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Alt 15.06.2009, 04:20   #1
Nayu
Junior Member
 
Registriert seit: 06/2009
Beiträge: 1
Chaos und Probleme im Leben (lang)

Hallo ihr leser

vorab schonmal sorry für einen RIESENtext, aber ich muss mal einige Dinge loswerden.

Ich weiss nicht wirklich wie ich nun anfangen sollte, weil ich eigentlich vor einem riesen Haufen Gedanken stehe der mir wie ein unüberwindlicher Berg scheint. Vorab möchte ich hier niemanden zum Mitleid bekehren, ich möchte lediglich einmal all meine Probleme niederschreiben und mehr oder weniger aus meinem Leben berichten. Zunächst einmal zu meiner Person: ich bin 19 Jahre jung und besuche momentan die 12. Klasse eines Gymnasiums. Komme aus einer (eigentlich) sehr gut funktionierenden Familie wobei ich noch 3 Brüder und 1 Schwester (welche alle älter sind) habe. Ich sage "eigentlich" mit bedacht, da dort schon die ersten Probleme anfangen, mehr dazu jedoch später.

Ich spiele leidenschaftlich gerne Schlagzeug, bin auch sehr an Musik intressiert und mein Geschmack in sachen Musik ist eigentlich sehr durchworren aber fast unbegrenzt... einige Menschen können meinen Geschmack oft nicht nachvollziehen. Soll heißen das oft wirre Kombinationen zwischen z.B Metal und Rap auftauchen, welches im eigentlichen Sinne nicht wirklich zusammenpasst. Ich bin jedoch ein Verfechter der Theorien, das man nur ein Genre hören und mögen kann. Somit reicht die Bandbreite an Musik von Klassik über Metal, bis hin zum Rap und oft auch zum Techno.

Des weiteren, neben der Musik, bin ich sehr sehr viel am Computer. Spiele diverse Online Games und verbringe generell 80% meiner Freizeit am Computer, welches mich jeden Tag auf neue Probleme stößen lässt. Ich Intressiere mich neben diesen Dingen ebenfalls sehr für Photographie und Philosophie.

Nun zu meinen Problemen:
Generell bin ich eine Person die sehr viel denkt und oft denken muss. Stelle mir häufig Fragen über Gott und die Welt welche mich in einem unendlichen Kreislauf laufen lassen. Zu fast jeder Nacht von einem Sonntag zum Montag, wo ich generell nicht schlafen kann da ich die Nächte zuvor zu lange am Computer war, "plagen" mich die selben Gedanken. Diese Gedanken sind oft so tiefsinnig und durchwachsen das ich darüber wohl ein ganzes Buch schreiben könnte. Die besagten Gedanken gehen vom derzeitigen Lebensstand über Schule bishin zur Liebe und decken alle Bereiche meines jetzigen Lebens reichlich. Und jeden Sonntag, bzw Montag, komme ich aufs gleiche Ergebnis und muss jedes mal aufs neue feststellen das etwas nicht stimmt. Mir geht es seelisch und körperlich nicht gut. Dies lässt sich wohlmöglich mit einem Beispiel eines üblichen Wochentages erklären: Ich komme gegen 16 Uhr heim, stelle meine Schulsachen ab, starte den PC und setze mich. Und ich bleibe meißtens bis spät in die Nacht sitzen und spiele oder mache sonstige dinge, hauptsache am Computer. Die "Sucht" treibt mich oft sogar so weit, dass ich Hygiene vernachlässige um noch ein paar weitere Minuten fürs spielen rauszuholen.

