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Du befindest dich im Forum: Kummer und Sorgen. Dieses Forum bietet dir die Möglichkeit, deine Sorgen nieder zu schreiben, welche nichts mit Liebe oder Herzschmerz zu tun haben. Liegt dir etwas auf dem Herzen, was dir Sorgen bereitet und du nicht weiter weisst? Dann wartet hier immer ein offenes Ohr auf dich. Bitte beachte, daß hier zwar kontrovers und auch mal emotional diskutiert werden kann, persönliche Beleidigungen aber nicht geduldet werden. Wir wollen spannende Diskussionen, in denen das Thema im Vordergrund steht, nicht der Verfasser der Beiträge.

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Alt 14.12.2016, 00:26   #1
ButterflyCup
Junior Member
 
Registriert seit: 12/2016
Beiträge: 36
mit der Familie geht es bergab - was tun?

Hallo,

... mein Thema ist wahrscheinlich offtopic und hat nur im entfernten Sinn mit Liebe zu tun, aber ich merke das hier nette, offenen Menschen antworten, deswegen dachte ich mir, dass ich vielleicht hier Antworten finden könnte zu einem Anliegen dass mich schon länger beschäftigt und ich derzeit neue Erkenntnisse gewonnen habe, ich aber nicht weiß wie ich mit der Erkenntnis umgehen soll.

Ich versuche mich möglichst kurz zu halten

Seit ca. 5 Jahren geht es mit meiner Familie (Mutter, Vater insbesondere) sichtlich bergab (psychisch überbelastet) und ich weiß nicht mehr weiter. Wieso?
Meine Schwester (älter) hat seit ca. 9 Jahren eine Beziehung zu einem Mann der nicht gut für sie ist. Wir wußten dass schon immer, aber sie hat sich diesbezüglich nie etwas sagen lassen und hat einfach das gemacht wonach ihr der Kopf steht. Was o.k war bis zu dem Punkt als sie vor 5 Jahren - schwanger wurde und ihn daraufhin - wegen der Schwangerschaft - geheiratet hat.

Ich will gar nicht zu sehr ins Detail gehen was alles schief gelaufen ist, weil ich denke das meiste davon so verrückt ist dass es unglaubwürdig erscheint.

Um einen eklatanten Punkt aufzuzeigen (von vielen) Es kam ein Jahr danach ein zweites Kind. Sie hat während der Schwangerschaft erfahren dass er sie mehrfach (!) betrogen hat vor und während der Schwangerschaft... sie ist - und bleibt noch immer - bei ihm. Und redet so, als ob das "normal" wäre. Selbst nach dieser Erkenntnis hat sie sich nicht von ihm getrennt und immer wieder - wie schon seit JAHREN - betont wie sehr sie ihn nicht liebt und dass sie ihn nicht los lassen kann.

... mittlerweile ist es so, das klar ist, dass die Kinder nicht in den besten Umständen groß gezogen werden. Sie schreit viel mit den Kindern, wird sehr schnell hangreiflich und überaus aggressiv. Es ist total (auch für mich als Schwester) befremdlich sie so zu sehen. Sie selbst sieht optisch auch seitdem alles wegen der Heirat begonnen hat - immer mehr müde, zerrissen, dunkle Augenringe etc. aus. Wenn ich meine Schwester so sehe habe ich das Gefühl ich kenne diese Person überhaupt nicht mehr. Als ob jemand Fremdes mir gegenüber steht.

Meine Eltern hatten schon mehrfach Gespräche mit ihr wo sie ihr gesagt haben, sie soll sich von ihm trennen und wieder nach Hause kommen etc. ihr Familienstellen empfohlen haben usw. aber alles vergeblich.


