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Du befindest dich im Forum: Kummer und Sorgen. Dieses Forum bietet dir die Möglichkeit, deine Sorgen nieder zu schreiben, welche nichts mit Liebe oder Herzschmerz zu tun haben. Liegt dir etwas auf dem Herzen, was dir Sorgen bereitet und du nicht weiter weisst? Dann wartet hier immer ein offenes Ohr auf dich. Bitte beachte, daß hier zwar kontrovers und auch mal emotional diskutiert werden kann, persönliche Beleidigungen aber nicht geduldet werden. Wir wollen spannende Diskussionen, in denen das Thema im Vordergrund steht, nicht der Verfasser der Beiträge.

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Alt 10.07.2018, 13:04   #221
lenii
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 07/2008
Beiträge: 189
Danke für Eure Nachrichten und Beiträge hier. Ich gehe gerne darauf ein weil es mich onehin ständig beschäftigt.

Die Motivation für meine Anzeige war nicht nur mein eigenes Wohlbefinden sondern sehr wohl auch um meinen Gerechtigkeitssinn. Sehr wohl hatte ich schon vor der Anzeige den Wunsch dass der Täter rechtskräftig bestraft wird und dass die ganze Familie das mitbekommt. Natürlich hat sich durch das Geständnis des Täters und der Anzeige meines Bruders im Laufe des letzten Jahres einiges verändert und so auch meine Erwartung an den Staat und das Gericht. Das ist kein Thema das mich erst jetzt beschäftigt, sondern schon mein ganzes Leben lang. Eine mögliche Strafe war sehr wohl auch ein Grund für die Anzeige. Dafür schäme ich mich nicht und lasse mir auch kein schlechtes Gewissen einreden lassen von gewissen Leuten.

Ich kann die Reaktionen meiner Familie, die teilweise auch negativ sind, nicht einfach vergessen oder nicht beachten. So einfach und gradlinig läuft das nicht.
Ja mein Befinden ist auch abhängig davon wie andere auf mich und meine Taten reagieren und sie hängt auch davon ab wie der Prozess abläuft. Natürlich ist das so. Ich kann mich davon nicht trennen und will es auch nicht. Das ist schließlich mein Leben.
Wenn der Täter keine Strafe bekommt, dann kann mir das nicht egal sein. Das von mir zu verlangen empfinde ich eher als Frechheit. Alleine eine Anzeige zu machen empfinde ich nicht als Erfolg dazu gehört für mich eine Verurteilung .

Ich hatte mein ganzes Leben lang Angst. Angst ist ein sehr lähmendes Gefühl. Zorn jedoch ist belebend und gibt mir Kraft. Er ermutigt mich und treibt mich an. Ich habe das Recht zornig zu sein und meine Wut gegen negative Menschen zu richten. Das will ich und mache ich auch. Meiner Meinung nach sollte das auch jeder so machen und nicht alles auf sich beruhen lassen sondern für sein Recht kämpfen. Was daran schlecht sein soll verstehe ich nicht. Das spielt Tätern doch nur in die Hände.

Mir wurde von vielen gesagt ich solle mich mehr auf mich konzentrieren. Das mache ich. Es geht hier um mich. Das war mein Missbrauch, das ist mein Prozess und mein Täter. Meine Familie und mein Recht. Es geht hier um mich und ich konzentriere mich auf mich. Das alle hinter mir zu lassen ist ja ein netter Rat aber funktioniert nicht. Bei kleinen Problem die man so im Leben hat mag das ja klappen aber sicher nicht bei sowas. Bei etwas das einen sein ganzes Leben lang negativ geprägt hat und einen in jeder Lebenssituation, sei es Bildung oder Beruf, Freunde und Familie, Träume und Gesundheit beeinflusst kann man nicht einfach so tun als wäre das ganze eine Sache der Vergangenheit. Denn das ist es nicht.
lenii ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2018, 13:04 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 10.07.2018, 15:23   #222
monochrom
Special Member
 
Registriert seit: 01/2017
Ort: NRW
Beiträge: 5.368
Versteif Dich besser nicht so sehr auf eine Verurteilung! Die Schuld muss nachgewiesen werden, und das ist grundsätzlich schon nicht einfach bei solchen Prozessen. Bei Prozessen wo die Tat(en) schon lange her sind ist das noch einmal viel schwerer. Die Chance das es zu einer Einstellung des Verfahrens kommt oder zu einem Freispruch ist durchaus hoch, und dennoch hätte die Justiz dann funktioniert.
monochrom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2018, 16:17   #223
lenii
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 07/2008
Beiträge: 189
Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Versteif Dich besser nicht so sehr auf eine Verurteilung! Die Schuld muss nachgewiesen werden, und das ist grundsätzlich schon nicht einfach bei solchen Prozessen. Bei Prozessen wo die Tat(en) schon lange her sind ist das noch einmal viel schwerer. Die Chance das es zu einer Einstellung des Verfahrens kommt oder zu einem Freispruch ist durchaus hoch, und dennoch hätte die Justiz dann funktioniert.
Er hat grundsätzlich gestanden. Ich bin nicht das einzige Opfer das eine Aussage gegen ihn gemacht hat.
lenii ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2018, 16:50   #224
Curly2013
 