Eigentlich bin ich auch so aufgewachsen. Früh wurden mir Spielekonsolen von meinen Geschwistern nahegelegt welche nicht unerheblich für meinen jetzigen Stand in Sachen Sucht sind. Ich fande Games und alles was sich damit beschäftigt schon immer spannend und faszinierend und fing schon früh an, erste games zu spielen. Mit der Zeit wurde das spielen immer intensiver und insbesondere zur heutigen Zeit nimmt das zocken viel zu viel Zeit in anspruch. Aus dieser sehr intensiven Sucht werden dann natürlich auch schlechte Schulnoten folgen... Ich sacke mehr und mehr ab und weiß mir kaum zu helfen, denn ich stehe kurz vor dem Abitur und wenn ich so weiter mache werde ich kläglich versagen... Hausaufgaben werden nur bedingt gemacht, für Klausuren wird nicht gelernt usw. Dennoch habe ich diese extremst faule Haltung seit über 2 Jahren (eigentlich schon immer, nur seit der Oberstufe extremst) und komme immernoch durch die Schule. Kann mich also noch recht glücklich schätzen. Im moment stehe ich immer knapp unter dem Durchschnitt... ich will mir nicht vorstellen wie es aussehen könnte wenn ichs wenigstens Versuchen würde besser zu machen.

Normalerweise könnte ich sehr glücklich über mein Leben sein, da es bis jetzt im großen und ganzen alles funktioniert hat, trotz der Sucht und anderen Familiären Problemen. Jedoch denke ich, dass es im Hinblick auf die Zukunft extreme Probleme geben wird. Ich bin total unselbstständig, einerseits da meine Mutter sehr viel für mich erledigt, und andererseits weil ich total faul bin. Neben diesen Problemen stimmen andere wichtige Dinge wie z.B ernährung überhaupt nicht... ich kenne inzwischen nichts mehr anderes als Pizza, Süßigkeiten oder fastfood generell.

Aber mit wem sollte ich darüber schon über solche Dinge reden? Die einzigen verbliebenen Leute welche man "Freunde" schimpft haben davon wenig Ahnung und merken nicht einmal das mir was fehlt. Ehrlichgesagt möchte ich mit ihnen darüber auch nicht reden, weil sie einfach wenig Ahnung davon haben oder ich sie grundsätzlich nicht in der Position sehe, dass sie verdient haben so viel über mich zu wissen. Ich habe einfach komplett andere ansichten als sie und denke oft viel tiefsinniger und weiter. Generell verstehe ich mich mit meinen Freunden nicht mehr so gut wie früher. Ich weiss nicht wodran es liegt, die geschmäcker gehen auseinander und ich verstehe mich nicht mehr so gut mit ihnen. Manchmal denke ich, dass ich einfach schon reifer bin als sie und ich deswegen auf Konflikte mit ihnen stoße.

Ich weiss einfach nicht wie ich die besagten Probleme angehen soll... mir wurde so oft gesagt das ich solche Dinge wie Schule locker meistern könnte wenn ich nur "wollte". Aber ich habe diverse weitere Probleme die mich oft hindern, denn ich habe extreme Probleme mich auszudrücken. Soll heißen, dass ich in Gedanken weiß was ich sagen will, nur keine Ahnung hab wie ich es Ausdrücken soll so dass mein Gegenüber es versteht. Demnach ist es auch eine enorme Arbeit für mich diesen Text verständlich zu schreiben. Ich bin zudem noch eine sehr schüchternde Person und schaffe es nur mich sehr nahestehenden Personen zu öffnen und mein wirkliches Ich zu zeigen. Oft muss ich drüber grübeln und frage mich, ob ich nicht irgendeine Krankheit (wie ADS) oder ähnliches habe. Aber ich denke ich rede es mir nur ein, obwohl viele der Symptome wie von z.B. ADS zutreffen würden.

Ich will eigentlich so vieles ändern, am liebsten mein komplettes Leben. Ich würde gern fitter werden, trainieren und arbeiten um mir etwas zu verdienen, von der Sucht ablassen... meinen Freundeskreis wechseln, und ein gutes Abi hinlegen. Aber ihr könnt euch nicht vorstellen wie schwer es ist etwas zu ändern. Es sind so viele Dinge die mir als Steine in den Weg gelegt werden und oft verzweifle ich einfach und verwerfe die Gedanken und mache so weiter wie es immer ist...