Markant ist jetzt für mich, dass ich mittlerweile merke dass ich meine Eltern mittlerweile selbst auch nicht mehr erkenne. Sie sind so ausgesaugt mittlerweile beide sind überlastet. Die Wohnung wird immer "verwahrloster", die zwei haben auch schon ein sehr angespanntes Verhältnis zueinander, und sie benehmen sich seitdem auch mir gegenüber vermehrt kalt und distanziert. Und es ist für mich befremdlich meine Eltern so zu erleben, weil ich mein Leben lang mit sehr liebevollen Eltern groß geworden bin, die sich genau gegenteilig von dem wie es jetzt ist benommen haben ... Meine Mutter hatte zudem seit der Hochzeit und Geburt einen Ausbruch an psychisch bedingten Ausschlag am ganzen Körper.

Mir setzt es mittlerweile einfach zu... ich habe in letzter Zeit vorallem vermehrt als einzige Lösung an einen Kontaktabbruch gedacht. Ich fühle mich Hilflos weil ich sehe wie meine Eltern leiden und ich einfach nichts für sie tun kann. Und ich bin wütend auf meine Schwester und von meiner Seite herrscht einfach nur noch Erstaunen und Verwunderung über ihr Benehmen. Und es frustriert mich wenn ich "normalen" Kontakt zu ihr habe, ärgere ich mich über mich selber - weil ich damit eigentlich sage "das was du machst ist o.k" aber das ist es schon LÄNGST nicht mehr.

Und ich fühle mich selbst zunehmend aus der Bahn geworfen. Jedes Wochenende wenn man sich trifft passiert immer etwas Neues wo man sich denkt - das kann es ja nicht sein?! Ich merke auch dass wenn wir als Familie zusammenkommen anstatt dass man eine schöne Zeit miteinander verbringt wo man sich nachher gut und entspannt fühlt... ich mich nach einem Familientreffen zunehmend danach schlecht fühle. Vor allem weil ich selbst versuche mein Leben auf die Reihe zu bekommen und damit ein bisschen zu kämpfen habe, nachdem ich derzeit beruflich in einer Sackgasse gelandet bin.

Ich weiß nicht weiter was das Richtige wäre. Normalerweise finde ich einen Kontaktabbruch zur Familie nie gut. Ich habe es auch schon mit distanzieren versucht, aber das klappt nicht so recht. Man findet dann gegenseitig immer wieder Gründe um doch regen Kontakt zu einander zu haben.

Weiß da nicht mehr wirklich weiter


(im übrigen... haben sie sich offiziell getrennt, aber sie arbeitet gerade wieder daran den Kontakt zu ihm - obwohl getrennte Wohnverhältnisse! - aufrechtzuerhalten. Mit Erfolg! Obwohl er jetzt sogar schon eine andere Freundin hat. Sie beteuert - wie gesagt - nach wie vor "sie kommt einfach nicht weg von ihm")
ButterflyCup ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2016, 00:26 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 14.12.2016, 06:36   #2
HW124
Special Member
 
Registriert seit: 07/2010
Ort: Am Rande der Lüneburger Heide
Beiträge: 6.620
Wenn du es nicht ändern kannst:lass sie laufen. Sie sind erwachsene Menschen, die selber wissen müssen was sie tun. Wenn es dich belastet beschränke den Kontakt auf das Nötigste.
HW124 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2016, 07:28   #3
Curly2013
Special Member
 
Registriert seit: 08/2013
Ort: RLP
Beiträge: 7.290
Man darf sich die Probleme anderer, auch wenn es die eigene Familie ist, nicht zu seinen eigenen machen. Wenn dir der Kontakt nicht guttut, und es dich zusehends selber belastet, würde ich den Kontakt zurückfahren.
Curly2013 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2016, 10:11   #4
Nightshade
teilweise bissig
 
Registriert seit: 09/2004
Ort: New Eden
Beiträge: 5.885
So bitter es auch ist, gerade wenn es um die eigene Familie geht, wenn man sieht wie etwas normalerweise schönes sich langsam zum Gegenteil entwickelt und wie die Leute darunter leiden, oftmals auch ohne es selbst zu bemerken bzw. ohne selbst einen Ausweg zu erkennen, denke zuerst an dich und schütze dich selbst.

