG Mincina |
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#15 |
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Member
Registriert seit: 11/2004
Beiträge: 246
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Liebe Mincina,
vielen Dank für Deine Nachricht! Natürlich ist mir eigentlich nicht nach "locker und humorvoll" zumute, aber ich möchte mich diesmal anders verhalten als üblich. Normalerweise schreibe ich in einer solchen Situation lange Briefe, in denen ich die vielen schönen Momente aufzähle und ihr Verhalten, das kurz zuvor noch ein völlig anderes war als jetzt, und was mir das Verstehen so schwer macht. Ich werde sehr aktiv, versuche zu retten, was zu retten ist und gerate dabei sicher auch etwas in einen bettelnden und mitleidigenden Ton und gerade das ist wohl das Schlimmste für einen, der sich seiner Gefühle nicht sicher ist, wenn der andere einen dann auch noch "bedrängt" und seine Liebe beteuert. Diesmal gehe ich sozusagen ein bisschen darüber hinweg, was geschehen ist. Natürlich muss das Ergründen des Geschehenen und des Warum irgendwann erfolgen, daran liegt mir ja selbst viel, aber früher bohrte ich wohl eher zu tief und bekam letztlich doch keine vernünftige Antwort. Also diesmal anders: Auf der einen Seite schöne Momente mit dem anderen verbringen und zeigen, dass sie mir wichtig ist, aber auf der anderen nicht zeigen, dass ich eigentlich sehr leide, unglücklich bin und wünschte, es wäre wie noch vor einigen Wochen. Ich hoffe, dass ich die Beziehung dadurch langsam aufbauen kann. In einer intakten Beziehung gebe ich mich auch authentisch und zeige Wut, Trauer, Verletztheit etc., aber dies ist nun eine besondere Situation. Wie ich mich fühle? Das schwankt zwischen Hoffnungslosigkeit mit dem Gefühl im Bauch, das ich so sehr hasse, weil es so weh tut und auf der anderen Seite Hoffnung für einen Neuanfang, weil ich denke, dass einfach alles zu schnell ging, von Kennenlernen fast umgehend zu Beinahe-Beieinander-Wohnen, zumal sie vorher 2 Jahre lang alleine lebte. Da war sicher zu wenig Luft, um den anderen zu vermissen, da fehlte die langsame Steigerung. Und so schnell wie es von 0 auf 100 ging, ging es bei ihr auch wieder auf fast 0 zurück. Nun zu den letzten Ereignissen, die mir eigentlich Mut machten: Der Samstag-Abend war sehr schön, sie begleitete mich, nachdem sie angerufen und zugesagt hatte, wie erwähnt zum Konzert eines Chores, in dem eine Kollegin von mir mitsingt. Wir beide waren total begeistert, denn die Stimmung war einfach unglaublich, fast wie bei einem Gospel-Chor. Sie bedankte sich für den schönen Abend, und wir umarmten uns lange und fest beim Abschied. Am Sonntag sahen wir uns nicht, aber ich nahm an einem Lauf teil und rief sie später an, um ihr zu sagen, wie ich abgeschnitten hatte. Gestern dachte ich mir etwas Schönes für sie aus: Sie wollte seit längerem zu einer Greifvogelwarte, also klärte ich ab, ob sie geöffnet hatte. Anschließend schrieb ich ihr in Gedichtform eine SMS, dass ich eine Überraschung für sie hätte und sie abholen würde. Sie war natürlich neugierig, aber ich verriet nichts. Sie ließ sich von mir überzeugen und abholen und war dann auch sehr begeistert von der tollen Idee. Beim Abschied gab ich ihr noch ein Stoff-Murmeltier (sie ist mein Murmeltier...) mit einer Packung Taschentücher auf den Bauch geklebt, weil es ihr noch immer schlecht ging. Sie freute sich sehr und gab mir (per Kuss) ein paar Viren auf den Weg und umarmte mich wieder lange. Ich hoffe also, dass ich auf diese Art, durch kurze Verabredungen und schöne Erlebnisse (nicht, dass wir die in der Vergangenheit nicht zuhauf gehabt hätten) Vertrauen zu ihr aufzubauen und hoffe, dass sie sich dann erneut in mich verlieben kann. Die Hoffnung stirbt zuletzt... Eben kam eine e-mail von ihr, auch die erste seit Tagen (teils krankheitsbedingt), in der sie noch einmal schrieb, dass es eine tolle Idee gestern gewesen sei. Das Murmeltier hätte sich schon mit ihrem anderen Stofftier angefreundet... Ansonsten klang die Nachricht normal freundschaftlich, keine Kosenamen, aber das wäre vielleicht auch zuviel verlangt im Moment. Ich hoffe also weiterhin, dass es dadurch wächst. Der nächste Schritt (zumindest Anruf oder auch Wunsch mich zu treffen) sollte wieder von ihr kommen. Ich halte dich gerne auf dem Laufenden. |
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#16 |
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Member
Registriert seit: 11/2004
Beiträge: 246
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Hier ein kleines Update, das vielleicht Mut macht!