Ich könnte wohlmöglich noch Stunden weiter schreiben aber da es zu lang und und spät wird höre ich mal hier auf und bedanke mich am besten erstmal fürs lesen. Vielleicht finden sich ja die ein oder anderen die ähnliches durchmachen und/oder sogar Leute die mögliche Lösungsansätze für meine Probleme hätten.

lg nayu
Nayu ist offline  
Alt 15.06.2009, 04:20 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 15.06.2009, 06:22   #2
Taron
Special Member
 
Registriert seit: 05/2007
Ort: irgendwo bei mönchengladbach
Beiträge: 2.047
Du bist Süchtig mein Guter. Das ist etwas sehr gefährliches und nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Es ist zwar "nur" die Sucht nach dem PC und den Games, aber es ist eine Sucht die dich dazu treibt deine Schule und deine Familie links liegen zu lassen. Doch erst wenn du dir dessen WIRKLICH bewusst bist wirst du merken wie man da wieder rauskommt.
Glaub mir ich kenn mich da ZU gut aus.
Du schreibst dass du vieles ändern willst... du kannst es davon bin ich überzeugt. nur kannst du dich nicht aufraffen. Müssen deine Probleme erst noch größer werden? In meinem persönlichen Fall war die Antwort "JA"
Red doch mal mit deiner Mutter oder deinem Vater darüber.... ganz offen und ehrlich. Den beiden wirste dich ja anvertrauen können wenn schon nicht deinen "Freunden".

Ich wünsche dir viel erfolg bei der Lösung deiner Probleme... bruachst du noch mehr Rat scheu dich nicht hier zu schreiben.
Taron ist offline  
Alt 16.06.2009, 16:38   #3
SemmelXD
Member
 
Registriert seit: 11/2007
Ort: blubb
Beiträge: 56
Lieber Nayu,

ich glaube, du hast in mir den richtigen Gesprächspartner gefunden. Der Grund: Ich habe eine ähnliche Geschichte (wenn auch übler) erlebt, weswegen ich deine Gefühlslage und deine momentane Lebenssituation sehr gut nachempfinden kann. Des weiteren bin ich 20, ein Jahr älter wie du, und erzähle diesbezüglich, wie es bei mir nach dem Abitur ablief.
Ich hoffe inständig, dass du den Text hier lesen wirst und darauf reagierst, statt wie viele hier nur deinen "Herzschmerz" niederschreibst und dann in der Versenkung verschwindest.

Puh, weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Also, wie gesagt, wir haben viele Gemeinsamkeiten und dennoch einige Unterschiede. Darum möchte ich mir erst einmal ein wenig Klarheit mit einigen Fragen verschaffen:

Wie sieht deine Planung nach dem Abitur aus? Studieren, Ausbildung oder etwas völlig anderes wie ins Ausland gehen oder Zivil-/Bundeswehrdienst?
Möchtest du zunächst lieber in deiner näheren Umgebung weiterleben oder ganz woanders hinziehen?
Lebst du momentan in einer Großstadt oder eher auf dem Land?
Welche Erfahrungen hast du bezüglich Liebe und Sex? Freundinnen?
Hast du sonst noch irgendwelche Laster außer dem "Faulsein" oder die PC-Sucht?
Was machst du an den Wochenende?
(Du brauchst die Fragen nicht explizit zu beantworten, wenn du nicht willst, würde mir aber helfen, dich zu personifizieren.)

