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Alt 29.09.2010, 16:01   #1
loreal
Member
 
Registriert seit: 09/2010
Beiträge: 85
Anderes Leben hinnehmen lernen

Ich weis nicht ob es in dieses Forum gehört, aber man kann es ja ansonsten löschen.

Ich fragte mich hier im Forum ob MS- Krank und einen Mann kennenlernen sich ausschließen würde und wenn nicht, wann man es einem Mann sagt, das man krank ist.
Darauf kamen, netterweise, Antworten, auch von MS- Kranken selber.

Beim Durchlesen und darüber nachdenken musste ich mir ein eingestehen das es gar nicht um die Krankheit geht, sondern eher um meine Haltung um diese.

Menschen 2. Klasse, positive Ausstrahlung, Hobbys, Freunde die helfen und verstehen (…)
Es traf mich wie ein Fels.

Ich gehe arbeiten, zumindest noch. Ende des Jahres wird damit Schluss sein, weil ich eine dämliche Prüfung nicht schaffte und keine Motivation finde für die Nachprüfung etwas zu tun.
Meine Tage, vor allem die Wochenenden sind so lang und tränenreich, werde ich mal gefragt ob ich irgendwo mit hin möchte ist meine Antwort immer nein.
Für mich ist es ein sinnloses und frustrierendes Erlebnis raus zu gehen, andere lachen zu sehen und diese Unbeschwertheit zu erleben.
Immer das 5. Rad am Wagen, immer aussen vor.

Ich weiss nicht wie so ein Leben gelebt wird, wie erträgt man Einsamkeit?
Wie verbringt man erfüllte Wochenenden zu Hause alleine?
2 Jahre wurden eine Menge Steine umgedreht um as zu ändern, ohne Erfolg.
Zu weit weg, langweilig vom Thema her, Uhrzeit passte nicht, körperlich dazu nicht in der Lage, zu teuer, keine Changse auf „Gewinnen können“, geht nicht alleine, will ich nicht alleine (…)
Die Liste ist lang.

Geh doch mal alleine in die Kneipe abends, ist doch Sommer.. hörte ich oft.
So etwas machte ich noch nicht mal als ich noch gesund war.
Alleine in den Biergarten, ja das mache ich auch, aber einen Unterschied zwischen alleine im Biergarten oder alleine zu Hause sehe ich nicht, alleine in der Natur ist es schön, finde ich, das mache ich auch ab und an.

Komm doch mit aufs Oktoberfest, ja das könnte ich, aber davon habe ich nichts, der der mich mitnehmen würde trifft seine uralten Bekannten. Ich stehe da und lausche dem Gespräch, danach gehe ich nach Hause und stelle fest, dass es keinen Nährwert hatte, was rauskommt ist Traurigkeit weil ich weiss da niemals zuzugehören.

Du bist doch hübsch und noch so jung du kannst doch nicht dein Leben so leben… auch etwas was ich oft höre.
Um es nett auszudrücken… die Männer die sich im Internet für mich interessieren will ich nicht und andersrum.
Was nützt also gutes Aussehen (was noch im Auge des Betrachters liegt) und „jung“ sein,
wenn man damit nichts anzufangen weiss?

Du musst was tun… was ändern… ist, glaube ich das häufigste was ich höre…
Auf die Frage was ich tun könnte bekomme ich die Antwort „egal was“.
Ein „egal was“ bringt mich nicht weiter.

Warum kümmern sich deine Kinder denn nicht mal um dich?
Ich bin kein körperlicher Pflegefall und wer kommt schon auf die Idee mit rund 20 Jahren am Wochenende nicht feiern zu wollen? Ich bin ja froh das sie ihr Leben haben, Freunde, Wünsche und Träume, wieso sollte ich sie dann herbitten, damit sie mit mir Kaffee trinken am Wochenende, ich selber habe es als junger Mensch gehasst zu den lieben Eltern zu müssen am Wochenende.


