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Du befindest dich im Forum: Kummer und Sorgen. Dieses Forum bietet dir die Möglichkeit, deine Sorgen nieder zu schreiben, welche nichts mit Liebe oder Herzschmerz zu tun haben. Liegt dir etwas auf dem Herzen, was dir Sorgen bereitet und du nicht weiter weisst? Dann wartet hier immer ein offenes Ohr auf dich. Bitte beachte, daß hier zwar kontrovers und auch mal emotional diskutiert werden kann, persönliche Beleidigungen aber nicht geduldet werden. Wir wollen spannende Diskussionen, in denen das Thema im Vordergrund steht, nicht der Verfasser der Beiträge.

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Alt 02.12.2015, 14:16   #191
sarafine
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Hallo Akai, mach nicht den zweiten Schritt vor dem ersten. Finde erst mal heraus, welche Krankheit vorliegt. Dann sprechen wir weiter.

Medikamente bekommst du nur von einem Psychater oder Neurologen eventuell dem Hausarzt verschrieben. Ein Psychotherapeut/Psychologe kann/darf das nicht.
 
Alt 02.12.2015, 14:16 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 02.12.2015, 14:27   #192
Akai
abgemeldet
Themenstarter
Okay gut dann mache ich erstmal das mit dem Neurologen

@silvana02 Sie hat es wirklich geschafft ? Ist deine Tochter glücklich ist komplett gesund ??
Darf ich fragen wie lange das ganze gedauert hat kannst mir auch gerne mit PN antworten

LG Akai
Akai ist offline  
Alt 02.12.2015, 14:41   #193
002gast
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Akai, meine Tochter hatte Krebs.

Mit 14.


Chemo. Das ganze Programm.
2 Jahre Klinik.



Ihre Depression war so schlimm, so unfassbar.

Ja, sie ist wieder komplett gesund.

Sie hat insgesamt 7 Monate ( in 3 Blöcken) klinisch verbracht

Der Kontakt zu anderen Menschen, die ähnliche Probleme/ Stories haben, hat ihr sehr geholfen.


Die Gespräche mit anderen Patienten. Jeden Alters.


Sie merkte, sie steht nicht alleine da.
Ihre komplette Therapie dauerte 2 Jahre.

Davon ein Jahr mit Antidepressiva, eines ohne.

Ja, sie ist gesund.
Sie LIEBT DAS LEBEN WIEDER.


Es war ein langer und schwerer Weg. Aber es hat sich gelohnt.


Und so ein Klinikaufenthalt ist kein Gefängnis. Sie hatten Sport, TV, Ausflüge, alles mögliche.


Momentan hat sie die die Möglichkeit, mit dem Therpeuten nach Bedarf einen Kurztermin zu machen. 30 '. Wenn sie es braucht oder einfach mag.
Aber sie kann nun unterscheiden, ist es einfach nur mal ein schlimmer Tag, wie es jeder von uns mal hat, sie denkt nicht immer, die Depression käme wieder zurück.

Sie mag sich selbst wieder und traut sich was zu.
Sie reist. Sie laden Freunde ein. Sie geht schwimmen, ins Kino und lebt wie Andere.
Sie hat Pläne.
Für mich ein Geschenk.

Ich hatte solche Angst, sie tut sich was an.


ICH HÄTTE IHR NICHT HELFEN KÖNNEN. Das konnte nur ein Fachmann, und die Klinik.


Du kannst das genau so schaffen.
 
Alt 02.12.2015, 14:47   #194
002gast
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Akai, sie sagt heute: Hätte ich mir nur früher diese Hilfe geholt. Ich habe Jahre meines Lebens verloren, weil ich moch gegen die Therpie sträubte.
 
Alt 02.12.2015, 14:50   #195
sarafine
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Du hast zwar Silvana02 angesprochen, aber ich klinke mich noch mal ein.

Ich wusste lange bevor ich in die Klinik gegangen bin, dass etwas nicht stimmt und habe lange allein daran versucht zu arbeiten. Irgendwann ging es nicht mehr. Ich bin vor 6.5 Jahren für sechs Wochen stationäer gewesen und hatte sehr viel Glück, weil es direkt weitergegangen ist mit der Tagesklinik (3 Monate). Danach habe ich mit Müh und Not meine Diplomarbeit geschrieben. Nach einem Jahr hatte ich die fertig. Erst danach ging es aufwärts. Ein weiteres Jahr später habe ich angefangen freiberuflich (50%) zu arbeiten in einem Bereich, der mir Spass gemacht hat und den ich unbedingt ausprobieren wollte. Nach weiteren zwei Jahren habe ich eine Teilzeitstelle angenommen. Die Teilzeitstelle ist vor vier Monaten beendet worden. Jetzt habe ich die Chance eine weitere freiberufliche Tätigkeit auszufüllen (~60%) und fange an mich ehrenamtlich zu betätigen. Ich habe in diesen sechs Jahren meine Schulden (BaföG-Darlehen, Studienkredit) vollständig zurückgezahlt, einen Neuwagen (10 000 Euro) gekauft (es war ein Drama mich von meinem 23 jährigen Schätzchen zu trennen) und fast eine Wohnung eingerichtet (mir fehlt noch die Wohnzimmermöblierung). Das eigentliche Problem ist zwar immer noch nicht gelöst, doch die Sorgen haben mir viel Kraft geraubt. Jetzt geht es in die nächste Runde. Da die Leiterin einer meiner Selbsthilfegruppen nun in Rente geht, hat sie mir angeboten bei ihr privat (freiberuflich) eine Therapie zu beginnen. Ich kenne sie nun sechs Jahre und ich habe das Gefühl, dass sie mir helfen kann. Es ist gut, dass ich sie schon so lange kenne. Ich weiß, dass ich ihr vertrauen kann.