Registriert seit: 08/2013
Ort: RLP
Beiträge: 11.658
Zitat:
Zitat von lenii Beitrag anzeigen
...
Ja mein Befinden ist auch abhängig davon wie andere auf mich und meine Taten reagieren und sie hängt auch davon ab wie der Prozess abläuft.
...
Ich hatte mein ganzes Leben lang Angst.
Du brauchst wirklich ganz dringend professionelle Hilfe. Und zwar jetzt und nicht irgendwann.
Du lebst doch gar nicht mehr ... du bist beherrscht von dem Mißbrauch.
Curly2013 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2018, 17:24   #225
CtrlAltDel
ich bin KEIN Fachmann
 
Registriert seit: 03/2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 20.426
Dein Posting #221 lenii, ist vielleicht ein Kraftakt gewesen. Ich jedenfalls finde, Du hast in bewundernswerter Klarheit ausgesprochen, was Dich bewegt - und alles daran ist o.k.

Es geht mir allerdings immer noch um eine gute Begleitung fuer Dich.

Eine Therapie muss nicht zum Vergeben oder Vergessen beitragen. Sie sollte dazu beitragen, dass es Dir nicht mehr nur dreckig geht.
CtrlAltDel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2018, 18:09   #226
monochrom
Special Member
 
Registriert seit: 01/2017
Ort: NRW
Beiträge: 5.368
Zitat:
Zitat von lenii Beitrag anzeigen
Er hat grundsätzlich gestanden. Ich bin nicht das einzige Opfer das eine Aussage gegen ihn gemacht hat.
Was meinst Du mit grundsätzlich gestanden? Hat er, oder nicht?

Mehrere Aussagen sind gut! Aber keine Garantie!
monochrom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2018, 18:19   #227
lenii
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 07/2008
Beiträge: 189
Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Was meinst Du mit grundsätzlich gestanden? Hat er, oder nicht?

Mehrere Aussagen sind gut! Aber keine Garantie!
Das habe ich damals verfasst im Jänner nach der Vernehmung vor Gericht (ich kann das hier mit dem zitieren nicht so ): So geschafft. Es war ganz ok. Wie erwartet eigentlich. Eine positive Meldun habe ich schon vorab am Bahnsteig erhalten. Meine psychologische Prozessbegleitung sagte mir dass er, also der Täter, ein Teilgeständniss abgegeben hat. Eine große Erleichterung für mich. Im Grunde sagte er also er hat mich befummelt, aber ohne Penetration mit der Hand. Ein riesen Unterschied strafrechtlich gesehen. Es kommt jetzt vermutlich dazu dass ein Gutachten bezüglich meines seelischen Probleme Zustandes verfasst wird. Wegen Schmerzensgeld.
lenii ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2018, 19:35   #228
monochrom
Special Member
 
Registriert seit: 01/2017
Ort: NRW
Beiträge: 5.368
Zitat:
Zitat von lenii Beitrag anzeigen
Das habe ich damals verfasst im Jänner nach der Vernehmung vor Gericht (ich kann das hier mit dem zitieren nicht so ): So geschafft. Es war ganz ok. Wie erwartet eigentlich. Eine positive Meldun habe ich schon vorab am Bahnsteig erhalten. Meine psychologische Prozessbegleitung sagte mir dass er, also der Täter, ein Teilgeständniss abgegeben hat. Eine große Erleichterung für mich. Im Grunde sagte er also er hat mich befummelt, aber ohne Penetration mit der Hand. Ein riesen Unterschied strafrechtlich gesehen. Es kommt jetzt vermutlich dazu dass ein Gutachten bezüglich meines seelischen Probleme Zustandes verfasst wird. Wegen Schmerzensgeld.
Eben, also hat der die eigentlichen Vorwürfe nie zugegeben. Das was er gestanden hat könnte ja schon verjährt sein? Und dann wird eingestellt, oder aus anderen Gründen. Versteif Dich einfach nicht so sehr auf dieses Verfahren, das läuft von alleine. Kümmere Dich doch jetzt endlich mal um Dich!!!
monochrom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2018, 21:51   #229
Lilly 22
Special Member
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 9.924
Hallo lenii,