Wir beide besitzen große Ähnlichkeiten (wenn auch einige Unterschiede, aber ist ja klar^^). Deshalb erzähle ich dir einfacherweise, wie es bei mir ein Jahr nach dem Abi erging:

Vor einem Jahr machte ich also Abitur. Schnitt 2,5. Exakter Durchschnitt. Ich war relativ faul; hätte mehr machen können. Nun gut, Reue kam zu spät und ich habe mich damit abgefunden. Ich verbrachte zwar nicht so extrem viel Zeit wie du am PC, aber dachte viel zu viel nach und war/bin dazu auch noch seit Jahren depressiv. Bin eher verschlossen, melancholisch und phlegmatisch (google am besten, wenn du damit nichts anfangen kannst) auf der einen Seite und auf der anderen Seite habe ich stets den "Normalen" gemimt, so dass man eine gute Anzahl an Freunden und Bekannten besaß. Ich mache mir genau solche Gedanken wie du. Kann mich verbal nicht ansatzweise so ausdrücken wie jetzt beim Schreiben oder in Gedanken. Bin zumeist mit voller Selbstzweifel geplagt und finde bis heute kaum einen, der mich so nehmen würde, wie ich eben "wirklich" bin. Freunde und Familie wussten nichts von meinen inneren Schwierigkeiten und Problemen und so war es gut. Ich habe alles stets "runtergeschluckt" und komme selbst heute noch mit dieser Enstellung ganz gut über die Runden.
Nun zu meinem "Werdegang" nach dem Abitur:
Der letzte Sommer war kurzum einfach geil. Nachdem so gut wie alle Prüfungen überstanden waren, feierten wir damals ohne Gnade. Ich konnte endlich das machen, was ich viel früher schon immer wollte: Wochenlang faulsein, fast jeden Tag Saufen, auf Partys gehen und und und. Es war eine extrem schöne Zeit und selbst eine kleine Liebschaft mit einer Freundin hatte ich gehabt (wurde zwar nichts, aber naja ).

Irgendwann kam der Bruch.

Schon in der Schule wurde ich permanent gefragt, was ich denn nun nach dem Abitur machen wollte. Ehrlich gesagt, wusste ich es selbst nicht. Abitur hatte ich eigentlich nur deshalb gemacht, um die Entscheidung, wie es nach der Schule weitergehen soll, um ein paar Jahre hinauszuzögern. Auf einmal war ich gezwungen, eine Entscheidung zu treffen. Ursprünglich sollte es zum Bund gehen. Wurde jedoch ausgemustert aufgrund eines Rückenproblems. Die erste Perspektive war damit verloren gegangen. Nach reiflichen Nachdenken kam ich, weshalb auch immer, zu dem Schluss Architektur zu studieren. Naja, ich hab mich dann mal schlau gemacht bzgl Zukunftschancen des Berufes und NC. Sah nicht vielversprechend aus. Ich ging mit meinen Bedenken zu meinen Eltern, woraufhin meine Mutter die im nachhinein glorreiche Idee (Achtung! Ironie) hatte, ich sollte doch Bauingenieur studieren. War ja fast das selbe. Gesagt, getan. Habe den restlichen Sommer noch genossen und sollte mich dann langsam bewerben. Ich schob das aber immer wieder hinaus, log meine Freunde an, ich hätte mich schon längst beworben, bla bla bla. Erste Selbstzweifel machten sich über meine voreilige Entscheidung her, obwohl ich einen Monat zuvor selbst ein Baupraktikum absolviert hatte. Letztendlich anfang September an der Wunschuni beworben. Angenommen. Jetzt war Wohnungssuche angesagt. Wieder machten sich Ängst breit. Schob es bis ende September vor mir hin. Die Eltern fanden das natürlich gar nicht gut und so hatte ich mich zum Schluss 14 Tage vor Studiumsbeginn aufgerafft und ne WG gefunden (in der ich bis heute lebe und mich wohl fühle).
Ich zog vom Land weg in die Großstadt. Das Leben auf den eigenen Füssen wurde zur Realität. Am Anfang fand ich mich überhaupt nicht zu recht, wollte nach einer Woche schon wieder nach Hause fahren und hatte die Schnauze voll von allem, obwohl das Studium noch nicht mal anfing. Naja, die Angst vor dem Fremden eben --> für Phlegmatiker typisch.

