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Alt 28.10.2023, 00:30   #51
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Ich habe gar nicht mitbekommen, daß Charlie Daniels tot ist.

R.I.P.

Gestorben am 6 Juli 2020 in Tennessee.

Als ich das letzte mal geschaut habe hat er noch gelebt.
War dann wohl ende 2019 oder anfang 2020.

Die LP "High Lonesome" habe ich wohl am meisten gehört, und vor ein paar Wochen erst wieder die CD "America, I believe in you"

Country, Southern Rock, Blues ... diese Stilrichtungen waren alle in seiner Musik dabei.
Und in dem Film "Urban Cowboy" von 1980 mit John Travolta war er auch dabei.
Die meisten seiner Alben habe ich auf LP.
Ich denke ich werde in dieser stillen Minute mal eine auflegen...
Cowgirl-81 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.10.2023, 10:42   #52
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Oh, ja, diesen alten Thread von mir gibt's ja auch noch!

Ich staune, dass der noch nicht wegen Inaktivität geschlossen wirde!


Ja, in den letzten Jahren sind so viele der großen alten Stars gestorben...
Ich merke das immer, wenn ich wieder einen Nachruf für/in meiner Country-Tradiosendung machen muss.

Loretta Lynn, Vernon Oxford, Jimmy Buffett, Jerry Lee Lewis (ja, der war nicht nur Rock 'n' Roll, der war auch Country, wurde kurz vor seinem Tod sogar in die Country Music Hall of Fame aufgenommen!), Keith Gattis, Ed Bruce, Johnny Bush, Glen Campbell...

Und was kommt nach?
Wenn man sich die großen Country-TV-Shows und Award-Shows anguckt, sieht und hört man nicht mehr viel Country... Rock, Pop, Hip Hop...
Neee, das ist nicht mehr "meine" Country Music.

Aber die traditionellen Töne gibt es auch noch!
Nicht im Mainstream-Radio, nicht im TV.
Man muss etwas suchen, aber es gibt sie noch!
Micha1972 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.10.2023, 12:02   #53
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Beiträge: 195
Zitat:
Zitat von Micha1972 Beitrag anzeigen

Und was kommt nach?
Wenn man sich die großen Country-TV-Shows und Award-Shows anguckt, sieht und hört man nicht mehr viel Country... Rock, Pop, Hip Hop...
Neee, das ist nicht mehr "meine" Country Music.
Chris Stapleton finde ich ziemlich gut. ... Geht zwar auch schon sehr in Richtung Southern Rock, bzw. Country Rock, aber musikalisch sehr schön.

Dann mag ich noch Whitey Morgan and the 78´s.
... Ist in Deutschland allerdings sehr unbekannt.
Cowgirl-81 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.10.2023, 23:12   #54
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Zitat:
Zitat von Cowgirl-81 Beitrag anzeigen
Chris Stapleton finde ich ziemlich gut. ... Geht zwar auch schon sehr in Richtung Southern Rock, bzw. Country Rock, aber musikalisch sehr schön.

Dann mag ich noch Whitey Morgan and the 78´s.
... Ist in Deutschland allerdings sehr unbekannt.
Chris Stapelton wird ja oft als der gefeiert, der die traditionelle Country Music am Leben hält... Dabei finde ich, dass er eher Blues und macht.
Von "Tennessee Whiskey" ziehe ich auch definitiv die Version von George Jones oder David Allan Coe der Stapelton-Version vor...

Whitey Morgan habe ich erst letztes Jahr "entdeckt"... Kenne bisher zwar nur ein komplettes Album, aber das gefällt mir sehr gut.
Geht ja Richtung Waylon Jennings.

Vor einigen Monaten war ich zu einem Konzert von Dale Watson... DAS war so richtig was für mich!
Sympathischer Typ, tolle Music, traditional Country!
Die letzten zwei, drei Alben von ihm fand ich nicht so dolle, aber auf der Bühne: Astrein!

Wer im Mainstream gerade großen Erfolg hat, ist ja dieser "Jelly Roll" (solche Namen hatten zu meiner Zeit nur Rapper und Hip Hopper!).
Fürchterlich!

