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| Du befindest dich im Forum: Kummer und Sorgen. Dieses Forum bietet dir die Möglichkeit, deine Sorgen nieder zu schreiben, welche nichts mit Liebe oder Herzschmerz zu tun haben. Liegt dir etwas auf dem Herzen, was dir Sorgen bereitet und du nicht weiter weisst? Dann wartet hier immer ein offenes Ohr auf dich. Bitte beachte, daß hier zwar kontrovers und auch mal emotional diskutiert werden kann, persönliche Beleidigungen aber nicht geduldet werden. Wir wollen spannende Diskussionen, in denen das Thema im Vordergrund steht, nicht der Verfasser der Beiträge. |
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Themen-Optionen |
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#11 |
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Quotenlesbe
Registriert seit: 07/2018
Beiträge: 2.103
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Ich finde es wirklich erschütternd, weil aber jedes weitere Wort nur hohl wirkt, spare ich mir das lieber.
Zum Hospitz kann ich aber etwas beitragen, weil ich eine Freundin habe, die in einer solchen Einrichtung arbeitet. Sie hat Krankenschwester gelernt und als Idealistin konnte sie dem lediglich auf Rationalität und Verwahrung ausgerichteten Druck nicht lange stand halten. Sie suchte etwas, wo sie Menschen wirklich helfen und beistehen kann. Deshalb hat sie im Hospitz angefangen. Ich habe mich mit ihr mehrfach darüber unterhalten, weil ich persönlich mir nicht vorstellen kann, eine solche Arbeit zu verrichten. Dafür bin ich zu labil und auch zu emotional. Was sie erzählte und was auch mein Punkt zu diesem Thema ist: Es ist beeindruckend, welche Arbeit dort für die Bewohner geleistet wird. Die haben viel bessere Personalschlüssel und es steht wirklich der Mensch im Fokus. Die sind dort auf Eventualitäten vorbereitet, die uns medizinischen Laien gar nicht in den Sinn kämen oder die man als Angehöriger nur schwerlich leisten kann. Sie erzählte z.B. von der Verabreichung von Flüssigkeit durch Herstellung einer Art Paste, in der bspw. auch Butter enthalten ist. Weil die Menschen nicht mehr regulär trinken können, aber die Mundhöhle sehr trocken ist. Das Personal tut dort wirklich alles was nur möglich ist, um den letzten Weg würde,- und liebevoll zu gestalten. Die Angehörigen werden natürlich auch eingebunden und bekommen Unterstützung. Weil man dort natürlich auch die Ängste und Gedankengänge kennt, den sie sich dann machen. Ich halte sehr viel von solchen Einrichtungen und habe eine Menge Respekt vor dem Personal. Liebe und emotionale Nähe von Angehörigen können sie nicht ersetzen, aber dem einen professionellen und würdigen Rahmen geben, auf jeden Fall. Deshalb würde ich die Einweisung in eine solche Einrichtung auch unbedingt als Unterstützung sehen, keinesfalls als Zeichen von Schwäche oder gar Abschieben der Verantwortung. @Damien Hinterfragen ist immer gut, aber manchmal wirkst Du wie ein emotionales Trampeltier. Ich bin nun auch nicht gerade zart besaitet, aber wenn es selbst mir auffällt... Solltest Du mir dafür eine Retourkutsche an den Kopf knallen wollen, gerne per PN. Das gehört hier nicht rein. |
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#12 |
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Registriert seit: 01/2015
Beiträge: 9.568
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Die Professionalität dieser Institutionen wird ja auch nicht bestritten. Es geht aber vor allem darum, dass der betreffende Kranke seine letzten Wochen oder Tage vielleicht nicht in einer für ihn fremden Umgebung verbringen will.