So wie es aussieht, ist meine "Strategie" aufgegangen, mich einmal ganz anders zu verhalten als üblich in einer solchen Situation (kein Brief, kein Leiden zeigen, stattdessen ab und zu treffen, etwas Schönes unternehmen, humorvoll geben und dabei einfach zeigen, dass sie mir wichtig ist): Am Freitag trafen wir uns und fuhren mit meinem Roller in den Nachbarort. Ich schlug ein Restaurant vor, das ich aus dem Internet kannte und mal ausprobieren wollte, und dort saßen wir dann stundenlang auf der Terrasse bei herrlichem Wetter. Es war ein wirklich schöner Abend mit schönen Gesprächen und die Verabschiedung war auch wieder sehr schön, mit einer langen Umarmung und Küssen, die von ihr ausgingen. Ich fragte sie scherzhaft: "Beim dritten Date schon küssen?" ![]() Sa. und So. haben wir getrennt verbracht und werden uns voraussichtlich erst am Mittwoch wieder sehen, weil sie heute und morgen Nachtschicht hat. Ich gebe ihr die Freiheit, die sie derzeit anscheinend braucht, so schwer es mir auch fällt. Unsere geplante Reise im Juni wird stattfinden, und auch sonst schaut sie in die Zukunft (gemeinsame Unternehmungen/Reisen). Ich halte mich weiterhin etwas zurück und lasse sie auf mich zukommen, aber der eingeschlagene Kurs scheint richtig zu sein, es sieht sehr gut aus! |
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#17 |
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Forumsgast
Beiträge: n/a
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Hey
seltsam dass sie soviel Raum braucht. Allerdings kann das tausend Gruende haben. Schoener haette ich gefunden, wenn das ohne "Verstellen" geklappt haette. Bitte sag mir, wie es weiterging, mincina@web.de Lg Minci |
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#18 | |
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Forumsgast
Beiträge: n/a
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Zitat:
Spreche ich von mir aus (alleinerziehend, vollberufstätig, Hobbies), dann geht es mir genauso. und gerade dann wenn soviel Druck und Verpflichtungen sind, brauche ich das gefühl in einer Beziehung "verpflichtungslos" zu sein. ich denke die Strategie ist optimal. Kein leiden zeigen, kein Gefühl der Verpflichtung zur Beziehung zu geben.... Aber natürlich besteht dann auch die ganz große Gefahr, daß die Beziehung von Ihrer Seite zur Freundschaft wird. Der versuch ist es sicherlich dennoch wert. |
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#19 |
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Member
Registriert seit: 11/2004
Beiträge: 246
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Hallo Ihr 2,
dies ist ein Update über die Ereignisse nach dem beschriebenen Treffen: Das Wiedersehen am Mittwoch darauf verlief wieder völlig anders als am Freitag. Sie war viel distanzierter und zog ihren Kopf beim Versuch, sie zu küssen, zurück. Wir gingen etwas trinken und unterhielten uns gut. Anschließend waren wir noch bei mir, tranken einen Tee und redeten weiter. Bei der Verabschiedung umarmten wir uns wieder ein Weilchen, tanzten kurz zur Musik, und ich sagte zu ihr, was ich wirklich vermisse, seien unsere langen Frühstücke. Sie ging ohne einen Kuss. Ich fühlte mich hin- und hergerissen, war