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Alt 09.02.2021, 18:04   #1
Lilly 22
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 12.111
Corona -Lockdown, was sich seither in meinem Leben geändert hat…

Fernab der politischen oder grundsätzlich schuldzuweisenden „Diskussionen“, möchte ich in diesem Thread mal jenen ein Sprachrohr bieten, die einfach nur mal schilden möchten, was sich seit der 1. Welle, vielleicht auch erst später, für jene, in ihrem Leben konkret geändert hat.

Wie erlebt ihr die Krise persönlich? Wie geht ihr damit um? Spürt ihr gravierende Änderungen –welche konkret-in euren privaten, beruflichen bzw. überhaupt sozialen Bereichen? Habt ihr Wünsche, Ratschläge oder was möchtet ihr hier gern mal loswerden, ohne eine erneute Diskussion über politische Ansichten los zu treten? Noch besser: wie meistert ihr die Situation?

Habt ihr Angehörige, Bekannte, Freunde verloren? Haben sich eure sozialen Kontakte verändert? Wie geht ihr mit euren Unsicherheiten um?
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2021, 18:04 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 09.02.2021, 18:16   #2
TEAMM
Member
 
Registriert seit: 02/2021
Beiträge: 86
Mein Leben hat sich vollständig verändert. Da ich immer sehr laut und direkt bin, haben sich die eher ängstlichen Menschen von mir angewendet.

Das haben sie nicht getan, weil sie mich nicht mehr mögen. Sie taten es, da sie Bestrafungen mehr fürchteten, als ich es tue. Das sind ihre Worte, nicht meine.

Mir persönlich wenden sich Menschen zu, deren Existenz mir vor wenigen Monaten nicht mal bekannt war und andere, die ich für eigenständig hielt, fallen weg.
TEAMM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2021, 18:51   #3
Findus
Kater
 
Registriert seit: 09/2008
Ort: am Rhein
Beiträge: 13.351
Zitat:
Zitat von Lilly 22 Beitrag anzeigen
Wie erlebt ihr die Krise persönlich?
Ich lebe nach dem Motto "Mach das Beste aus der Situation".

Zitat:
Wie geht ihr damit um? Spürt ihr gravierende Änderungen –welche konkret-in euren privaten, beruflichen bzw. überhaupt sozialen Bereichen?
Beruflich habe ich keine Probleme. Bis jetzt. Im Gegenteil, ich habe die Home Office Situation zu schätzen gelernt. Bin dafür in Zukunft verstärkt auf Home Office zu setzen. Mein Modell wäre 2 zu 3 oder 3 zu 2; 2 Tage Home Office, 3 Tage Büro oder umgekehrt.

Privat treffe ich mich natürlich viel weniger mit Menschen, alleine schon, weil die Menschen sich zurückziehen. Gruselige Zeit.

Mit Maske durch die Gegend rennen finde ich abstrus. Mache es aber überall da, wo vorgeschrieben. Was auch sonst?

Zitat:
Habt ihr Wünsche, Ratschläge oder was möchtet ihr hier gern mal loswerden, ohne eine erneute Diskussion über politische Ansichten los zu treten?
Ich rate Menschen, keine Panik zu schieben.

Zitat:
Noch besser: wie meistert ihr die Situation?
S.o.

Zitat:
Habt ihr Angehörige, Bekannte, Freunde verloren?
Eine 91 jährige ist an Covid verstorben und ich kenne einige Fälle, die es hatten und einige, die positiv getestet wurden. Aber ehrlich gesagt, nichts, was nicht in "normalen" Zeiten auch vorkommt.

Zitat:
Haben sich eure sozialen Kontakte verändert? Wie geht ihr mit euren Unsicherheiten um?
Natürlich haben sich soziale Kontakte verändert. Man sieht sich eben nicht mehr.

Ich bin nicht unsicher.

Ich will wieder Parties, Fußballspiele und die sofortige Rücknahme aller Maßnahmen.

Schulkinder sollen zur Schule ohne Maske usw.

Weiß aber, das wird nicht passieren und bin gespannt, ob wir das noch jemals wieder erleben...denn: Nach dem Virus ist vor dem Virus und der nächste Herbst kommt bestimmt. Kann ja nicht sein, dass man zuschaut, wenn die nächsten Todesfallzahlenstatisken geführt werden....
Findus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2021, 18:51   #4
Findus
Kater
 
Registriert seit: 09/2008
Ort: am Rhein
Beiträge: 13.351
Achso, erzähl Du auch mal...
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Alt 09.02.2021, 18:58   #5
TEAMM
Member
 
Registriert seit: 02/2021
Beiträge: 86
Zitat:
Zitat von Findus Beitrag anzeigen
Achso, erzähl Du auch mal...
Sorry!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Geändert von TEAMM (09.02.2021 um 19:13 Uhr)
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Alt 09.02.2021, 19:13   #6
TEAMM
Member
 
Registriert seit: 02/2021
Beiträge: 86
Zitat:
Zitat von Findus Beitrag anzeigen
Achso, erzähl Du auch mal...
Findus, ich muss mich entschuldigen. Ich habe mich komplett verlesen.

Bin wohl etwas kurzluntig.