Du hältst eine Menge von solchen Einrichtungen - wieso? Weil Du als gesunde Mittzwanzigjährige nachempfinden kannst, was es bedeutet, dem Tod nahe zu sein? Soviel zu "emotionales Trampeltier". Wenn Du also aufgehört hast, Deine labile Freundin zu zitieren, wird Dir vielleicht einleuchten, dass es vor allem darum geht, was der Kranke diesbezüglich wirklich will und für "würde- und liebevoll" hält, nicht was umliegende Personen glauben, was gut für ihn ist. Vor allem, da jede Behandlung und Betreuung laut Beschreibung ohnehin nicht zu einer Heilung führen wird. Übrigens: Wenn Du jemanden kritisierst, dann mach Dich darauf gefasst, dass darauf Bezug genommen wird. Wenn Du also das nächste Mal "etwas, das nicht hier reingehört" auf PN-Basis lösen willst, dann geh doch einfach mit gutem Beispiel voran und schick mir in erster Linie eine PN. Oder bleib hier einfach direkt beim Thema. Geändert von Damien Thorn (21.02.2024 um 12:23 Uhr) |
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#13 | |
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Weltkriegsverweigerer
Registriert seit: 05/2004
Beiträge: 5.936
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Zitat:
Grausam! @ MiaMarietta Du kannst mich gern per PN anschreiben, da ich diesbezüglich (leider) einige Erfahrung habe. Hier werde ich mich dazu nicht äußern, siehe oben. |
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#14 | |
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Registriert seit: 01/2015
Beiträge: 9.568
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Zitat:
Hast Du gerade kein politisches Thema, über das Du herziehen kannst? Dort schmeißt Du mit Beleidigungen und Verballhornungen nur so um Dich. Du bist der Allerletzte, den man bei einem so sensiblen Thema wie dem hier anschreiben sollte. Geändert von Damien Thorn (21.02.2024 um 12:52 Uhr) |
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#15 | |
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Landvogt
Registriert seit: 04/2010
Beiträge: 7.971
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Zitat:
Und ihr steuert nun auf eine Trennung zu - ich verstehe vollkommen, das du deswegen innere Konflikte auslebst und unglücklich bist. Wer wäre schon glücklich. ![]() ![]() Du bist zum Glück nicht allein und wenn du eben nicht rund um die Uhr da sein kann, dann kann das vielleicht der Sohn und die Tochter mit übernehmen. Füreinander da sein und sich gegenseitig Halt geben. Als meine Oma im Krankenhaus lag und kurz darauf gestorben ist, haben sich meine Mutter und ihre Schwester abgewechselt. Als meine Tante bei ihr war ist sie dann eines Abends entschlafen. So musste niemand eine Last allein tragen. Und es gibt auch keine Vorwürfe an sich selbst, das man die Person "allein" gelassen hat. |
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#16 |
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Special Member
Registriert seit: 02/2016
Beiträge: 2.869
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Wir haben es besichtigt. Und wir empfinden es als eine sehr freundliche Einrichtung. Für uns ist es definitiv eine Option und wir sind beteits dorg angemeldet.
Ich habe den allergrößten Respekt vor dem Personal dort. |
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#17 |
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Special Member
Registriert seit: 02/2016
Beiträge: 2.869
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Matze, meine Tochter kann nicht so ohne weiteres. Sie hat selbst einen sieben-Monat-alten Sohn, der selbst Pflegefall ist. Und die dreijährige Tochter hat Neutropenie. Sie ist so oft mit den Kindern bei Ärzten und in Kliniken und der Kleine bekommt natürlich auch Anwendungen. Er ist Eptileptiker und schwer lungenkrank. Wenn er schläft wird er an einen Monitor angeschlossen, um überwacht zu wrden.
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#18 |
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Landvogt
Registriert seit: 04/2010
Beiträge: 7.971
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#19 | |
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Special Member
Registriert seit: 02/2016
Beiträge: 2.869
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Zitat:
Im Übrigen können auch junge Menschen schon sehr viel Erfahrungen mit dem Tod gemacht haben. Das können Außenstehende nicht wissen. Und von anderen zu lernen, das kann kein Fehler sein. So, noch etwas, und da muss ich jetzt doch mal recht deutlich werden: Das ist eine totale Frechheit: Wie kann man einen solchen Menschen, der solche psychische Schwerstarbeit zu leisten vermag, in einem Hospiz zu arbeiten, als labil bezeichnen? An dieser Stelle muss ich dir sagen, du bist der, der hier neben der Kappe geht. Deine Sichtweise ist unrealistisch. Du solltest sie dringend neu überdenken. Denn besser hast du nie bewiesen, dass du nur klugscheisserst und keinerlei Ahnung(en) vom wirklichen Thema hast. @ die anderen: Ich vermute schon lange, dass Damien eine etwas ähnlich gelagerte Persönlichkeitsstörung haben könnte, wie mein Mann sie hat. Solche Menschen lasssen tatsächlich keine Gefühle zu, bzw. brauchen sehr, sehr lange, bis sie Zugang zu ihnen finden. Und da sie diese Fähigkeiten eben gar nicht oder nur sehr, sehr eingeschränkt besitzen, sind sie dazu gezwungen, alles ganz pragmatisch zu betrachten. Da kommen manchmal die absurdesten Dinge dabei raus und man hält die Menschen für überheblich. Nähe und Bindung ist kein großes Thema für sie, weil sie sie ja nicht spüren. Und tatsächlich führten mein Mann und ich über Jahre hinweg eine offene Beziehung, weil es ihm bewusst war, dass ich so an seinem ausgestreckten Arm verhungern könnte. Und das könnte ich mir bei Damien auch vorstellen, dass es bei ihm ganz ähnlich sein könnte. Geändert von MiaMarietta (21.02.2024 um 19:02 Uhr) |
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#20 |
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Weltraumpräsident
Registriert seit: 01/2017
Beiträge: 14.721
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Mia, ich wünsche Dir viel Kraft und soweit möglich alles Gute für Deinen Mann.
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