verwirrt, weil ich das Gefühl hatte, nicht mehr an sie heranzukommen. Völlig aufgewühlt lag ich im Bett und konnte nicht schlafen. Ich überlegte ein Weilchen, ob ich es tun soll, rief sie dann aber doch gegen 23:30 Uhr an, und wir unterhielten uns eine Stunde lang. Ich fragte sie, warum sie so anders gewesen sei, und sie erklärte, dass sie das Gefühl hatte, dass ich etwas von ihr erwartet hätte. Sie verstünde ihre Reaktion auf mich selbst nicht, vielleicht hätte sie Angst, mich zu verlieren wie Ihren Ex-Mann, denn ich sei das Beste, was ihr je passiert ist und es sei das, was sie sich gewünscht hätte. Umso weniger verstünde sie selbst ihre Reaktion und weinte. Sie hätte jedoch den Wunsch, es mit mir zu schaffen und redete sehr positiv. Wir träumten von gemeinsamen Unternehmungen und Erlebnissen in der Zukunft, und sie war sehr zuversichtlich. Wir unterhielten uns auch über ihr Elternhaus, das nun verkauft werden wird, und sie sagte, sie hätte das Gefühl, dass sie ihre Wurzeln verliere. Dies belastet sie ebenfalls sehr. Die Treffen, die darauf folgten, waren wiederum sehr schön. Am Freitag war ich mit einem Freund Kegeln. sie versuchte mich daheim telefonisch zu erreichen und anschließend mobil. Sie fragte, ob ich Lust hätte, am Wochenende mit ihr auf einen Mittelaltermarkt zu gehen, und wir legten das für Sonntag fest. Ich sagte ihr, ich würde mich morgen, also am Samstag, bei ihr melden. Am Samstag rief ich an, und fragte sie, ob sie abends ins Kino gehen möchte. Wir trafen uns, gingen etwas trinken, schauten uns "Brokeback Mountain" an und gingen danach noch etwas trinken, das war ein traumhafter Abend mit einer sehr lieben Verabschiedung! Tags darauf kam sie zu mir und wir fuhren zum Mittelaltermarkt nach Oppenheim bei Mainz. Auch das war wieder ein wundervoller Tag, an dem auch etwas mehr Nähe aufkam. Abends war sie noch etwas bei mir und fuhr dann aber gegen 20 Uhr nach Hause. Am Montag tauschten wir einige liebe e-mails aus, es wurden auch wieder neue Kosenamen erfunden. Wir beide freuen uns auf den gemeinsamen Urlaub! Dienstag und Mittwoch schrieben wir uns auch wieder nette e-mails (Treffen sind in dieser Woche wegen ihrer Spätschichten nicht möglich), die allerdings nicht mehr so himmelhochjauchzend waren wie am Montag, aber das ist wohl normal... Das nächste Treffen wird wohl am Samstag-Nachmittag stattfinden. Insgesamt sehe ich die Entwicklung recht positiv und hoffe nur, dass es nicht auf diesem "Verabredungslevel" stehenbleibt und wieder mehr Nähe aufkommen wird. Wie verhindert man, dass es zu Freundschaft wird? Guter Rat ist teuer... |
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#20 |
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Forumsgast
Beiträge: n/a
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Du verhinderst dass es eine Freundschaft wird indem Du deine Gefühle zu Ihr-gegenüber Ihr nicht verleugnest.
und ganz krass: durch Sex. Frauen ticken immer noch etwas Anders als Männer und haben eher seltener Sex mit Freunden, sondern sehen den Sexpartner in dieser Phase als Beziehungspartner an. Dennoch ist es durchaus möglich, daß Sie Ihren Freiraum braucht. |
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