Es gibt nichts was ich tun möchte von den Dingen die gehen muss ich mich nun zu etwas zwingen nur um einem Zwang nachzugehen?

Natürlich fühle ich mich nicht wohl und glücklich bin ich so zu leben auch nicht, aber ändern würde heißen sich einer Gehirnwäsche zu unterziehen und Dinge lieben zu lernen die ich nicht mag oder gar verabscheue solange ich denken kann.

Manchmal, wenn ich meine Haustür nach draußen verlasse und auf der Strasse stehe, die Sonne scheint und ich schaue mich um und fühle ganz tief in mir, das es nicht meine Welt ist und würde am liebsten wieder zurück gehen in meine kleine Welt um mich dann wieder und wieder zu fragen was ich verbrochen habe um so ein Leben führen zu müssen.


Die Fragen, netten Hilfsangebote mich in eine Welt zu drücken die nicht mehr die Meine ist, ist nicht richtig.

Richtiger würde ich die Antwort auf die Frage finden „Wie lernt man ein verhasstes Leben lieben“!

LG
loreal ist offline  
Alt 29.09.2010, 16:01 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 29.09.2010, 16:40   #2
Hex
...
 
Registriert seit: 12/1999
Ort: Paderborn
Beiträge: 11.467
Das hört sich grad alles wirklich schlimm an.

Wenn du schon das Gefühl hast, das "da draußen" nicht mehr deine Welt ist, dann liegt gewaltig was im Argen und das hat nicht nur etwas mit MS zu tun.
Dh dein Blickwinkel hat sich schon sehr arg verschoben und ich glaube/befürchte, du wirst das alleine auch nicht hinbekommen können.

Nun fallen mir verschiedene Möglichkeiten ein.

Die erste ist wohl auch die, die am wenigsten gefallen wird: suche dir therapeutische Hilfe. Therapeutisch, nicht psychiatrisch. Damit du wieder Wege siehst, diese Welt dort draußen zu deiner Welt zu machen.

Die zweite hilft dir in zweierlei Hinsicht: eine Selbsthilfegruppe. Die gibt es eigentlich überall, du mußt dich "nur" trauen den ersten Schritt dorthin zu machen. Dort erhältst du Unterstützung und du wirst merken, das nicht nur dir dieses Leben schwerfällt. Ebenso hast du dort die Möglichkeit Leute kennen zu lernen, die genau wissen was in dir vorgeht.

Ich kann mir vorstellen, das es schwer ist mit der Diagnose MS weiter ein "normales" Leben zu führen. Von daher fände ich es schon wichtig, das du Kontakt (und zwar realen Kontakt!) zu Menschen bekommst die entweder selber MS haben oder aber mit einem Menschen zusammenleben, der MS hat.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, das du dich überwinden kannst, zu so einer Gruppe zu gehen oder aber dir therapeutische Hilfe zu holen.
(und dabei bin ich niemand, der schnell mit dem Rat "Therapie" bei der Hand ist. Aber allein die Aussage "und fühle ganz tief in mir, das es nicht meine Welt ist..." find ich wirklich alarmierend.)
Hex ist offline  
Alt 29.09.2010, 17:20   #3
loreal
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 09/2010
Beiträge: 85
danke für die tipps

tipp nr1
das hatte ich mal, brachte aber auch nichts und nach 1 jahr brachen wir (der thera und ich) es ab.

tipp nr2
hier gibt es keine ms gruppe, am alten wohnort gab es duzende, aber alle abends.. abends= dunkel also ging es nicht.
edit: ich wäre aber auch nicht hingegangen, denn ich kann dieses "sulen im dreck" real nicht leiden und praktiziere es auch selber nicht.


lg

Geändert von loreal (29.09.2010 um 17:24 Uhr)
loreal ist offline  
Alt 29.09.2010, 17:49   #4
leonora
special
 
Registriert seit: 12/2009
Ort: im Leben
Beiträge: 15.940
loreal,

habe Fibromyalgie und aus den selben Gründen, dieses sich im Leiden suhlen bin ich auch nie in eine Selbsthilfegruppe gegangen, treib mich nicht in den "speziellen Foren rum.