Sorry Mann. Das war keine Absicht.
TEAMM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2021, 19:17   #7
Findus
Kater
 
Registriert seit: 09/2008
Ort: am Rhein
Beiträge: 13.351
Zitat:
Zitat von TEAMM Beitrag anzeigen
Findus, ich muss mich entschuldigen. Ich habe mich komplett verlesen.

Bin wohl etwas kurzluntig.

Sorry Mann. Das war keine Absicht.
Alles gut, ich habe nichts gelesen...
Mit "erzähl mal" meinte ich lilly, aber das ist jetzt wohl klar.
Findus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2021, 19:33   #8
Curly2013
 
Registriert seit: 08/2013
Ort: RLP
Beiträge: 14.883
Zitat:
Zitat von Lilly 22 Beitrag anzeigen
Fernab der politischen oder grundsätzlich schuldzuweisenden „Diskussionen“, möchte ich in diesem Thread mal jenen ein Sprachrohr bieten, die einfach nur mal schilden möchten, was sich seit der 1. Welle, vielleicht auch erst später, für jene, in ihrem Leben konkret geändert hat.

Wie erlebt ihr die Krise persönlich? Wie geht ihr damit um? Spürt ihr gravierende Änderungen –welche konkret-in euren privaten, beruflichen bzw. überhaupt sozialen Bereichen? Habt ihr Wünsche, Ratschläge oder was möchtet ihr hier gern mal loswerden, ohne eine erneute Diskussion über politische Ansichten los zu treten? Noch besser: wie meistert ihr die Situation?

Habt ihr Angehörige, Bekannte, Freunde verloren? Haben sich eure sozialen Kontakte verändert? Wie geht ihr mit euren Unsicherheiten um?

Außer Maske tragen beim Einkaufen und bei der Arbeit hat sich bei mir nichts verändert. Alles wie sonst auch. Deshalb macht mir persönlich der lockdown auch nichts aus, könnte wegen mir auch ewig so weiter gehen. Klar, das geht nicht, weil andere Leute ihren Job verlieren usw. aber mir persönlich macht es nichts aus.
Curly2013 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2021, 19:38   #9
Luthor
jolly cynic
 
Registriert seit: 02/2003
Ort: NW1
Beiträge: 16.883
Ich kann meine Familie zur Zeit nicht sehen.
Ich kann meine Arbeit nicht vor Ort machen.
Luthor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2021, 19:52   #10
Jawoll77
Platin Member
 
Registriert seit: 11/2015
Beiträge: 1.813
Hm, also ich würde sagen, für mich hat sich vieles zum Positiven gewendet (na ja, es war vorher schon sehr gut ).

Jobmässig: da wurde ich zwangsweise entschleunigt durch Homeoffice und Wegfall von Kundenterminen. Das hat sich äusserst positiv auf meine Work-Life-Balance ausgewirkt. Endlich habe ich jetzt mehr Zeit für mich und meine Ideen, kann rumwerkeln und Gartenarbeiten machen (und Schnee schaufeln).

Zwischenmenschlich: keine Verluste zu beklagen.

Alltag: ich hab mich sehr gut zurecht gefunden und bin vermehrt auf Selbstversorgung umgestiegen. Die Bauern in der Umgebung kennen mich mittlerweile alle . Aber die Lebensmittelqualität ist bei mir massiv gestiegen mit Frischmilch (fast frisch ab Euter), selbstgemachtem Joghurt und Marmelade mit Früchten aus dem eigenen Garten. Brot wird hie und da selber gebacken mit Mehl aus der Mühle ausm Nachbardorf. Also auch Versorgungstechnisch keine Reklamationen bei mir.

Tja, durch die ganze Sondersituation hat sich bei mir einen Haufen Urlaubstage angesammelt. Somit kann ich diesen Sommer eeeendlich meine drei Monate bezahlten Urlaub nehmen und mir einen Lebenstraum erfüllen. Dank Impfung sollte auch das Reisen kein Problem darstellen, mögliche Quarantäne kann ich im Homeoffice absitzen (danke, Chef!). Ohne diese Situation hätte ich wahrscheinlich noch Jahre mit diesem Projekt gewartet.

Erkrankungen habe ich einige miterlebt im Freundes- und Bekanntenkreis, auch bei Kollegen. Einige schmecken seit über einem halben Jahr nichts mehr, drei Todesfälle im weiteren Bekanntenkreis zwischen 48 und 62, viele mit mildem Verlauf und der Bruder eines Arbeitskollegen mit Koma, aber wieder auf dem Weg der Besserung.

Konkurse im Kundenkreis: bis jetzt noch nix. Meine waren eher innovativ und haben halt andere Tätigkeitsfelder gesucht. Ein Start-Up (Gründung im Dezember 2019 mit zwei Personen) konnte mittlerweile auf 12 Personen ausbauen (im Internetbereich tätig).

Wie ich die Situation meistere: rumjammern bringt nix. Es kommen auch wieder bessere Zeiten und die Hoffnung stirbt zuletzt. Vor allem: Ziele haben für A.C. (after Corona). Das lässt mich positiv in die Zukunft blicken, trotz allen vermeintlich widrigen Umständen.

Es sind die kleinen Dinge, die ich vermisse: durch die Stadt schlendern und einen Kaffee trinken oder zum Griechen gehen (der aber zum Glück auch auf Take Away umgestellt hat).
Jawoll77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2021, 19:52 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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