Wenn die anderen das Muster aus unguten Beziehungen und ihren negativen Folgen nicht durchbrechen können dann fange du damit an. Damit schützt du zum einen dich selbst und sendest andererseits ein klares Zeichen dem Rest der Familie. Wenn nichts außer Kontaktabbruch hilft, dann ist es halt so. Das sollte man vorher noch entsprechend ruhig und sachlich kommunizieren, damit der Rest der Familie die Gründe kennt warum du das machst, aber trotzdem solltest du das durchziehen ohne dich auf großartige Diskussionen darüber einzulassen.

Sollte sich an der Gesamtsituation etwas ändern bekommt man das ja meistens doch mit und kann wieder Kontakt aufnehmen.
Nightshade ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2016, 10:27   #5
CtrlAltDel
ich bin KEIN Fachmann
 
Registriert seit: 03/2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 19.867
Wäre es für Deine Eltern entlastend,
IHREN Kontakt zu verringern bzw.
IHRE Betroffenheit von den Lebensentscheidungen Deiner Schwester zu vermindern?

Welche Erkenntnisschritte wären für Deine Eltern dazu nötig?
Wie könntest Du sie emotional dabei unterstützen einzusehen, dass dies wsl. für alle (nicht nur für sie) der bessere Weg wäre?

Kannst Du sie "ermutigen", Manches auch laufen zu lassen, weil es eben die Entscheidung Deiner Schwester ist ... und sie auch das Recht hat, schlechte Entscheidungen zu treffen ... und es auch klar ist, dass nicht jede ihrer schlechten Entscheidungen ideal für die Kinder / Enkelkinder ist?

"Die Kinder werden meistens trotzdem groß" und "eines Tages werden sie SELBST erkennen können, wo und wie ihre Eltern falsch gehandelt haben" sind so Sätze, die ihnen vielleicht helfen können.
CtrlAltDel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2016, 16:14   #6
Dr. Grey
Moderatorin
 
Registriert seit: 08/2006
Ort: mit Ausblick
Beiträge: 17.105
Hallo ButterflyCup!

Deine Schwester ist eine erwachsene Frau, die für ihr Leben selbst verantwortlich ist.

Wenn sie auf gutgemeinte Ratschläge durch dich oder eure Eltern keinen Wert legt,
dann solltet ihr euch auch in ihre Probleme nicht mehr hineinziehen lassen und klare
Grenzen setzen.

Ich würde an deiner Stelle mit ihr reden und ihr das ganz klipp und klar sagen. Ihre
privaten, selbstverursachten Probleme sind ihre Angelegenheit und sie sollte damit
aufhören, dich und deine Eltern damit zu belasten.

Wenn ihr alle zusammen seid und sie ihre Probleme zum Hauptthema macht und damit
die ganze Stimmung ruiniert, solltet ihr ihr ganz deutlich zu verstehen geben, dass ihr
nicht mehr darüber diskutieren möchtet, weil es euch alle belastet. Es sind ihre Entscheidungen.
Thema erledigt.

Mit einem Kontaktabbruch zu deinen Eltern bestrafst du sie eigentlich für etwas, wofür
sie nichts können, außer dass es ihnen verständlicherweise schwer fällt, sich von der
eigenen Tochter abzugrenzen und ihr immer wieder als Problem-Abladestelle zur Verfügung
stehen.

An deiner Stelle würde ich die Eltern vielmehr dabei unterstützen, den nötigen Abstand
zu den Problemen deiner Schwester zu gewinnen und selbst für bessere Stimmung bei
euren Treffen sorgen. Sobald mühselige Themen und Jammereien aufkommen, sofort
einen Themenwechsel machen, bis deine Schwester kapiert, dass sie kein offenes Ohr
mehr findet.

Was den Umgang mit ihren Kindern angeht, würde ich ihr unmissverständlich sagen,
dass in deinem und eurer Eltern Beisein nicht mehr herumgeschrien wird.