Festzustellen, dass da etwas ist, was man nie mehr weg kriegt, was einen von einem Moment auf den anderen umhauen kann.....
wobei ich froh war, endlich einen Namen dafür zu haben...
die Hilflosigkeit, wenn diese anfangs unberechenbar auftretenden Schmerzen sich nicht stoppen ließen, jede Menge anderer Mist an "Wehwehchen" dazukam...
das knabbert einfach verdammt am Selbstwertgefühl.

Ich hab zwei Jahre gebraucht, um mich nicht mehr über die Krankheit zu definieren, zwei weitere, ihren Platz in meinem Leben zu akzeptieren und sie an ihren Platz zu verweisen.

Erst mal, du BIST keine MS, sondern du BIST LOREAL.

Und das ist unendlich viel mehr, als die Krankheit, die du nebend den tausend Dingen, die dich ausmachen, zufällig hast.

Ich denke, du beschäftigs dich so viel immer mit der Krankheit, dass die BEschäftigung mit DIR immer weiter in den Hintergrund getreten ist,, so dass selbst in den guten Zeiten gar kein Moment mehr da ist, wo du dich um DICH kümmerst. Deine Ausbildung, wie du die Zukunft WILLST.

Du fragst, wie so ein Leben gelebt wird?

Meine eine Freundin, die zwei Kinder bekommen, ein Haus gebaut hat, im Elternbeirat aktiv ist, während eines Schubes in so einem Elekrischen Wagen fuhr und jetzt wieder Wandern geht
eine andere, die es während der Ehe erfuhr (ihre Kinder sind aus dem Haus), ist jetzt mit 53 auf eine Halbtagsstelle runter ist, weil sie merkt, dass es ihr zuviel wird mit Haus UND Ganztagsarbeit (sie ist Sozialarbeiterin)....und musste sich promt ehrenamtlich engagieren, weil ihr langweilig wurde

Beide machen regelmäßig ihre Reha-Stunden, auch wenn sie keine Lust dazu haben, D. sagte mir mal, die anderen Mütter quälen sich ja auch ins Fitnessstudio....seitdem geht sie einfach zum "Sport".

Wenn du denkst, dein Leben sei vorbei, weil du eine Krankheit hast, dann ist es vorbei. Wenn du denkst, du müsstest einsam und krank enden, dann wirst du selbst alles dafür tun.

Und ich denke, dass mindestens so heftig wie die Diagnose MS auch das Problem ist, dass deine Kinder aus dem Haus sind und du dich jetzt fragst, was du mit dem "Rest" des Lebens anfangen sollst.
Und DIESE Frage hättest du auch ohne MS.

Also, was macht DICH aus? Was interessiert DICH? Was sind deine Träume? Was willst du noch sehen, wo willst du noch hin?

Denn wenn du für dich nichts mehr willst, dann wirst du auch nichts dafür tun. Willst du das?
leonora ist offline  
Alt 29.09.2010, 18:35   #5
dunkle jane
zieh ne nummer
 
Registriert seit: 10/2009
Ort: Thüringen
Beiträge: 2.359
ich kann dich wirklich verstehen, ich bekomme auch immer nur zu hören, geh doch raus, egal wohin. na klasse, stell ich mich an die straße und winke oder was? hol dir doch ein kleines haustier, einen hamster? ich habe meinen odin immer stundenlang beobachtet und habe mit ihm geredet. leider kam ich mit seinem tod nur schwer zurecht. dan habe ich gepuzzelt oder gemalt. ich kann mich nur schwer mit mir beschäftigen aber nur dumm ins tv zu glotzen und die zeit abwarten mag ich auch nicht. wir haben nur das eine leben, irgendetwas muss man ja tun. lovetalk hilft mir auch viel. man muss nicht raus und doch kann man mit vielen menschen kommunizieren. mach das fenster auf und lass dich vom wind streicheln oder von der sonne wärmen.
lg jane
dunkle jane ist offline  
Alt 29.09.2010, 18:45   #6
loreal
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 09/2010
Beiträge: 85
hi

was war und bin ich.