Ich bin zufrieden. Und das ist mein Neues glücklich.
 
Alt 02.12.2015, 15:04   #196
041gast
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Fragen

- Was GENAU lernst Du?
- Wie läuft das mit der Baby-Kleidung?
- Wie kommst Du in der Berufsschule zurecht?
- Welche Fächer hast Du da?
- Wie kommst Du mit den zusätzlichen Stunden fürs Fachabi nach der regulären Arbeits-/Berufsschulzeit zurecht?
- Welche Fächer hast Du da?

Falls Akai mich auf Ignore hat, könnte Jemand so freundlich sein und meinen Beitrag zitieren?

Danke.

N.
 
Alt 02.12.2015, 15:09   #197
Luthor
jolly cynic
 
Registriert seit: 02/2003
Ort: NW1
Beiträge: 16.834
@sarafine: Ich sehe keinen Widerspruch zu dem, was ich meinte.

Nach meiner Auffassung man kann Alltagsprobleme nur dann bewaeltigen, wenn man weiss, welche Probleme das sind.
Ich bin nicht davon ueberzeugt, dass es reicht, wenn man permanent zum Ausdruck bringt, wie scheisse man sich fuehlt und ueberhaupt nicht darueber nachdenkt (= sich mit sich selbst auseinandersetzt), was man selbst tun kann, um diesen Zustand abzustellen.
So wird sich nichts aendern, egal, wieviel Anteilnahme man bekommt und wie suess die momentane Aufmerksamkeit ist. Das ist alles fluechtig.

Schafft man es selbst nicht, etwas zu aendern, muss man sich Hilfe suchen (es gibt zahlreiche und viele unterschiedliche Angebote dazu) und damit ist nicht gemeint, im loop in einem Forum zu posten.
Dabei faellt naemlich die eigene Verantwortung schon wieder weg und/oder wird verschoben, und jemand anders soll die Handlungsanweisung aussprechen, so wie es in allen 30+ threads von Akai bisher immer wieder geschieht.

Wenn man das Reflektieren und Auseinandersetzen ganz einstellt, dann kommen wieder solche Ideen dabei heraus wie: das Fachabi zusaetzlich zu der Ausbildung (mit der er offenbar schon mehr als ausgelastet ist) anzugehen.
Darf ich es simpel ausdruecken? Wie bekloppt ist denn das, wenn man schon mehrfach unter wesentlich leichteren Bedingungen daran gescheitert ist? Wie bekloppt ist das, wenn jeder einem - wohlmeinend! - davon abraet? Wir duerfen gespannt sein, wann dieser Teil des Dramas wieder in den Vordergrund rueckt.
Ist das nun Ausdruck einer Depression oder ist es Sturheit und ein Augen verschliessen vor der Realitaet?
Wie soll man hier noch etwas hilfreiches beitragen, wenn es sowieso nicht gelesen wird?

Sich mit sich selbst auseinander zu setzen bedeutet, aus Fehlern zu lernen. Auch, nicht alles auf einmal und sofort zu wollen, sondern in kleinen Schritten zu gehen. Die Methode der kleinen Schritte wurde hier auch zig Mal angesprochen.


Ob Akai eine Depression hat, weiss ausserdem keiner. Es ist eine von vielen Moeglichkeiten.

Das einzig hilfreiche und richtige ist, zu einem Arzt zu gehen und das abklaeren zu lassen.
Was lesen wir hier stattdessen?
Dass es nicht moeglich ist beim Arzt anzrufen, weil dieses und jenes und das. Immer eine Ausrede zur Hand.
Sogar eine ambulante Alternative zum Arzttermin wurde genannt - kein Wort von Akai dazu.
Den sozialpsychologischen Dienst, den man ihm vor Monaten empfohlen hat, hat er mit despektierlichen Worten ueber Krueppel abgetan, kann aber selbst nicht mal einen Kaffee ohne umschuetten servieren.
Hmm ....



