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Du befindest dich im Forum: Kummer und Sorgen. Dieses Forum bietet dir die Möglichkeit, deine Sorgen nieder zu schreiben, welche nichts mit Liebe oder Herzschmerz zu tun haben. Liegt dir etwas auf dem Herzen, was dir Sorgen bereitet und du nicht weiter weisst? Dann wartet hier immer ein offenes Ohr auf dich. Bitte beachte, daß hier zwar kontrovers und auch mal emotional diskutiert werden kann, persönliche Beleidigungen aber nicht geduldet werden. Wir wollen spannende Diskussionen, in denen das Thema im Vordergrund steht, nicht der Verfasser der Beiträge.

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Alt 23.01.2012, 05:49   #11
OneSilverDollar
من خانومه کارین ه
 
Registriert seit: 08/2006
Ort: Tal der Königinnen
Beiträge: 13.529
Es ist nur so, dass die Geschwister einen emotionalen Bezug zur Mutter haben.
In Beratungsstellen sind die Leute ebene nicht in die Familienbande involviert und können pragmatische, nüchterne Ratschläge geben, ohne sich selbst emotional einzubringen.
Sie sehen die Sache von Aussen.

Fass dir ein Herz und tu' es um deinetwillen.
OneSilverDollar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2012, 05:49 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 23.01.2012, 13:43   #12
gabimaus
abgemeldet
Sandy, die Geschwister sind gut für den Familienzusammenhalt.

Aber zum besseren Umgang mit der Situation, in der Du Dich befindest, da bekommst Du mehr Verständnis und auch Aufklärung zu dieser Krankheit Alkoholismus, von Menschen, die das selbst erfahren haben und einen Weg für sich aus dem Dilemma gefunden haben. So ist das zu verstehen

Deine Geschwister sind da eventuell genauso ratlos wie Du, falls sich nicht einer von ihnen Hilfe geholt hat.
Sind Deine Geschwister älter als Du und wohnen bereits in eigenen Wohnungen?

Was Deiner Mutter die Augen öffnet, das kann leider niemand voraussehen. Was mir geholfen hat, das war der Ekel, den ich vor mir selbst dann hatte, weil ich nichts aber auch gar nichts mehr für mich auf die Reihe bekam. Meine Arbeit wollte ich wenigstens nicht auch noch verlieren, was aber beinahe passiert wäre, nach meinem letzten Besäufnis. Da stand es für micht fest - ich muss eine Alkoholikerin sein, eine andere Erklärung konnte es für mein dämliches Verhalten nicht mehr geben!

Die Chance, die sich mir bot, nutzte ich - sofort und ohne Zögern! Ganz wichtiger Punkt!
Noch am selben Tag ging ich mit Einweisung, Kostenübernahme und gepackter Reisetasche zur Engiftung ins Krankenhaus. Vorher hatte mir meine Kollegin am Telefon genau erklärt, was ich zu tun habe. Diese tolle Kollegin könnte ich noch heute ''knutschen'' für ihre kluge und verständnisvolle Reaktion

Als Tochter kannst Du eigentlich nur wenig tun, außer, Dich von Mutter, während sie trinkt, auf großen Abstand zu halten, auf keine Diskussionnen einlassen (führt eh zu nichts) und ihren Beteuerungen keinesfalls Aufmerksamkeit schenken, ist morgen eh wieder vergessen und nicht wahr.
Vorwürfe gegen Mutter helfen allerdings ebenso wenig, dafür kriegst Du höchstens noch Drohungen von ihr.

Du allein kannst Deiner Mutter nicht helfen, indem Du ihr drohst, was weiß ich, was es da so alles gibt - es hilft nicht.

Du kannst nur für Dich selbst sorgen, so gut es geht und Hilfe für Dich in Anspruch nehmen, wo Du sie bekommst. Und hier, das ist schon ein Anfang

Vielen herzlichen Dank übrigens, dass Du diesen Mut aufbringen konntest!
gabimaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2012, 18:17   #13
sandysunshineee
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 01/2012
Beiträge: 10
Ja, sie sind 19 und 20. Wohnen aber beide
auch noch mit bei unserer Mutter.
[QUOTE=gabimaus;4281907]Sandy, die Geschwister sind gut für den Familienzusammenhalt.

Aber zum besseren Umgang mit der Situation, in der Du Dich befindest, da bekommst Du mehr Verständnis und auch Aufklärung zu dieser Krankheit Alkoholismus, von Menschen, die das selbst erfahren haben und einen Weg für sich aus dem Dilemma gefunden haben. So ist das zu verstehen

Deine Geschwister sind da eventuell genauso ratlos wie Du, falls sich nicht einer von ihnen Hilfe geholt hat.
Sind Deine Geschwister älter als Du und wohnen bereits in eigenen Wohnungen?

Was Deiner Mutter die Augen öffnet, das kann leider niemand voraussehen. Was mir geholfen hat, das war der Ekel, den ich vor mir selbst dann hatte, weil ich nichts aber auch gar nichts mehr für mich auf die Reihe bekam. Meine Arbeit wollte ich wenigstens nicht auch noch verlieren, was aber beinahe passiert wäre, nach meinem letzten Besäufnis. Da stand es für micht fest - ich muss eine Alkoholikerin sein, eine andere Erklärung konnte es für mein dämliches Verhalten nicht mehr geben!

Die Chance, die sich mir bot, nutzte ich - sofort und ohne Zögern! Ganz wichtiger Punkt!
Noch am selben Tag ging ich mit Einweisung, Kostenübernahme und gepackter Reisetasche zur Engiftung ins Krankenhaus. Vorher hatte mir meine Kollegin am Telefon genau erklärt, was ich zu tun habe. Diese tolle Kollegin könnte ich noch heute ''knutschen'' für ihre kluge und verständnisvolle Reaktion

Als Tochter kannst Du eigentlich nur wenig tun, außer, Dich von Mutter, während sie trinkt, auf großen Abstand zu halten, auf keine Diskussionnen einlassen (führt eh zu nichts) und ihren Beteuerungen keinesfalls Aufmerksamkeit schenken, ist morgen eh wieder vergessen und nicht wahr.
Vorwürfe gegen Mutter helfen allerdings ebenso wenig, dafür kriegst Du höchstens noch Drohungen von ihr.

Du allein kannst Deiner Mutter nicht helfen, indem Du ihr drohst, was weiß ich, was es da so alles gibt - es hilft nicht.

Du kannst nur für Dich selbst sorgen, so gut es geht und Hilfe für Dich in Anspruch nehmen, wo Du sie bekommst. Und hier, das ist schon ein Anfang

Vielen herzlichen Dank übrigens, dass Du diesen Mut aufbringen konntest! [/QUOTE]
sandysunshineee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2012, 18:17 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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alkoholikerin, mutter, sucht

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