was war ich
ein jugnes mädchen was immer mehr sein wolle als das was die eltern vorgesehen hatten.
so wuchs ich auf in einem sozialem brennpunkt und fühlte mich nicht passend
ich lernte.. von der sonderschule zum abitur, dazwischen 3 kinder, eins schwer krank (heute gesund), alleinerziehend.
ergebniss: meine alten leute incl fam. drehte mir den rücken zu, weil ich ja was besseres sei, in der welt der "bildung" fühlte ich mich immer minderwertig, bis heute, denn man merkt das ich aus keinem gutem stall komme, denk ich.

selbstständig mit 18 um das alles zu finazieren und bis heute geblieben (heute freiberuflich).
beruflich vom hund auf den menschen gekommen, ohne studium oder ausbildung, ein harter und steiniger weg, aber er klappte.
es ging alles irgendwie, zumindest bis jetzt da man neue § aufgestellt hat und man sich nun prüfen lassen muss und ich ja durchgefallen bin.

zeit für mich, urlaube für mich kenne ich nicht, auch nicht seit die kinder aus dem haus sind. für hobbys in gruppen hatte ich keine zeit, mein hobby war und ist hundeausbildung.
auch hier war ich nie in einem verein, denn diese gefielen mir nicht und tun es auch heute nicht.
ich bin noch nie zu einem geburstag oder zu einer hochzeit eingeladen worden, das ist mir all die jahre nicht aufgefallen.

wer bin ich heute?
im job sehr gut, arbeits- und ausbildungsberaterin und hundebesitzerin, bilde meinen eigenen behindertenbegleithund heute aus, habe einen guten freund und kinder auf die ich voller stolz schaue
kinder die sich auch bedanken für ihre kindheit, was nicht nötig wäre, aber dennoch gut tut.

alleine also war ich irgendwie schon immer, nur jetzt merke ich es.

wäre ich gesund würde ichdiesesleben nicht leben, das tat ich früher ja auch nicht, da hatte ich neben kinder, hunde und arbeit auch noch hobbys, welche ich liebte.

ich kann mich einfach nicht damit anfreunden, etwas zu tun was mir sinnlos erscheint, ich kann mich nicht damit anfreunden im letzten drittel zu sein bei einem sport z.b.
das sah ich schon immer so.. was ich mache an spielen/ sport mache ich um zu gewinnen.
es gibt aber nichts mehr wo ich gewinnen kann und gleichzeitig auch noch spass dran habe.

edit:
träume: sicher hatte ich träume.. mit einem t3 quer durch europa zu fahren und mir städte und lander anschauen.
geht aber nicht mehr.
den t3 kann ich mir nicht leisten und durch städte laufen kann ich auch nicht mehr.

hi jane
fakt ist es wird niemand an deine tür klopfen und bitten dein leben zu verändern und selbst wenn würde man ihn zum teufel jagen, weil man ihm nicht glaubt.
ich glaube vielen ist gar nicht klar, wie man sich fühlt alleine eislaufen zu gehen, in eine gaststätte hineinzugehen usw.
kino, museum, theater, biergarten mit buch, zoo usw geht aber alleine, allerdings für mich nicht fruchtbar, denn einen horizont erweitern ohne sich mit jemanden austauschen zu können ist auch nicht besonders


lg

Geändert von loreal (29.09.2010 um 19:06 Uhr)
loreal ist offline  
Alt 29.09.2010, 22:36   #7
PIcasso1989
Der Hund
 
Registriert seit: 07/2009
Ort: BW
Beiträge: 12.782
Ich habe den Eindruck, du lehnst alles fast schon aus Prinzip ab und wunderst dich dann auch noch, warum keine Resonanz kommt: Weil ich bei dir nur das Wort "Nein" lese.