Wobei ich nie sagen würde, dass er (oder sonst jemand) schlechte Musik machen würde. Jeder hat seine Fans, also gibt es Leute, für die ist die Musik gut.
Aber "Country" ist das definitiv nicht!
Micha1972 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2023, 23:54   #55
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Zitat:
Zitat von Micha1972 Beitrag anzeigen
Chris Stapelton wird ja oft als der gefeiert, der die traditionelle Country Music am Leben hält... Dabei finde ich, dass er eher Blues und macht.
"Parachute" ist mein absolutes Lieblingslied. Das geht so wunderbar ins Ohr. Auf dem Highway, wie auch zuhause.
... Ich hatte die CD auch am Veröffentlichungstag gekauft.
Es ist für mich schon Country, man kann es natürlich nicht mit alter Country Music vergleichen, wie etwa Hank Williams, oder Johnny Paycheck. ... Die haben alle so ihren eigenen Stil gehabt. Ich denke, ein Country Sänger oder Sängerin, die heute aktiv sind, könnten niemals das Country spielen, wie es vor 60 Jahren war. Es gab so viele Einflüsse und dann die Outlaw Bewegung, zur der man Chris Stapleton auch zählen könnte, daß ich sagen würde, Country Music hat mehrere Epochen durchgemacht, und jede Epoche hat seinen Stil gehabt. Ich mag auch gerne "Blanket on the ground" von Billie Jo Spears oder "When a house is not a home" von Patsy Cline. Die alle zählen zu meinen Lieblingssongs, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß "Blanket on the ground" heute entstehen könnte.
Im Vergleich finde ich auch "Ghost - Riders in the sky" sehr schön, ich liebe das Lied, mag aber auch die neue Version von den Outlaws.

Zitat:
Zitat von Micha1972 Beitrag anzeigen

Whitey Morgan habe ich erst letztes Jahr "entdeckt"... Kenne bisher zwar nur ein komplettes Album, aber das gefällt mir sehr gut.
Geht ja Richtung Waylon Jennings.
Waylon Jennings ist bis heute einer meiner Lieblings Country Musiker, mit dieser Musik bin ich aufgewachsen.
Von Whitey Morgan habe ich alle Alben, auch schon von beginn an seiner Veröffentlichungen. Aber auch er hat mit Songs wie "Sinner" eine ganz schön heftige (Southern) Rock Veröffentlichung. Man kann aber seine Alben alle problemlos kaufen, ohne es zu bereuen.
Cowgirl-81 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2023, 08:43   #56
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Alles schöne titel, die Du genannt hast!

Nee, mit Chris Stapelton werde ich nicht warm... Nicht musikalisch und stimmlich ist er auch nicht mein Fall...

Aber man hat ja im Archiv genug Auswahl!
Ich denke, die 2.500er Grenze habe ich schon überschritten.

Natürlich hat sich die Country-Music über die Jahrzehnte verändert, und wer heute Musik macht, wie vor 40 Jahren oder vor 70 Jahren, bedient einen Nieschen-Geschmack.
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich kann auch nicht drei Stunden am Stück Country der 30er jahre hören, das geht mir dann auch auf den Sender!
Abgesehen von meinen "großen Stars" Cash, Waylon, Willie, George und Merle, sehe ich meine "Hauptzeit" ja in den 90er Jahren.
Mit Alan Jackson, George Strait, Randy Travis, Brooks & Dunn, Garth Brooks, etc.
Der Stil gefällt mir auch heute noch.

Aber wenn man beim Musikhören nicht mehr feststellen kann, dass man gerade einen Countrysong hört, läuft irgendetwas schief... Entwicklung hin oder her.

Wobei ich auch schon oft gedacht habe, dass Puristen wie z.B. Roy Acuff in den 50er Jahren bestimmt genauso über Elvis oder Jerry Lee Lewis gedacht haben!
Micha1972 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2023, 08:47   #57
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"Ghost riders in the sky" treiben sich ja schon seit fast 80 Jahren in der Musik herum... Sei es nun in Country, Rock, Surf, Instrumental oder wasweißich-Versionen.
Da sieht man dann ganz gut, wie sich die Musik verändern kann.

Eine der neuesten Versionen dürfte die von Geoff Castellucci sein. Dem Bass-Sänger der Acapella-Gruppe "VoicePlay".
Der Mann hat so eine gewaltige Stimme und einen Stimmumfang von rund 5 Oktaven! (Er singt alle Parts selber!)
Er nimmt immer mal wieder Country-Songs auf... Aber nicht nur.
Micha1972 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2023, 22:36   #58
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Zitat:
Zitat von Micha1972 Beitrag anzeigen
Aber wenn man beim Musikhören nicht mehr feststellen kann, dass man gerade einen Countrysong hört, läuft irgendetwas schief... Entwicklung hin oder her.