Zitat:
Zitat von lenii Beitrag anzeigen
...dass er, also der Täter, ein Teilgeständniss abgegeben hat. Eine große Erleichterung für mich. Im Grunde sagte er also er hat mich befummelt, aber ohne Penetration mit der Hand. Ein riesen Unterschied strafrechtlich gesehen...
was für einen riesen Unterschied sollte das deiner Meinung nach
machen? Es ist und bleibt sexueller Missbrauch von Kindern. Da
spielt die Penetration keine Rolle. Hier wär lediglich ein Unter-
schied zu machen, wenn es um den Straftatbestand der sexuel-
len Nötigung bzw. einer Vergewaltigung geht.

Wie alt war dein Cousin im Tatzeitraum eigentlich? Du hast zwar
geschrieben, er sei 12 Jahre älter als du, nur besagt das ja erst
mal nichts dazu aus, ob er damals (ggf. auch nur in Teilabschnit-
ten) u.a. selbst noch strafunmündig usw. gewesen ist.

Und wenn er so eine Prägung hat, das auch nicht nur mal ausver-
sehen passiert ist, sondern sich ja mehrfach wiederholte, ist ein-
fach mal davon auszugehen, dass es noch mehr Opfer geben dürf-
te.

Ich finde es mutig von dir, dass du das so durchgezogen und auch
durchgestanden hast. Ich wünsche dir hierbei auch weiterhin viel
Erfolg.

Das einzige, was mir hier noch ein bisschen aufstößt ist eben die
Tatsache, dass du meinst deinen Zorn an anderen, die dir nicht in
den Kram passen, gerechter Weise in vollen Zügen ausleben zu
dürfen. Ich halte das für keine gesunde Einstellung. Und das aus
mehreren Gründen. Zum einen würdest du darüber nur etwas
kompensieren und irgendwann mal selbst zum Täter werden.
Zum anderen können andere nichts für das Unrecht, dass dir
widerfahren ist. Aber auch deinen eigenen Seelenfrieden wirst
du so nicht finden können, weil Verbitterung über vergangene
Erlebnisse weiterhin dein Leben im Heute bestimmen würde. Es
wär sicher besser für dich, würdest du irgendwann deinen Frie-
den mit dir finden können. Eine Traumatherapie usw. könnten
hier u.a. sicher sehr behilflich bei sein. Pass auf dich auf und da-
rauf, nicht blind für das Leben außerhalb deines Schicksals zu
werden. Soweit sollte die Macht, die damals über dich ausge-
übt worden ist, niemals reichen dürfen. Und du hast unter Be-
weis gestellt, zu welchen Kräften du im Heute fähig bist. Diese
kannst du konstruktiv und zu deinem Besten einsetzen. Übe
dich also auch darin, das Vergangene nun bald so gut wie mög-
lich bzw. Schritt für Schritt hinter dir und davon los zu lassen.

Ansonsten wird es dich in deinem Leben immer weiter beglei-
ten und dieses mit bestimmen. Im Heute bist du aber allein der
Schmied deines Glückes. Vertraue darauf und auch darauf, dass
nicht alles um dich herum böse ist.

Im Übrigen ist Schmerzensgeld das eine (ich hoffe, du wirst
das irgendwann auch durchsetzen, also erhalten können).
Schadensersatz bzw. in Deutschland u.a. auch über die Opfer-
hilfe das andere, das dir zustehen würde, gerade, wenn du in
Therapie gehst, Arbeitsausfälle deshalb hast usw. Alles Gute.
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2018, 22:19   #230
Lilly 22
Special Member
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 9.924
Zitat:
Zitat von MiaMarietta Beitrag anzeigen
Es gibt diese Rachegefühle aber! Man hat sich damals so ängstlich, so hilflos und so ausgeliefert gefühlt und hat vor lauter Furcht nur ausgehalten, was mit einem gemacht wurde. Das verfolgt einen und man wünscht sich nichts mehr, als dass dieser Kandidat sich auch mal so fühlen muss, am Besten auch über einen längeren Zeitraum hinweg. Er soll fühlen, was er mir angetan hat...
Das mag verständlich klingen, hilft der TE bzw. keinem Opfer aber
wirklich. Denn, es würde schon wieder die Hoheit über sich selbst
an Dritte damit delegieren und sein eigenes Wohl davon abhängig
machen, wie andere darüber entscheiden. Sprich, sie würde sich
mit einer solchen Denkweise weiterhin in der Opferrolle halten, in
der sie heute nicht mehr sein muss, da sie auf sich selbst aufpas-
sen und das Bestmögliche für sich selbst in die Hand nehmen kann.
Anderenfalls überlässt sie eben Institutionen die Macht darüber, was
mit ihr im Weiteren geschehen wird und ob sie sich weiterhin davor
fürchten muss, Leid zu erfahren, sollten diese nicht in ihrem Sinne
entscheiden (und sei das nur aus Mangel an Beweisen z.B.) bzw.
sollte sich später für sie herausstellen, dass selbst mit einer Verur-
teilung das Leid eben nicht behoben werden kann.

