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Alt 19.01.2007, 13:08   #31
Zweifler
never doubting
 
Registriert seit: 08/2004
Ort: Daheim
Beiträge: 32.079
Zitat:
Zitat von Lilly Marlen
Ja, lieber Zweifler, befürchte doch auch ,dass es was mit den Jahren zu tun hat, ist doch aber nicht nur negativ (versaut??), man wird halt klüger. Das leben ist viel schöner ohne solche Kämpfe.
Ich glaube, bei Hass trennen sich Paar absolut nicht, Hass ist ein sehr tiefes Gefühl, zur Trennung führt Gleichgültigkeit bei Langzeitpaaren/Ehen. Diese Erfahung können junge Menschen naturgemäß nicht machen



Vielleicht darf man einfach auch nicht vergleichen. Während wir alten von langjährigen Beziehungen reden, wird im Eingangspost eher von Kurzzeitbeziehungen gesprochen.

Wobei ich denke, dass es einfach ne Kennenlernphase gibt, die - wie gesagt - auch mal länger dauern kann. Wenn man feststellt, dass es nicht passt, dass muss man auch nichts verzwingen. Ich halte ehrlich gesagt nichts davon für eine Beziehung zu "kämpfen", wenn man nach vier Monaten feststellt, dass man zu verschieden ist (was auch immer das heißt). Liebe hin, Liebe her.
Zweifler ist offline  
Alt 19.01.2007, 13:08 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Zweifler, egal wie gross deine Sorgen auch sein mögen, mir hilft es immer nach draußen zu gehen und den Grill anzuwerfen. Grillen ist Entspannung pur. Ob nun ein deftiges BBQ oder ein einfach mariniertes Schweinesteak. Am Grill kann ich alle Probleme vergessen. Du hast noch keinen Grill? Bei der Telekom kannst du aktuell am Angrillen 2019 Gewinnspiel mitmachen und entweder einen Beefer oder ein Keramik Ei gewinnen. Wer von uns gewinnt lädt den anderen ein ;-)
Alt 19.01.2007, 23:42   #32
Xtina86
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Jodeci
Wer nimmt sich noch Zeit und versucht die Persönlichkeit seines potentiellen Partners und den Charakter zu studieren (je besser hier "vorgearbeitet" wird, desto geringer ist doch auch die Wahrscheinlichkeit enttäuscht zu werden oder nicht zusammen zu passen).
sehr richtig, zu dieser ansicht bin ich auch schon gekommen. traurig, aber wahr. es ist teilweise entsetzlich, wie locker manche leute den satz "ich kenne sie / ihn" nach ein paar wochen des kennenlernens (oder des zusammenseins) über die lippen bekommen. erstaunt mich immer wieder.
 
Alt 20.01.2007, 00:44   #33
Die Rache Gottes
Junior Member
 
Registriert seit: 01/2007
Beiträge: 6
Ich gebe denjenigen Leuten recht, die da sagen, das Beziehungen heute leichtfertiger weggeschmissen werden. Langjährige Liebe ist etwas das auch einen großen Teil Arbeit mit sich bringt und den Willen mal über den eigenen Schatten zu springen. Es geht darum, dass viele Leute zwar in der Lage sind Probleme perfekt zu analysieren aber keine Reaktion finden, wie man dem Problem begegnen könnte. Meine Ex-Freundin hat mit mir Schluss gemacht weil sich ihre Gefühle verändert haben. Zuvor hatte sie mit Freundinnen und teilweise mit mir darüber geredet, dass sie Angst um unsere Beziehung hat und das Gefühl, dass ihr alles entgleitet. Aber daraus ist kein Tatendrang erwachsen. Nicht ein Versuch dem Problem zu begegnen, sich einen Plan zu machen. Wie geh ich vor, wie kämpfe ich um etwas das mir lieb und teuer ist und war. Alltäglichkeit und die Spannung, die in einer Beziehung allmählich verloren geht sind ganz allgemeine natürliche Probleme. Der Punkt ist nicht, dass man diese Probleme und die damit verbundenen Fragen nicht zulassen sollte, sondern das man seine Fragen annimmt, sie nicht versucht sie zu ignorieren und sie versucht zu lösen. Das erfordert ein hohes Maß an selbstüberwindung, ist aber meines Erachtens, das was viele hier mit Kampf meinen.

Aufgeben kann man immer noch. Aber man sollte in der Liebe erst dann aufhören, wenn man wirklich darum gekämpft hat. Einfach nur alles geschehen lassen, um dann hinterher festzustellen, dass sich vieles geändert hat ( wie denn auch sonst??) ist feige und passt nicht zum Gefühl von Liebe.
Die Rache Gottes ist offline  
Alt 20.01.2007, 00:49   #34
Xtina86
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
wo befindet sich eigentlich das ende des "kampfes" ? wann gibt man denn auf? warum gibt man auf?
ist man es nicht leid, nach so vielen jahren der zahllosen niederlagen, immer wieder zu kämpfen? gibt es nicht vielleicht auch dinge in der liebe, für die es sich irgendwann nicht mehr lohnt zu kämpfen? kann man sein leben lang um etwas kämpfen, das auf grund der erfahrungen aus der vergangenheit keine aussicht auf erfolg hat?
ist man wirklich schlecht dran, wenn man aufgegeben hat? wenn man keine kraft mehr dafür aufbringen kann?
 