Wenn du alles verneinst, wie sollte etwas -oder jemand- zu dir ja sagen.
PIcasso1989 ist offline  
Alt 30.09.2010, 08:52   #8
loreal
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 09/2010
Beiträge: 85
guten morgen.
dann ist dein eindruck falsch.
ich lehne nur dinge ab die ich kenne und mir mind. 3 mal angeschaut habe.
dazu gehörten in den letzen drei monaten:
darten, tai chi und in die kneipe gehen
ich weigere mich nur aus prinzip etwas zu tun, nur um etwas zu tun.

darten findet in kneipen statt... und ich kann besoffene nicht leiden,
was man dort an menschen kennenlernt ist schlicht oberhalb der 1 promille grenze. wer brauht das?

tai chi
ist sehr langsam, was ich schon nicht mag und sehr kraftanstrengend, was ich nicht kann.
16 jahe meines lebens habe ich kampfsport gemacht, also fing ich damit wieder an, wt weil ich dachte das geht ggf noch.

ast du eine ahnung wie es sich anfühlt, wenn die partner eingeteilt werdern und man selber, entweder immer zu mit den neuen oder wenn die nicht da sind eben mit dem trainer trainieren muss, weil man alle anderen aufhält?

ich denke, dass bevor man eine schublade aufmacht für menschen man diese verdamt gut kennen sollte.

nichts für ungut, aber auch diese "ich habe dein eindruck,... nur aus prinzip" menschen kenne ich auc zu genüge und geholfen haben sie auch nicht.

lg
loreal ist offline  
Alt 30.09.2010, 08:57   #9
Bernini
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Ich denke, Du bist in einem Stadium, in dem der Leidensdruck offenbar noch nicht groß genug ist, damit Du wirklich den Allerwertesten hochbekommst, um irgend etwas zu ändern. Ratschläge sind alle schlecht und doof und mag ich nicht und mach ich nicht.

Also musst Du Dich noch eine Weile länger kolossal in Selbstmitleid suhlen. Viel Spaß dabei.
 
Alt 30.09.2010, 09:45   #10
loreal
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 09/2010
Beiträge: 85
du meinst man muss erst einen höhren leidensdruck haben um "egal was" zu tun?
wenn dem so ist, dann gebe ich dir recht und sule lieber weiter, als mein leben mit dingen zu verbringen die im grunde für mich nur einen hohen kompromiss darstellen.

zudem ich mich frage an welcher stelle ich gebeten habe, mir zu helfen aus dieser nummer rauszukommen.
ich suche keinen weg da raus, was ich suche ist ein weg so wie ich lebe, leben zu können und mich dabei wenigstens nicht dauerhaft schlecht zu fühlen.

mein altes leben ist vorbei, das habe ich verstanden und diese neue welt gefällt mir nicht.

denn mit einer krankheit am körper ändert sich der geist nicht, will heißen meine interessen haben sich nicht geändert nur weil der körper diese nicht mehr mitmacht.

bis vor kurzem lebte ich auf einem dorf und hatte die wahl zwischen dort leben und harz4 oder in die stadt ziehen, weil mir dieses stundenlange autofahren zur arbeit immer schwerer fiel.
ich zog in die stadt, ein großer kompromiss, zur lebenssicherung eingegangen.
das es durch eine bescheidene prüfung doch anders kommt, war nicht abzusehen.. aber gut... nun lebe ich in der stadt und es ko.. mich an. zurückziehen geht nicht, weil mir das geld dazu fehlt.

das sind kompromisse, dinge in die waage zu bringen die man im grunde gar nicht will.

lg

Geändert von loreal (30.09.2010 um 09:57 Uhr)
loreal ist offline  
Alt 30.09.2010, 09:45 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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