Wobei ich auch schon oft gedacht habe, dass Puristen wie z.B. Roy Acuff in den 50er Jahren bestimmt genauso über Elvis oder Jerry Lee Lewis gedacht haben!
Wenn man Elvis und Jerry Lee Lewis nimmt, die als Wegbereiter des Rock n`Roll gelten, und dann kamen die Rolling Stones, und dann kam in den 70ern plötzlich Motörhead, dann dachten sehr viele damals genauso. Ich kannte Leute, die sagten Elvis ist Rock n´Roll. Andere sagten: "ja, ist er aber ich finde die Stones auch noch gut." ... Und bei Motörhead sagten viele, daß wäre die Rock n´Roll Band der Neuzeit, wobei andere dann sagten: "das ist kein Rock n´Roll mehr." Obwohl sie das eigentlich waren, nur noch eine Spur härter.
Der Gründer von ihnen lebte ab den 90er Jahren in Los Angeles, und gab mal an, er wäre selbst inspiriert gewesen vom alten Rock n´Roll und bestand immer darauf, daß seine Band eine Rock n´Roll Band ist.
Ich war dann mal in Hollywood wo diese Bars sind in denen die damals auftraten, und auch da wurden sie als Rock n´ Roll Band gefeiert und galten als eine Band, die den Rock n´Roll noch voll und ganz verkörpern. In Las Vegas im Hard Rock Cafe werden sie auch als traditionelle Rock Band bezeichnet.

Der persönliche Geschmack und die Ansichten, Wahrnehmungen, sind da meiner Meinung nach so verschieden wie beim Country.
Motörhead waren im Rock n´Roll so ähnlich "gefürchtet" wie David Allan Coe in der Country Szene. Ich las mal vor vielen Jahren ein Interview, in dem geschrieben wurde daß die Country Produzenten in Nashville sehr geschockt waren als dort David Allan Coe auf einem Motorrad angerollt kam und eine Country Platte aufnehmen wollte.
Cowgirl-81 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2023, 10:07   #59
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Zitat:
Zitat von Cowgirl-81 Beitrag anzeigen
Wenn man Elvis und Jerry Lee Lewis nimmt, die als Wegbereiter des Rock n`Roll gelten, und dann kamen die Rolling Stones, und dann kam in den 70ern plötzlich Motörhead, dann dachten sehr viele damals genauso. Ich kannte Leute, die sagten Elvis ist Rock n´Roll. Andere sagten: "ja, ist er aber ich finde die Stones auch noch gut." ... Und bei Motörhead sagten viele, daß wäre die Rock n´Roll Band der Neuzeit, wobei andere dann sagten: "das ist kein Rock n´Roll mehr." Obwohl sie das eigentlich waren, nur noch eine Spur härter.
Der Gründer von ihnen lebte ab den 90er Jahren in Los Angeles, und gab mal an, er wäre selbst inspiriert gewesen vom alten Rock n´Roll und bestand immer darauf, daß seine Band eine Rock n´Roll Band ist.
Ich war dann mal in Hollywood wo diese Bars sind in denen die damals auftraten, und auch da wurden sie als Rock n´ Roll Band gefeiert und galten als eine Band, die den Rock n´Roll noch voll und ganz verkörpern. In Las Vegas im Hard Rock Cafe werden sie auch als traditionelle Rock Band bezeichnet.
Ich denke, so läuft das in jeder Musikrichtung.
Sei es nun Country, Rock, Schlager oder vielleicht sogar in der Klassik (?).

Deswegen sage ich ja nie, irgend etwas sei schlechte Musik, ich sage nur, ist nicht mein Geschmack... Oder eben doch!

Zitat:
Der persönliche Geschmack und die Ansichten, Wahrnehmungen, sind da meiner Meinung nach so verschieden wie beim Country.
Motörhead waren im Rock n´Roll so ähnlich "gefürchtet" wie David Allan Coe in der Country Szene. Ich las mal vor vielen Jahren ein Interview, in dem geschrieben wurde daß die Country Produzenten in Nashville sehr geschockt waren als dort David Allan Coe auf einem Motorrad angerollt kam und eine Country Platte aufnehmen wollte.
Ich glaube, die erste Scheibe, die DAC aufnahm, als er aus dem Knast kam, war ein reines Blues-Album.
Und die Nashville-Produzenten waren sicherlich noch viel mehr geschockt, als er dann seine X-Rated-alben aufgenommen hat (womit er, meiner Meinung nach, seine Karriere das Klo runtergespült hat!).
Micha1972 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2023, 16:21   #60
Forengast
Special Member
 
Registriert seit: 08/2018
Beiträge: 2.014
Moin! *helikoptermäßig hereinplatz*

Es ist ja nicht so, dass ich nicht will. also hab ich mal Mr. Dale Watson gehört. Und ja, es hat schon was.
Pinktier ist offline   Mit Zitat antworten
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