Wieder rieß ich mich zusammen und das Studium begann. Die ersten Wochen liefen ganz passabel. Man lernte neue Leute kennen, ging mit ihnen auf Achse, erkundete ein wenig die neue Stadt, wurde in den Studiengang eingeführt, usw usf. Doch irgendetwas stimmte nicht.
Bewusst wurde es sehr früh: Ich hasste meinen Studiengang. Das viele Rechnen, die komplizierten Aufgaben, das selbstständige Lernen und Arbeiten. All das ließ ich schon von vorneherein schleifen. Die Thematik des Bauens interessierte mich mit zunehmender Dauer immer weniger. Kurz vor Weihnachten zog ich dann den Schlussstrich, indem ich beschloss, den Studienaufgang aufzugeben. Neujahr merkten das natürlich die neuen Studienfreunde und so verdampfte sich einer nach dem anderen ganz abrupt. Ich hingegen suchte eine neue Perspektive. Hmm...wollte ich zumindest. Stattdessen hockte mich viel lieber vor dem heimischen Pc, Tv, fing an zu trinken, stopfte nur noch FastFood und andere ungesunde Sachen in mich hinein, rauchte wie 2 Schornsteine,.... Der tägliche und immense Alkoholkonsum wurde zu einem kleinen Problem; der Fernseher ließ mich verblöden und ich zeigte kein einziges Interesse daran, etwas für meine Zukunft zu tun. War ja eh alles so ziemlich für´n Arsch. Wieder nach Hause ziehen, wollte ich nicht, weil die Eltern eh nur den ganzen Tag rumgenervt hätten. Als dann auch noch eine Liebelei mit einer anderen Studentin dramatisch zu Ende ging, war ich völlig am Boden zerstört. Klammerte mich an alten Freunde (was sich als schwer herausstellte, denn bei denen lief das neue Leben weitaus besser ab) bevor ich in die völlige Einsamkeit abrutschte und vergeudete einen Tag nach dem anderen. Als sich das Wintersemester dem Ende näherte, entschied ich mich, um noch länger über meine Zukunft "nachdenken" zu können, ein Pseudo-Student zu werden und bin das jetzige Sommersemester also immer noch ein Bauingenieur-Student.

Hätte mich ein schwerer Familienschlag nicht zum Umdenken bewegt, würde ich jetzt oder spätestens im Herbst wohl als ein Assi enden. Mein Vater ist dem Tod durch einen üblen Ski-Unfall knapp von der Schippe gesprungen, aber musste für einige Monate in die Reha. Das waren schlimme Monate, aber mich hat es enorm reifen lassen. Ich habe eine unglaublich große Verantwortung auf meinen Schultern geladen und es im Nachhinein sehr gut gemeistert, worauf ich stolz sein kann.

Dem Alkohol habe ich Lebe Wohl gesagt. Ich mache mir nun ernsthafte Gedanken über meine Zukunft und mein Leben (selbst wie schwachsinnig ich es insgeheim auch halte). Versuche mein Dasein in die richtige Richtung zu lenken. Zeige "falschen" Menschen und Freunden direkt oder indirekt, was mir stinkt oder gebe mich mit oberflächlichen Getue kaum noch ab. Versuche meinem kleinen Bruder ein gutes Beispiel zu geben.
Keine leichte Aufgabe nach diesem ganzen Scheiss, der passiert ist, aber ich versuche daran zu wachsen, um selbst erwachsen, verantwortungsbewusst, vernünftig und selbstständig werden zu können. Ich habe noch sehr viel zu lernen und an mir zu arbeiten. Für mich ein großer Kraftakt.

Jetzt bist du dran, schreibe mir deine Gedanken auf.

Geändert von SemmelXD (16.06.2009 um 16:48 Uhr)
SemmelXD ist offline  
Alt 24.06.2009, 01:14   #4
SemmelXD
Member
 
Registriert seit: 11/2007
Ort: blubb
Beiträge: 56
Schade.
Nichts kam zurück. Ein völlig nutzloser, langer und zeitverschwendeter Beitrag seitens mir.
SemmelXD ist offline  
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