Es liegt immer an einem selbst, wieviel man sich an schlechtem Benehmen bieten läßt.
Deine Schwester überschreitet alle Grenzen und kann das aber nur, weil ihr es euch
alle bieten läßt. Klare Ansagen und dann auch konsequentes Durchziehen der neuen
Verhaltensweisen können da oft wahre Wunder bewirken.
Dr. Grey ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2016, 08:33   #7
CtrlAltDel
ich bin KEIN Fachmann
 
Registriert seit: 03/2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 19.867
Dr.
CtrlAltDel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2016, 16:05   #8
ButterflyCup
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 12/2016
Beiträge: 36
Positive Stimmung: Das funktioniert nicht (mehr). Um es so zu sagen: Da ist der Zug bereits abgefahren. Meine Eltern sind psychisch "nicht mehr ganz da". Manchmal fühle ich mich als ob ich mit Gespenstern rede. Ich finde überhaupt keinen Bezug mehr zu ihnen, weil sie so zu machen und sich abgeschottet haben. (Vielleicht auch als eine Art Selbstschutz?)

Vielleicht ist das auch einfach ein Teil vom erwachsen werden und dass man einfach distanzierter wird. Aber ich dachte eigentlich immer nur weil man erwachsen wird heißt dass nicht dass man den Bezug zu seinen Eltern verlieren muss. Dass man sich gegenseitig total fremd vorkommt und nur noch eine oberflächliche Beziehung pflegt. Ist das normal?

Grenzen Setzen: Das habe ich/wir auch schon mehrfach versucht, aber es klappt nicht. Jedes Mal findet sie einen Weg das zu durchbrechen oder einfach nicht darauf zu achten und unsere Gefühle mit den Füßen zu treten. Als Beispiel: Vor zwei Wochen waren wir auf einem gemeinsamen Ausflug... es war alles toll bis zu dem Zeitpunkt wo sie handgreiflich mit den Kids geworden ist (in aller Öffentlichkeit). So was tut einfach weh und das kann man auch nicht abschalten.

Ich hab das Gefühl dass es einfach zu spät ist, es noch umzudrehen und ins Positive zu lenken. Meine Eltern haben sich für diesen Weg entschieden, was ich irgendwo nachvollziehen kann. Aber ich kann auch nicht mehr in diesem Teufelskreis leben wo es eine Zeit lang gut ist und dann wieder der nächste Breakdown, der nächste "Tiefschlag" ansteht.

Ich weiß in der Theorie sollte es einfach sein klare Grenzen zu setzen, aber in der Praxis funktioniert das bis zu einem gewissen Grad. Wenn die Leute rundherum sich schon so in dieses schwarze Loch reinziehen lassen – ohne es selbst zu merken – hilft denke ich irgendwann nur noch ein krasser Schritt.

Zitat:
Zitat von CtrlAltDel
Kannst Du sie "ermutigen", Manches auch laufen zu lassen, weil es eben die Entscheidung Deiner Schwester ist ... und sie auch das Recht hat, schlechte Entscheidungen zu treffen ... und es auch klar ist, dass nicht jede ihrer schlechten Entscheidungen ideal für die Kinder / Enkelkinder ist?
Wie soll ich jemanden ermutigen der am Boden ist und dort selbst nicht weg möchte und es einfach nicht mehr sieht?

Ich glaube was so niederschmetternd war, war die Erfahrung für meine Eltern zu zu sehen wie sich ihr eigenes Kind selbst so einer Destruktion hingibt. Und sie haben schon länger akzeptiert dass sie ihre eigenen Entscheidungen trifft, gleichzeitig hat sich bei ihnen aber auch so ein "Aufgeben" breit gemacht.
"es hat doch alles keinen Sinn" ...
"ich mache jetzt einfach die Pforten zu, dann habe ich keine Gefühle mehr, aber irgendwie muss ich ja mit diesem Schmerz umgehen"

Diese geschlossenen Pforten, tun einfach weh. Und hab nicht mehr die "Kraft" ständig versuchen die aufzubrechen.