Von daher ist es völlig richtig, wenn User ihr hier empfehlen, sich un-
bedingt auch selbst professionelle Hilfe zu suchen, um das seelische
Leid tatsächlich zu verarbeiten und sich selbst zu stabilisieren. Um
so früher sie ihre Zeit und Energie vornehmlich hierfür verwendet,
um so besser stehen ihre Chancen, das Ganze tatsächlich in ihrem
Leben zurück lassen und glücklich leben zu können. Anderenfalls
wird sie vermutlich nicht nur Verbitterung mit entsprechend destruk-
tiven zwischenmenschlichen Erfahrungen sammeln, sondern womög-
lich noch in Panikattacken, Depressionen usw. verfallen und ihre Leben
lang weiterhin ein Opfer dieser Taten bleiben.

Ebenso glaube ich für meinen Teil kaum, dass ihre Mutter plötzlich ei-
nen Sinneswandel erfahren wird, nur, weil der Täter verurteilt ist. Du
scheinst hier die psychischen Zusammenhänge zu verkennen. Ihre
Mutter wollte damals und während der Anzeige bereits nichts davon
hören bzw. die Sache nicht wahrhaben. Dafür hat sie ihre eigenen Grün-
de. Von fehlender emotionaler Bindung zu ihren eigenen Kindern mal
ganz abgesehen, müsste sie sich selbst als Mittäterin schuldig am Leid
ihrer Kinder und als äußert schlechte Mutter damit fühlen, würde sie
im Heute ihre Ansicht ändern. War sie damals aber schon zu feige bzw.
zu blind oder gar emotional zu unbeteiligt am Leid ihrer Kinder und woll-
te das eben nicht wahrhaben, zeigt das eben, dass sie selbst enorme
Defizite in ihrer Persönlichkeit aufweist und ohne professionelle Hilfe
da wohl kaum von selbst heraus finden wird. Demnach finde ich nicht,
dass man der TE diesbezüglich vorgaukeln sollte, hier gäbe es eine gu-
te Chance, dass sich das Ganze zur heilen Familie entwickeln könnte,
nur, weil der Täter verurteilt würde.

Kontraproduktiv in dieser Hinsicht wär m.E.n. obendrein, wenn die Mut-
ter eben bei der TE diese harte Verbitterung und deren Rachegefühle
vernimmt und das für sich selbst noch viel mehr befürchten müsste, wür-
de sie hier "einknicken" und zugeben, da einst blind gewesen zu sein, um
es mal möglichst neutral auszudrücken. Wie soll so eine Annäherung statt-
finden? Eine Annäherung bzw. ein Friedensakt kann nur passieren, wenn
man sich gegenseitig vergeben kann. Nur dann hätte sie als "Mittäterin"
(also als jene aus Sicht des kleinen Kindes) die Chance (gemessen an
ihren Persönlichkeitszügen), so ein krasses Versagen auch im Außen ein-
zugestehen. Ansonsten wird sie weiterhin eher dazu tendieren, wie ich
jedenfalls vermute, das Ganze zu vertuschen, kleinzureden bzw. abzu-
streiten. Mag sein, dass die TE -trotz ihrer gemachten Erfahrungen- ggf.
über eine stärkere Persönlichkeit verfügt, als ihre Mutter diese besitzt. Nur
wird sie das erst einmal beweisen müssen. Mit der Anzeige allein ist das
nämlich längst nicht getan, selbst wenn diese ein Anfang ist. Tatsächlich
eine stärkere Persönlichkeit zu haben und mit eigenen Problemen besser
(gesünder) umzugehen zu pflegen, könnte aber auch andere, einst noch
eher Schwache mitreißen. Das fortwährende Pflegen von "Verbitterung,
Rachegefühlen" usw. ist aber ein deutliches Zeichen von Schwäche und
eben nicht von eigener Stärke. Vergebung bedeutet im Übrigen auch nicht,
dass man etwas (z.B. Böses) gutheißt bzw. ein Unrecht verkennt oder
gar unter dem Tisch kehrt.
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2018, 22:19 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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