Alt 20.01.2007, 01:00   #35
PaxMain
Junior Member
 
Registriert seit: 01/2007
Beiträge: 11
Zitat:
Zitat von Die Rache Gottes
aber keine Reaktion finden, wie man dem Problem begegnen könnte. Aber daraus ist kein Tatendrang erwachsen. Der Punkt ist nicht, dass man diese Probleme und die damit verbundenen Fragen nicht zulassen sollte, sondern das man seine Fragen annimmt, sie nicht versucht sie zu ignorieren und sie versucht zu lösen. Das erfordert ein hohes Maß an selbstüberwindung, ist aber meines Erachtens, das was viele hier mit Kampf meinen.
Gute Worte, stimme dir zu. Das hat nicht nur mit der Liebe zu tun, sondern global. Ich bin manchmal richtig baff, wenn man das Problem (was auch immer) gemeinsam freilegt, dann diskutiert und *nichts* passiert. Wenigstens irgendeine Reaktion, um etwas abzuwenden. Nein ... man wartet darauf, dass man von den unverhinderten Problemen erschlagen wird.

Nur - mit Kampf hat das nichts zu tun. Eher mit Selbstaufgabe ... Fatalismus. Und man lernt auch nichts daraus, die nächste Runde beginnt sogleich...
PaxMain ist offline  
Alt 20.01.2007, 10:26   #36
Lilly Marlen
Member
 
Registriert seit: 07/2006
Beiträge: 175
Ohne Resignation - und ohne überwältigende Ängste! Wird nicht auch viel um den Erhalt einer Beziehung "gekämpft", um sich den Verlustängsten nicht stellen zu müssen? Wenn hier über die bösen Menschen geschrieben wird, die Beziehungen achtlos "wegwerfen", hat das für mich hauptsächlich mit Angst vor dem Verlassenwerden zu tun.
Lilly Marlen ist offline  
Alt 20.01.2007, 10:31   #37
Lilly Marlen
Member
 
Registriert seit: 07/2006
Beiträge: 175
@ Zweifler

Finde wirklich auch, dass das zwei Paar verschiedene Schuhe sind, das Ausprobieren in jungen Jahren und der Umgang mit Langzeitbeziehungen, wenn man schon erwas reifer ( ) ist. Eine lang Ehen einfach "weg zu werfen" ist wohl für die meisten Menschen schlicht unmöglich. Selbst wenn keine Liebe im leidenschaftlichen Sinne mehr da ist, bleibt die gemeinsam verbrachte Lebenszeit, die man nicht einfach so abwerfen kann.
Lilly Marlen ist offline  
Alt 20.01.2007, 11:36   #38
Silberlocke4904
verwarnter User
 
Registriert seit: 06/2004
Ort: Baden
Beiträge: 10.654
Zitat:
Zitat von expat
Man hat "früher" Beziehungen eher weitergeführt, in denen keine Harmonie herrschte. Warum man das heute nicht mehr tut, das müsste man mal untersuchen, ohne es von vornherein schon zu verurteilen.
Heute ist es eher möglich eine Ehe zu trennen als dies früher der Fall war. Dies gilt sowohl aus finanzieller als auch aus gesellschaftlicher Sicht.
Scheidungen sind gesellschaftsfähig geworden, man könnte auch sagen modern.
Früher konnte ein Bauer oder ein Handwerker nur überleben, wenn er eine Frau/Familie hatte.
Weiter waren früher Kinder die einzige Altersversorgung.
Eheleute hatten früher also gemeinsame Ziele und es war, in vielen Fällen, beiden klar, dass ein einigermaßen komfortables Leben nur gemeinsam möglich war.
Silberlocke4904 ist offline  
Alt 20.01.2007, 11:51   #39
Zweifler
never doubting
 
Registriert seit: 08/2004
Ort: Daheim
Beiträge: 32.079
Zitat:
Zitat von Silberlocke4904
Eheleute hatten früher also gemeinsame Ziele und es war, in vielen Fällen, beiden klar, dass ein einigermaßen komfortables Leben nur gemeinsam möglich war.
Witzig, dass Du das gerade so erwähnst. Ähnliche Diskussionen, was das anbetrifft, hatte ich schon mit anderen Leuten und wir sind fast immer auf den Tonus gekommen, dass der heutige Wohlstand vieler darauf basiert, dass sie eine Wohnung, ein Haus oder sonst eine Erbschaft gemacht haben. D.h. dass sie von dem profitieren was die Eltern und Großeltern unter diesen Voraussetzungen (also dass man sich nicht trennen "kann", weil es es einem finaziell besser geht) geschaffen haben. Schaut man 20,30 oder 40 Jahre zurück, dann war es einfacher möglich sich Eigentum anzuschaffen als wenn man heute bei Null anfangen muss.
Wenn das so stimmt, dann können sich viele heute nur verwirklichen, weil sie ein Polster haben. Mit Sicherheit hat dierer Umstand auch den Zeitgeist in der Art verändert, dass sich auch andere trauen ihren Partner zu verlassen ohne ein solches Polster zu haben.

Zumindest ist das mein Eindruck.
Zweifler ist offline  
Alt 20.01.2007, 11:53   #40
Silberlocke4904
verwarnter User
 
Registriert seit: 06/2004
Ort: Baden
Beiträge: 10.654
Zitat:
Zitat von expat
Aus diesem ziehe ich nun den Schluss, dass die Menschen heute glücklicher sind oder es zumindest sein könnten.
ob sie absolut gesehen glücklicher sind, kann ich nicht beurteilen.
Sie haben aber mehr Freiheit darüber zu entscheiden ob sie mit einem Partner zusammenbleiben wollen, was man als Glück bezeichnen kann.
Silberlocke4904 ist offline  
Alt 20.01.2007, 11:53 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey Silberlocke4904, ich kann mir vorstellen dass es dir heute nicht so gut geht. Was da hilft ist Schokolade. Schokolade hilft immer und es geht einem damit sicher nicht besser, aber für einen kurzen Moment kann man alle Sorgen vergessen. Ich habe heute beim Milka Schokoladenpaket Gewinnspiel mit gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich?
 

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