Zitat:
Zitat von Nightshade
Wenn die anderen das Muster aus unguten Beziehungen und ihren negativen Folgen nicht durchbrechen können dann fange du damit an. Damit schützt du zum einen dich selbst und sendest andererseits ein klares Zeichen dem Rest der Familie. Wenn nichts außer Kontaktabbruch hilft, dann ist es halt so.
Ich sehe das denke ich mittlerweile auch so und mein Gefühl sagt mir dass es nicht mehr wirklich sinnhaft ist um jeden Preis Kontakt zu erhalten, wenn man sich gegenseitig nicht mehr gut tut.
ButterflyCup ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 14:34   #9
CtrlAltDel
ich bin KEIN Fachmann
 
Registriert seit: 03/2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 19.867
Zitat:
Zitat von ButterflyCup Beitrag anzeigen
Diese geschlossenen Pforten, tun einfach weh. Und hab nicht mehr die "Kraft" ständig versuchen die aufzubrechen.
Glauben sie denn, dass Du Dich einer ähnlichen Destruktion hingibst wie Deine Schwester? Können sie nicht zwischen Euch differenzieren?

Zitat:
Zitat von ButterflyCup Beitrag anzeigen
... und mein Gefühl sagt mir dass es nicht mehr wirklich sinnhaft ist um jeden Preis Kontakt zu erhalten, wenn man sich gegenseitig nicht mehr gut tut.
Um *jeden* Preis ist irgendwie nie sinnvoll.

Sehr oft ist es aber so, dass man nur schwarz und weiss sieht, wo es viele Zwischentöne geben könnte.
CtrlAltDel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2016, 23:00   #10
ButterflyCup
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 12/2016
Beiträge: 36
Zitat:
Zitat von CtrlAltDel Beitrag anzeigen
Glauben sie denn, dass Du Dich einer ähnlichen Destruktion hingibst wie Deine Schwester? Können sie nicht zwischen Euch differenzieren?
... ich existiere ja gar nicht mehr. Sie sind schon so lethargisch geworden im Alltagsleben, es ist egal "was mit mir" ist. Es wird zwar immer wieder beteuert dass man füreinander da ist, aber in der Praxis sieht das so aus dass die letzten Reserven dafür verwendet werden wenn meine Schwester auf Besuch ist und wenn ich da bin - blöd gesagt - wird einfach nur geschlafen oder Fern gesehen.

Mein Vater ist noch ein bisschen "lebendiger" aber, gerade bei meiner Mutter - die auch meine Hauptbezugsperson ist - ist da komplett Sense. Durch ihre Depressionen werde ich da auch immer ganz unerwartet von ihren Stimmungsschwankungen getroffen und mittlerweile wirklich aufs derbste angegriffen. Manchmal reicht ein "Niesen" und die Post geht ab. Da war auch schon aufgrund solcher Ausfälle schon des Öfteren ein Kontaktabbruch da.

Meine Eltern schieben das immer wieder aufs Alter (bzgl. mangelnder Aktivität) aber ich glaube das nicht. Es geht ja auch gar nicht so sehr um das aktive machen, sondern irgendwie dass da einfach kein wirklich Interesse mehr für einander da ist (ich kann das gerade nicht besser beschreiben.)


Zitat:
Zitat von CtrlAltDel Beitrag anzeigen
Um *jeden* Preis ist irgendwie nie sinnvoll.

Sehr oft ist es aber so, dass man nur schwarz und weiss sieht, wo es viele Zwischentöne geben könnte.
Ich verstehe Dich komplett und bin da so gesehen ganz auf deiner Seite.

... es spielen mittlerweile so viele Faktoren mit und ich bin einfach müde geworden diese emotionalen Aufwallungen die jedes mal ziemlich unerwartet kommen aufzufangen. Da kommen jedes mal so emotionale Bomben, die - weil man ja Familie ist - so ohne Schutzschild abgefeuert werden. Ich bin das irgendwie leid.

Vielleicht bin ich auch einfach zu sensibel. ://

Geändert von ButterflyCup (16.12.2016 um 23:03 Uhr)
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Alt 16.12.2016, 23:00 #00
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