Zitat:
Zitat von Akai Beitrag anzeigen
Luthor ich weis Nicht wie ich dir antworten soll. Ich weis es einfach nicht...
Du kannst mir nicht sagen, warum du Tipps aus dem Forum ploetzlich als Augenoeffner siehst, obwohl sie schon hunderte Male gepostet wurden und du dazu kaum ein Wort verloren hast?
Du kannst mir nicht sagen, warum du auf die vielen vielen hilfreichen Tipps so oft mit keinem Wort eingehst?


Zitat:
Ich dachte wirklich ich gehe dahin dann reden wir etwas und dann bin ich ein anderer Mensch
Aha, ein bisschen labern und schon ist alles schoen.
Wenn das so einfach waere, dann haette ja die endlose Laberei hier im Forum auch irgendeinen Erfolg erzielen muessen.


Zitat:
Ach ja mein Hausarzt sagte mir ich werde auch Tabletten nehmen.
Tabletten gegen was?
Du hast noch keine Diagnose, aber weisst schon, dass du Medikamente bekommst?
Interessante Reihenfolge und ausserdem habe ich gerade ein déjà vu.


Zitat:
Was mir noch nicht klar ist wie läuft das ab bei einer Therapie also ich mein der Psychologe kann ja nicht einfach mein Gehirn austauschen oder diese Fehler mit einer Tablette abstellen wisst ihr was ich meine ???
Bevor nicht geklaert ist, was dein Problem ist, kann dir auch niemand sagen, wie eine potentielle Therapie aussehen koennte. Woher soll das irgenjemand wissen?
Das sollte dir eigentlich doch selbst klar sein.
Luthor ist offline  
Alt 02.12.2015, 16:01   #198
Yella
Pluviophile
 
Registriert seit: 10/2014
Beiträge: 3.346
Zitat:
Zitat von Akai Beitrag anzeigen
Was mir noch nicht klar ist wie läuft das ab bei einer Therapie also ich mein der Psychologe kann ja nicht einfach mein Gehirn austauschen oder diese Fehler mit einer Tablette abstellen wisst ihr was ich meine ???
Was dir vor allem klar sein muss ist, dass der Erfolg jeder Therapie von deiner Mitarbeit, deinem Willen, deiner Offenheit abhängt.
Eine Therapie ist harte Arbeit, über einen langen Zeitraum hinweg und sie kostet eine Menge Kraft.

Ich hatte dir hier testweise eine Aufgabe gestellt (übrigens eine aus meiner Therapie.)
Ich wollte gern mal sehen wielange du durchhältst.
Einen Tag..
Eine Therapie dauert länger. Viel länger! Und die Aufgabe war Kinderkram gegenüber dem was da sonst noch zu bewältigen ist.

Wenn du nicht bereit bist schonungslos ehrlich und offen zum Therapeuten zu sein und über einen langen Zeitraum kontinuierlich an dir zu arbeiten, dann wird das nichts. Dafür muss ich kein Prophet sein.
Yella ist offline  
Alt 02.12.2015, 16:43   #199
Curly2013
 
Registriert seit: 08/2013
Ort: RLP
Beiträge: 14.879
Zitat:
Zitat von Akai Beitrag anzeigen
Ich dachte wirklich ich gehe dahin dann reden wir etwas und dann bin ich ein anderer Mensch
Nicht wirklich, oder?
Curly2013 ist offline  
Alt 03.12.2015, 14:29   #200
Akai
abgemeldet
Themenstarter
Zitat:
Zitat von narrenkaeppchen Beitrag anzeigen
- Was GENAU lernst Du?
- Wie läuft das mit der Baby-Kleidung?
- Wie kommst Du in der Berufsschule zurecht?
- Welche Fächer hast Du da?
- Wie kommst Du mit den zusätzlichen Stunden fürs Fachabi nach der regulären Arbeits-/Berufsschulzeit zurecht?
- Welche Fächer hast Du da?

Falls Akai mich auf Ignore hat, könnte Jemand so freundlich sein und meinen Beitrag zitieren?

Danke.

N.
Ich lerne den wareneingang die Sachen zu sortieren und höre bei verkaufsberatungen zu sowie die Waren auszuzeichnen.

- mit der Babykleidung läuft es nicht so gut ich kenne mich da noch nicht so aus Seide Wollfrotte babyoverall für den Winter oder Frühling etc.

-in der Berufsschule habe ich verschiedene lernfelder
Rechnen Verkaufsgespräch führen Gesetze und aussendekoration bzw. Gestaltung des Betriebes sowie deutsch und Politik.

Der Unterricht fällt mir nicht schwer ist alles noch recht einfach.
Das Fachabitur habe ich doch noch gar nicht angefangen erst im Februar geht das los.

ich muss jetzt aber auf die Arbeit.

@narrenkäppchen meine Entschuldigung ist immer noch da wäre schön wenn du sie annimmst
Wie gesagt es war einfach dumm von mir

LG Akai
Akai ist offline  
Alt 03.12.2015, 14:29 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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